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Leben vom Abfall- "Containern" und Kapitalismuskritik RSS

175 Beiträge, Schlüsselwörter: Abfall, Containern

zur Rubrik (Menschen)AntwortenBeobachtenSuchenInfos

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Leben vom Abfall- "Containern" und Kapitalismuskritik

04.05.2012 um 01:36



@Fedaykin
Fedaykin schrieb:
Nein aber bedenke dein Solarstrom zahlen alle Stromverbraucher
umgekehrt wird ein schuh drauss: der solarstrom den @KoMaCoPy produziert kommt allen stromverbrauchern zugute. also ich mag den lieber als den aus atomkraftwerken.

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Leben vom Abfall- "Containern" und Kapitalismuskritik

04.05.2012 um 01:40

@Paka
Paka schrieb:
So eine Uraltröhre mit 40kg Gewicht habe ich auch noch. Tut noch ihre Dienste.
ich denk die wiegt eher 80kg (ist 'richtig grosses teil) und ist eben NICHT uralt. hat auch schon 'n flachen und nicht mehr gewölbten bildschirm.
ABER: das ding hat uns die bude zugestellt - die kam mit dem gefährten ins haus und passte einfach wirklich nicht rein. wir haben richtig viel platz, aber dieses monster (aufgrund der tiefe vor allem) war einfach im weg, da musste was anderes her. wäre schwer zu erklären hier ohne auf die details einzugehen, aber das ding MUSSTE weg.

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Leben vom Abfall- "Containern" und Kapitalismuskritik

04.05.2012 um 01:43

@Paka
Paka schrieb:
Na viele wollen halt das System so lassen, weil es eben geistig sehr anstrengend ist, sich Veränderungen auszudenken bzw. diese mitzutragen. Das überfordert die meisten.
da kann ich dir nur 100%ig zustimmen.
selbst das kollektive prinzip der photovoltaik scheint ja noch nicht in allen hirnen angekommen zu sein. dabei war das damals, beim "1.000-dächer"-programm (oder wie's damals hiess) noch echt einfach nachvollziehbar. jetzt ist erstmal wieder schluss damit - meiner ansicht nach einer der grössten fehler die deutschland in den letzten 50 jahren gemacht hat.

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martialis
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Leben vom Abfall- "Containern" und Kapitalismuskritik

04.05.2012 um 01:43

Wer würde denn morgens einkaufen gehen und etwas von aussen angeschlagene Südfrüchte kaufen?

In der DDR war sowas Mangelware und die Leute hätten sich für das, was heute im Container landet, angestellt. Warum? Weil es das ganz einfach regulär nicht gab.
Sollte man sich vielleicht mal Gedanken drüber machen im Bezug auf die dritte Welt!

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Leben vom Abfall- "Containern" und Kapitalismuskritik

04.05.2012 um 01:48

@Puschelhasi
Puschelhasi schrieb:
Ja eingeschweisste Sachen sind ja im Prinzip steril, ich finde es auch gut wenn solche Nahrung so doch noch gegessen wird.
"solche nahrung" - das klingt als sei die plötzlich qualitativ schlechter als 'ne viertelstunde vorher, als sie noch im regal stand... kannst du mir folgen?

eins unserer grössten probleme diesbezüglich - und das wurde ja erst vor 'nem halben jahr oder so wieder in allen medien diskutiert - ist dieses wort "mindesthaltbarkeitsdatum". wenn das "mindesthaltbarkeitsdatum" abgelaufen ist, ist das lebensmittel noch lange nicht verdorben.
der englische ausdruck "best bevor" = "am besten vor ..." suggeriert ja auch nicht dass es danach verdorben wäre sondern ist nur 'ne herstellerempfehlung.
das "mindesthaltbarkeitsdatum" ist nicht gleichbedeutend mit "verfallsdatum" !!!
da sollte man dran schrauben - aber das ist ja ganz offensichtlich nicht gewünscht. und da liegt meiner ansicht nach der dickste teil des hunds begraben.

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Leben vom Abfall- "Containern" und Kapitalismuskritik

04.05.2012 um 02:00

@Fedaykin
Fedaykin schrieb:
Also Conatainer bewirkt nichts, außer das du Geld sparst.
a) das mit dem geld sparen hilft enorm vielen leuten weiter, ganz un-intellektuell und ökologisch.
b) das containern bewirkt mehr - nämlich dass nicht etwas, für das kühe gequält wurden, hühner gequetscht wurden, rinder gefoltert wurden und schweine terrorisiert wurden etc. achtlos auf dem müll landet. und das schreibt jetzt eine überzeugte fleisch- und sonstige-tierprodukte-fresserin. hat was mit respekt zu tun vor leben, umwelt, ökologie usw...

klar ist das immer ein bisschen auch öko-träumerei, weil wir ja alle glauben zu wissen dass es eh nichts ändert.
klar ist das auch immer ein bisschen eso-geschiss wenn ich dabei an mein karma denke.
klar ist das auch immer ein bisschen spirituell wenn ich sogar bei lebensmitteln aus dem container dafür dankbar bin, dass "jenes höhere wesen das wir verehren" uns das gönnt.
ja und. dann ist es halt so.
wenn ich öko-sünden begehe (und das tu ich für mein gefühl leider häufig), dann fühl ich mich mies, dann tut's durchaus gut wenn man sich umgekehrt wieder gut fühlen kann.



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Leben vom Abfall- "Containern" und Kapitalismuskritik

04.05.2012 um 02:07

@wobel
wobel schrieb:
klar ist das immer ein bisschen auch öko-träumerei, weil wir ja alle glauben zu wissen dass es eh nichts ändert..

Das ist für mich das Problem, dieser Glaube das man nichts bewirken kann, alles so bleibt wie es ist. Man gibt auf oder versucht es nicht einmal, da ist klar dass sich nichts ändert. Veränderungen wollen und daran mitwirken, dann ändert sich auch ein bisschen was.

Wir sollten alle ein Stück weit in die Richtung arbeiten, dass ist das mindeste und nicht aufgeben bevor man es versucht hat und zu denken, dass alles so bleibt wie es ist, dass der kleinste Handschlag nichts bewirkt. Genau das Gegenteil ist aber der Fall und umso mehr es tun, um so schneller verändert sich etwas.

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Leben vom Abfall- "Containern" und Kapitalismuskritik

04.05.2012 um 02:09

@Paka
Paka schrieb:
Er schrieb von leeren Gebäuden. Wenn da jemand wohnt, ist es nicht leer.
Ich bin auch pro Hausbesetzung.
versteh mich nicht falsch - ich hab nicht grundsätzlich was gegen hausbesetzung. ich würd mir nur wünschen dass die leute, die häuser besetzen, diese dann auch instandhalten - denn damit dass das der eigentümer/vermieter übernimmt, dafür zahlen andere miete. einfach nur durchrammeln bis es vollends kaputt ist, find ich nicht in ordnung. entweder man nutzt es richtig (und dann gehört dazu auch dass man es instandhält) oder man lässt es bleiben. wie das bewohner und eigentümer untereinander regeln sollte man aber abklären können, es ist nicht fair wenn der eigentümer für alles zahlen soll und die hausbesetzer ohne gegenleistung einfach nur nutzen. ich wohn privat im eigenen haus, und an schlechten tagen sitz ich da und spüre förmlich wie mein haus zerfällt. immer ist irgendwas, jetzt wieder neue fenster, fassade muss auch gemacht werden usw... tja, wer zahlt das wohl? ich. aus meinem geldbeutel. ob das billiger ist als mieten? nein, nicht wirklich. aber ich kann selbst entscheiden wann ich das neue fenster wirklich brauch oder ob ich mich lieber erst um das verranzte parkett kümmere - wenn beides im 5-stelligen bereich liegt muss ich überlegen was ich dieses und was ich nächstes jahr mache und wieviel überstunden ich dafür machen will dass es schneller geht.
wenn ein haus vermietet ist, hat man das geld dafür durch die miete - dafür ist sie auch gedacht. ist das haus "besetzt" kriegt man halt keine miete und kann entsprechend nur hilflos zugucken wie's langsam aber sicher zerfällt... häuser kosten geld, das lässt sich nicht leugnen.

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Leben vom Abfall- "Containern" und Kapitalismuskritik

04.05.2012 um 02:18

@Can
can schrieb:
Nahrung ist ein Primärbedürfnis und durch den Entzug dessen entsteht eine Lücke die nicht gefüllt werden kann, sprich es entsteht Hunger. Eine gerechte Verteilung von diesen würde uns eine menge Leid und Kummer die in der Welt herrschen, ersparen.
der witz ist, dass es diese "lücke" garnicht so extrem geben würde, wenn die leute wieder vermehrt selbst anbauen würden. ich weiss das klingt jetzt albern, und nicht jeder hat einen eigenen garten, aber es ist schon erstaunlich wie wenig quadratmeter man braucht um sich selbst z.b. mit tomaten zu versorgen. das geht sogar im topf.
ich hab nichts gegen gepflegte blumengärten. aber wenn's da wirklich garkeine ecke für gemüse drin gibt, find ich hat der jeweilige "gärtner" was existentielles nicht kapiert.
ich hab bilder vom garten hier an meinem haus aus früheren zeiten - in schlechten zeiten wurde hier ALLES angebaut was die "deutsche scholle" so hergibt. aus der not heraus. und heute? hat selbst der dorfdepp eher 'n swimmingpool als ein vernünftiges beet mit den wichtigsten sachen im garten.
kräuter, die im grossen ganzen wirklich pflegeleicht sind, kauft man in töpfen beim discounter. kennt überhaupt noch jemand mehr als das, was dort angeboten wird? nö. wir rennen in die apotheke und kaufen uns dort kamillen-extrakt.
ja - ich polemisier grad. sorry.
aber das ist - überspitzt formuliert - was ich in dem bereich so wahrnehme.

ich LIEBE es, im vorbeilaufen 'ne cocktail-tomate abzupfen und einwerfen zu können - ohne sie auch nur waschen zu müssen. und sie schmeckt unglaublich, die reinste geschmacks-explosion. dagegen kann kein discounter anstinken.

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Paka
ehemaliges Mitglied


   

Leben vom Abfall- "Containern" und Kapitalismuskritik

04.05.2012 um 02:21

@wobel

Dem stimme ich zu, Hausbesetzer sollten sich auch um die Gebäude kümmern, und wenn es nur ein Protest zum Aufrütteln ist.
Ich denke bis auf schwarze Schafe machen die es auch so.

Was die Photovoltaik angeht, ich glaube das wurde mal eine zeitlang subventioniert. Jetzt aber nicht mehr, ja warum wohl? Weil wenn jeder Solarzellen hat, verdienen die Stromkonzerne ja nichts mehr. Aus dem selben Grund wurde/wird auch die Entwicklung leistungsfähiger Elektroautos blockiert. Da verdienen ja die Ölmultis und der Staat nichts mehr daran.

So läuft das im Kapitalismus. Hauptsache der Rubel rollt. Moral gibt es da nicht.

@ChicagoBear
Jop, jeder sollte seinen Teil beitragen. Ich jedenfalls tue es.

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Leben vom Abfall- "Containern" und Kapitalismuskritik

04.05.2012 um 02:22

@wobel

Und wo kommen die Gelder für die ganzen Grundstückle her ?

Bevor du was anbaust (ok gibt diese Balkon-Gewächshäuser), brauchst normal erst mal Boden zum beackern und den haben viele nicht...

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Paka
ehemaliges Mitglied


   

Leben vom Abfall- "Containern" und Kapitalismuskritik

04.05.2012 um 02:24

@wobel

Das wird schwierig mit dem eigenen Garten für jeden. Dafür gibt es zu viele Menschen. Löblich wäre es aber.
Nur....da verdienen die Konzerne ja auch nichts.

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Leben vom Abfall- "Containern" und Kapitalismuskritik

04.05.2012 um 02:25

Vorallem um nen Garten, gerade Obst und Gemüseanbau fit zu halten, musst dich täglich drum kümmern und wer hat da heute die Zeit dafür ?

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Paka
ehemaliges Mitglied


   

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04.05.2012 um 02:25

@DieSache

Da brauchts ne Bodenreform, damit jeder ein Stück Land hat. Und was die Zeit angeht, dafür wird das BGE eingeführt. Dann braucht sich nicht mehr jeder kaputtrackern.

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04.05.2012 um 02:25

@Paka

Komm und lass uns Park und Verkehrsinseln kapern !

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04.05.2012 um 02:27

@Paka

Wobeim lass uns warten bis in den Städten E-Mobile das Stadtbild prägen, hab keinen Bock auf Gemüse de Auspüff !

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Paka
ehemaliges Mitglied


   

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04.05.2012 um 02:28

@DieSache

Und Großgrundbesitzer.

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Leben vom Abfall- "Containern" und Kapitalismuskritik

04.05.2012 um 02:37

@Paka
Paka schrieb:
Was die Photovoltaik angeht, ich glaube das wurde mal eine zeitlang subventioniert. Jetzt aber nicht mehr, ja warum wohl? Weil wenn jeder Solarzellen hat, verdienen die Stromkonzerne ja nichts mehr.
nicht ganz - aber so ähnlich. die diskussion wäre aber im entsprechenden thread besser untergebracht, darum geh ich hier nicht weiter drauf ein wenn's ok ist? nur eins: die stromkonzerne haben draugezahlt - die wurden von der regierung verpflichtet den strom aus den privaten anlagen anzukaufen - wesentlich teurer als aus dem AKW. das hat sich jetzt wieder geändert, scheint's haben die stromkonzerne (hoffentlich nur aktuell) doch wieder die überhand gekriegt. ich verzichte darauf das jetzt einer partei zuzuschreiben, lohnt sich eh nimmer, die gibt's vermutlich eh bald nicht mehr...

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Leben vom Abfall- "Containern" und Kapitalismuskritik

04.05.2012 um 02:47

@DieSache
DieSache schrieb:
Und wo kommen die Gelder für die ganzen Grundstückle her ?
Bevor du was anbaust (ok gibt diese Balkon-Gewächshäuser), brauchst normal erst mal Boden zum beackern und den haben viele nicht...
ich hatte doch geschrieben ich weiss das nicht jeder 'n garten hat.

mir ging's darum, dass 'ne menge leute ihren garten (in meinen augen) garnicht richtig nutzen - da werden giftigen neophyten gepflanzt wegen der hübschen blüte und im supermarkt werden in nährlösung gezogene tomaten gekauft. man lässt den gärtner unkraut jäten und kauft das, was als "unkraut" in der mülltonne landet dann in der apotheke getrocknet oder als essenz.
DAS find ich pervers.

ich bin selbst dran meinen garten zu optimieren, und so wirklich weit bin ich dabei noch nicht gekommen, auch wenn meine kräuterzucht schon beinah legendär ist und es den sommer über immer was zu ernten gibt, aber ich bin halt bei weitem noch nicht da wo ich gern wär, deshalb lehn ich mich lieber nicht noch mehr aus dem fenster, aber ich tu das ja auch, weil ich denke ich muss das machen, z.b. weil es keinen grund gibt auf superfrisches, biologisch-dynamisches obst und gemüse aus dem eigenen garten zu verzichten und dafür den discounter-scheiss zu futtern.
ja, ich hab garten. und ich bin dran den meinen prinzipien nach vernünftig zu gestalten.
aber ich werd jetzt nicht sofort allen gartenbesitzern ernsthafte vorwürfe machen weil sie kein gemüse anbauen, nur weil ich's besser fände.
aber wenn man seinen garten (seine "scholle") GARNICHT nutzt, dann sollte man es anderen zur verfügung stellen.

ein schrebergarten kostet bei uns hier übrigens nur zwischen 150 und 200 euro jährlich pacht...

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Leben vom Abfall- "Containern" und Kapitalismuskritik

04.05.2012 um 02:49

@DieSache
DieSache schrieb:
Vorallem um nen Garten, gerade Obst und Gemüseanbau fit zu halten, musst dich täglich drum kümmern und wer hat da heute die Zeit dafür ?
spare geld und zeit für die fahrt zum discounter = habe geld und zeit und vor allem MUSSE um zu giessen. soviel arbeit machen obst und gemüse doch garnicht. ganz ehrlich: die blümeleins brauchen viel mehr arbeitseinsatz, zumindest meiner erfahrung nach. und ich bin mit garten aufgewachsen.



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