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Infos Antisemitismus wieder "in"? 31.01.2012 um 10:57
meldenNatan schrieb:Seit 60.000 Jahren nicht mehr falls du da drauf anspielen möchtest. Die Juden die aus der Sowjetunion kommen sind deutsche Spätaussiedler, die haben auch deutsche Nachnamen und es trennen nur ein paar Generationen.
Ich weiß, in Deutschland leben 100% Afrikaner^^
Antisemitismus wieder "in"? 31.01.2012 um 11:12
@individualist
Kann man die Gleichung deutsche Spätaussiedler gleich Jude eigentlich unisono aufstellen?
melden@individualist
Kann man die Gleichung deutsche Spätaussiedler gleich Jude eigentlich unisono aufstellen?
Antisemitismus wieder "in"? 31.01.2012 um 12:02
@fabs
Natan meint ja es gäbe in Deutschland weniger als 10.000 Juden. Dabei sind es mehr als 200.000 vielleicht sogar mehr es steht ja den Leuten nicht ins Gesicht geschrieben.
melden@fabs
fabs schrieb:Ich verstehe deine Frage nicht.
Kann man die Gleichung deutsche Spätaussiedler gleich Jude eigentlich unisono aufstellen?
Natan meint ja es gäbe in Deutschland weniger als 10.000 Juden. Dabei sind es mehr als 200.000 vielleicht sogar mehr es steht ja den Leuten nicht ins Gesicht geschrieben.
Antisemitismus wieder "in"? 31.01.2012 um 12:15
Du schreibst das "die Juden die aus der Sowjetunion kommen sind deutsche Spätaussiedler" und ich wollte wissen ob die eingewanderten Juden alle dt. Spätaussiedler sind, also die ex-sowjetischen Juden einen historischen deutschen Background haben.
Die falschen Zahlen von Natan interessieren mich gar nicht, die Zahl ist auf 200.000 von dir schon richtig taxiert.
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Du schreibst das "die Juden die aus der Sowjetunion kommen sind deutsche Spätaussiedler" und ich wollte wissen ob die eingewanderten Juden alle dt. Spätaussiedler sind, also die ex-sowjetischen Juden einen historischen deutschen Background haben.
Die falschen Zahlen von Natan interessieren mich gar nicht, die Zahl ist auf 200.000 von dir schon richtig taxiert.
Antisemitismus wieder "in"? 31.01.2012 um 13:09
hier bei Allmy war Antisemitismus nie out.
regelmäßig kam die JWV und Protokolle von Zion.
meldenhier bei Allmy war Antisemitismus nie out.
regelmäßig kam die JWV und Protokolle von Zion.
Antisemitismus wieder "in"? 31.01.2012 um 15:24
Viele scheinen wohl die veröffentlichten Mitgliederzahlen der jüdischen Gemeinden für den tatsächlichen Ist-Zustand des jüdischen Bevölkerungsanteils in Deutschland zu halten. Doch wie schon einige erwähnten entspricht der eigentliche Anteil wohl mehr als das Doppelte in Relation zu den öffentlichen Zahlen denn nicht jeder Jude ist offizielles Mitglied einer Gemeinde.
Das Anfangs von gerade mal 10.000 gesprochen wurde erscheint daher schon mehr als lächerlich.
meldenViele scheinen wohl die veröffentlichten Mitgliederzahlen der jüdischen Gemeinden für den tatsächlichen Ist-Zustand des jüdischen Bevölkerungsanteils in Deutschland zu halten. Doch wie schon einige erwähnten entspricht der eigentliche Anteil wohl mehr als das Doppelte in Relation zu den öffentlichen Zahlen denn nicht jeder Jude ist offizielles Mitglied einer Gemeinde.
Das Anfangs von gerade mal 10.000 gesprochen wurde erscheint daher schon mehr als lächerlich.
Antisemitismus wieder "in"? 31.01.2012 um 15:25
Einige können halt nicht vom lieb gewordenen Gedankengut lassen und halten das alles für war
meldenFedaykin schrieb:
JWV und Protokolle von Zion.
Einige können halt nicht vom lieb gewordenen Gedankengut lassen und halten das alles für war
Antisemitismus wieder "in"? 31.01.2012 um 15:46
Die Geschichte der Juden in Russland umfasst einen Zeitraum von etwa 1800-2000 Jahren. Die Idee,die russischen Juden seien deutsche Spätaussiedler kann ich hier daher nicht nachvollziehen. Im Gegenteil,viele Russen ,die auswandern wollten,gaben jüdische Vorfahren an,haben aber mit dem Judentum nicht wirklich etwas zu tun. Deshalb ist die Zahl von 100000 nicht praktizierenden russischen Juden mit Sicherheit zu hoch gegriffen.
Dann mal kurz nur Wikipedia bezüglich der russischen Juden:
Nach dem Amtsantritt von Michail Gorbatschow und der von ihm ins Leben gerufenen Perestroika wurden die Ausreisebestimmungen gelockert. Die Auflösung der Sowjetunion war von judenfeindlichen Begleiterscheinungen gekennzeichnet, so dass Hunderttausende russischer Juden aus dem sich auflösenden Staat emigrierten. Viele von ihnen wanderten nach Israel aus, wo von russischen Einwanderern die nationalistische Partei Jisra'el Beitenu gegründet wurde.
Seit der deutschen Wiedervereinigung ist auch die Zuwanderung von russischen Juden nach Deutschland stark angestiegen. Seit dem Jahr 2000 sind die Zahlen der jüdischen Zuwanderer wieder rückläufig. Am 12. April 1990 hatte die frei gewählte Volkskammer der DDR in einer gemeinsamen Erklärung aller Fraktionen die Bereitschaft verkündet, verfolgten Juden politisches Asyl zu gewähren. Daraufhin kamen im Sommer 1990 etwa 3000 sowjetische Juden in die DDR. Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung hatte die Bundesregierung diese Regelung zunächst beendet.[8] Erst nach länger anhaltendem politischen Druck beschloss die Innenministerkonferenz am 9. Januar 1991 das Gesetz über Maßnahmen für im Rahmen humanitärer Hilfsaktionen aufgenommene Flüchtlinge (HumHAG) auch auf jüdische Emigranten aus den GUS-Staaten auszuweiten und so eine Zuwanderung erneut zu ermöglichen. In den folgenden Jahren wurden diese jüdischen Kontingentflüchtlinge auf Bundesländer und Landkreise in Deutschland verteilt. Bis 2003 stieg, vorwiegend durch diese Zuwanderung, die Zahl der Mitglieder jüdischer Gemeinden in Deutschland von etwa 30.000 auf 102.000 an.
Ehrlich gesagt,von Spätaussiedlern steht da nichts . Eine Quelle zu dieser Aussage wäre schön.
meldenDie Geschichte der Juden in Russland umfasst einen Zeitraum von etwa 1800-2000 Jahren. Die Idee,die russischen Juden seien deutsche Spätaussiedler kann ich hier daher nicht nachvollziehen. Im Gegenteil,viele Russen ,die auswandern wollten,gaben jüdische Vorfahren an,haben aber mit dem Judentum nicht wirklich etwas zu tun. Deshalb ist die Zahl von 100000 nicht praktizierenden russischen Juden mit Sicherheit zu hoch gegriffen.
Dann mal kurz nur Wikipedia bezüglich der russischen Juden:
Nach dem Amtsantritt von Michail Gorbatschow und der von ihm ins Leben gerufenen Perestroika wurden die Ausreisebestimmungen gelockert. Die Auflösung der Sowjetunion war von judenfeindlichen Begleiterscheinungen gekennzeichnet, so dass Hunderttausende russischer Juden aus dem sich auflösenden Staat emigrierten. Viele von ihnen wanderten nach Israel aus, wo von russischen Einwanderern die nationalistische Partei Jisra'el Beitenu gegründet wurde.
Seit der deutschen Wiedervereinigung ist auch die Zuwanderung von russischen Juden nach Deutschland stark angestiegen. Seit dem Jahr 2000 sind die Zahlen der jüdischen Zuwanderer wieder rückläufig. Am 12. April 1990 hatte die frei gewählte Volkskammer der DDR in einer gemeinsamen Erklärung aller Fraktionen die Bereitschaft verkündet, verfolgten Juden politisches Asyl zu gewähren. Daraufhin kamen im Sommer 1990 etwa 3000 sowjetische Juden in die DDR. Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung hatte die Bundesregierung diese Regelung zunächst beendet.[8] Erst nach länger anhaltendem politischen Druck beschloss die Innenministerkonferenz am 9. Januar 1991 das Gesetz über Maßnahmen für im Rahmen humanitärer Hilfsaktionen aufgenommene Flüchtlinge (HumHAG) auch auf jüdische Emigranten aus den GUS-Staaten auszuweiten und so eine Zuwanderung erneut zu ermöglichen. In den folgenden Jahren wurden diese jüdischen Kontingentflüchtlinge auf Bundesländer und Landkreise in Deutschland verteilt. Bis 2003 stieg, vorwiegend durch diese Zuwanderung, die Zahl der Mitglieder jüdischer Gemeinden in Deutschland von etwa 30.000 auf 102.000 an.
Ehrlich gesagt,von Spätaussiedlern steht da nichts . Eine Quelle zu dieser Aussage wäre schön.
Antisemitismus wieder "in"? 31.01.2012 um 15:56
Hier findet man das:
Aus welchen geographischen, sozialen und religiösen Kontexten stammen die jüdischen Kontingentflüchtlinge?
Sie stammen aus den unterschiedlichsten Kontexten. Die meisten MigrantInnen kommen aus Russland und der Ukraine, aber es gibt auch viele aus dem Kaukasusgebiet (Aserbaidschan, Georgien usw.). Ich komme zum Beispiel aus dem Nordkaukasus, aus dem sehr berühmten südrussischen Kurort Pjatigorsk.
Aber die meisten Menschen kommen aus den großen Städten, also aus einem urbanen Kontext. Sie sind oft sehr qualifiziert. Rund 80% von ihnen haben eine akademische Laufbahn; sie sind IngenieurInnen, ÄrztInnen, JuristInnen oder aber KünstlerInnen und MusikerInnen. Wegen der sowjetischen Ideologie bezeichnen sich viele Menschen als AtheistInnen - auch weil es verboten war, die eigene Religion auszuüben und zu praktizieren. Somit befanden sie sich in einer äußerst widersprüchliche Situation: Als Jüdinnen und Juden waren sie diskriminiert und hatten kaum Zugang zu bestimmten Universitäten oder Berufspositionen, gleichzeitig durften sie aber auch kein jüdisches Leben führen. Da war wenig Platz fürs Jüdischsein. Laut einer Studie haben sie zu Zeiten des Kalten Krieges die Werte und Normen der sowjetischen Gesellschaft übernommen, waren aber dennoch nicht akzeptiert.1 Der Judaist Zvi Gitelmann hat diesen Zustand einmal, wie ich finde ganz passend, als „acculturation without assimilation“ bezeichnet.2
Die Frage nach dem religiösen Kontext ist schwieriger zu beantworten: Die jüdischen Gemeinden nehmen nur diejenigen auf, die jüdisch nach der Halacha3 sind. Nach diesem Recht ist man Jüdin bzw. Jude, wenn die Mutter jüdisch ist. Aber in der Sowjetunion sah das anders aus: Laut Eintragung im Pass waren die Personen, die einen jüdischen Vater hatten, auch jüdisch. In der Sowjetunion wurden die Papiere also nicht nach jüdischem Recht vergeben, sondern nach familiärer Zugehörigkeit. Außerdem galt dort Jüdischsein als Volkszugehörigkeit, in etwa wie man Russisch ist oder Estnisch oder Tadschikisch usw.
Für die Annerkennung als jüdischer Kontingentflüchtling in Deutschland war es für die deutschen Behörden ausreichend, die Eintragung der jüdischen Nationalität in den russischen Personendokumenten zu haben. Aber als Konsequenz dieser Einreisebestimmung sind viele Familienmitglieder von den Kontingentflüchtlingen nach dem jüdischen Religionsgesetz nicht jüdisch. Sie können dann auch keine jüdischen Gemeindemitglieder werden.
http://www.migration-boell.de/web/integration/47_1658.asp
----
Liest sich gut. Auch betreffs der Probleme in den jüdischen Gemeinden in Deutschland.
meldenHier findet man das:
Aus welchen geographischen, sozialen und religiösen Kontexten stammen die jüdischen Kontingentflüchtlinge?
Sie stammen aus den unterschiedlichsten Kontexten. Die meisten MigrantInnen kommen aus Russland und der Ukraine, aber es gibt auch viele aus dem Kaukasusgebiet (Aserbaidschan, Georgien usw.). Ich komme zum Beispiel aus dem Nordkaukasus, aus dem sehr berühmten südrussischen Kurort Pjatigorsk.
Aber die meisten Menschen kommen aus den großen Städten, also aus einem urbanen Kontext. Sie sind oft sehr qualifiziert. Rund 80% von ihnen haben eine akademische Laufbahn; sie sind IngenieurInnen, ÄrztInnen, JuristInnen oder aber KünstlerInnen und MusikerInnen. Wegen der sowjetischen Ideologie bezeichnen sich viele Menschen als AtheistInnen - auch weil es verboten war, die eigene Religion auszuüben und zu praktizieren. Somit befanden sie sich in einer äußerst widersprüchliche Situation: Als Jüdinnen und Juden waren sie diskriminiert und hatten kaum Zugang zu bestimmten Universitäten oder Berufspositionen, gleichzeitig durften sie aber auch kein jüdisches Leben führen. Da war wenig Platz fürs Jüdischsein. Laut einer Studie haben sie zu Zeiten des Kalten Krieges die Werte und Normen der sowjetischen Gesellschaft übernommen, waren aber dennoch nicht akzeptiert.1 Der Judaist Zvi Gitelmann hat diesen Zustand einmal, wie ich finde ganz passend, als „acculturation without assimilation“ bezeichnet.2
Die Frage nach dem religiösen Kontext ist schwieriger zu beantworten: Die jüdischen Gemeinden nehmen nur diejenigen auf, die jüdisch nach der Halacha3 sind. Nach diesem Recht ist man Jüdin bzw. Jude, wenn die Mutter jüdisch ist. Aber in der Sowjetunion sah das anders aus: Laut Eintragung im Pass waren die Personen, die einen jüdischen Vater hatten, auch jüdisch. In der Sowjetunion wurden die Papiere also nicht nach jüdischem Recht vergeben, sondern nach familiärer Zugehörigkeit. Außerdem galt dort Jüdischsein als Volkszugehörigkeit, in etwa wie man Russisch ist oder Estnisch oder Tadschikisch usw.
Für die Annerkennung als jüdischer Kontingentflüchtling in Deutschland war es für die deutschen Behörden ausreichend, die Eintragung der jüdischen Nationalität in den russischen Personendokumenten zu haben. Aber als Konsequenz dieser Einreisebestimmung sind viele Familienmitglieder von den Kontingentflüchtlingen nach dem jüdischen Religionsgesetz nicht jüdisch. Sie können dann auch keine jüdischen Gemeindemitglieder werden.
http://www.migration-boell.de/web/integration/47_1658.asp
----
Liest sich gut. Auch betreffs der Probleme in den jüdischen Gemeinden in Deutschland.
Antisemitismus wieder "in"? 31.01.2012 um 15:58
schau mir gerne an :-)
meldenschau mir gerne an :-)
Antisemitismus wieder "in"? 31.01.2012 um 16:10
@Natan
Also können wir eingehend feststellen das es in Deutschland mehr als 105.000 Juden gibt. Schön.
Das ist böses Terrain mein Freund. Ob du dich da wirklich hinein begeben möchtest.
melden@Natan
Nur ist es abgesehen von diesen Zahlen ZdJ+Andere 110.000-120.000 eben schwer irgendwelche Schätzungen zu nennen.
Also können wir eingehend feststellen das es in Deutschland mehr als 105.000 Juden gibt. Schön.
Nicht jeder "Jude" aus der Sowjetunion ist wirklich Jude
Das ist böses Terrain mein Freund. Ob du dich da wirklich hinein begeben möchtest.
Quellen gerne auf Nachfrage
Wie wärs mit ner Quelle?
Antisemitismus wieder "in"? 31.01.2012 um 18:26
@individualist
Leute also echt, ich kann nichts dafür wenn ihr meine Beiträge nicht versteht!
Ich sprach von etwa 10.000 deutschen oder westeuropäischen Juden in Deutschland, die etwa 10 % aller Juden in Deutschland ausmachen. Etwa 90 % sind osteuropäische Juden eingewandert aus der Sowjetunion. Das diese wohl eine andere kulturelle Herkunft und auch Sprache (außer die paar Jiddischsprecher) haben dürfte wohl auch klar sein.
@fabs
Ich denke er meint die (früher) dort lebenden "aschkenasischen Juden" die ursprünglich aus dem Rheinland, Südwesten und Elsass stammten und eben deutsche Namen zugeteilt bekamen.
Ich bin kein Fachmann, aber ich glaube, dass nicht jeder osteuropäische Jude ein "Aschkenasim" ist, denn es wird dort auch "Mizrachim" Juden aus dem Nahen Osten und ausgewanderte "Sephardim" aus Spanien und Nordafrika geben.
@Tyon
Wieso böses Terrain?
Auch nicht jeder Spätaussiedler hat deutsche Vorfahren, und auch nicht jeder "Flüchtling" oder "Asylant" kommt wirklich aus einem Krisengebiet.
(Dabei geht es mir übrigens nicht nach der Herkunft, sondern um meine Meinung und mein Wissen mitzuteilen.)
melden
@individualist
individualist schrieb:
Ich verstehe deine Frage nicht.
Natan meint ja es gäbe in Deutschland weniger als 10.000 Juden. Dabei sind es mehr als 200.000 vielleicht sogar mehr es steht ja den Leuten nicht ins Gesicht geschrieben.
Leute also echt, ich kann nichts dafür wenn ihr meine Beiträge nicht versteht!
Ich sprach von etwa 10.000 deutschen oder westeuropäischen Juden in Deutschland, die etwa 10 % aller Juden in Deutschland ausmachen. Etwa 90 % sind osteuropäische Juden eingewandert aus der Sowjetunion. Das diese wohl eine andere kulturelle Herkunft und auch Sprache (außer die paar Jiddischsprecher) haben dürfte wohl auch klar sein.
@fabs
fabs schrieb:
Du schreibst das "die Juden die aus der Sowjetunion kommen sind deutsche Spätaussiedler" und ich wollte wissen ob die eingewanderten Juden alle dt. Spätaussiedler sind, also die ex-sowjetischen Juden einen historischen deutschen Background haben.
Ich denke er meint die (früher) dort lebenden "aschkenasischen Juden" die ursprünglich aus dem Rheinland, Südwesten und Elsass stammten und eben deutsche Namen zugeteilt bekamen.
Ich bin kein Fachmann, aber ich glaube, dass nicht jeder osteuropäische Jude ein "Aschkenasim" ist, denn es wird dort auch "Mizrachim" Juden aus dem Nahen Osten und ausgewanderte "Sephardim" aus Spanien und Nordafrika geben.
@Tyon
@Natan
Nicht jeder "Jude" aus der Sowjetunion ist wirklich Jude
Das ist böses Terrain mein Freund. Ob du dich da wirklich hinein begeben möchtest.
Wieso böses Terrain?
Auch nicht jeder Spätaussiedler hat deutsche Vorfahren, und auch nicht jeder "Flüchtling" oder "Asylant" kommt wirklich aus einem Krisengebiet.
(Dabei geht es mir übrigens nicht nach der Herkunft, sondern um meine Meinung und mein Wissen mitzuteilen.)
Antisemitismus wieder "in"? 29.08.2012 um 18:45
Dass das Thema Antisemitismus aktueller denn je ist, zeigt ein kürzlicher Fall von schwerwiegendem Judenhass in Berlin:
Die Welt berichtet:
Vor den Augen seiner kleinen Tochter ist ein Rabbiner der Jüdischen Gemeinde in Berlin-Schöneberg von vier Jugendlichen überfallen und antisemitisch beleidigt worden. Der 53-Jährige war am Dienstagabend mit dem sechsjährigen Mädchen in der Beckerstraße unterwegs, als die nach Polizeiangaben vermutlich arabischstämmigen Jugendlichen den Mann angriffen, wie ein Sprecher am Mittwoch sagte. (...)
Wohl weil der Rabbiner eine traditionelle jüdische Kopfbedeckung (Kippa) trug, hatten ihn die Jungen am Dienstag gegen 18.20 Uhr zunächst gefragt, ob er Jude sei. Dann versperrten sie dem Vater und seiner Tochter plötzlich den Weg und verletzten ihn mit mehreren Schlägen am Kopf. Die jungen Männer beleidigten ihr Opfer sowie seinen Glauben und drohten dem kleinen Mädchen mit dem Tod.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article108858946/Jugendliche-verpruegeln-Rabbiner-in-Berlin.html
Es ist bekanntlich nicht der erste Fall dieser Art, bei dem es arabische Jugendliche sind, die jüdische Mitbürger attackieren. Man kann sagen, dass hier die Situation noch glimpflich ausgegangen ist. Viele erinnern sich noch an Mohammed Merah, der kaltblütig jüdische Kinder in Toulouse förmlich hinrichtete. Auch in Deutschland gab es bereist ähnliche Fälle: Wir erinnern uns z.B. an Sajed A., der 2007 in Frankfurt einen Rabbiner mit einem Messer lebensgefährlich verletzte.
http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/urteil-dreieinhalb-jahre-fuer-rabbi-attentaeter-haftbefehl-aufgehoben-1542427.html
Es sind Fälle wie diese, die der Gesellschaft immer wieder vor Augen halten sollten, dass es neben Rechts-, Linksextremismus und Islamismus offenbar auch noch ein gewaltiges Antisemitismusproblem in der Mitte der Gesellschaft gibt. Es handelt sich hier nämlich um Personen, die vorher diesbezüglich nie auffällig geworden sind.
meldenDass das Thema Antisemitismus aktueller denn je ist, zeigt ein kürzlicher Fall von schwerwiegendem Judenhass in Berlin:
Die Welt berichtet:
Vor den Augen seiner kleinen Tochter ist ein Rabbiner der Jüdischen Gemeinde in Berlin-Schöneberg von vier Jugendlichen überfallen und antisemitisch beleidigt worden. Der 53-Jährige war am Dienstagabend mit dem sechsjährigen Mädchen in der Beckerstraße unterwegs, als die nach Polizeiangaben vermutlich arabischstämmigen Jugendlichen den Mann angriffen, wie ein Sprecher am Mittwoch sagte. (...)
Wohl weil der Rabbiner eine traditionelle jüdische Kopfbedeckung (Kippa) trug, hatten ihn die Jungen am Dienstag gegen 18.20 Uhr zunächst gefragt, ob er Jude sei. Dann versperrten sie dem Vater und seiner Tochter plötzlich den Weg und verletzten ihn mit mehreren Schlägen am Kopf. Die jungen Männer beleidigten ihr Opfer sowie seinen Glauben und drohten dem kleinen Mädchen mit dem Tod.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article108858946/Jugendliche-verpruegeln-Rabbiner-in-Berlin.html
Es ist bekanntlich nicht der erste Fall dieser Art, bei dem es arabische Jugendliche sind, die jüdische Mitbürger attackieren. Man kann sagen, dass hier die Situation noch glimpflich ausgegangen ist. Viele erinnern sich noch an Mohammed Merah, der kaltblütig jüdische Kinder in Toulouse förmlich hinrichtete. Auch in Deutschland gab es bereist ähnliche Fälle: Wir erinnern uns z.B. an Sajed A., der 2007 in Frankfurt einen Rabbiner mit einem Messer lebensgefährlich verletzte.
http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/urteil-dreieinhalb-jahre-fuer-rabbi-attentaeter-haftbefehl-aufgehoben-1542427.html
Es sind Fälle wie diese, die der Gesellschaft immer wieder vor Augen halten sollten, dass es neben Rechts-, Linksextremismus und Islamismus offenbar auch noch ein gewaltiges Antisemitismusproblem in der Mitte der Gesellschaft gibt. Es handelt sich hier nämlich um Personen, die vorher diesbezüglich nie auffällig geworden sind.
Antisemitismus wieder "in"? 29.08.2012 um 20:23
Wenn Minderheiten gegen Minderheiten sind bin ich immer verwirrt zu wem ich halten muss.
Was sagt Frau Roth denn dazu?
meldenWenn Minderheiten gegen Minderheiten sind bin ich immer verwirrt zu wem ich halten muss.
Was sagt Frau Roth denn dazu?
Antisemitismus wieder "in"? 29.08.2012 um 20:34
Nach dem französischen islamistischen Breivik Mohammed Merah der auch noch zum Held von europäischen islamistischen Antisemiten wird und wurde, jüdische Gemeinden zahlreiche Hassbotschaften und Todesdrohungen durch Islamisten bekommen und Juden sich selbst schon wieder zur Ausreise raten, da wundert mich nichts mehr
meldenNach dem französischen islamistischen Breivik Mohammed Merah der auch noch zum Held von europäischen islamistischen Antisemiten wird und wurde, jüdische Gemeinden zahlreiche Hassbotschaften und Todesdrohungen durch Islamisten bekommen und Juden sich selbst schon wieder zur Ausreise raten, da wundert mich nichts mehr
Antisemitismus wieder "in"? 29.08.2012 um 20:39
Kritik an Israels Politik oder an der Ideologie des Zionismus ist immer gerechtfertigt und darf nicht oberfläschlich als Antisemitismus bezeichnet werden.
meldenKritik an Israels Politik oder an der Ideologie des Zionismus ist immer gerechtfertigt und darf nicht oberfläschlich als Antisemitismus bezeichnet werden.
Antisemitismus wieder "in"? 29.08.2012 um 20:52
Schon 2003 gab die EU eine Studie zum steigenden Antisemitismus in Auftrag aber die wurde dann wegen der Ergebnisse offiziell lieber nicht veröffentlicht. Lesen kann man sie aber im Netz http://www.erinnern.at/bundeslaender/oesterreich/e_bibliothek/antisemitismus-1/431_anti-semitism_in_the_european_union.pdf
meldenSchon 2003 gab die EU eine Studie zum steigenden Antisemitismus in Auftrag aber die wurde dann wegen der Ergebnisse offiziell lieber nicht veröffentlicht. Lesen kann man sie aber im Netz http://www.erinnern.at/bundeslaender/oesterreich/e_bibliothek/antisemitismus-1/431_anti-semitism_in_the_european_union.pdf
Antisemitismus wieder "in"? 29.08.2012 um 22:15
Sozialisten sehen eigentlich in jeder Religion einen Feind, insbesondere im Judentum.
Grund: Religion verhindert die Revolution. Aber sie brauchen eben viele Moslems aus der Unterschicht, um Wähler zu generieren und die Revolution einleiten zu können.
Außerdem treffen sich Linke und Mohammedaner besonders beim Antisemitismus.
@Chiliast
Der Fall mit dem Rabbiner in Berlin ist ja furchtbar und leider kein Einzelfall!
Sam Eisenstein wird bedroht: "Alles was zählt"-Star in Angst:
http://unterhaltung.t-online.de/sam-eisenstein-wird-bedroht-alles-was-zaehlt-star-in-angst/id_59107382/index?news
meldenSozialisten sehen eigentlich in jeder Religion einen Feind, insbesondere im Judentum.
Grund: Religion verhindert die Revolution. Aber sie brauchen eben viele Moslems aus der Unterschicht, um Wähler zu generieren und die Revolution einleiten zu können.
Außerdem treffen sich Linke und Mohammedaner besonders beim Antisemitismus.
@Chiliast
Der Fall mit dem Rabbiner in Berlin ist ja furchtbar und leider kein Einzelfall!
Sam Eisenstein wird bedroht: "Alles was zählt"-Star in Angst:
http://unterhaltung.t-online.de/sam-eisenstein-wird-bedroht-alles-was-zaehlt-star-in-angst/id_59107382/index?news
Antisemitismus wieder "in"? 29.08.2012 um 22:27
Das Problem ist, dass sich die deutsche Politik und Medien immer
nur auf Judenhass und Fremdenfeindlichkeit
von Deutschen ohne Migrationshintergrund fokussieren.
melden
Das Problem ist, dass sich die deutsche Politik und Medien immer
nur auf Judenhass und Fremdenfeindlichkeit
von Deutschen ohne Migrationshintergrund fokussieren.
Antisemitismus wieder "in"? 29.08.2012 um 22:29
@Mallory66
Horstie Marder und Teheraner Holocaust-Konferenz als rechter sollte man nicht auf andere zeigen wenn man es selber macht nech? :D
melden@Mallory66
Horstie Marder und Teheraner Holocaust-Konferenz als rechter sollte man nicht auf andere zeigen wenn man es selber macht nech? :D









