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Abfall im All RSS

20 Beiträge, Schlüsselwörter: Weltall, All, Weltraum, Raumfahrt

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Ginko
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Abfall im All

23.01.2008 um 00:41



<center>Abfall im All: "Wir werden katastrophale Unfälle erleben"</center>

Ausgebrannte Raketenstufen und entschwebte Werkzeuge gefährden Raumfahrt

"Wenn wir nichts tun, werden wir in den kommenden Jahrzehnten einige katastrophale Unfälle erleben", prophezeit Heiner Klinkrad vom Europäischen Raumfahrtkontrollzentrum ESOC in Darmstadt. Außerhalb der Erdatmosphäre zieht Raketenschrott seine Bahnen und wird zur wachsenden Gefahr für die Raumfahrt. Seit Montag, 18. April 2005 tagen auf Klinkrads Einladung hin 250 Fachleute aus aller Welt, um Risiken und Lösungsmöglichkeiten für dieses Problem zu erörtern.

Der Schrott stammt überwiegend aus den rund 180 Explosionen von Raketen und Satelliten in den vergangenen 40 Jahren. Hinzu kommen ausgebrannte Raketenstufen und Werkzeuge, die Astronauten bei ihren Weltraumausflügen aus den Händen geglitten sind. So rasen etwa ein Arbeitshandschuh und ein Schraubenzieher mit rund 28.00 Kilometern pro Stunde um die Erde.

Fachleute schätzen, dass inzwischen mehr als 100 000 Schrottteile um den Planeten kreisen, die meisten von ihnen nicht größer als Kieselsteine. Die Space Shuttles wurden regelmäßig von ihnen gestreift. "Meines Wissens mussten in den vergangenen Jahren aus diesem Grund 80 Fenster ausgetauscht werden", sagt Klinkrad. Auch die Solargeneratoren des "Hubble"-Weltraumteleskops , die zur Erde zurückgebracht wurden, zeigten etliche Kratzer und "Einschusslöcher".

Die Bahnen von etwa 9000 größeren Trümmern werden von der Erde aus ständig beobachtet und berechnet. Besteht die Gefahr eines Zusammenstoßes mit einem Satelliten, wird ein Ausweichmanöver geflogen. Erst kürzlich musste der 2,3 Milliarden Euro teure europäische Umweltsatellit Envisat vor einem Raumfahrtswrack in Sicherheit gebracht werden

as kostet Zeit und Sprit. "Noch sind solche Manöver die Ausnahme, aber schon bald könnten sie die Regel werden", meint Klinkrad. Denn niemand kann verhindern, dass Schrott auf Schrott knallt. "Dann werden aus zwei Teilen plötzlich hunderte - und damit wächst die Gefahr neuer Kollisionen", beschreibt der Experte den befürchteten Schneeballeffekt. Helfen könnte ein großer Weltraumstaubsauger, "doch den gibt es höchstens in der Science-Fiction", bedauert Klinkrad. So bleibt nur die Selbstreinigungskraft durch die Erdanziehung

Je nach Größe und Gewicht sinkt jedes Teil manchmal schon nach wenigen Monaten, meist aber erst nach Jahrzehnten in die Atmosphäre und verglüht. Einige wenige schlagen auch auf der Erde auf. Allerdings produziert in der Zwischenzeit die wachsende Zahl der Raumfahrtnationen jede Menge neuen Müll

Wie auf der Erde lautet die Devise deshalb Abfallvermeidung, die - eine weitere Parallele - nicht umsonst zu haben ist. So könnten ausgediente Satelliten auf eine so genannte Friedhofsbahn geschossen und abgebrannte Raketenstufen gezielt zum Absturz gebracht werden. "Aber dafür braucht man Sprit", sagt Klinkrad, "und jedes zusätzliche Kilo Last kostet in der Raumfahrt eine Menge Geld". Nicht zuletzt aus diesem Grund werden die Möglichkeiten der Müllvermeidung längst nicht ausgeschöpft. Auch scheint es noch immer Betreiber zu geben, die ausgediente Satelliten einfach sich selbst überlassen und sich nicht um deren Entsorgung kümmern.


Klinkrad will das allerdings nicht bestätigen: "Ich glaube nicht, dass das heute noch jemand absichtlich macht." Seine Hoffnung liegt in der Tatsache begründet, dass ein zugemüllter Weltraum allen schadet. Diese Einsicht könnte dazu führen, dass der Umweltschutz künftig auch für den Weg zu den Sternen gilt

Quelle: http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3...8433/index.html]

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Abfall im All

23.01.2008 um 00:50




Hi Ginko,


beim Grossteil des Textes habe ich zu wenig Ahnung, um mir über das Ausmass im Klaren zu sein, doch habe ich EINEN Satz gefunden, der es mir besonders angetan hat! 8)


Seine Hoffnung liegt in der Tatsache begründet, dass ein zugemüllter Weltraum allen schadet. Diese Einsicht könnte dazu führen, dass der Umweltschutz künftig auch für den Weg zu den Sternen gilt


Mit der Meinung steht der "gute Herr Klinkrad" wahrscheinlich leider alleine da. :(
Seit Jahrzehnten wird von Wissenschaftlern vorausgesagt, wohin uns die Entwicklung auf der Erde führt.
Da kannst Du Dir ja ausmalen, welche Zeitspanne eine Veränderung im Weltall betrifft. :{

_______


Kann auch sein, dass ich mich irre und man gerade wegen der Raumfahrt besonders schnell handelt.
Da geht es ja um teure Satelliten und Forschungsgelder in Millionenhöhe.

Der Umweltschutz betrifft ja "nur" den Menschen. :{

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Abfall im All

23.01.2008 um 09:22

Solange es kein Gelben Säcke im Orbit gibt sehe ich schwarz was die Müllsituation angeht.

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Abfall im All

23.01.2008 um 09:55

wie soll man was einfangen was so ca. 20 000 km/h drauf hat ?
das einzige was man versuchen kann ist die Umlaufbahn richtung erde zu lenken.

Aber wie ? vorallem für die ganzen 10 000 Teile ???
Ps. Guter Schutz gegen eine Alienraumschiff Invasion ^^

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chaoshell
ehemaliges Mitglied


   

Abfall im All

23.01.2008 um 10:01

Müsst eucH nur freiwillig melden die Nasa und die Russen schießen euch schon hoch zum Müllsammeln nur leider gibts keinen Rückflug.

Prom:
Aber wie ? vorallem für die ganzen 10 000 Teile ???
Ps. Guter Schutz gegen eine Alienraumschiff Invasion ^^

Nicht nur gegen Alien :D sondern auch gegen startende Untertassen von der Erde aus :D

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Abfall im All

23.01.2008 um 10:40

naja, rein theoretisch kann man sowas wie einen Orbitalstaubsauger schon bauen. Man müsste nur einen Sateliten auf Gege.Orbit schicken (also entgegen der normalen Laufbahn der Sateliten) und dieser Satelit muss ein großes Magnetfeld erzeugen. Aufgrund der Lorentgkraft erhalten die Teile dann eine Ablenkung die sioe auf eoinen instabilen Orbit führt so dass sie früher auf die Erde fallen bzw. verglühen.

Dürfte aber wohl kaum praktisch realiserbar sein, bei den Entfernung die da zu beachten sind. Schließlich treibt der Müll auf Bahnradien von 200-30.000km und vom nördlichen bis zum südlichen Wendekreis verteilt. Das sind viele, viele Millionen Kubikkilometer Raum.

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Abfall im All

23.01.2008 um 10:47

... die einen lassen sich für viel Geld die Asche ihrer Toten hochschießen und für noch mehr Geld wird Opi dann als "Weltraumschrott" wieder eingesammelt.

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Abfall im All

23.01.2008 um 11:11

Soweit ich weiß machen die nur als Asche einen Ausflug ins Weltall und kommen dann wieder ....

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Abfall im All

23.01.2008 um 13:11

Ähem. Erster Beitrag hier. Tach übrigens.

Weltraumschrott fliegt grösstenteils in Umlaufbahnen von dem Krempel von dem erstammt. Raketen starten von einigen wenigen Abschussbasen und werfen, je nach Typ, ihre Verbrennungstufen in ungefähr derselben Höhe ab. Die zweiten Brennstufen von Ariane vier Raketen findet man wahrscheinlich ungefähr in der selben Laufbahn von anderen ehemaligen zweiten Brennstufen von Ariane vier Raketen.
Kaputte Satelliten finden sich höchstwahrscheinlich auf ihrer ehemaligen Umlaufbahn, wenn sie diese nicht halten können sacken sie irgendwann in die Erdatmossphäre ab und verglühen dort. Vom grössten Teil des Mülls weiss man wo er ist und kann ihm entsprechend ausweichen.

Was nun die Entsorgung des Mülls betrifft, müsste man ihn erstmal "einfangen", was sich wiederrum schwierig gestalten könnte. Die ungefähren Positionen der Müllfetzen sind bekannt. Leider sind diese Positionen ziemlich "ungefähr", man hat da schon ne Ungenauigkeit von einigen Kilometern in der Höhe und bei den kleinen Stückchen ists garnicht möglich zu bestimmen an welchem Punkt ihrer Laufbahn um die Erde sie sich befinden.
Wenn man den Müll nun irgendwei einfangen könnte, wäre die Entsorgung relativ einfach. Man lädt den ganzen Krempel in einer beliebigen Planeten umlaufbahn ab. Vielleicht in der der Erde, wenn man hier einen recht steilen Eintrittswinkel bestimmt verglüht das Zeug in der Atmossphäre. Nicht zu steil, sonst muss man Kursänderungen überwachen weil das Zeug nicht vollständig verglüht, man müsste es irgendwohin stürzen lassen wo es keinen kümmert.


Ein Müllproblem im Weltall halte ich für unwahrscheinlich da ich mir kaum vorstellen kann das Menschheit auch auf sehr lange Sicht irgendwas produzieren könnte was Beispielsweise der Sonne in irgendeiner Weise schaden könnte. Wenn man sämtliche radioaktiven Substanzen sämtlicher Planeten und Monde des Sonnensystems zusammennähme und könnte daraus fürchterlich viele Atomsprengköpfe bauen, Fissions- oder Fusionswaffen sei mal egal, dann könnte man an der Sonne keinen Schaden anrichten. Man würde allenfalls einen solaren Flare auslösen der bei uns ein leichtes Knistern im Radio verursacht.

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Abfall im All

23.01.2008 um 13:36

Das Müllproblem ist nicht das Problem das die Sonne oder so geschädigt wird eher das es Komunikationssateliten zerstört oder Menschen gefährdet.

Am besten wäre den Müll verglühen zu lassen oder ihn aus dem Erdorbit zu schaffen wenn er einmal von der Erde wegfliegt wird er schon irgendwann irgendwoe einschlagen oder verglühen^^
Vielleicht bekommen wir dann bald ne abmahnung von der intergalaktischen Müllabfuhr das wir besser auf unsere Müllverschmutzung achten sollen.^^
Oder wir finden bald auf dem Mars unseren Müll und verschwörer halten das für ausserirdische Basen^^

Mfg matti15

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Abfall im All

23.01.2008 um 13:38

Seit Montag, 18. April 2005 tagen auf Klinkrads Einladung hin 250 Fachleute aus aller Welt, um Risiken und Lösungsmöglichkeiten für dieses Problem zu erörtern.

wow, ganz schön lange :-)

Werden hier öfter so alte Kamellen aufgemischt?? Nur ne Frage :-)

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Abfall im All

23.01.2008 um 18:21

Ja.

Shiido

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sneefloeckli
ehemaliges Mitglied


   

Abfall im All

23.01.2008 um 20:04

hey Thready, wie kommt man nur auf so eine abgespacte Idee???????????? was muss da schreckliches Geschehen sein#??

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Abfall im All

23.01.2008 um 21:14

Die Idee das wir zu viel Müll da oben haben?
ganz einfach da es durch diesen Müll ab und zu zu teueren Schäden kommt und er Menschen im All verletzen kann.^^


Mfg matti15

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Abfall im All

23.01.2008 um 22:14

Neuer Teilbereich von Greenpeace wäre dann Blackpeace, oder? Kaum haben wir den Weltraum erreicht, schon ist er wieder kaputt. Wir werden schneller ;)

Eine Frage noch: Diese Konferenz ist wie schon erwähnt eine Weile her. Gibt es inzwischen brauchbare Lösungen abgesehen von Ufftatas Gedankenspiel?

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Abfall im All

23.01.2008 um 22:29

Würde mich auch interessieren obs da Ergebnisse gab.


Mfg matti15

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Abfall im All

24.01.2008 um 01:20

Das Problem ist aber schon mindestens seit 30 Jahren bekannt. Der größte Fehler war es, wie damals noch praktiziert wurde, ausgebrannte Raketenstufen zu sprengen... wenn ich aber ehrlich sein soll... mir ist es egal...

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Abfall im All

25.01.2008 um 16:41

Mir nicht so ganz^^
Ich empfange mein Fernsehen über Satelit und Navigationssystem => Satelit
Kommunikation oft über satelit also wenn die da oben kaputt gehen dann ist es mir jedenfalls nicht egal.

Mfg matti15

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Abfall im All

25.01.2008 um 17:34

@niurick:
Da kannst Du Dir ja ausmalen, welche Zeitspanne eine Veränderung im Weltall betrifft.
Allerdings sollte man nicht vergessen dass im Satellitengeschäft bisher nur Nationen und Konzerne tätig sind, keine Privatpersonen.
Wenn auf der Erde eine undichte Müllhalde mal das Trinkwasser für eine ganze Region versucht wird schnell die Presseabteilung in Gang gesetzt um zu versichern, dass "für die Bevölkerung keine Gefahr besteht", wenn im Weltall ein zich-Millionen teurer Satellit einem Stück Müll zum Opfer fällt dann fühlen sich die Herren mit den teuren Schlipsen schon persönlich betroffen und dann werden sie auch was dagengen tun.

CU m.o.m.n.

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Abfall im All

25.01.2008 um 17:57

Das trifft es Punktgenau.


Mfg Matti15



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