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Infos Familienaufstellung 25.04.2012 um 12:11
wo kann man so etwas denn machen lassen?
ich stelle es mir wie eine rückführung vor oder?
lg
meldenwo kann man so etwas denn machen lassen?
ich stelle es mir wie eine rückführung vor oder?
lg
Familienaufstellung 25.04.2012 um 20:01
Zum Psychologen gehe ich bestimmt nicht. Die haben erst recht bei mir verschissen, wenn man mir den Ausdruck so erlaubt. ^^
Ich bin eher der Meinung, dass ich irgendwie alles allein bewältigen muss bzw. will. In meinem Kopf hat sich eingebrannt, dass Hilfe annehmen was mit Schwäche zu tun hat, auch wenn dies gar nicht der Wahrheit entspricht.
@The_Shade
Hab dir nichts unterstellt :)
meldenZum Psychologen gehe ich bestimmt nicht. Die haben erst recht bei mir verschissen, wenn man mir den Ausdruck so erlaubt. ^^
Ich bin eher der Meinung, dass ich irgendwie alles allein bewältigen muss bzw. will. In meinem Kopf hat sich eingebrannt, dass Hilfe annehmen was mit Schwäche zu tun hat, auch wenn dies gar nicht der Wahrheit entspricht.
@The_Shade
Hab dir nichts unterstellt :)
Familienaufstellung 25.04.2012 um 21:47
@Istas
Leider wäre als Antwort "bei mir" wohl etwas 'schlecht', aber ich mache das effektiv.
@Mereel
Und immer noch: genau wo diese ganzen Aspekte herkommen... da könnte eine Familienaufstellung helfen ;-)
Gruss
shade
melden@Istas
Leider wäre als Antwort "bei mir" wohl etwas 'schlecht', aber ich mache das effektiv.
@Mereel
Und immer noch: genau wo diese ganzen Aspekte herkommen... da könnte eine Familienaufstellung helfen ;-)
Gruss
shade
Familienaufstellung 06.06.2012 um 14:19
ich empfinde es als sehr angenehm wie ernst ist das thema behandelt, dafür bedanke i mich erstmal.
I empfehle eine familienaufstellung bei mikie... Den genauen namen von der frau suche i noch raus. Sobald ihr euch bei ihr meldet, müsst ihr bescheid sagen wo ihr lebt, in welcher gegend, und dann eine truppe von min 7 leuten zsm stellen. Dann kommt sie zu euch.
meldenich empfinde es als sehr angenehm wie ernst ist das thema behandelt, dafür bedanke i mich erstmal.
I empfehle eine familienaufstellung bei mikie... Den genauen namen von der frau suche i noch raus. Sobald ihr euch bei ihr meldet, müsst ihr bescheid sagen wo ihr lebt, in welcher gegend, und dann eine truppe von min 7 leuten zsm stellen. Dann kommt sie zu euch.
Familienaufstellung 07.06.2012 um 12:54
"Das Familienaufstellen à la Hellinger ist in Mode. Geflissentlich wird dabei übersehen, auf welch fragwürdigen Grundannahmen diese Therapieform aufbaut: Wer sich nicht den Ordnungen von Familie, Volksgemeinschaft und Heimat unterwirft, müsse sich nicht wundern, wenn er krank wird. Auch die Nazis handelten laut Hellinger nur im Auftrag eines größeren Ganzen."
Klaus Weber in "Psychologie Heute" 03/2003
"Hellinger sieht im Inzest keine persönlich zu verantwortende Tat, sondern ein „systemisches“ Geschehen, in dem es letztlich weder Täter noch Opfer noch unschuldig beteiligte Dritte gebe, sondern nur Statisten in einem von höherer Stelle inszenierten Drama. Vor allen Dingen sollen die, die nach allgemeinem Rechts- und Gerechtigkeitsempfinden als Hauptschuldige gelten, ent-schuldigt werden: „Den Tätern, seien es Väter, Großväter, Onkel oder Stiefväter, wurde etwas vorenthalten, oder es wird etwas nicht gewürdigt, und der Inzest ist dann ein Versuch, dieses Gefälle auszugleichen“. Mit dieser Entschuldigung für die Patriarchen forciert Hellinger gleichzeitig die Beschuldigung der Frauen: „Kommt hinzu, dass es auch noch einen Mangel an Austausch und Ausgleich bei den Partnern gibt, zum Beispiel in der sexuellen Beziehung, entsteht in diesem System ein unwiderstehliches Bedürfnis nach Ausgleich, das sich wie eine Triebkraft durchsetzt und der naheliegende Ausgleich ist, dass die Tochter sich anbietet oder die Frau dem Mann die Tochter überlässt oder anbietet“.
[...]
Hellingers Lehre müsste nicht ernst genommen werden, wenn ihn andere nicht ernst nähmen. Dadurch erst tritt der Ernstfall ein. Das Gros der Hellingerjünger ist zwar der Eso-Szene zuzurechnen und die akademische Psychologie nimmt den Spuk – aus wissenschaftlicher Sicht zurecht – nicht ernst. Aus berufspolitischen wie aus Gründen der Psychohygiene darf man jedoch die Augen davor nicht verschließen. Hinzu kommt, dass sich trotz des pseudowissenschaftlichen und unverhohlen antiaufklärerischen Grundtenors vermehrt diplomierte und promovierte Kollegen dem Hokuspokus anschließen. Sie tragen ihre akademischen Grade zu Unrecht. Bei aller Behutsamkeit, die sich ein Therapeut, Supervisor, Coach, Berater oder Heilpraktiker auferlegen mag: Wenn er mit Aufstellungen nach Hellinger liebäugelt, wirbt er schon einmal für dessen närrisches Welt- und Menschenbild und fördert damit die Verbreitung eines destruktiven Kultes.
Jeder psychologische Laie, der den Mut hat, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, kann diesen Spuk durchschauen. Leider kann dieses makabre Spiel, wenn es ernst genommen wird, sehr gefährlich werden. Aber auch lukrativ. Sowohl für die bierernsten Hellingerianer als auch für augenzwinkernde Regisseure einer solchen Show."
Werner Haas in "Familienstellen – Therapie oder Okkultismus?"
"Kernpunkt ist die Behauptung einer Art von Familienseele, die nicht dulden würde, dass ein Mitglied ausgeschlossen sei. In der esoteriklastigen Talk-Show von Jürgen Fliege am 13. Februar 2002 äußerte sich Hellinger in Form eines Beispiels: 'Würde in einer Familie über einen Großvater deshalb nicht geredet, weil dieser ein Nazi-Täter gewesen sei, müsste später ein anderer diesen Menschen vertreten und zwar beispielsweise dadurch, dass er rechtsradikal würde.'"
http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Familienaufstellung_nach_Hellinger
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"Das Familienaufstellen à la Hellinger ist in Mode. Geflissentlich wird dabei übersehen, auf welch fragwürdigen Grundannahmen diese Therapieform aufbaut: Wer sich nicht den Ordnungen von Familie, Volksgemeinschaft und Heimat unterwirft, müsse sich nicht wundern, wenn er krank wird. Auch die Nazis handelten laut Hellinger nur im Auftrag eines größeren Ganzen."
Klaus Weber in "Psychologie Heute" 03/2003
"Hellinger sieht im Inzest keine persönlich zu verantwortende Tat, sondern ein „systemisches“ Geschehen, in dem es letztlich weder Täter noch Opfer noch unschuldig beteiligte Dritte gebe, sondern nur Statisten in einem von höherer Stelle inszenierten Drama. Vor allen Dingen sollen die, die nach allgemeinem Rechts- und Gerechtigkeitsempfinden als Hauptschuldige gelten, ent-schuldigt werden: „Den Tätern, seien es Väter, Großväter, Onkel oder Stiefväter, wurde etwas vorenthalten, oder es wird etwas nicht gewürdigt, und der Inzest ist dann ein Versuch, dieses Gefälle auszugleichen“. Mit dieser Entschuldigung für die Patriarchen forciert Hellinger gleichzeitig die Beschuldigung der Frauen: „Kommt hinzu, dass es auch noch einen Mangel an Austausch und Ausgleich bei den Partnern gibt, zum Beispiel in der sexuellen Beziehung, entsteht in diesem System ein unwiderstehliches Bedürfnis nach Ausgleich, das sich wie eine Triebkraft durchsetzt und der naheliegende Ausgleich ist, dass die Tochter sich anbietet oder die Frau dem Mann die Tochter überlässt oder anbietet“.
[...]
Hellingers Lehre müsste nicht ernst genommen werden, wenn ihn andere nicht ernst nähmen. Dadurch erst tritt der Ernstfall ein. Das Gros der Hellingerjünger ist zwar der Eso-Szene zuzurechnen und die akademische Psychologie nimmt den Spuk – aus wissenschaftlicher Sicht zurecht – nicht ernst. Aus berufspolitischen wie aus Gründen der Psychohygiene darf man jedoch die Augen davor nicht verschließen. Hinzu kommt, dass sich trotz des pseudowissenschaftlichen und unverhohlen antiaufklärerischen Grundtenors vermehrt diplomierte und promovierte Kollegen dem Hokuspokus anschließen. Sie tragen ihre akademischen Grade zu Unrecht. Bei aller Behutsamkeit, die sich ein Therapeut, Supervisor, Coach, Berater oder Heilpraktiker auferlegen mag: Wenn er mit Aufstellungen nach Hellinger liebäugelt, wirbt er schon einmal für dessen närrisches Welt- und Menschenbild und fördert damit die Verbreitung eines destruktiven Kultes.
Jeder psychologische Laie, der den Mut hat, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, kann diesen Spuk durchschauen. Leider kann dieses makabre Spiel, wenn es ernst genommen wird, sehr gefährlich werden. Aber auch lukrativ. Sowohl für die bierernsten Hellingerianer als auch für augenzwinkernde Regisseure einer solchen Show."
Werner Haas in "Familienstellen – Therapie oder Okkultismus?"
"Kernpunkt ist die Behauptung einer Art von Familienseele, die nicht dulden würde, dass ein Mitglied ausgeschlossen sei. In der esoteriklastigen Talk-Show von Jürgen Fliege am 13. Februar 2002 äußerte sich Hellinger in Form eines Beispiels: 'Würde in einer Familie über einen Großvater deshalb nicht geredet, weil dieser ein Nazi-Täter gewesen sei, müsste später ein anderer diesen Menschen vertreten und zwar beispielsweise dadurch, dass er rechtsradikal würde.'"
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