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Machtkampf um Kernkraft in Europa RSS

Schlüsselwörter: Europa, EU, Kernkraft

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vonBeitragSeite 1
nexus
Diskussionsleiter
ehem. Mitglied

20.05.2007
19:59 (melden)

   Machtkampf um Kernkraft in Europa

Diskussion zum Artikel:
Machtkampf um Kernkraft in Europa


Konzernlobbyisten und einige Abgeordnete des Europäischen Parlaments arbeiten gemeinsam daran, die Atomenergie als nachhaltige Lösung der Energieprobleme der Zukunft durchzusetzen.

powermausi_
ehem. Mitglied

21.05.2007
01:37 (melden)

   Machtkampf um Kernkraft in Europa

Naja, dagegen hab ich nix. Ich stehe eh auf KKW's, war erst heut vor einem schönen KKW inGrundremmingen ( Bayern ).

Das einzige Problem ist halt einfach nur die Gefahr,daß etwas ähnliches wie Tschernobyl passiert.

Aber ich glaube, heutzutage gehörtschon viel dazu, wenn sowas passieren würde.
Ist ja auch alles irgendwie sicherergeworden.

jafrael

Profil von jafrael

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Mitglied seit 2004


21.05.2007
01:41 (melden)

   Machtkampf um Kernkraft in Europa

Solange nicht geklärt ist, was mit den Abfallprodukten geschieht - denn sichere endlagergibts immer noch nicht - ist das keine "saubere" Lösung.

powermausi_
ehem. Mitglied

21.05.2007
01:43 (melden)

   Machtkampf um Kernkraft in Europa

Ja stimmt, das ist das einzige Problem.
Ich bin mal gespannt wann der nächste Castorist, da will ich dabei sein, aber
nicht zum rumgröhlen, will mir nur das Treiben dortanschauen.

Aber soweit ich weiss ist mit den Endlagern noch nichts passiert, oder?

jafrael

Profil von jafrael

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21.05.2007
02:03 (melden)

   Machtkampf um Kernkraft in Europa

...man stellte nun fest, dass die Einlagerung in Salzstollen DOCH nicht sicher ist - siehaben dort Wassereinbrüche...

itsnat

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Mitglied seit 2004


21.05.2007
02:11 (melden)

   Machtkampf um Kernkraft in Europa

Da kann man nur hoffen daß die Kernkraftlobbyisten den Machtkampf verlieren. Auch wennich daran nicht glaube.
Hätte man das Geld das man in die Erforschung der Kernkraftgesteckt hat lieber in die Erforschung alternativer Energielieferanten gesteckt, bräuchteman sie heute wohl nicht mehr. Ebenso wäre man vielleicht die Dreckschleudern vonKohlekraftwerken los.

UffTaTa

Profil von UffTaTa

anwesend
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Mitglied seit 2006


21.05.2007
07:43 (melden)

   Machtkampf um Kernkraft in Europa

<<Da kann man nur hoffen daß die Kernkraftlobbyisten den Machtkampf verlieren. Auchwenn ich daran nicht glaube.<<

nein, dank Klimahysterie und aktiuonistischenPolitikern wird das wieder durchgedrückt. Die Stromkonzerne kriegen ihreGelddruckmaschiene und die Steuerzahler den nächsten Zahlposten für die nächstenzehntausend Jahre.

powermausi_
ehem. Mitglied

21.05.2007
12:17 (melden)

   Machtkampf um Kernkraft in Europa

"Hätte man das Geld das man in die Erforschung der Kernkraft gesteckt hat lieber in dieErforschung alternativer Energielieferanten gesteckt, bräuchte man sie heute wohl nichtmehr."


aha, was sind denn für Dich alternative Energielieferanten?
Und bistDu Dir sicher, daß diese dann besser wären?

zaphodB.

Profil von zaphodB.

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Mitglied seit 2005


10.06.2007
00:53 (melden)

   Machtkampf um Kernkraft in Europa

Tja,Leute, die Klimakatastrophen-Hysterie macht sao manches möglich

chen

Profil von chen

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10.06.2007
01:35 (melden)

   Machtkampf um Kernkraft in Europa

Kernkraft ist das beste was wir haben... ich versteh immer nicht wieso das so einnegatives Image hat.

Übrigens: Selbst wenn du jeden Quadratzentimeter Dachflächein Deutschland mit Solarzellen zupumpst, würde es nicht ausreichen um die anderenEnergieträge zu ersetzen.

xy

Profil von xy

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Mitglied seit 2006


12.06.2007
19:19 (melden)

   Machtkampf um Kernkraft in Europa

Ist Tschernobyl soweit in den Hintergrund gerückt , das KKW's wieder eine Alternativedarstellen ?!
Ich war damals 16 Jahre alt , als die Nachricht vom GAU in der Ukrainedurch die Medien ging.
Das Gefühl , einer strahlenden Zukunft entgegen zu sehen , warmehr als beklemmend , da wir zwischen Hysterie und Vertuschung wenig Informationherausfiltern konnten , was nun wirklich auf uns zukommt.
Anfang August des Jahres '86fielen in Berlin sämtliche Blätter verdorrt von den Bäumen - angeblich wäre der trockeneSommer daran schuld gewesen - nun , nach weiteren 20 erlebten Sommermonaten , die auchteilweise sehr trocken waren , weiß ich , das das kein natürlichem Phänomen zuzuschreibenwar , die radioaktive Wolke hatte uns voll erwischt.
Kinder , die Ende der 80'er ,Anfang der 90'er zur Welt kamen , hatten gehäuft Zahnfehlstellungen oder verfaulte Zähne, Trisomiekinder wurden nun auch von ganz jungen Frauen geboren , da aber niemand daraninteressiert war , Auffälligkeiten nach Tschernobyl zu dokumentieren , sind es nur dieMütter , die über die Besonderheit spekulieren können.

Atomkraft ist keineAlternative , sondern eine Zeitbombe , auf der wir uns gesetzt haben.

DeadPoet
ehem. Mitglied

12.06.2007
19:24 (melden)

   Machtkampf um Kernkraft in Europa

* 1. Aus spaltbarem Material (Plutonium-239, hochangereichertes Uran-235...) könnteein nuklearer Sprengkörper einfachster Technologie gebaut werden.
* 2. Verwendungeiner (gestohlenen) Atombombe aus Beständen regulärer Armeen.
* 3. RadioaktivesMaterial kann mit Hilfe einer geeigneten technischen Vorrichtung in der Umwelt verbreitetwerden, um eine radioaktive Verseuchung zu schaffen. (Schmutzige Bombe)
* 4.Direkter Angriff auf ein Atomkraftwerk, einen Castortransport, eineWiederaufarbeitungs-anlage oder sonstige Atomanlage



Während die Punkte 1und 2 technisch extrem aufwändig und sehr unwahrscheinlich (aber nicht ausgeschlossen)sind, müssen die letzten beiden Punkte als konkrete Bedrohungen angesehenwerden.


und weiter:


Eine Studie der deutschen"Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit" zeigt realistisch dieTerroranfälligkeit der Atomkraftwerke.


"Keines der 19 deutschen Atommeilerist so gegen einen Flugzeugabsturz gesichert, dass eine Atomkatastrophe als Folgeausgeschlossen werden kann. Fünf Kernkraft-Typen wurden als Referenzanlagen genaueranalysiert und die Ergebnisse dann auf die übrigen 14 Meiler übertragen. Im Prinzipgingen die Experten von zwei Unfallszenarien aus: Im ersten zerstört einPassagierflugzeug die Reaktorhülle. Im zweiten Szenario werden durch den Aufprall dieRohrleitungen im Inneren des Reaktors abgerissen. Die Studie kommt zu einem dramatischenErgebnis: Zwar würden die Betonhüllen bei den sieben modernen Druckwasserreaktoren, diegegen den Absturz eines Phantom-Kampfjets ausgelegt sind, dem Aufprall einerPassagiermaschine standhalten, ein Gau wie der in Tschernobyl ist aber möglich: DieErschütterungen durch den Aufprall könnten zu schweren Zerstörungen im Inneren führen.Bei den drei neueren Siedewasserreaktoren (Krümmel sowie Gundremmingen B und C) würde eingrößeres Verkehrsflugzeug sogar die Betonhülle durchschlagen. Noch verwundbarer sind dieneun älteren Kernkraftwerke, bei denen schon durch den Absturz eines kleinenVerkehrs-flugzeugs eine Katastrophe ausgelöst werden kann."


Quelle: GRSGutachten und Süddeutsche Zeitung 30.12.2003

powermausi_
ehem. Mitglied

12.06.2007
19:26 (melden)

   Machtkampf um Kernkraft in Europa

Der GAU passierte nur, weil die Leute da zu doof waren und nicht aufgepasst haben, bzw.besonders einer:


Der Unfall
Durch einen Bedienungsfehler desunerfahrenen Reaktoroperators Leonid Toptunow fiel kurz vor Beginn des Experiments dieReaktorleistung stark ab. Um sie wieder anzuheben, entfernten die OperatorenBremsstäbe (mit denen die atomare Kettenreaktion kontrolliert werden kann) undunterschritten dabei die zulässige Minimalgrenze von 28 Stäben. Damit war der Reaktornoch schwerer zu beherrschen und in einem gefährlichen Sicherheitszustand.

Dennoch befahl der Stellvertretende Chefingenieur des Kraftwerks, AnatolijDjatlow, den Beginn des Experiments. Dabei schalteten die Operatoren zu vieleKühlpumpen zu, so dass der mit wenig Leistung arbeitende Reaktor das ihn umfließendeWasser nicht mehr verdampfen konnte. Das Wasser begann aufzukochen, und erstehydraulische Schläge waren zu hören. Akimow, der Schichtleiter, und Toptunow wolltenden Test abbrechen, doch Djatlow trieb sie weiter an. Dabei sprach er die historischenWorte: "Noch ein, zwei Minuten, und alles ist vorbei! Etwas beweglicher, meineHerren!" Es war 1.22:30 Uhr.



Quelle:

http://www.reyl.de/tschernobyl/

xy

Profil von xy

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12.06.2007
19:41 (melden)

   Machtkampf um Kernkraft in Europa

powermausi :

Menschliches Versagen ist nie auszuschließen , auch nichtterroristische Manipulationen.


Also , bitte , Tschernobyl und Harrisburghwaren zwar die spektakulärsten Unfälle , aber bei Weitem nicht die Einzigen.

JedesJahr sind Dutzende von Störfällen bei der IAEO gemeldet worden , wir können uns nie inSicherheit wiegen.

xy

Profil von xy

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12.06.2007
20:05 (melden)

   Machtkampf um Kernkraft in Europa



So , bevor ich hier noch weitere naive Lobeshymnen auf KKW's lesenmuss:


Deutschlands "sichere" KKW's

Mal ein andererJahreskalender , jeder Tag ein Störfall:

xy

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28.06.2007
22:07 (melden)

   Machtkampf um Kernkraft in Europa

Heute brannte es im AKW Krümmel , natürlich völlig harmlos , wie immer:
Spiegel
Wie schnellaber bei Abschaltung der AKW's etwas unvorhersehbares passieren kann , dürfte uns allenoch im Gedächtnis sein...



Jahresbilanz 2006:126 Störfälle in Deutschland

2022 sollen erst die letzten AKW'sabgeschaltet werden und die CDU versucht , am Atomstrom festzuhalten - zum Kotzen!

EuropNeverland

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13.07.2010
21:03 (melden)

   Machtkampf um Kernkraft in Europa

denke diesen Thread sollte man wiederbeleben.

http://www.campact.de/atom2/sommer/atomalarm


Jetzt auf ZDF!
"Der große Bluff"



UffTaTa

Profil von UffTaTa

anwesend
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13.07.2010
23:32 (melden)

   Machtkampf um Kernkraft in Europa

powermausi_ schrieb:
Das einzige Problem ist halt einfach nur die Gefahr,daß etwas ähnliches wie Tschernobyl passiert.

Das "einzige" Proiblem? Nee, ganz gewiss nicht.

chen schrieb:
Kernkraft ist das beste was wir haben

Ja, sowas wie die abgesoffene Asse ist das Beste was wir haben. Da haste leider Recht. Und Plutonium im Grundwasser und auf Jahrzehntausende verseuchte Landstriche werden dann das Beste unseres Landes sein. Auf in die strahlende Zukunft. Was die millionenschwere Lobbyarbeit der Atomlobbyisten doch alles in den Köpfen der Menschen zuwege bringen ist das einzige wirklich erstaunliche an der ganzen täglich strahlende Dauerkatastrophe der Atomtechnik.

EuropNeverland

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13.07.2010
23:37 (melden)

   Machtkampf um Kernkraft in Europa

@UffTaTa

Doku gesehen?

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/nachrichten/#/beitrag/video/1090144/Frontal21-Dokumentation:-Der-gro%C3%9Fe-Bluff
Viele gute Argumente gegen Atomkraft und Tips was so falsch gelaufen ist.

Erschreckend
xy schrieb:

Jahresbilanz 2006:126 Störfälle in Deutschland
mal schauen was das Netz, morgen, so hergibt.

bearbeitet
stbase

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14.07.2010
07:46 (melden)

   Machtkampf um Kernkraft in Europa

Ja, Krümmel...
Feuer in einem Traforaum.
Gestern hat bei uns in der Stadt ein Auto gebrannt, sind wir jetzt mit unserer stadt gefährdet? werden wir zu gemacht?

unsere AKW´s sind sicher. ein vorfall, wie in tchernobyl, wird nicht noch einmal vorkommen, da dies nicht nur auf menschliches versagen zurück zuführen ist, sondern eine absolute dummheit der verantwortlichen war.

und ein störfall bedeutet nicht, dass die sicherheit des reaktors gefährdet sei. es kann auch einen einen zaun umgefahren haben, auf dem betriebsgelände....

alle die meckern: zählt doch mal bitte "saubere" energiequellen auf.


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