Neu hier? Konto erstellen...
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Spiritualität Philosophie Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Träume Umfragen Unterhaltung
+

Stonehenge RSS

89 Beiträge, Schlüsselwörter: Stonehenge

zur Rubrik (Mystery)AntwortenBeobachten16 BilderSuchenInfos

Seite 1 von 512345
hammelbein
Diskussionsleiter
Profil von hammelbein
beschäftigt
dabei seit 2006

Profil anzeigen
Direkte Nachricht

   

Stonehenge

09.05.2008 um 03:31



Als erstes:

Ja ich hab die SUFU durchsucht.

Ja ich hab einen Thread gefunden.

Nein dieser Thread ist nicht brauchbar, er ist Kaputt und in keiner Kategorie aufgeführt.

Hier der Link http://www.allmystery.de/themen/693


Zum Thema


Stonehenge, wurde ca 200v.Chr errichtet, also in einer Zeit wo ich mir selber nicht vorstellen kann, wie jemand (geschweige denn von den Pyramiden) es geschafft hat, Geometrisch (gabs damals schon die Geometrie?) so korrekt, diese jeweils 2 Tonnen schweren Megalithen aufzustellen und fuer was.

Die Theorien sind vielseitig: Opfer/Ritual Platz , Kalender , Grabmal , Architektonische Bibliothek usw und sofort.

Ich selbst bin der Meinung das der "wahre" Sinn noch nicht herausgefunden wurde.

Und ich bin immer noch am grübeln was ich davon halten soll.

Genau an dieser Stelle tretet ihr nun in Kraft.

Was sind eure Gedankengänge und Einfälle zu dem Steinkreis im Nördlichen Britannien?

melden
hammelbein
Diskussionsleiter
Profil von hammelbein
beschäftigt
dabei seit 2006

Profil anzeigen
Direkte Nachricht

   

Stonehenge

09.05.2008 um 03:31

2000 v.Chr sorry

melden
   

Stonehenge

09.05.2008 um 03:58

Naja,ist ne Kalender.
Stell dir mal das fetzige Bild vor wenn die Sonne am 21 Juni durch ein bestimmtes Loch im Steinkreis fällt und du fängst das auf z.B.mit nem Stab an dem ein runder Durchlass steckt,der optische effekt ist gigantisch,natürlich nicht auf dich und mich,aber auf die unwissenden Trottel die zuschauen sehr wohl.
Und selbst mit primitivste Hebeltechniken kann man weitaus mehr bewegen als nur zwei Tonnen

melden
hammelbein
Diskussionsleiter
Profil von hammelbein
beschäftigt
dabei seit 2006

Profil anzeigen
Direkte Nachricht

   

Stonehenge

09.05.2008 um 04:31

watt is heute los?

Meinte natürlich "im südlichen Britannien.


@ War..


Das weisst du und ich , aber meinst du vor 4000 Jahren wussten die schon bescheid über hebeltechniken?

melden
   

Stonehenge

09.05.2008 um 07:25

nun ich zerstöre ungerne Träume aber es gibt genügend Beweise (Berichte und Bilder) das Stonehenge so wie es heute seht nie gestanden hat. Es wurde da im 2.Weltkrieg mit Kränen einige Steine verrückt und aufeinander gestellt.
Da es keine genauen Belege gibt was und wieviel verändert wurde und auch festgestellt wurde das einige der "alten" Aufzeichnungen gefälscht sind, kann heute niemand mit Sicherheit sagen wie die Steine ursprünlich standen.

Was die Hebeltechnik angeht (wenn man mal den Fall annimmt das die so gestanden haben wie heute) würde ich sagen das die Leute auch schon vor 4000 Jahren wußten damit umzugehen...die Pyramieden sind älter und wurden auch aufgebaut ;)

melden
   

Stonehenge

09.05.2008 um 07:36

Entstehungsgeschichte

Stonehenge 1

Das erste Bauwerk maß etwa 115 m im Durchmesser und bestand aus einem kreisförmigen Wall mit einem Graben als Einfassung , typologisch gesehen also eine atypische Henge-Anlage. Ein großer Eingang lag im Nordosten und ein kleinerer im Süden , Hirsch- und Ochsenknochen waren am Grund des Grabens platziert. Diese Knochen waren wesentlich älter als die Geweihhacken, mit denen der Graben ausgehoben wurde, und waren gut erhalten, als sie vergraben wurden. Diese erste Phase wird auf um 3100 v. Chr. datiert. Am äußeren Rand des so eingefassten Bereiches lag ein Kreis aus 56 Löchern . Diese Aubrey-Löcher, benannt nach ihrem Entdecker John Aubrey, einem Historiker des 17. Jahrhunderts, haben einst möglicherweise hölzerne Stützpfeiler enthalten. Ein kleinerer äußerer Wall, der den Graben umgab, könnte ebenfalls aus dieser Periode stammen .

Stonehenge 2

Sichtbare Überreste der zweiten Phase existieren nicht mehr. Die Datierung erfolgt über Spätjungsteinzeitliche „Rillenkeramik“ (engl.: Grooved ware), die in einigen Befunden dieser Periode gefunden wurde. Pfostenlöcher weisen darauf hin, dass im frühen dritten Jahrtausend v. Chr. eine hölzerne Struktur im Inneren der Einfassung existiert haben muss. Weitere Pfosten standen am Nordeingang; eine parallele Pfostenstellung lief vom Südeingang aus ins Innere. Mindestens 25 der Aubrey-Löcher enthielten Überreste von Brandbestattungen, die etwa zwei Jahrhunderte nach der Errichtung dieses Bauwerks angelegt wurden. Die Löcher wurden also zur Begräbnisstätte umfunktioniert. Dreißig weitere Feuerbestattungen liegen im Graben und an anderen Punkten der Anlage, größtenteils in der Osthälfte. Auch unverbrannte Stücke menschlicher Knochen aus diesem Zeitraum wurden im Graben gefunden.

Stonehenge 3 I

In der Mitte des Heiligtums wurden um das Jahr 2600 v. Chr. zwei konzentrische Halbkreise aus 80 aufrecht stehenden Steinen, den so genannten Blausteinen, angelegt. Diese wurden zwar später versetzt, die Löcher, in denen die Steine damals verankert waren (die so genannten Q- und R-Löcher), sind jedoch nachweisbar. Wieder gibt es nur wenige brauchbare Datierungshinweise für diese Phase. Die Blausteine stammen aus dem Gebiet der Preseli-Berge, die etwa 380 km von Stonehenge entfernt, im heutigen Pembrokeshire in Wales liegen. Die Steine sind größtenteils aus Dolerit, aber mit Einschlüssen von Rhyolit, Tuff und vulkanischer und kalkhaltiger Asche. Sie wiegen etwa vier Tonnen. Der als Altarstein bekannte sechs Tonnen schwere Stein besteht aus grünem Sandstein. Er ist zweimal so groß wie die Blausteine und wurde ebenfalls aus Wales hierher gebracht, vermutlich durch eine Eiszeit, möglicherweise stand er als großer Monolith im Zentrum.

Zu dieser Zeit wurde der Eingang verbreitert, so dass er nun genau in der Richtung des Mittsommersonnenaufgangs und des Wintersonnenuntergangs dieser Zeit lag. Die Blausteine wurden, wie erwähnt, nach einiger Zeit wieder entfernt und die Q- und R-Löcher verfüllt.

Möglicherweise wurde auch der Fersenstein während dieser Periode außerhalb des nordöstlichen Eingangs aufgestellt. Die Datierung ist aber unsicher, im Prinzip kommt jeder Teilabschnitt der dritten Phase in Frage. Es gab vermutlich noch einen zweiten Stein, der aber nicht mehr existiert. Zwei, möglicherweise auch drei große Portalsteine wurden innerhalb des nordöstlichen Eingangs aufgestellt. Nur einer davon, 4,9 m lang, ist – umgestürzt – heute noch erhalten.

Ebenfalls der Phase 3 zugerechnet wird der Aufbau der vier Stationssteine sowie die Anlage der Avenue , einem beidseitig durch Graben und Erdwall markierten Weg, der über eine Strecke von 3 km zum Fluss Avon führt. Irgendwann in der dritten Bauphase wurden Gräben sowohl um die Stationssteine als auch um den Fersenstein gezogen, der spätestens dann als einzelner Monolith gestanden haben muss.

Diese Bauphase von Stonehenge ist die, die der Bogenschütze von Amesbury erblickt haben dürfte; gegen Ende der Phase scheint Stonehenge die Henge von Avebury als zentraler Kult-Ort der Region abzulösen.

Stonehenge 3 II

Am Ende des dritten Jahrtausends vor Christus, nach Radiokarbondaten etwa zwischen 2440-2100 v. Chr., fand die Haupt-Bautätigkeit statt. Nun wurde die Konstruktion aus 74 Sarsensteinen (Grau auf dem Plan eingezeichnet) errichtet, die den heutigen Gesamteindruck von Stonehenge bestimmt. Jeder dieser Steine, die kleineren um 25, die großen um 50 Tonnen schwer, stammt aus einem 30 km nördlich gelegenen Steinbruch bei Marlborough.

30 der Sarsensteine bildeten die Pfeiler einer kreisförmigen Konstruktion mit einem Durchmesser von dreißig Metern. Diese Pfeiler trugen einen geschlossenen Ring aus 29 Deck-Steinen. Diese Decksteine waren an ihren Berührungsflächen durch eine aus dem Stein gehauene Spundung, sowie an ihren Auflagepunkten auf den Pfeilern durch eine ebenfalls aus dem Stein gehauene Verzapfung gegen Verschiebungen gesichert.

Innerhalb dieses Kreises wurden fünf so genannte Trilithen aufgestellt, je zwei von einem Deckstein überbrückte Pfeiler. Die hier verwendeten Steine haben jeweils eine Masse von etwa 50 Tonnen. Auch hier wurden die Decksteine mit einer Zapfenverbindung auf den Pfeilern gesichert.

Die Oberfläche aller Sarsensteine ist behauen. Die Flächen wurden geglättet, die Pfeiler der Trilithen werden nach oben hin etwas breiter, um die Perspektive des Betrachters auszugleichen. Auch die Decksteine verjüngen sich von oben nach unten, die Decksteine des Ringes sind zudem leicht gekrümmt. Zudem finden sich auf einigen Pfeilern in den Stein gehauene oder geritzte Abbildungen. Die vielleicht älteste, eine flache rechteckige Form oben an der Innenseite des vierten Trilithen, könnte eine symbolische Darstellung einer Muttergottheit sein. Sie wurde vermutlich angebracht, als sich der Stein noch auf dem Erdboden befand. Alle anderen Abbildungen scheinen erst nach dem Aufstellen der Steine angebracht worden zu sein. Zu nennen sind insbesondere auf Stein 53 die Abbildung eines Bronzedolches sowie von vierzehn Axtköpfen, weitere Darstellungen von Axtköpfen finden sich auf den Steinen 3, 4 und 5. Die Datierung der Abbildungen ist schwierig, morphologisch bestehen aber Ähnlichkeiten mit spätbronzezeitlichen Waffen.

Stonehenge 3 III

Zu einem späteren Zeitpunkt der Bronzezeit scheinen die Blausteine zum ersten Mal wieder aufgerichtet worden zu sein. Das genaue Erscheinungsbild der Stätte in dieser Periode ist jedoch noch nicht klar.

Stonehenge 3 IV

In dieser Phase, etwa zwischen 2280 und 1930 v. Chr., wurden die Blausteine erneut umgestellt. Ein Teil wurde als Kreis zwischen die zwei Sarsensteinanordnungen aufgestellt und die anderen in eine ovale Form in der Mitte des Monuments eingebaut. Einige Archäologen nehmen an, dass ein Teil der Blausteine zu dieser Zeit in einer zweiten Tranche von Wales geholt wurde. Der Altarstein könnte innerhalb des Ovals verschoben worden sein. Die Arbeiten an Stonehenge 3 IV wurden im Vergleich mit seinen direkten Vorgängern eher schlecht ausgeführt. Die wieder aufgestellten Blausteine waren nur schlecht in den Erdboden eingelassen und stürzten teilweise schnell um.

Stonehenge 3 V

Bald danach wurde der Nordteil des in Phase 3 IV errichteten Blausteinkreises entfernt, und eine hufeisenförmige Formation entstand, die als Blausteinhufeisen bezeichnet wird. Dieses spiegelte die Form des zentralen Hufeisens der Trilithen wider und wird auf 2270 bis 1930 v. Chr. datiert. Die Phase Stonehenge 3 V verläuft damit parallel zu der von Seahenge in Norfolk.

Stonehenge 3 VI

Ca. 1700 v. Chr. wurden zwei weitere Ringe mit Löchern außerhalb des Steinkreises gegraben. Diese werden als Y- und Z-Löcher bezeichnet. Die je 30 Löcher umfassenden Kreise wurden jedoch nie mit Steinen besetzt. Das Monument von Stonehenge scheint kurz darauf, um 1600 v. Chr. aufgegeben worden zu sein. Die Löcher füllten sich in den nächsten Jahrhunderten, die obersten Schichten der Verfüllungen enthalten Materialien aus der Eisenzeit.

melden
   

Stonehenge

09.05.2008 um 07:38

Stonehenge wurde zuerst von Henry von Huntingdon um 1130 erwähnt. Wenige Jahre später erzählt Geoffrey von Monmouth eine Legende von der Entstehung der Anlage: nachdem 460 Adlige durch den Sachsenkönig Hengist am Ende des 5. Jahrhunderts heimtückisch in der Nähe ermordet worden seien, habe Merlin den Steinkreis aus Irland durch Zauberkünste herbeigeholt, als Denkmal für die Opfer des Hinterhalts.

Die ersten Darstellungen der Anlage stammen aus Handschriften des 14. und 15. Jahrhunderts. Seit dem 16. Jahrhundert gibt es verhältnismäßig realistische bildliche Darstellungen. Im Jahre 1655 vermutete Inigo Jones, dass Stonehenge ein römischer Tempel sei, der dem Gott Cnelus gewidmet war und im toskanischem Stil errichtet wurde. Spätere Kommentatoren meinten, dass es von den Dänen errichtet wurde. Ebenfalls im 17. Jahrhundert entstand die einflussreiche Theorie, dass Stonehenge ein Druidentempel gewesen sei. Bis in das späte 19. Jahrhundert schrieb man den Bau allgemein den Angelsachsen oder anderen, verhältnismäßig jungen Völkern zu.

Die erste ernsthafte Bemühung, das Denkmal zu untersuchen, unternahm um 1740 William Stukeley. Wie schon andere vor ihm, deutete er das Monument als Tempel der Druiden, womit er zwar falsch lag, aber er fertigte die erste maßstabgetreue Zeichnung der Stätte an, die eine weitere Analyse ihrer Form und Bedeutung ermöglichte. Mit ihrer Hilfe versuchte er, die astronomische beziehungsweise kalendarische Bedeutung der Platzierung der Steine zu zeigen.

Um 1900 konnte John Lubbock auf Basis von in benachbarten Grabhügeln gefundenen Bronzegegenständen zeigen, dass Stonehenge bereits in der Bronzezeit genutzt wurde.

Ausrichtung

Die Ausrichtung erfolgte so, dass am Morgen des Mittsommertags, wenn die Sonne im Jahresverlauf am nördlichsten steht, die Sonne direkt über dem Fersenstein aufging und die Strahlen der Sonne in gerader Linie ins Innere des Bauwerks, zwischen die Hufeisenanordnung, eindrangen.

Es ist unwahrscheinlich, dass eine solche Ausrichtung sich zufällig ergab. Der nördlichste Aufgangspunkt der Sonne ist direkt abhängig von der geographischen Breite. Damit die Ausrichtung korrekt ist, muss sie für Stonehenges geographische Breite von 51° 11' genau errechnet oder durch Beobachtung ermittelt worden sein. Diese genaue Ausrichtung muss für den Plan der Anlage und die Platzierung der Steine in zumindest einigen der Phasen von Stonehenge grundlegend gewesen sein. Der Fersenstein wird nun als ein Teil eines Sonnenkorridors gedeutet, der den Sonnenaufgang einrahmte.

Stonehenge könnte unter anderem dazu benutzt worden sein, die Sommer- und Wintersonnenwende und die Frühlings- und Herbsttagundnachtgleiche, und damit die wichtigen jahreszeitlichen Wendepunkte vorauszusagen. Priesterkönige benutzten dieses Wissen vielleicht, um das Überleben der hart arbeitenden Menschen in der Landwirtschaft zu sichern, da Aussaat und Ernte davon abhingen. Stonehenge war eventuell also eine Art Kalender und diente zur Vorhersage der verschiedenen Jahreszeiten anhand der Positionen von Sonne und Mond zur Erde.

Nach neuesten Forschungsergebnissen scheint hierbei der Mondlauf eine weitaus größere Rolle gespielt zu haben, als bisher angenommen. Stonehenge könnte auch ein religiöser Versammlungsort gewesen sein. Die politische Macht lag eventuell in den Händen vom Volk verehrter Priester.

Die Blausteine

Roger Mercer stellte fest, dass die Blausteine außergewöhnlich fein bearbeitet sind. Er schlug vor, dass sie von einem bisher noch nicht näher lokalisierten älteren Monument in Pembrokeshire hierher gebracht wurden. Die meisten anderen Archäologen stimmen aber darin überein, dass die Blausteine vergleichbar mit den Sarsensteinen bearbeitet wurden. Wenn Mercers Theorie korrekt ist, könnten die Blausteine hierher verbracht worden sein, um ein Bündnis zu bekräftigen oder Überlegenheit über einen geschlagenen Feind anzuzeigen. Ovale Aufstellungen von Blausteinen, die der von Stonehenge 3 IV ähnlich sind, wurden auch bei den als Bedd Arthur bekannten Stätten in den Preseli-Bergen und auf der Insel Skomer vor der Südwestküste von Pembrokeshire gefunden. Einige Archäologen haben die sehr spekulative Deutung vorgeschlagen, dass das Eruptivgestein der Blausteine und die sedimentären Sarsensteine symbolisch für ein Bündnis zwischen zwei Kulturen aus unterschiedlichen Landschaften und folglich mit unterschiedlichen Hintergründen sind.


Neue Analysen der zeitgenössischen Grabstätten in der Nähe, bekannt als die Boscombe Bowmen, haben gezeigt, dass zumindest einzelne der Menschen, die zur Zeit von Stonehenge 3 lebten, aus dem heutigen Wales gekommen sein könnten. Eine Analyse der Kristallpolarisation hat ergeben, dass die Steine nur von den Preseli-Bergen gekommen sein können.

Aubrey Burl behauptet, dass die Blausteine nicht alleine durch Menschen, sondern zumindest ein Stück durch die Gletscher des Pleistozäns von Wales hierher transportiert wurden. Man fand aber bisher keinen geologischen Beweis für einen derartigen Transport zwischen den Preseli-Bergen und dem Salisbury Plain. Außerdem hat man keine weiteren Exemplare dieses ungewöhnlichen Doleritsteins in der Nähe von Stonehenge gefunden.

melden
   

Stonehenge

09.05.2008 um 07:39

das nenn ich mal ausführlich :D

melden
   

Stonehenge

09.05.2008 um 07:40

Stonehenge als Teil der religiösen Landschaft

Viele Archäologen glauben, dass Stonehenge ein Versuch war, die allgemeinen Holzstrukturen, die zu der Zeit auf dem Salisbury Plain üblich waren und zum Beispiel in Durrington Walls nachgewiesen wurden, in dauerhaften Stein zu übertragen. Mike Parker Pearson und die Archäologin Ramilisonina ziehen enthnographische Parallelen heran, nach denen das Holz für das Leben und der Stein für den Tod standen. Sie argumentieren, dass Stonehenge Teil einer langen, rituellen Begräbnisprozessionsstraße war, die im Osten bei Sonnenaufgang bei Woodhenge und Durrington Walls begann, weiter zum Fluss Avon und dann entlang der Avenue Stonehenge im Westen bei Sonnenuntergang erreichte. Die Reise vom Holz zum Stein über das Wasser stellte eine symbolische Reise vom Leben zum Tod dar. Es musste ein Volk mit großer Handelsmacht gewesen sein. Es gibt zwar keine Belege für die Theorie, dass Stonehenges astronomische Ausrichtungen mehr als nur symbolisch waren. Gegenwärtige Deutungen bevorzugen jedoch eine rituelle Rolle für das Monument auf Grund der zahlreichen Gräber in der Umgebung und seiner Lage in einer Landschaft von Sakralbauten.

Techniken der Erbauung und Gestaltung
Tragstein mit ZapfenDie Decksteine der Trilithen erhielten eine leichte Krümmung und Löcher, sowie Nut- und Federverbindungen, um sie in die Zapfen der Tragsteine einzupassen und mit den Ecksteinen zu verkeilen
Tragstein mit Zapfen
Die Decksteine der Trilithen erhielten eine leichte Krümmung und Löcher, sowie Nut- und Federverbindungen, um sie in die Zapfen der Tragsteine einzupassen und mit den Ecksteinen zu verkeilen

Viele Spekulationen gibt es auch darüber, wie Stonehenge gebaut wurde. Falls die Blausteine von Menschen von Wales gebracht und nicht von Gletschern hierher transportiert wurden, wie es Aubrey Burl vermutet, gibt es viele Methoden, die riesigen Steine mit Seilen und Hölzern zu bewegen.

Im Rahmen eines Experiments wurde im Jahre 2001 versucht, einen größeren Stein entlang des vermuteten Land- und Seeweges vom Wales nach Stonehenge zu transportieren. Zahlreiche Freiwillige zogen ihn auf einem hölzernen Schlitten über Land und verluden ihn danach auf den Nachbau eines historischen Bootes. Dieses versank aber bald mitsamt dem Stein bei rauer See im Bristolkanal.

Es wurde vermutet, dass A-förmige Holzrahmen, ähnlich wie bei einer Dachkonstruktion, benutzt wurden, um die Steine aufzurichten und sie mit Seilen in eine senkrechte Position zu verschieben. Die Decksteine könnten zum Beispiel mit Holzplattformen angehoben und dann in der Höhe auf ihren Platz geschoben worden sein. Alternativ könnten sie auch über eine Rampe nach oben in Position geschoben oder gezogen worden sein. Die Zapfenverbindungen an den Steinen nach Zimmermannsart legen nahe, dass die beteiligten Personen bereits über Fertigkeiten der Holzbearbeitung verfügten. Entsprechende Kenntnisse dürften eine große Hilfe bei der Konzeption und Errichtung dieses Monuments gewesen sein.

Von Alexander Thom wurde die Meinung vertreten, dass die Erbauer von Stonehenge das megalithische Yard als Basis für die diversen Längen verwendet haben.

Die auf den Sarsensteinen eingravierten Darstellungen von Waffen sind in der Megalith-Kunst auf den britischen Inseln einzigartig. Andernorts wurden abstrakte Abbildungen bevorzugt. Ähnlich unüblich für diese Kultur ist die Hufeisenanordnung der Steine, da andernorts die Steine in Kreisen angeordnet wurden. Das vorgefundene Axtmotiv ist jedoch vergleichbar mit den Symbolen in der Bretagne in dieser Zeit. Es ist somit wahrscheinlich, dass mindestens zwei Bauphasen von Stonehenge unter maßgeblich kontinentalem Einfluss errichtet wurden. Daraus würde sich unter anderem die untypische Art des Monuments erklären.

Trotzdem bleibt Stonehenge ein äußerst ungewöhnliches Monument, auch im größeren Kontext der gesamten prähistorischen europäischen Kultur.

Es gibt Schätzungen zur menschlichen Arbeitskraft, die jeweils für die Errichtung der einzelnen Phasen von Stonehenge notwendig war. Die Summen übersteigen dabei mehrere Millionen Mannstunden. Stonehenge 1 hat vermutlich etwa 11.000 Stunden Arbeit benötigt, Stonehenge 2 etwa 360.000, und die verschiedenen Teile von Stonehenge 3 können bis zu 1,75 Millionen Arbeitsstunden benötigt haben. Die Bearbeitung der Steine setzt man auf etwa 20 Millionen Arbeitsstunden an, insbesondere in Anbetracht der in dieser Zeit mäßig leistungsfähigen Werkzeuge. Der allgemeine Wille zur Errichtung und Pflege dieses Bauwerks muss dementsprechend ausgesprochen stark gewesen sein und erforderte weiterhin eine stark ausgeprägte Sozialorganisation. Neben der höchst aufwändigen Organisation des Bauvorhabens (Planung, Transport, Bearbeitung und genaue Aufstellung der Steine) verlangt dieses zudem eine hohe jahrelange Überproduktion von Nahrungsmitteln, um die eigentlichen „Arbeiter“ während ihrer Tätigkeit für das Vorhaben zu ernähren.

melden
   

Stonehenge

09.05.2008 um 07:41

Der Fersenstein war früher auch einmal als Friar’s Heel (engl. „Mönchsferse“) bekannt. Eine Sage, die frühestens auf das 17. Jahrhundert datiert werden kann, erzählt den Ursprung des Namens:

„Der Teufel kaufte die Steine von einer Frau in Irland und brachte sie zur Salisbury Plain. Einer der Steine fiel in den Avon, den Rest legte er in der Ebene ab. Der Teufel schrie laut heraus, „Niemand wird herausfinden, wie diese Steine hierher kamen.“, Ein Mönch antwortete ihm „Das glaubst aber nur du!“, worauf der Teufel einen der Steine nach ihm warf und ihn damit an der Ferse traf. Der Stein blieb im Boden stecken und bekam so den Namen.“

Einige glauben, dass sich der Name „Friar’s Heel“ von „Freya's He-ol“ oder „Freya Sul“ ableitet, benannt nach der germanischen Gottheit Freya und den (angeblich) walisischen Wörtern für „Weg“ beziehungsweise „Sonntag“.

Stonehenge wird oft mit der Artussage in Verbindung gebracht. Geoffrey von Monmouth behauptet, dass Merlin Stonehenges aus Irland hergebracht habe, wo es ursprünglich auf dem Mount Killaraus von Giganten erbaut worden sei, die die Steine aus Afrika gebracht hatten.

Nach seinem Wiederaufbau bei Amesbury, beschreibt Geoffrey weiter, habe man erst Ambrosius Aurelianus, dann Uther Pendragon und später Konstantin III. im Inneren des Rings begraben. An vielen Stellen seiner Historia Regum Britanniae vermischt Geoffrey britische Legende mit der eigenen Fantasie. Er setzt Ambrosius Aurelianus mit dem prähistorischen Monument in Verbindung, nur weil sein Name dem des nahen Amesbury ähnelt.

In unserer Zeit haben Pseudowissenschaftler wie Erich von Däniken die These aufgestellt, Stonehenge sei von außerirdischen Besuchern der Erde errichtet worden.

melden
   

Stonehenge

09.05.2008 um 07:42

datrueffel
:)

melden
   

Stonehenge

09.05.2008 um 07:47

wie? das war es schon?

:D

melden
   

Stonehenge

09.05.2008 um 07:48

Ja,LEIDER ;)

melden
   

Stonehenge

09.05.2008 um 07:49

Kann ja nochwas zusammenkratzen^^
:)

melden
   

Stonehenge

09.05.2008 um 08:04

Letztens im TV kam sie hätetn das Räsel gelöst, es wäre eine Heilstätte gewesen.

melden
   

Stonehenge

09.05.2008 um 08:10

Ich glaube nicht, das man das Rätsel wirklich jemals gelöst wird.

melden
   

Stonehenge

09.05.2008 um 08:13

Link: www.haz.de (extern)

Guckst du hier

melden
   

Stonehenge

09.05.2008 um 08:48

Ich war da schon mal, vor 5 Jahren in etwa.

Einerseits hat es dort eine unfassbare Aura die man wirklich spüren kann. Andererseits gibt es schätzungsweise 50 m entfernt von dem Fleckchen an dem die Steine stehen, eine Strasse, die man hören und sehen kann, was natürlich jegliche Atmosphäre zerstört. Sehr schade.
Ich würde es jedoch trotzdem jedem empfehlen sich das mal anzuschauen. =)

melden
   

Stonehenge

09.05.2008 um 08:57

Ich würde sehr gerne mal hinfahren... Vielleicht schaffe ich es ja dieses Jahr endlich

Ich denke nämlich auch, dass dieser Platz fast magisch sein muss!

melden
   

Stonehenge

09.05.2008 um 08:59

Ja, das ist er! =) .. krieg fast immer wieder noch ne gänsehaut, wenn ich an den moment denke wie ich davor stand, fast nhicht zu beschreiben.

Also so ein kurztrip sollte wohl möglich sein, nimmt man sich ne woche london zb und fährt dann mal für einen tag da hin. sind viell. 2 stunden westlich von london mitm auto.

melden
   

Stonehenge

09.05.2008 um 09:01

es gibt ja auch die therorie das stonehenge früher mal ein ufo landeplatz war. nech.



melden

Seite 1 von 512345

88.775 Mitglieder
Benutzer oder E-Mail

Passwort (vergessen?)


Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen die beliebtesten Diskussionen direkt per E-Mail.

Lesenswert
Existiert die Seele?
Kann Bewusstsein in Form einer Seele unabhängig vom Gehirn existieren?
Kann Bewusstsein in Form einer Seele unabhängig vom Gehirn existieren?
...zum Artikel


Anzeigen heute ausblenden