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Venustransit 2012 RSS

1 Beiträge, Schlüsselwörter: Sonne, Finsternis, Venustransit

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   Venustransit 2012 05.06.2012 um 17:30



Diese Chance kommt zu Lebzeiten für kaum einen Menschen wieder: Am Mittwoch in den frühen Morgenstunden lässt sich ein äußerst seltenes Himmelsschauspiel beobachten: Der Planet Venus zieht dann vor der Sonne vorbei. Es ist erst der sechste sogenannte Venustransit seit der Erfindung des Fernrohrs. Wer das Spektakel verpasst, kann es erst wieder im Jahr 2117 auf eine Wiederholung hoffen.

Die Venus ist der innere Nachbarplanet der Erde und überholt uns regelmäßig auf der Innenbahn. Meist zieht sie dabei am irdischen Himmel allerdings ober- oder unterhalb der Sonne vorbei. Nur sehr selten stehen Erde, Venus und Sonne so exakt in einer Reihe, dass die Venus genau über die Sonnenscheibe wandert. Während eines solchen Venustransits verdeckt unser Nachbarplanet dann für ein paar Stunden einen winzigen Teil der Sonne. Das Ergebnis ist eine Mini-Sonnenfinsternis.
Ein Punkt in der Sonne

Wer das nicht gezielt beobachtet, bekommt es allerdings gar nicht mit. Denn die schwarze Venusscheibe erscheint nur rund ein Promille so groß wie die Sonnenscheibe und wandert als kleiner Fleck über die Sonne. Um das Schauspiel aus Mitteleuropa beobachten zu können, muss der Wecker allerdings früh gestellt sein. Denn die Mini-Finsternis neigt sich bei Sonnenaufgang bereits ihrem Ende zu. Der Venustransit beginnt kurz nach Mitternacht und endet gegen 7 Uhr morgens.

Bei klarem Himmel und freiem Blick nach Osten lässt sich von Deutschland aus nach Sonnenaufgang - je nach Ort zwischen 4.45 Uhr und 5.25 Uhr - noch beobachten, wie die Venus das letzte Stück über die Sonnenscheibe wandert und sie dann verlässt. Mit ungeschützten Augen oder gar durch Feldstecher oder Teleskop sollte allerdings niemand in die Sonne blicken, sonst drohen schwere Augenschäden bis hin zur Erblindung. Am einfachsten lässt sich das Himmelsschauspiel mit einer Sonnenfinsternis-Brille verfolgen, gewöhnliche Sonnenbrillen bieten hingegen keinen ausreichenden Schutz. Doch es gibt auch eine völlig ungefährliche Variante: die zahlreichen Live-Übertragungen des Ereignisses im Internet.


Also wer einen freien Blick nach Osten hat und nicht arbeitet,kann dieses Naturschauspiel
sich gerne angucken natürlich mit ner Sonnenbrille

Wer sich für sowas interessiert aber heute es verpasst,muss wahrscheinlich über 100 Jahre warten. Na dann viel spass beim Däumchen drehen^^

Quelle: http://www.stern.de/wissen/kosmos/venustransit-2012-mini-sonnenfinsternis-am-mittwochmorgen-1836464.html

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