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Paranoia - die wahre Umma vieler (Foren)muslime? RSS

100 Beiträge, Schlüsselwörter: Deutsche, Paranoia, Muslime, Diskussion, Pauschalverurteilung

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Paranoia - die wahre Umma vieler (Foren)muslime?

20.05.2011 um 15:04



Grüß Gott!

Das Problem ist, dass viele Gerüchte und Unwahrheiten im Umlauf sind. Man muss darauf achten was die Wahrheit ist und nicht, was einige Menschen von sich geben. Nehmen wir mal an, ein Deutscher geht in den Orient und benimmt sich absolut daneben, hat das dann etwas mit dem GG zu tun? Oder mit allen Deutschen? Deshalb muss man verstehen, dass viele Muslime sich absolut nicht an den Islam halten und kein Wissen über ihre Religion besitzen. Denn im Islam ist der schöne und gute Charakter ein Zeichen für einen überzeugten Muslim. Niemals würde einer, der den Islam verstanden hat, eine Frau beleidigen. Der Muslim sieht die Verhüllung als etwas Gutes an und möchte dieses Gute weitergeben, das tut er jedoch nicht mit Beleidigungen.

Außerdem, die Einhaltung und Befolgung des GG ist Pflicht für jeden Muslim. Denn im Islam sind Verträge absolut einzuhalten und jeder der hier lebt, hat ein Abkommen mit diesem Land und muss sich an seine Gesetze halten. Diejenigen die es nicht tun halten sich nicht einmal an die Gesetze des Islams, wie dann also an die Gesetze Deutschlands? Dann gibt es auf der anderen Seite die Wahabiten, die eine falsche Denkrichtung sind und meinen, sie müssten gegen die Ungläubigen vorgehen. Fragt sich doch keiner, wieso der Prophet (s.) jahrelang neben einem Juden lebte und ihm nie ein böses Wort sagte. Es wird überliefert, dass der Jude vor das Haus des Propheten (s.) Abfall warf und das jahrelang. Als dieser Jude krank wurde, besuchte der Prophet (s.) diesen Juden und betete für ihn, worauf der Jude sehr ergriffen war. Deshalb frage ich mich, wie können vermeintliche Muslime, die solch einen Propheten haben, solch ein Benehmen an den Tag legen?

Was den Iran angeht, so muss ich eine verteidigende Position einnehmen. Ich war dort und sprach mit Menschen die mit der Polizei oft genug zu tun hatten, meist Jugendliche. Diese bekamen Sozialstunden, irgendwas putzen oder aufräumen. Einen Tag lang. Dies deshalb, weil es für den Islam sehr wichtig ist, wie es der Gesellschaft geht. Im Iran kann man zuhause Alkohol trinken und tun was einem beliebt, keiner hat das Recht in ein Haus einzudringen und dort jemanden gefangen zu nehmen. Es ist jedoch ein Unterschied, wenn derjenige auf der Straße Alkohol trinkt. Denn es geht darum, die Gesellschaft davor zu schützen. Dennoch ist es die Pflicht eines Muslims diesen Mann der beispielsweise Alkohol auf der Straße trank zu schützen und ihm den Rat zu geben, in sein Haus zu gehen und davon abzulassen. Nicht jedoch ihn direkt zu verpfeifen. Hierzu eine Überlieferung. Ein Mann hat Unzucht begangen und seine Gefährten sagten ihm, er müsse das sofort dem Propheten (s.) sagen. Also ging der Mann zum Propheten (s.) und sagte ihm was passiert war. Der Prophet (s.) sagte: "Vielleicht hast du sie nur geküsst, so gehe lieber wieder." Der Mann verneinte und bestand darauf. Der Prophet (s.) erwiderte: "Vielleicht hast du sie nur angefasst, gehe lieber wieder." Und zum dritten Mal sagte der Mann, dass er dies Tat und so musste der Prophet (s.) ihm die Strafe verordnen. Später ging der Prophet (s.) zu seinen Gefährten und sagte: "Warum habt ihr bloß nicht diesen Mann geschützt und verdeckt!?" Imam 'Aliy (a.) sagte: "Wenn ich einen Überzeugten sehe, während er bei Frevelhaftem ist, so werfe ich meinen Umhang über ihn." Damit er nicht gesehen wird, denn das Ziel des Islams ist nicht Bestrafung und die Vorbedingungen für Bestrafungen sind fast unerfüllbar. Zum Beispiel müssen vier gerechte und wahrhafte Zeugen die Frau und den Mann bei ihrem Treiben sehen und es bezeugen... Es geht vielmehr darum, dass Menschen sich bessern und verstehen was sie taten. Der Islam legt viel Wert auf Prävention!

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Paranoia - die wahre Umma vieler (Foren)muslime?

20.05.2011 um 15:04

@james1983

Wenn sich das im täglichen Handeln niederschlägt, dann ja, ansonsten trifft das wohl kaum die Definition von Paranoia. Übrigens ist auch das was emanon beschreibt keine Paranoia :D

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Paranoia - die wahre Umma vieler (Foren)muslime?

20.05.2011 um 15:07

@Somayyeh
*g* also wenn man immer schön artig ist und gut zu anderen menschen weil man denkt da sitzt wer oben und schaut mir zu ist das ja auch schon wieder ne gute form von paranoia *g*

aber hast schon recht. paranoia hat mehr mit angstzuständen zu tun, bis hin zur panik

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Paranoia - die wahre Umma vieler (Foren)muslime?

20.05.2011 um 15:11

@james1983

"also wenn man immer schön artig ist und gut zu anderen menschen weil man denkt da sitzt wer oben"

Dieses Verhalten richtet sich bewusst oder unbewusst aber eher an die restliche Glaubensgemeinschaft, von der man sich ein positives Feedback erhofft, als an die Gottheit selbst.

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Paranoia - die wahre Umma vieler (Foren)muslime?

20.05.2011 um 15:13

@Somayyeh
yo. gott braucht man dafür nicht. Ich probier auch immer mein bestes im umgang mit anderen auch als atheist *g*

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Paranoia - die wahre Umma vieler (Foren)muslime?

20.05.2011 um 15:23

Da ich mich nicht vor "dem Islam" fürchte, sehe ich auch keine Notwendigkeit, irgendwas gegen ihn zu unternehmen. Warum auch. Mir geht's doch prima damit, denn bislang brachte sich "der Muslim", in seiner Daseinsform als Sunnit oder Schiit, gern auch der Kurde, beispielsweise im Irak ganz gerne selbst um, wenn er es, wie im vorherigen Iran-Irak-Krieg nicht gleich vorzog, ganz offiziell dem Glaubensbruder mit Waffengewalt zu zeigen, wer hier wem was zu glauben hat.

Glücklicherweise (für "uns") bringt der Muslim sich also offenbar überwiegend selbst um. Heisst das deshalb eigentlich "Selbstmordbomber"? Auch in der Türkei schlagen sich Bergtürken und Talkurden (oder umgekehrt) gern mit allerlei Mordgerät "Made in Germany" die Köpfe ein. Das matscht so schön und bringt uns jede Menge Arbeitsplätze und Steuergelder. Feste, Jungs, macht nur weiter so, ihr bekommt schon noch alles kaputt, möchte man den Völkern "weit hinten in der Türkei" zurufen.

Nein, nicht EINE Religion ist terroristisch - sondern ALLE!

Da hat der Islam (leider) keine Sonderstellung. Der einzige Unterschied zwischen christlich motiviertem Morden und islamisch motiviertem Morden ist, rein historisch betrachtet, dass der Christ nicht nur seinesgleichen, sondern vordringlich Andersgläubige zur Hölle schickt, vom Sachsenschlachten bis zum Holocaust, von der Indianerausrottung bis zur Sklaverei.
Sein Bruder im Ungeiste, der Muslim, bringt da lieber erst mal Gleich- oder Ähnlichgläubige um. Der Schiit knallt den Sunnit weg, beide zusammen den Kurden oder Turkmenen, gern auch umgekehrt., nach dem Motto "Ein Pfund Dynamit für den Schiit!".
Clanstreitigkeiten, Sippenkonflikte, Blutrache - alles das, was dank des einzig wahren Glaubens ja als überwunden galt, seit der Kain dem Abel seine Vorstellungen von Brüderlichkeit einknüppelte, kriegt ein neues Mäntelchen umgehängt und dient nicht mehr allein der individuellen Profitmaximierung sondern der Ehre des einzig wahren Gottes.

Kennt man doch irgendwo her? Ja, von Christens lernen, heisst siegen lernen!
Besonders in der Disziplin Mord und Totschlag, Plünderung und Vergewaltigung.

"Wahre" Gläubige gibt es in keiner der kriminellen Vereinigungen, die unter dem Markenzeichen "Religion" firmieren. Es gibt kein richtiges Leben im falschen!

In manchen Weltgegenden scheint das Sichgegenseitigumbringen so eine Art folkloristische Tradition oder religiöse Gewohnheitsübung darzustellen. Wäre es nicht sinnvoller, solche Gegenden komplett einzuzäunen, jede Menge Waffen dorthin zu verhökern und nach ein paar Jahren mal 'ne Aufklärungsdrohne 'rüberzuschicken, auf der Suche nach "Last Man Standing".
Mögen doch afghanischer Ziegenhirt und Opiumbauer ihre unterschiedlichen Koran-Interpretationen mit allen Kalibern untereinander diskutieren,ebenso wie Kurde/Schiit/Sunnit sich den Irak schöner und leerer bomben dürfen.

Da wie andernorts bringt Bruder Muslim munter Bruder Muslim um (Schwester natürlich auch) und kauft sich seinen Ballermann beim grossen Satan, dem westlichen Grosshändler für Totmacher aller Art. H & K fährt Sonderschichten und dankt Allah dafür auf Knien.
Da wird lustig Stammes- und Glaubenskrieglein gegeneinander geführt, dass man nicht vor der Glotze vor finsteren Islamerer zittern sollte, sondern sich freuen möcht', dass er sich gegenseitig endlöst und quasi nebenbei unser Bruttosozialprodukt steigert.

Genau so sieht es doch aus, wenn man hinter die Dinge schaut.

Okay, Ring frei zur nächsten Runde, wer ist dran? Türke vs. Kurde? Iraner vs. Iraker? Sunnit vs. Schiit? Taliban gegen Turban? Nur nicht so drängeln. Jeder nur einen Sprengstoffgürtel. Im Paradies gibt's 'ne Runde Jungfrauen für alle. Bis dahin wünsche ich Euch noch eine Bombenstimmung.




Und was die von Regierung und Nebenregierung (BILD) oft und gern zitierte Terrorgefahr angeht: Hierzulande ist es schon wie in den USA, alle Tage ein neues, noch bedrohlicheres Bedrohungsszenario. Wir erinnern alle die hysterischen Meldungen nach 2001 über geplante Anschläge auf AKW oder Brücken in den USA, von denen dann doch nie einer geschah, so sehr sich Weltuntergangs-Szenaristen auf Allmy auch danach sehnten.

Hierzulande braucht es versagende Kofferbomber oder Konvertiten mit Chemiebaukasten. Deutsche "Islamoterroristen" scheinen allesamt zu doof zu sein, die von BILD & Co. in sie gesetzten Erwartungen zu erfüllen. Oder hält Allah seinen dicken Daumen dazwischen? Ist "der Kameltreiber" zu blöd, Europa mit deutscher Gründlichkeit in Schutt und Asche zu legen? Das konnte ja sogar unser Opa!

Nein, ich halte die Wahrscheinlichkeit, in der BRD Opfer eines Verkehrs- oder Haushaltsunfalles zu werden, für eindeutig grösser, als die, von fanatischen Zauselbärten suizidgebombt zu werden. Da ist S-Bahn-Fahren in München eindeutig lebensgefährlicher, sind irre Gymnasiasten bedrohlicher für unsere Kinder als Al Quaida. Bislang bombt der Muslim, rein global betrachtet, eben am liebsten Muslime weg. Was den USA der UNA-Bomber, ist dem Muslim der Umma-Bomber. Die Gemeinschaft der Muslime im Massengrab. Dort mischen dann Schiit und Sunnit ihre Körperteile, oder die Märtyrer von Warlord A die mit denen von Warlord B, ohne, dass sie wenigstens noch Spass dabei hätten aber wenigstens einer imaginierten höheren Macht zu Ehren.

Nö, liebe Dschihaddisten - vor Euch habe ich ja noch weniger Angst als vor der Schweinegrippe. Viva Mexico!

Alle bisherigen Anschläge vorgeblich "islamischer Terroristen" in ausser-muslimischen Staaten sind, jedenfalls was die aufaddierten Opferzahlen angeht, nachgerade lächerlich im Vergleich zu dem, was Schiit und Sunnit im Irak monatlich gegenseitig wegsprengen, oder was der muslimische Talkurde oder Bergtürke so per anno weghaut. Auch die Killergangs in Palästina, Somalia, Afghanistan, Pakistan (Paki-Stan und Paki-Olli, also Dick und Doof mit Sprengstoffgürtenl), Algerien, im Sudan oder Indonesien schiessen oder sprengen in 99,9% aller Fälle ihre Glaubensbrüder und -schwestern aus dem Leben.

Ist ja nun nicht so, dass man als Muslim keine Muslime umbringen mag. Das ist aber nicht Islam-spezifisch. Auch in zwei Weltkriegen haben Christen Christen abgeschlachtet. Da macht ihnen auch so leicht keiner was vor. Die Deutschen, die die Juden abschlachteten, waren fast ausschliesslich getaufte Christen, die sich bei der Weihnachtsandacht vom Morden erholten.

Mord ist religionsübergreifender Sport. Da ist kein Aberglaubens-Club besser als der andere.

Niemand muss vor dem jeweils anderen Glauben Angst haben - eher, und das historisch begründet, vor dem Glauben selbst, ohne Wenn und Aber-.

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Paranoia - die wahre Umma vieler (Foren)muslime?

20.05.2011 um 15:31

Doors schrieb:
rein historisch betrachtet, dass der Christ nicht nur seinesgleichen, sondern vordringlich Andersgläubige zur Hölle schickt, vom Sachsenschlachten bis zum Holocaust,

Als Norddeutscher , muss ich hier aber der Ordnung halber einwenden, dass der Holocaust eher im Namen Odins und nicht im Namen Christi durchgeführt wurde. ;)

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Paranoia - die wahre Umma vieler (Foren)muslime?

20.05.2011 um 15:39

@martialis

Wenn ich mich an Untersuchungen zum Völkermord erinnere, waren die meisten Mörder in SS-, Polizei- oder Wehrmachtsuniform getaufte Christen, allerdings mit einem höheren Anteil an Protestanten als Katholiken.

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martialis
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Paranoia - die wahre Umma vieler (Foren)muslime?

20.05.2011 um 15:43

@Doors
Doors schrieb:
Wenn ich mich an Untersuchungen zum Völkermord erinnere, waren die meisten Mörder in SS-, Polizei- oder Wehrmachtsuniform getaufte Christen, allerdings mit einem höheren Anteil an Protestanten als Katholiken.


Naja, wer kann sich denn als Kleinkind gegen eine Taufe wehren?
Du verstehst schon, wie ich es meine. Man kann sich auch ein güldenes Kalb basteln und in dessen Namen Andersgläubige über den Jordan jagen.^^

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Paranoia - die wahre Umma vieler (Foren)muslime?

20.05.2011 um 15:46

@martialis

Wohl wahr, aber wie mir scheint, sind Monotheisten effektiver im Morden als Polytheisten.

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Paranoia - die wahre Umma vieler (Foren)muslime?

20.05.2011 um 16:25

@Doors

Das eigentliche Problem bei allen Glaubensmenschen ist das selbe wie bei allen Nichtglaubensmenschen. Es nennt sich Testosteron.

Nur bei den Glaubensmenschen ist es halt so, dass sie dem Ideal ihres Überichs ihr Rechtsempfinden auferlegen, und damit kein eigenes Verantwortungsempfinden für ihr Rechtsempfinden mehr empfinden müssen, da sie sich in all ihren Entscheidungen oder Nichtentscheidungen vom Rechtsempfinden ihres Überichs leiten lassen können, welches als Gott/Allah "ist groß" keinen Widerspruch in seiner Rechtsleitung der Gläubigen hinnehmen kann.

So unter dem Motto: "der Boss hat immer recht" und wer sich nicht meinem Boss unterwerfen will, ist ein minderwertiger andersgläubiger Unmensch.

tja, und da man sich als Glaubensmensch das Recht seines Über-ICHs, das so groß ist, um immer Recht zu haben, auch wenn es aus menschlicher Sicht scheint, dass das Über-ICH im Unrecht ist, bei Bedarf entsprechend deuten und interpretieren muss, ist es natürlich erniedrigend, sich von minderwertigen andersgläubigen Unmenschen, bevormunden lassen zu müssen.

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Paranoia - die wahre Umma vieler (Foren)muslime?

20.05.2011 um 16:27

@nocredit

Der Mensch erschuf Gott nach seinem Ebenbilde, um jemanden zu haben, auf den er die Verantwortung für seine eigenen Verbrechen schieben kann.

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Paranoia - die wahre Umma vieler (Foren)muslime?

20.05.2011 um 16:34

@Doors

Es ist vielleicht sogar noch komplizierter.

Soziale Intelligenz beruht darauf, den anderen nicht die Wahrheit ins Gesicht zu sagen.
DU sollst glauben, weil ich nur dein Bestes will, weil das Beste kriegt man immer nur, wenn man besonders glaubwürdig ist. :D

Monotheistische Religionen sind seltsamer Weise sehr rassistisch. Der Erfolg des eigenen Genpols.
Gott/Allah hat dieses Genpool durch seine Propheten auserwählt. Das Genpol des Westens ist böse, weil es minderwertig andersgläubig und daher unmenschlich ist und sich mit seinen Menschenrechten über die Rechtsleitung Allahs erhebt.

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Paranoia - die wahre Umma vieler (Foren)muslime?

20.05.2011 um 16:39

"Die Wahrheit ist das einzige, was niemand glaubt."

G.B.Shaw, Lieblingsire

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Paranoia - die wahre Umma vieler (Foren)muslime?

20.05.2011 um 16:56

@Doors
Vielleicht ist es einfach nur so, dass die Wahrheit viel zu umfangreich ist und deswegen vom Menschen nur relationistisch reduziert werden kann. Das würde aber zu viel freien Willen kosten,
der eh schon von Zwängen und Ich-Süchteleien so zerfressen ist, dass vom Menschen nicht mehr übrig bleiben würde, als ein menschliches Vieh.

Menschlich zu sein, wird von vielen als edle Tugend angesehen. Aber beim genaueren Hinsehen, ist der menschliche Mensch nur ein ziemlicher menschlicher Unmensch, dem es nur mittels Selbstbetrug gelingt, sich in seinen Bestrebungen nach nur möglichst guten Empfindungen so weit bei Laune zu halten, dass am Ende noch jemand da ist, sich ob der Trauer über all die Selbstmörder aus Selbstmitleid, selbst zu bemitleiden. :D

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Paranoia - die wahre Umma vieler (Foren)muslime?

20.05.2011 um 20:26

ich würde nicht unbedingt von paranoia reden, aber wenn man sich die eine oder andere abstimmung hier ansieht, die unzähligen verallgemeinerungen, in denen islam, islamismus und islamistischer terror in einen topft geworfen werden und vermehrt suggeriert wird, dass der islam prinzipiell eine terrorreligion sei, wenn man sich die helden für die rechte der frauen ansieht wenn es um den islam geht, aber sonst in sachen häusliche gewalt in deutschen 4 wänden kein wort fällt, dann ist hier der rahmen durchaus berechtigter kritik längst gesprengt.
in zeiten, in denen rechtspopulisten, islamhasser wie pi-news und sonstige rechtsextreme gruppierungen, das märchen von eurabia als die wahrheitTM verkaufen um ängste zu schüren und somit die grundlage für ihren erfolg schaffen, fragt sich wer hier eigentlich paranoid ist...

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Paranoia - die wahre Umma vieler (Foren)muslime?

21.05.2011 um 00:01

@james1983

Für mich ist Gott, Liebe und Harmonie. Meine Vorstellungen vom Islam sind eher durch den Sufismus geprägt. Damit kommt auch der Atheist in den meisten Fällen ganz gut zurecht.

@Doors

Menschen brauchen keine Religion um einen Vorwand zu haben, um einander umzubringen. Wirtschaftliche Gründe reichen laut Horst Köhler vollkommen aus.

Damit hat er ausgesprochen, was die Realität in fast allen Kriegen ist, es geht um die Macht am Wasserloch:



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Paranoia - die wahre Umma vieler (Foren)muslime?

21.05.2011 um 00:07

@Somayyeh
Ja das stimmt. ich glaube zwar nicht an einen Gott. aber ich glaube an ein göttliches konzept von dem die menschheit träumt. und diesen traum träume ich mit *g*

Ich glaube das jeder Mensch seinen goldennen Pfad finden kann

durch all die überraschungen des lebens.

da stimme ich dir voll und ganz zu

2001 !!!! klassiker.Den hab ich vor ein par monaten mal auf der großen leinwand im cineplex sehen dürfen

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Paranoia - die wahre Umma vieler (Foren)muslime?

21.05.2011 um 05:08

ausländerfeindlich? nun ja, ich habe anderes erlebt. ich war schon mehr als einmal in der situation in der ich von moslems/muslimen (ich bin unsicher was die form im plural angeht) beleidigt wurde und dann auch noch den kürzeren gezogen habe.

um mal ein besispiel zu nennen:
ich war 17 und saß in einem linienbus, als einige türken kamen und mich dumm angemacht haben. sie haben mich dann als schlampe etc betitelt- ich trug ganz normale hosen und ein shirt, allerdings aus dem metalgenre- auch als satanistin etc...
dann hat mich einer betatscht. ich bin aufgestanden und habe mich gewehrt. die haben mir zu verstehen gegeben, dass ich eine frau bin, noch dazu eine ungläubige und dass es kein schwein interessiert, was sie mit mir machen.
nicht nur dass niemand eingeschritten ist, nein, als ich dann laut sagte "ihr seid hier in deutschland und hier habt ihr nicht das recht mich so zu behandeln!", da wurde ich gebeten den bus zu verlassen^^


ich bin sicher nicht ausländerfeindlich, mein vater hat früher flüchtlinge in unserer garage in einem wohnmobil und auch im keller beherbergt, ich kenne das von kindesbeinen an.
ich muss aber sagen dass es einem einige doch sehr schwer machen mitleid zu empfinden.

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emanon
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Paranoia - die wahre Umma vieler (Foren)muslime?

21.05.2011 um 10:41

Upps, das ist hier ja völlig aus dem Ruder gelaufen.
Dann lass ich es lieber schliessen.



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