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Der Mann mit dem unendlichen Gedächtnis - Solomon Shereshevsky

Artikel aus der Rubrik: Menschen
Schlüsselwörter: Gedächtnis, Gehirn, Menschen, Fähigkeiten

Manche Menschen können sich bekanntlich besser an Dinge erinnern, als andere. Auch will bei Unfällen meist jeder etwas anderes gesehen haben, schuld daran ist unser Gedächtnis. - Das Gedächtnis ist fest in unserem Bewusstsein verankert und ist flexibler, als manche glauben. Schon mit ein wenig Gedächtnistraining kann man so verblüffende Ergebnisse erzielen.

Für Solomon Shereshevsky schien es bezüglich der Erinnerungsfähigkeit seines Gedächtnisses keine Grenzen zu geben, denn er besaß solch ein perfektes Gedächtnis, dass er sich an jede Minute seines Lebens in grafischer Genauigkeit erinnern konnte. Zusätzlich zu dieser außerordentlichen Erinnerungsgabe konnte er Farben schmecken, Bilder fühlen und Geräusche riechen.

Solomon wurde um 1886 in Russland geboren. Sein Erinnerungstalent wurde entdeckt, als er im Jahre 1905 als Berichterstatter für eine Zeitung in Moskau arbeitete. Sein Redakteur bemerkte eines Tages, dass Solomon sich bei Meetings zur Planung der Tagesaufgaben nie Notizen machte. Dies ärgerte diesen genug, um Solomon letztendlich zu konfrontierten und vorzuwerfen, dass er seinen Job nicht richtig nachgehe.

Solomon war eine ziemlich schüchterne und unbeholfene Person und die Kritik seines Arbeitgebers brachte ihn in Verlegenheit. Nachdem dieser eine Erklärung verlangte, gestand Solomon, dass ihm nicht einleuchte, warum sich irgendjemand Notizen machen müsse. Dies führte zu weiteren Fragen des Redakteurs, der überrascht feststellte, dass Solomon sich an alles erinnern konnte, was er ihn in jedem einzelnen Meeting gesagt hatte.Schnell erkannte Solomons Vorgesetzter, was für einen ungewöhnlichen Verstand und außergewöhnliches Gedächtnis er besaß und stellte ihn Professor Luria vor.

Dem Verstand sind keine Grenzen gesetzt, und dem Gedächtnis?


Professor Luria war ein berühmter Arzt, der Menschen mit Gehirnschäden half und außerdem Personen mit speziellen Fähigkeiten, wie Solomon, untersuchte. Luria wollte Solomon sofort einer Reihe von Tests unterziehen. Zusammen begannen sie die Grenzen von Solomons Erinnerungsfähigkeit herauszufinden. Zuerst bat Luria Solomon sich eine Liste von Zahlen anzuhören und diese dann aus seiner Erinnerung zu wiederholen. Ohne Probleme konnte Solomon sich bei allen Tests an sämtliche Zahlen erinnern. Luria erhöhte die Länge und den Schwierigkeitsgrad der Liste schrittweise, bis sie 70 Zahlen erreichte. Jedes Mal konnte Solomon die Zahlen perfekt wiederholen und Lurias Staunen steigerte sich mit jedem weiteren Test.

Solomon konnte scheinbar endlose Zahlenketten im Gedächtnis behalten.
Solomon konnte scheinbar endlose Zahlenketten im Gedächtnis behalten.
Wenn man sich Solomon als eine Art von mentalem Athleten vorstellt, dann brachten ihn diese Tests noch nicht einmal außer Atem. Um Luria ein wenig mehr von dem zu zeigen, was er konnte, wiederhole er die Zahlen jeder Liste rückwärts ohne sie noch einmal gehört zu haben!

Die Tests zeigten, dass Solomons Fähigkeit sich an etwas zu erinnern nahezu grenzenlos waren. Nicht nur schien es keine Grenze von dem zu geben, an das er sich erinnern konnte, auch war jede Erinnerung permanent und unauslöschlich in seinem Gedächtnis gespeichert. Als Luria fünfzehn Jahre später die Aufzeichnungen mit der Liste der Nummern, die er in den Tests benutze, noch einmal durchging fragte er Solomon, ob er sich noch immer an Reihenfolge der Zahlen erinnere. Solomon wiederholte alle Nummern ohne zu zögern. Wie gewöhnlich konnte er sie vorwärts, als auch rückwärts.

Da Professor Luria ein Wissenschaftler war, wollte er sicher gehen, dass Solomon seine Fähigkeit nicht nur vortäuschte und er wollte herausfinden, wie solch ein phänomenales Gedächtnis funktionierte. Er wollte außerdem herausfinden, wie es für Solomon selbst war. Wie war es, nichts vergessen zu können - nicht einmal das kleinste Detail eines Raumes, in dem man war oder einer Person, die man traf? Nachdem Luria davon überzeugt war, dass Solomon in der Tat solch eine gute Erinnerung besaß, fragte er Solomon, an was genau er sich erinnern konnte.

Stellen Sie sich einmal vor ein Gedächtnis zu haben, das so unglaublich ist, dass Sie sich immer noch an das Gesicht ihrer Mutter erinnern könnten, als sie sich über ihr Kinderbett beugte. Wie würde es wohl sein, sich an jedes Ereignis aus der Kindheit oder aus den Schuljahren erinnern zu können? Die meisten Erwachsenen haben ihre Kindheit vergessen. Man wird sich nur schwer daran erinnern können, wie es sich anfühlte so hilflos zu sein, immer von anderen abhängig zu sein und solche intensiven Gefühle für Menschen und Geschehnisse zu haben, wie sie nur Kinder verspüren. Solomon erinnerte sich nicht nur an sämtliche Ereignisse aus seiner frühen Kindheit, er konnte sich auch genau daran erinnern, was er damals dabei fühlte.

Deine Stimme schmeckt gut und es klingt wie Musik dich wiederzusehen


Luria fand heraus, dass wenn Solomon etwas erlebte, er nicht nur einfach einen Ton hörte oder etwas sah. Stattdessen schienen jegliche Eindrücke von Dingen ein komplexes Gefühls- und Erlebnisgefüge auszulösen. Diese Eigenschaft nennt sich Synästhesie und trifft etwa bei einem von 2000 Menschen auf. Das bedeutet, dass wenn Solomon etwas hörte, es möglich war, dass er gleichzeitig einen Geschmack dazu empfand - oder wenn er etwas sah, könnte er es auch als Ton oder Geruch wahrnehmen.

Es ist diese Verschachtelung all seiner Sinne, die der Schlüssel zu seiner perfekten Erinnerungsgabe sind. Wenn Solomon jemanden sprechen hörte, war es gut möglich, dass er dessen Stimme als krümelig und gelb empfand. Die Stimme einer bestimmten Person zum Beispiel empfand er als Flammen, aus denen Funken sprühen. Ein anderes Ereignis, dass Luria in seinem Buch (The Mind of a Mnemonist) dokumentierte, handelt von einem Fall, bei dem Solomon sich weigerte einer Frau ein Eis zu kaufen, da er ihre Stimme als schwarze Asche, die aus ihrem Mund schoss, empfand.

Nicht nur die Stimme einer Person löste diese beiläufigen Bilder oder Empfindungen aus, auch der Klang von Wörtern verursachte in seinem inneren komplexe Gefühls- und Gedankensmuster. Diese Tatsache bereitete Solomon des Öfteren Probleme im Alltag.

Einfache Eindrücke lösten bei Solomon komplexe Gefühlswelten aus.
Einfache Eindrücke lösten bei Solomon komplexe Gefühlswelten aus.
Das russische Wort für Schwein ist „svinya". Dies hörte sich für Solomon wie „so fein und elegant" an, so dass es auf das Schwein nicht passte. Das Wort „khasser" - jiddisch für Schwein - schien sich für Solomon jedoch genau richtig anzuhören und "anzufühlen". Es erzeugte in Solomons Verstand die Vorstellung eines fettbäuchigen, mit Dreck beschmutzten, Schweins. Diese starken mentalen Bilder und Empfindungen waren das Geheimnis von Solomons anscheinend unerschöpflicher Erinnerungsgabe.

Sich an die Abfolge der Nummern zu erinnern, die Luria ihn in den Tests abfragte, war ebenfalls leicht für Solomon. Jede Zahl war mit einem oder mehreren bestimmten Erinnerungselementen verbunden, die einer Art mentales "Hologramm" erzeugten. Diese mentalen "Hologramme" bestanden aus Tönen, Farben, Geschmäckern, Gefühlen und Gerüchen. Jedes einzelne dieser "Hologramme" war verschieden und konnte von Solomon daher leicht abgerufen werden, weil es mit so vielen Sinneseindrücken verbunden war. Als die Zahlen vorgelesen wurden, stellte Solomon sich vor, wie er diese "Hologramme" entlang einer Straße anordnet. Um sich an die Abfolge zu erinnern, bildete er sich einfach ein, wie er die Straße wieder entlang ging und wiederholte so die Zahlen.

Wenn ich doch nur vergessen könnte


Da diese fassettenreichen mentalen "Hologramme", die jedes Erlebnis begleiteten, so intensiv waren, vergaß Solomon diese nicht, wie gewöhnliche Menschen es tun. Für die meisten von uns verblasst die Erinnerung an ein Ereignis relativ schnell. Für Solomon würden sie jedoch Stunden anhalten und seinen Verstand mit Eindrücken überfluten, so dass es ihm schwer fiel, seine Aufmerksamkeit auf die präsenten Dinge zu konzentrieren. Dies war solch ein Problem, dass Solomon verschiedene Methoden versuchte, um einige Erinnerungen loszuwerden. Er versuchte sich ein großes Tuch vorzustellen, dass sie bedeckt. Er probierte die Sachen, die er vergessen wollte, auf einen Zettel zu schreiben und ihn dann zu verbrennen - Nichts davon half.

Ein anderes Problem, mit dem er sich auseinandersetzen musste war, dass es ihm des öfteren Schwierigkeiten bereitete Menschen, die er seit einiger Zeit kannte, wiederzuerkennen. Auch fiel es ihm schwer, zu erkennen wessen Stimme er am Telefon hörte. Solomons Detailerkenntnis war so genau, dass kleine Änderungen der Gesichtsfarbe oder in der Stimme einer Person, die er kannte, ihn schon verwirren konnten. Die meisten Menschen bemerken solche minimalen Veränderungen noch nicht einmal.

Ein mentales Genie mit Problemen


Wegen Solomons Schwierigkeiten mit der immensen Flut von Eindrücken umzugehen, denen er jeden Tag ausgeliefert war, erschien er von Außen nicht wie mentales Genie. In der Tat bereiteten ihn Dinge, mit denen viele von uns ohne Probleme umgehen, enorme Schwierigkeiten, sodass er im gewissen Sinne, aufgrund seiner besonderen Fähigkeit, mental behindert war. Manchmal war er extrem furchtsam und vorsichtig. Auf andere machte er oft einen unbeholfenen und geistig schwachen Eindruck. Häufig versank er in tiefe Tagträume, inmitten seiner riesigen inneren Geisteswelt. Solomon hatte dutzende verschiedene Jobs probiert, doch er fand keinen, bei dem er sich gefordert fühlte und zugleich seine bemerkenswerten Fähigkeiten nutzen könnte. Letztendlich arbeitete er auf der Bühne als "Erinnerungs- Mann" und führte seine Fähigkeiten einem bezahlendem Publikum vor.

Die Magie der Vorstellungskraft


Durch die Art und Weise, wie Solomons Verstand funktionierte, besaß er außer der Erinnerungsfähigkeit weitere bemerkenswerte Talente. Solomon war in der Lage geistig innerhalb seiner Erinnerung und seinem Wissen herumzulaufen, als seien es reale Landschaft. So konnte er Probleme lösen, die detaillierte Planung, Visualisierung und komplexes Denken forderten.

Durch Autosuggestion konnte Solomon seine Wahrnehmung beeinflussen.
Durch Autosuggestion konnte Solomon seine Wahrnehmung beeinflussen.
Solomon behauptete zudem, dass er sich durch seine bildliche Vorstellungskraft selbst von Schmerzen befreien konnte. Er würde ein Bild des Schmerzes in seinem Verstand erzeugen und dieses Bild dann langsam weiter und weiter in Richtung eines gedachten Horizontes davorschieben, bis es hinter dem Horizont verschwindet. An diesem Punkt würde der Schmerz dann verschwinden. Mit der selben Technik konnte er auch seine Körpertemperatur senken. Wenn er es wärmer haben wollte, stellte er sich einfach vor, an einem warmen Ort, etwa in der Wüste, zu sein. Wenn er es kühler haben wollte, bildete er sich ein, inmitten von Schneemassen zu stehen. In einem gewissen Maße ist jeder Mensch zu solchen Techniken (Autosuggestion) fähig, es erfordert nur etwas Übung.

Solomon glaubte immer, dass er aufgrund seines erstaunlichen Verstandes eines Tages etwas großartiges vollbringen werde. Stattdessen verbrachte er seine meiste Zeit mit Tagträumen - damit, die schier grenzenlosen Erinnerungen zu erkunden, die er so lebensecht nacherleben konnte. Im Jahre 1968 wurde A. R. Luria’s Buch über Solomon veröffentlicht. Es ist seit dem als eines der besten Literaturwerke über psychologische Forschung bekannt.

Trainiere deine mentale Kraft


Genauso, wie Sportler spezielle Techniken entwickeln, um ihre Leistung zu steigern, kann jeder von uns einfache Dinge lernen, um die Art und Weise, wie unser Verstand arbeitet, zu verbessern. Unsere Erinnerung ist eine der am leichtesten zu verbessernden mentalen Fähigkeiten. Da unser Gehirn eine nahezu unbegrenzte Anzahl von Verbindungen besitzt, um Informationen zu speichern, können selbst Menschen mit Gehirnschäden unglaublich viel lernen.

Wenn Sie all ihre Erinnerungen in einem Safe verschlossen hätten und Sie um an die Informationen heranzukommen eine lange Nummer, wie zum Beispiel 2533857004374045432 wählen müssten, dann wäre es das Beste, sich die Nummer zur Erinnerung auf einen Zettel zu schreiben. Wenn Sie den Safe jedoch mit einem Bild eines blauen Pferdes, dass zwischen zwei Bäumen steht und auf dessen Kopf ein großer weißer Vogel wie ein Hut sitzt, öffnen könnten, wäre es mit Sicherheit leichter, sich daran zu erinnern. Das ist das Wichtigste, was man über den Erinnerungsverstand lernen kann. Das Benutzen von Bildern hilft uns, genauso wie Solomon, sich an Dinge zu erinnern. Anstatt es dem Verstand schwer zu machen, kann man also auch einen viel einfacheren Weg gehen. Man kann so leicht das zehnfache an Informationen abspeichern, wie für gewöhnlich und Sie wissen schon eine Menge!

Abstrakte Bilder und Szenen


Das Benutzen von Bildern oder seltsamen Beschreibungen zur Namens- oder Zahlenspeicherung ist ziemlich einfach. Mit einem Namen zum Beispiel kann man ein Bild erzeugen, das leicht zu erinnern ist. Wenn sie zum Beispiel einen Freund haben, der sich Dennis Fnord oder Bernd Bechert nennt, dann ist es leicht sich Bilder oder Szenen auszudenken, die witzig oder seltsam genug sind, um sich daran zu erinnern.Für Dennis Fnord könnten wir seinen Namen in Tennis ändern und uns vorstellen, wie er auf einem Tennisplatz lässig den Schläger schwingt, dabei aber eine Fnordel in seiner anderen Hand nicht fallen lassen darf. Da wir tatsächlich eine Erinnerung des Namens Dennis Fnord in unserem Kopf gespeichert haben, ist es leicht, wenn wir an ihn denken, über das Bild des "Tennis spielenden Fnordelhalters" auf den eigentlichen Namen Dennis Fnord zu kommen.

Abstrakte Bilder sind für das Behalten von Erinnerungen besonders gut geeignet.
Abstrakte Bilder sind für das Behalten von Erinnerungen besonders gut geeignet.
Bei Bernd Bechert bietet sich zum Beispiel der Satz:" Bernd bechert gern eine Menge in seiner Kneipe" an, um eine bildhafte Verknüpfung mit diesem Namen zu erzeugen, an die man sich später leichter erinnert, als nur an den bloßen Namen.

Jeder muss sich seine eigenen Bilder und Szenen ausdenken, die man mit dem Namen verbindet. Die gleiche Technik kann man natürlich auch für Namen oder Dinge anwenden, an die man sich in der Schule oder im Beruf erinnern muss. Alles ist einfacher zu behalten, wenn man es mit einem Bild verbindet.

Bei Zahlen oder Daten kann eine ähnliche Technik verwendet werden. Man kann sich entweder seine eigenen Bilder zu Zahlen denken - zum Beispiel 1=Mama; 2=Papa; 3=Schwester; 4=Pferd mit vier Beinen, etc. Oder man verknüpft Zahlen mit Wörtern, die einen an die Zahlen erinnern - 1=Wein; 2=Zweig; 3=Brei; 4=Bier; 5=Sumpf; 6=Sex; 7=Fliegen; 8=Schacht; 9=Scheune; 10=Zähne.Um sich ein Datum, wie 1899 zu merken, könnte man sich eine Weinflasche, die in einen Schacht vor einer Scheune fällt, vorstellen. Wenn man Bilder benutzt, um sich an Dinge zu erinnern muss man diese natürlich einige Male im Verstand durchspielen, um sie in der Erinnerung zu speichern.

Der große Filmemacher


Eine ähnliche Technik kann auch benutzt werden, um sich an ganz gewöhnliche Dinge, wie ein Ereignis in der Zukunft oder etwas, dass man noch erledigen muss, zu erinnern.

Anstatt jedoch ein statisches Bild zu erzeugen, muss man einen geistigen Film "drehen". Szenen aus einem Film zum Beispiel sind für die meisten Menschen einfacher zu behalten, als etwas, dass sie in einem Buch gelesen haben. Machen Sie sich also ihren eigenen Film, zu den Sachen, an die Sie sich erinnern möchten. Oder wenn Sie von jemandem gebeten wurden, etwas zu tun, dann stellen Sie sich selbst vor, wie Sie es machen würden und stellen Sie sicher, dass Sie etwas Komik in die Szene einbringen.

Es gibt bereits eine Menge von wertvollen Dingen, die Sie schon in Ihrer Erinnerung haben, die jedoch nicht mit irgendeinem leicht abrufbaren Bild oder geistigem Film verbunden sind. Diese Dinge sind jedoch sehr nützlich, wenn man einen Aufsatz schreiben oder kreativ sein muss. Manchmal mögen Sie sich fühlen, als wissen Sie nicht viel. Wenn Sie zum Beispiel etwas über Eisenbahnen aufschreiben müssten, könnten Sie vielleicht auf ein paar Fakten kommen. Wenn sie jedoch eine clevere Erinnerungstechnik benutzt hätten und das Wort Eisenbahn in die Mitte eines weißen Blattes geschrieben hätten und dann um das Wort alles verrückte oder gewöhnliche geschrieben hätten, dass Sie mit dem Wort Eisenbahn in Verbindung bringen, dann könnten Sie mit einer enormen Menge von Informationen aufwarten. Sie könnten mit dem Wort Schienen anfangen; dann Türen; dann Lockführer; dann Brücken - und die Wörter könnten weiter und weiter gehen, da Sie eine Menge mehr wissen, als Ihnen bewusst ist. Nachdem Sie alle Wörter, die sie mit Eisenbahnen in Verbindung bringen aufgeschrieben haben, könnten Sie mit Leichtigkeit etwas über Züge schreiben. Natürlich wird Ihnen diese Technik keine Fakten und Daten hervorzaubern, sie wird ihnen jedoch helfen, Vorhandene zu festigen und in einen merklicheren Kontext zu bringen und zudem fördert sie die Kreativität enorm.

Der Verstand ist ein wundervoller Schatz voll von Gefühlen, Wissen und kreativen Verbindungen. Benutzen Sie ihn wie ein Athlet und Sie werden sich selbst mehr, als je zuvor genießen.

von: Robert Jansen
letzte Aktualisierung: 28.10.2009






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