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Verschwundene Katzen RSS

22 Beiträge, Schlüsselwörter: Katzen

zur Rubrik (Kriminalfälle)AntwortenBeobachtenSuchenInfos

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Surtsey
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Verschwundene Katzen

02.04.2012 um 14:40



Ein Fall als Beispiel, was mit verschwundenen Katzen passieren kann :

Die Wunden sind blutverkrustet, der Knorpel liegt frei. Tierpflegerin Cora Bonnet kann nur den Kopf schütteln. Wer kann einem Tier so etwas Grausames antun? Vergangene Woche bekamen es die Mitarbeiter des Tierschutzvereins Offenbach mit einem besonders brutalen Fall von Tiermisshandlung zu tun: Einem Kater wurden beide Ohren abgeschnitten. Außerdem wurden auf seinen Vorderbeinen Zigaretten ausgedrückt. „So eine bestialische Grausamkeit ist einfach unglaublich. Wir waren alle geschockt“, sagt Bonnet. Für seine Zeit im Tierheim wurde die rote Katze liebevoll Moses getauft.

Gefunden wurde das Tier in der Domstraße, in der Nähe des Arbeitsamtes. Auch an den Hinterläufen des abgemagerten Katers sind offene Stellen zu sehen: „Vermutlich wurde er längere Zeit in einer Box gehalten, wo er sich nicht aufrichten konnte“, sagt Bonnet.

Doch die Geschichte hat für den Kater ein gutes Ende genommen: Nur knapp eine Woche nachdem er eingeliefert wurde, meldete sich seine Besitzerin. Nach ihren Angaben ist Linus, wie die Katze wirklich heißt, am 31. Januar abgehauen und nicht mehr zurück gekommen. „Sein Frauchen wohnt nicht weit vom Fundort entfernt, in der Luisenstraße“, sagt Tierheimleiterin Gudrun Lincke.

[...]

http://www.extratipp.com/nachrichten/regionales/tiere/sind-miesen-katzen-hasser-2250164.html
_______________________________________

Ich wollte euch mal damit informieren.
Es gibt so viele Katzen, die einfach verschwinden - ich denke mal das einigen dieser Katzen ähnliches wiederfährt.
Dabei muss es sich nicht um Fälle wie diesem handeln. Jäger und Bekloppte mit Luftgewehren erschießen freilaufende Katzen ( und Hunde ) , unseriöse Altkleidersammlungen werden oft mit dem verschwinden von vielen Katzen in Verbindung gebracht, etc etc

Auf Haustierdiebstahlindeutschland.de gibt es einige Artikel die darüber aufklären.

Ich würde diesen Thread gerne als Sammelthread zum Thema "Verschwundene Katzen" benutzen, da man darüber aufklären muss!

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Verschwundene Katzen

02.04.2012 um 14:52

Beispiel wegen Luftgewehrverletzungen:

http://www.zvw.de/inhalt.waiblingen-katze-maja-mit-luftgewehr-verletzt.ef489be7-3411-4b09-91bf-4697b7da579c.html

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Verschwundene Katzen

02.04.2012 um 14:53

In unserer Stadt gab es auch mal so einen Fall ... bzw eine Serie von Pferdemisshandlungen ...

Selbst einer meiner (sehr flüchtigen) Bekannten stellte sich später als waschechter Tierquäler raus ...

Wer sowas macht is eindeutig krank ... Ich denk mal da wird mir niemand widersprechen ... Und ein Anzeichen auf tieferliegende psychische Störungen ist es auch noch ...

Ich finde Tierquäler sein is so ziemlich das "uncoolste" (in Jugendslang) was man nur sein kann ...

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Verschwundene Katzen

02.04.2012 um 14:55

@X-RAY-2

Recht hast du.
Bei uns im Ort war / ist das Thema "verschwinden von Katzen" ein Problem. Der traurigste Fall war einer, bei welchem einer Familie erst die eine Katze gestohlen wurde, und ein halbes Jahr später auch die andere.
Niemand weiß wo sich die Katzen befinden. Ist jetzt auch schon ein, zwei Jahre her.

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Verschwundene Katzen

02.04.2012 um 15:02

@Surtsey
Hier bei uns in der Stadt war es definitiv auch nicht nur einer, der die Taten beging ... hier gabs einige Fälle, nicht nur an Pferden ...

Bei uns in der Stadt wurde auch ein Frettchenzüchter überfallen bzw bei ihm eingebrochen und einige Frettchen an Ort und Stelle, wie auch immer aber ich denke auf sehr brutale Weise, getötet und dann am Tatort zurückgelassen ... einige wurden auch entwendet ...

Mit solchen Leuten will ich auch nix zu tun haben ... Mit meinem FLÜCHTIGEN Bekannten, der wie ich hörte, eh in Haft sitzt, will ich auch nix mehr zu tun haben ... nich mal "flüchtig" ...

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Verschwundene Katzen

02.04.2012 um 15:05

@X-RAY-2

solche Leute sind einfach nur gestört... Das schlimme ist ja das man Katzenentführer, besonders die, die mit Lokstoffen arbeiten, und andere Tierquäler nicht einfach so findet - das ist fast so aussichtslos wie jeden Pferderipper zu überführen.

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Verschwundene Katzen

02.04.2012 um 15:08

@Surtsey
Das stimmt solche Leute zu finden is allgemein schwer ...

Allerdings brüsten diese Leute sich auch gern und erleben durch das Erzählen die Tat quasi ein zweites Mal ... Und dann is sowas auch mal schnell den falschen (falsch aus der Sicht der Tierquäler) Leuten erzählt ...

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Verschwundene Katzen

02.04.2012 um 15:09

@X-RAY-2

stimmt

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Moneyou
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Verschwundene Katzen

02.04.2012 um 15:13

Bei uns in der Stadt gab es vor 2 Jahren eine lange Serie mit Katzendiebstählen,also Geiselnahmen.
Zeugen hatten immer wieder einen Kleintransporter,ohne KFZ-Kennzeichen beschrieben.
Gefasst wurden der oder die Täter bislang nicht,insgesamt 27 Katzen aller Rassen verschwanden.

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Verschwundene Katzen

02.04.2012 um 15:13

@Surtsey
Wie diese "falschen Leute" dann reagieren kann ganz unterschiedlich sein ... Aber hauptsache es wird irgendwie dagegen was getan ...



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Verschwundene Katzen

02.04.2012 um 15:15

@Moneyou

angeblich werden solch große Mengen an katzen illegal an Tierlabore verkauft oder zu Rheumadecken verarbeitet..... Soetwas ist so abartig....

( Musst mal gucken -> http://www.haustierdiebstahl-in-deutschland.de/tierfaenger-methoden.html )

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Verschwundene Katzen

02.04.2012 um 15:20

Hmmm ... okay Tiere entführen und damit sozusagen "handeln" ... es gibt ja bekanntlich nichts dass es nicht gibt ...

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Verschwundene Katzen

27.05.2012 um 16:12

Bei uns sind zur gleichen Zeit unser Kater, der Kater meiner Oma und der Kater der Nachbarin verschwunden. Wir wohnen alle recht bei einander. Sie sahen sich alle zum verwechseln ähnlich.
(alle braun schwarz getigert)

Frage mich was mit denen passiert ist...

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Verschwundene Katzen

27.05.2012 um 17:21

die Ketze meiner Freundin ist auch seit 1 Woche verschwunden ... ich glaube da leider auch kaum das sie sie wiederfindet ...ja tierquäler findet man leider immer wieder :( etwas ganz schreckliches und zugleich von brutalster art und weise hat sich unweit meines heimatortes abgespielt einfach grauenhaft wenn ich die oder den täter gesehen hätte ich glaube ich hätte meine gute erziehung komplett vergessen :

http://www.express.de/bonn/meerschweinchen---hase-gequaelt-schock-in-hennef--tiermassaker-auf-spielplatz,2860,11536142.html

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Verschwundene Katzen

27.05.2012 um 17:28

Sich an wehrlosen Lebewesen in Form von Quälerei auszulassen ist doch das Letzte.

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Verschwundene Katzen

27.05.2012 um 18:26

Nicht immer ist Tierquälerei im Spiel, wenn Katzen verschwinden. Viele Katzen werden Opfer des Strassenverkehrs. Und auf jede überfahrene Katze, die man tot am Strassenrand liegen sieht, kommen sicher zwei oder drei weitere Katzen, die sich verletzt noch irgendwo hinschleppen konnten, bevor sie dann jämmerlich verenden.

Dann gibt es natürlich immer noch Leute, die Mäusegift ausstreuen, welches dann über die Mäuse natürlich auch in die Katzenmägen gelangt.

Aber auch so banale Dinge wie gekippte Fenster werden für Katzen zur Falle. Halsbänder sind ebenfalls ziemlich gefährlich für Freigänger, da sie leicht damit irgendwo hängen bleiben können.

Auf dem Land sind natürlich auch Füchse eine dauernde Gefahr für (kleinere) Katzen.

Und natürlich sind leider viele Kinder und Jugendliche eine potentielle Gefahr für Katzen und andere Tiere. Katzen werden leider immer wieder als Zielscheiben für Kleinkalibergewehre, Luftgewehre oder Pfeilbogen verwendet.

Dass Katzen gezielt eingesammelt werden, um dann in Labors "verwendet" zu werden oder zu Rheumadecken verarbeitet zu werden, glaube ich eher nicht. Der Aufwand ist einfach zu gross.

Zum Glück ist meine Katze eher scheu und gut getarnt.

Emodul

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Verschwundene Katzen

28.05.2012 um 21:23

Mit der Obstschale im Büro gewütet »


Vom Tierquäler zum Gewaltverbrecher

vonaundckinderPro@23. Jun 2011



Die erste Gewalt richtet sich gegen Tiere - was vor häuslicher Gewalt, sexuellem Missbrauch und anderen Verbrechen an Frauen und Kindern kommt, aber nicht als Indikator erkannt und bekämpft wird.

Their crimes may vary radically, but the perpetrators are all members of the same tribe, one we now call "sociopaths." And what is the foundational characteristic of every sociopath? A profound, pervasive, fundamental lack of empathy. The sociopath attends to only his own needs, and feels only his own pain. If the pain of others interferes with his needs, it is casually ignored. And if the pain of others becomes his need, it is relentlessly pursued. Despite enormous (and sometimes almost worshipful) media attention, we know very little about such creatures. We "profile" them endlessly, but we have never been able to predict them.

Few believe we can "treat" such predators. All agree we must incapacitate them. But what if we were granted the opportunity to interdict them? To actually alter the course of their development so that, when they reach full bloom, they are not toxic to others?The abuse of animals, especially chronic, escalating abuse, is a "gateway" indicator. Whether committed in the home environment of a child, or committed directly by the child, it never occurs in a vacuum. It never fails to tell us it is time to act. But, first, we must to learn to listen.

The sociopath may lack empathy, but he (or she) is an expert at exploiting it in others. Any domestic violence professional knows of women who remained with abusers because of threats to harm a beloved pet. Any CPS caseworker can tell you about cases in which a child abuser also hurt—or killed—the victim's pet. Any sex crimes detective can tell you that child molesters know a puppy or a kitten is a far more effective lure than candy....

I've had protection dogs all my adult life. This doesn't mean vicious dogs, it means trained dogs. Professional trainers have a disparaging term for so-called "guard dogs" that mindlessly attack anything that approaches: "fear-biters." Typically, such animals have been "trained" by repeated beatings and other forms of maltreatment. It's time that we reached that same understanding about children. @Andrew Vachss

Dass dieser Text mit einem Zitat aus den USA beginnt, ist kein Zufall. Dort wird Gewalt gegen Tiere längst als Indikator für Gewalt gegen Menschen gesehen. Der Jurist und Autor Vachss, der für Kinderrechte kämpft, hat einiges zum Thema auf seiner Website. Serienkiller, Amokläufer, Vergewaltiger haben ebenso eine Geschichte als Tierquäler wie in allen Studium um die 80% der häuslichen Gewalttäter. Gewalt gegen Tiere wird der nächsten Generation, den Kindern beigebracht - nicht unbedingt "nur" durch eigene Gewalt, sondern durch schlichte Gedankenlosigkeit und Gleichgültigkeit der Eltern.

Auf einer deutschen Tierschutzseite fand ich die Geschichte zweier Katzenmädchen, die Spielzeug für Kinder sein sollten. Sie wurden herumgeworfen und abgeduscht, bis sie gerettet wurden. In der Pflegestelle starb dann eines der Kätzchen, das Erlittene war wohl zu schlimm. Eine Katze diente fünf Jahre als Spielzeug, ehe sie befreit wurde, und ist dementsprechend eingeschüchtert. Eine Wiener Tierschützerin erzählte mir vone einer kleinen Katze, die Kinder mit dem Bleistift durchbohrten und die sie hochpäppelte. Sie meinte (und da kann ich nur zustimmen), dass sie solchen Kindern eine gescheuert hätte. Hier entsteht die nächste Generation an potenziellen Gewalttätern. Burschen laufen Gefahr so weiterzumachen und bei dem Schlagen von Ehefrauen zu landen, Mädchen, dass sie gegenüber ihren Kindern (oder auch gegenüber Tieren) gewalttätig sein werden.

Eine alte Frau versuchte in Wien eine Katzenmutter mit Jungem vor Buben zu retten, die die das Baby verteidigende Mutter umbrachten. Die Polizei lachte sie nur aus, das Katzenkind kam zu einer Pflegestelle. Es handelte sich um Migrantenkinder, die von TierschützerInnen vielfach als besondere Gefahr für Tiere gesehen werden. In Deutschland machte ein Fall Furore, wo ebenfalls junge Migranten einen lieben Kater, der sich sterbend zu seiner Besitzerin, einem Mädchen rettete, anzündeten. Auch hier wollte weder die Polizei noch das Jugenamt etwas unternehmen. Das Mädchen hat wohl gelernt, dass es unbeschreibliche Gewalt gibt, die die Gesellschaft kalt läßt - genau das Gegenteil von dem, was es ins Erwachsenenleben mitnehmen soll. Kindliche und jugendliche Täter lernen, wenn ihnen nicht Einhalt geboten wird, Lebenwesen als Objekte zu behandeln - was fatale Folgen für ihre Umwelt im Erwachsenenleben hat.

Gewalt gegen Tiere muss an sich streng geahndet werden - und natürlich zur Prävention der Gewalt gegen Menschen. Lange Falldarstellungen im Bereich häusliche Gewalt und Mord im Familienbereich zeigen meist Gewalt gegen Tiere, die grausam zu Tode gequält werden, wenn sie z.B. über das firschgeputzte Auto des Täters laufen. Spätestens da müßte eine Frau die Beziehung beenden (und den Kerl anzeigen), doch leider werden Warnsignale nicht ernst genommen. Täter schaffen sich auch oft Hunde an, die sie dann mit Gewalt erziehen oder / und zwingen, selbst bei Eisregen draußen zu bleiben (bis die armen Tiere an Lungenentzündung sterben wie in Rosalind Penfolds gezeichneter Geschichte über ihre Erfahrungen mit einem Gewalttäter - "if the mistreats pets that spells danger" warnt sie andere Frauen). Oft leiden Frau und Kinder sehr unter der Brutalität gegenüber dem Tier, wagen jedoch nicht, aufzumucken, um es nicht selbst abzubekommen.

http://aundckinder00.blog.de/2011/06/23/tierquaeler-gewaltverbrecher-11364734/


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Verschwundene Katzen

28.05.2012 um 21:25

Mißbrauch von Tier und Mensch: Leidensgenossen

Stand: Januar 2008
Gewalttaten gegenüber Tieren werden schon seit langem als Indikatoren für eine Erkrankung der Psyche angesehen, die nicht auf Tiere beschränkt ist.
"Für jeden, der sich einmal daran gewöhnt hat, das Leben irgendeines Lebewesens als lebensunwürdig anzusehen, besteht die Gefahr, dass er eines Tages auch zu dem Schluss kommt, menschliches Leben sei wertlos", schrieb der Humanist Albert Schweitzer.
"Mörder ...beginnen ihre zweifelhafte Karriere oft damit, als Kinder Tiere zu töten oder zu quälen", meint Robert K. Ressler, der Profile über Serienmörder für das FBI erstellte. Studien haben Soziologen, Gesetzgeber und Gerichte überzeugt, dass Gewalttaten gegen Tiere unsere Aufmerksamkeit verdienen. Sie können ein erstes Anzeichen für ein geistiges Leiden sein, das auch vor Gewalt gegen Menschen nicht halt macht.

Ein langer Weg der Gewalt
Tiermissbrauch ist nicht alleine das Ergebnis einer geringfügigen Persönlichkeitsspaltung des Tierquälers, sondern Symptom für eine tiefreichende Störung. Die Forschung im Bereich der Psychologie und Kriminologie zeigt, dass Menschen, die Gewalttaten gegen Tiere begehen, es dabei nicht bewenden lassen. Viele von ihnen weiten ihre Taten auch auf ihre Mitmenschen aus.

Das FBI fand heraus, dass wiederholte Gewalttaten gegen Tiere eines der Merkmale ist, das gewöhnlich in ihren computergespeicherten Berichten über Serienvergewaltiger und -mörder auftaucht. Und die Anleitung für Diagnose und Behandlung psychischer und emotionaler Störungen listet Tierquälerei als ein Diagnosekriterium für Verhaltensstörungen auf. (1)

Studien haben bewiesen, dass gewalttätige und aggressive Kriminelle mit größerer Wahrscheinlichkeit Tiere und Kinder missbrauchen als solche Kriminelle, die als nicht-aggressiv eingestuft werden. (2) Eine Studie an psychisch Kranken, die wiederholt Hunde und Katzen gequält hatten, hat gezeigt, dass alle von ihnen auch ein hohes Maß an Aggressionen gegen Menschen aufwiesen, einschließlich eines Patienten, der sogar einen Jungen umgebracht hatte. (3) Für Wissenschaftler zieht sich die von Tierquälerei ausgehende Faszination als roter Faden durch das Leben der Serienvergewaltiger und -mörder. (4)

Notorische Mörder
Die Geschichtsbücher sind voll von Beispielen:

Patrick Sherrill, der 14 Mitarbeiter einer Post umbrachte und sich dann selbst erschoss, war bereits dafür bekannt, dass er vor Ort ‚Haustiere’ stahl und dann seinen eigenen Hund auf sie ansetzte, um sie zu verstümmeln. (5)

Earl Kenneth Shriner, der einen 7-jährigen Jungen vergewaltigte, erstach und verstümmelte, war in seiner Nachbarschaft wohlbekannt dafür, dass er Hunden Feuerwerkskörper in den After steckte und Katzen erhängte. (6)

Brenda Spencer, die in einer Schule in San Diego mit einem halbautomatischen Gewehr den Schulleiter und den Hausmeister tötete und neun weitere Menschen verletzte, hatte wiederholt Hunde und Katzen gequält, in vielen Fällen, indem sie ihnen die Schwänze in Brand setzte. (7)

Albert DeSalvo, der "Würger von Boston", der 13 Frauen tötete, fing in seiner Jugend Hunde und Katzen in Orangenkisten und beschoss sie mit Pfeilen. (8)
Carroll Edward Cole, der für fünf der 35 Morde, derer er angeklagt war, exekutiert wurde, sagte, dass die erste Gewalttat als Kind darin bestanden habe, einen Welpen zu erwürgen. (9)

1987 wurden drei High School - Schüler in Missouri angeklagt, einen Klassenkameraden erschlagen zu haben. Auch sie waren bereits wohlbekannt für die wiederholten Fälle von Tierverstümmelungen, mit denen sie schon Jahre zuvor begonnen hatten. Einer von ihnen gab zu, er habe schon so viele Katzen umgebracht, dass er sie nicht mehr zähle. (10)

Zwei Brüder, die ihre Eltern umbrachten, hatten bereits zuvor ihren Klassenkameraden erzählt, sie hätten eine Katze geköpft. (11)
Der Serienmörder Jeffrey Dahmer hatte Hundeköpfe, Frösche und Katzen aufgespießt. (12)

Bedauerlicherweise wurden die kindlichen Gewalttaten dieser Kriminellen niemals untersucht, sondern erst, als sie sich schließlich gegen Menschen richteten.
Wie die Anthropologin Margaret Mead anmerkte: "Eines der gefährlichsten Dinge, die einem Kind passieren können, ist es, ein Tier zu quälen oder zu töten und dabei ungeschoren davonzukommen."

Dass Gewalttaten an Tieren immer mehr Aufmerksamkeit aus juristischer Sicht erlangen, zeigen folgende Auszüge aus rechtskräftigen Urteilen in Deutschland:

Jugendliche hatten in Rastatt einen lebenden Igel in die Luft gesprengt, indem sie ihm zunächst einen A-Böller in den Mund und später in den After einführten. Sie wurden zu jeweils 130 Stunden gemeinnützige Tätigkeit verurteilt. Und aus dem Urteil vom 26.07.2006 vom AG Rastatt, Az: 6 Ds 213 Js 6412/06 jug. ist zu lesen:
„Sollten sie sich in Zukunft noch einmal zu Gewalttätigkeiten gegen Tiere, oder sogar Menschen hinreißen lassen, so wird eingehend zu prüfen sein, ob bei den Angeklagten nicht Persönlichkeitsdefizite vorliegen, die die Annahme von schädlichen Neigungen rechtfertigen“.

Oder das Urteil vom 25.04.2007 vom AG Wetzlar, Az: 1 Js 55003/06 jug.
„… er schlug das Tier und stach dem toten Kadaver noch mit einem Stock von hinten in die Innereien: ein hypergemeines Handeln, aus dem bedenkliche Schlüsse auf das Wesen dieses Heranwachsenden zu ziehen sind….
Die schlimmen Charakterzüge, die bei seinen Verhaltensweisen zutage traten, seine bedenkenlose Missachtung fremden Eigentums und die Brutalität, mit der er das Schaf auf der Koppel in Wetzlar-Niedergirmes vom Leben zum Tode beförderte, lassen keine positive Zukunftsprognose zu“. Die Tat: Jugendliche drangen in einen Schafstall ein, versuchten auf einem Schaf zu reiten und schlugen mit einem Holzscheit, einer Schaufel sowie einem Holzhocker insbesondere auf den Kopf eines 80 kg schweren Mutterschafes ein, bis es tot war. Dann hoben sie das Schaf mit dem Kopf in eine gefüllte Regentonne und steckten dem Schaf einen Besenstiel in den After. Die Jugendlichen wurden zu Freiheitsstrafen teils ohne Bewährung verurteilt.

Tierquälerei und Gewalt in der Familie
Da sich häuslicher Missbrauch immer gegen die Schwächeren richtet, gehen Tier- und Kindesmissbrauch meist Hand in Hand. Eltern, die die Bedürfnisse eines Tieres ignorieren oder Tiere quälen, neigen dazu, dies auch auf ihre Kinder zu übertragen. Manche Eltern, die Missbrauch betreiben, dies aber aus gutem Grunde an ihren Kindern nicht in der Öffentlichkeit tun, haben jedoch keine Bedenken, Tierquälerei öffentlich zu betreiben. In 88 Prozent von 57 Familien in New Jersey, die wegen Kindesmissbrauch in Behandlung waren, waren auch ‚Haustiere’ missbraucht worden. (13) Von 23 britischen Familien mit Fällen von Tierquälerei, wurden 83 Prozent von ihnen von Experten des Kindesmissbrauchs oder der Vernachlässigung für gefährdet befunden. (14)

Während Tiermissbrauch ein wichtiges Anzeichen für Kindesmissbrauch ist, ist es nicht immer ein Elternteil, das die Tiere quält. Kinder, die Tiere quälen, wiederholen damit oft nur, was sie zuhause gelernt haben. Wie ihre Eltern reagieren auch sie mit Gewalt auf Wut und Frustration. Und ihre Gewalt richtet sich gegen das einzige Mitglied ihrer Familie, das noch schwächer ist als sie selbst: ein ‚Haustier’. Ein Fachmann meint dazu: "Kinder mit einem gewalttätigen Hintergrund in der Familie zeichnen sich dadurch aus,..... dass sie sich häufig - wie bei der Pickordnung von Hühnern - an Kämpfen gegen Schwächere beteiligen", in deren Verlauf sie auch Tiere verstümmeln oder töten. Es ist eine Tatsache, dass gerade Gewalt in der Familie als Nährboden für kindliche Grausamkeiten an Tieren dient. (15)

Den Kreislauf der Gewalt unterbrechen
Es besteht "unter den Psychologen Übereinstimmung darin, ....dass Tierquälerei eines der deutlichsten Beispiele für das Fortdauern psychischer Störungen vom Kindes- bis zum Erwachsenenalter ist. Das heißt, die Bedeutung von Prognosen über kindliche Tierquälerei ist umfangreich dokumentiert", so das Veterinärmedizinische Institut der Cornell Universität. (16)

Schulen, Eltern, Kommunen und Gerichte, die Tierquälerei als "geringfügige" Delikte abtun, ignorieren damit eine Zeitbombe. Stattdessen sollten Behörden und Gerichte stellvertretend für die Gesellschaft Tierquälerei schärfstens bestrafen, die zugrunde liegenden Familien auf weitere Anzeichen von Gewalt untersuchen und eine intensive Beratung für Straftäter verlangen. Die Behörden müssen erkennen, dass Missbrauch gegenüber JEGLICHEM Lebewesen unakzeptabel ist und eine Gefahr für jedermann darstellt.

Außerdem sollten Kinder dazu erzogen werden, Tiere zu respektieren und für sie Sorge zu tragen, in ihrem eigenen Interesse. Nach umfangreichen Studien der Verbindung zwischen Tier- und Kindesmissbrauch, zogen zwei Experten folgendes Fazit: "Die Entwicklung von Beziehungen in der menschlichen Gesellschaft, die geprägt sind von Gefühl und Güte, könnte daher beschleunigt werden, wenn wir eine positivere und dauerhafte Ethik zwischen Kindern und Tieren fördern." (17)

Was Sie tun können:
- Üben Sie Druck aus auf Ihre örtlichen Schul- und Justizbehörden, damit sie Fälle von Tierquälerei ernst nehmen. Die Gesetze müssen eine klare Sprache sprechen, damit jedem deutlich wird, dass Gewalt gegen jedes fühlende Lebewesen - ob Mensch oder Tier - nicht akzeptabel ist.
- Halten Sie Augen und Ohren offen, was Vernachlässigung oder Missbrauch von Tieren oder Kindern angeht. Nehmen Sie auch die Aussagen von Kindern ernst, wenn diese von solchen Fällen berichten. Manche Kinder mögen nicht über ihre eigenen Misshandlungen sprechen, tun dies aber in Bezug auf Tiere.
- Ignorieren Sie auch weniger bedeutende Fälle von Grausamkeiten durch Kinder gegen Tiere nicht. Sprechen Sie mit den Kindern und mit deren Eltern. Und falls erforderlich, nehmen Sie auch Kontakt mit einer Sozialbehörde auf.


http://www.peta.de/web/missbrauch_von.185.html

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Verschwundene Katzen

18.11.2012 um 19:23

Ich kann nur von ganzem Herzen hoffen, dass der Täter etwas durchlebt, was alles in den Saw-Filmen gezeigte tausendfach übersteigt.



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