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BILD über Erdogan RSS

886 Beiträge, Schlüsselwörter: Krieg, Naheost, Erdogan, Davos, Antisemit, Peres, Kurden, Türkei, Palästina, Gewalt, Israel, Iran, Macht, PLO

zur Rubrik (Politik)AntwortenBeobachten14 BilderSuchenInfos

Seite 41 von 45 1 ... 313940414243 ... 45
   

BILD über Erdogan

22.11.2011 um 19:58



@Lightstorm
Nein. Schreiben hier, seit dem du das beeinflussen kannst, nicht mehr.

Der Thread ist tot.

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Lightstorm
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22.11.2011 um 20:11

@pprubens

In diesem Thread wurden fast ausschließlich Off Topic Beiträge gelöscht und nicht nur von mir. Also übertreib nicht.

Also ich bleibe dabei, Erdogan ist momentan gut für die Türkei, besser als seine Vorgänger und für einen Islamisten halte ich ihn auch nicht, er mag früher schärfer gewesen sein, aber sogar da vermute ich eher politische Motivation. Ein richtiger radikaler würde in seiner jetzigen Position ganz anders sprechen.

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BILD über Erdogan

23.11.2011 um 08:58

Erdi steht im eigenen Land die Gülle bis Oberkante Oberlippe.
Was kann also nur rauskommen, wenn so einer meint den Mund öffnen zu müssen?
Q.e.d.

Als nächstes kommen bestimmt Tips, wie man am besten mit einem Völkermord oder Holocaust umgeht.
Leugnen, einfach immer weiter leugnen.

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nurunalanur
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23.11.2011 um 17:14

emanon schrieb:
Als nächstes kommen bestimmt Tips, wie man am besten mit einem Völkermord oder Holocaust umgeht.
Leugnen, einfach immer weiter leugnen.

Erdogan entschuldigt sich für Dersim Massaker
Veröffentlicht: 23.11.11, 15:33

Ministerpräsident Erdoğan hat sich für das Massaker in den überwiegend alevitischen Region Dersim im Namen des türkischen Staates entschuldigt. Gleichzeitig betonte er aber, die größte Oppositionspartei CHP, die zu dieser Zeit einzige politische Partei war, sei die tatsächliche Schuldige.

Es war die erste offizielle Entschuldigung der türkischen Regierung für die Ermordung von Tausenden von Menschen in der südöstlichen Stadt Dersim – jetzt als Tunceli bekannt – zwischen 1936 und 1939.

Erdoğan hatte damit auf Forderungen von Kılıçdaroğlu reagiert, die Türkei müsse sich ihrer Vergangenheit stellen.

http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2011/11/23/erdogan-entschuldigt-sich-fuer-massaker-von-dersim/

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BILD über Erdogan

23.11.2011 um 17:19

@nurunalanur
Finde ich klasse, allerdings macht er seine Geste durch seinen Nachsatz
nurunalanur schrieb:
Gleichzeitig betonte er aber, die größte Oppositionspartei CHP, die zu dieser Zeit einzige politische Partei war, sei die tatsächliche Schuldige.
wieder zunichte .
Schade, das hätte er souveräner regeln können.

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Lightstorm
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23.11.2011 um 17:29

@emanon

Das erklärt sich dadurch das es in der Türkei die zwei großen Lager gibt, grob gesagt die religiös konservativen und die Nationalisten.

Viele Diskriminierungen und Verfolgung fand nun mal unter der Regierungszeit von ultra Nationalisten statt. Ich finde das sollte schon erwähnt werden.

Ich bin gegen ein pauschales Schuldgefühl für alle.

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nurunalanur
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23.11.2011 um 17:32

@Lightstorm
@emanon

Ich finde um die Geschichte aufarbeiten zu können, sollte es auch erwähnt werden. Erdogan kritisiert vorallem damit auch die jetzige CHP, die sich ja wenn ich nicht irre, immer noch nicht für die Geschehenisse im Namen ihrer Partei entschuldigt hat, darum ging es ja auch im weitere Satzverlauf. Es bezog sich also nicht darum, dass jeder wissen soll, dass die AKP nicht schuld war, denn dass ist ja klar jeder weis dass die AKP nicht Schuld war, sondern die CHP, die sich halt immer noch entschuldigt hat.

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23.11.2011 um 17:32

@Lightstorm
Völlig klar.
Merkel war auch nicht Aufseherin in Auschwitz. Ich finde das sollte sie solchen Diskussionen auch immer erwähnen.^^

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Can
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23.11.2011 um 17:36

@Lightstorm

das erweckt allerdings den eindruck dass erdogan wenn er das im gleichen atemzug mit einem massaker wo um die 14.000-70.000 menschen gestorben sind als eine art diffamierungs bzw druckmittel nimmt.

nachdem motto "das waren die übeltäter" aber wir geben es zu. ob da wirklich der wille zur aufklärung vorhanden ist, bleibt ungewiss bei solch einer aussage.

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Lightstorm
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23.11.2011 um 17:39

@Can

Politik ist eben ein schmutziges Geschäft. Was soll man sagen. Kennst du irgendwo einen heldenhaften Politiker der nicht etwas aus eigennützigen Gründen tut und sagt?

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Can
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BILD über Erdogan

23.11.2011 um 17:48

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wie gesagt uneigennützes handeln sollte jetzt gefragt sein. es sollte eine ermittlungskommission eingeschaltet werden die sich mit ereignissen näher-intensiv beschäftigt.

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nurunalanur
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23.11.2011 um 18:34

@Can
@Lightstorm

Ich schau mir grad die Original Rede auf Video an und bin fast fertig und finde sie sehr gelungen. Der von dir Vermutete Eindruck kommt da nicht auf, Erdogan geht auf die Geschehenisse in seiner ein stündigen Rede umfasend und so gut es geht ein und kritisiert nebenbei die CHP, insbesondere Kilicdaroglu, für ihre diversen Fehlverhalten, sowie Mutlosigkeit der Wahrheit gegenüber zu treten.

Während seiner Rede erzählt Erdogan vorallem viele tragische Details und verurteilt die einzelnen Verbrechen die begangen worden sind auf schärfste, während er immer wieder an die Opfer gedenkt. Dabei benuzt und zeigt Erdogan immer wieder Staatsdokumente und andere wichtige Quellen vor Kamera.

Insgesammt fand ich die Rede sehr gelungen.

Wer türkisch kann und sich mal die Rede anschauen möchte, der möge hier klicken:

http://video.haberturk.com/haber/video/devlet-adina-ozur-diliyorum-/55993

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basbuga92
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30.11.2011 um 17:57

Er soolte lieber innenpolitisch mehr leistungen bringen und zwar richtige leistungen kein kinderkram und das kurdenporblem lösen als hetze gegen kiliclaroglu zu treiben
(für die nichts über ihn wissen, er ist aus dersim und der chef der chp, die neben erdogan mit der akp die haupführer im türkischen parlament sind)

Und das wichtigste er sollte die türkei endlich von den imperialisten und den kapitalisten befreien für ein freies türkei

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BILD über Erdogan

30.11.2011 um 18:02

@basbuga92
Er hat es während seiner Amtszeit zum achtreichsten Türken gebracht und ein Ende ist noch nicht abzusehen.
Und er soll gegen die Kapitalisten vorgehen?
Dann muss schon etwas für ihn dabei rumspringen, sonst tut sich da nichts.

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ahmed1976
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BILD über Erdogan

30.11.2011 um 18:06

Erdogan kann so reich sein wie er möchte , solange die Türkei nicht in die EU aufgenommen wird ist es mir Wurscht

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basbuga92
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BILD über Erdogan

01.12.2011 um 01:16

Anführer kommen und gehen was, ihre taten jedoch sind unsterblich

erdogan kann nur bis zu einer gewissen zeit weiterhin den regenten spielen aber wir Türken währen nicht so wie sie nun mal sind

ich sehe die zukunft der Türkei nicht gerade rosig aber das Volk der Türken wird schon ein ersatz finden wie sie es seit dem 6. Jhr. vor Christus schon getan haben ;)

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Lightstorm
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01.12.2011 um 06:04

@basbuga92
wieso ist die Zukunft der Türkei nicht rosig? Wirtschaft läuft gut, es gibt politische Reformen die Relikte entfernen, es wird demokratisch gewählt, man hat eine starke Armee, eine junge Bevölkerung.

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01.12.2011 um 08:14

@Lightstorm
Man unterdrückt die freie Presse, kassiert vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte regelmässig eine Klatsche und steht im HDI unter ferner liefen in den 80er Rängen.
Aber das passt gerade nicht in die Argumentation oder
@Lightstorm

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BILD über Erdogan

01.12.2011 um 08:16

@emanon

Wenn man die freie Preisse unterdrückt, wieso gibt es dann Medien die Erdogan und die AKP kritisieren? Die Presse wird nicht viel mehr beeinflusst als z.B. in den USA auch.

Also ein perfekten Land gibt es nicht, die Türkei sehe ich aber als gut aufgestellt für die Zukunft.

Und über den HDI hatten wir schon mal gesprochen, es hat keine große Aussagekraft...

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BILD über Erdogan

01.12.2011 um 08:40

@Lightstorm
16.11.2011 23:20 Uhr
Türkei - Journalisten im Gefängnis

In welchem Land werden wohl die meisten Menschen wegen Terrorverdachts verhaftet? In der Türkei. Wer zu kritisch ist, wer eine nicht regierungstreue Meinung veröffentlicht, wird unter dem Vorwand, irgendwie mit Terrorismus in Verbindung zu stehen, eingesperrt. Schon im April gab es eine große Verhaftungswelle, darunter vor allem Journalisten, namhafte Publizisten, internationale Preisträger. ZAPP hatte darüber berichtet und man dachte, schlimmer ginge es nicht. Aber weit gefehlt. Jetzt lässt die Regierung wieder festnehmen. Inzwischen steckt fast die gesamte regierungskritische Journaille im Gefängnis.
Intellektuelle und Journalisten werden vor wenigen Tagen in der Medienmetropole Istanbul vorgeführt und abgeführt. Einer der Festgenommenen ist der bekannte Verleger und Journalist Ragıp Zarakoğlu. Der Vorwurf: Mitgliedschaft in einer Terrororganisation. Für Menschenrechtler ist das nur ein Vorwand.

Emma Sinclair von "Human Rights Watch” meint: "Zarakoğlu ist ein 65 Jahre alter weltbekannter Verleger. Er war immer ein Verteidiger der Meinungsfreiheit in der Türkei und hat sich für die Rechte der Minderheiten eingesetzt. Es ist absurd, so einen Menschen mit illegalen Machenschaften oder gar mit Terrorismus in Verbindung zu bringen." (dt. Übersetzung).

Zarakoğlu ist nicht nur als engagierter Journalist und Menschenrechtler bekannt, sondern auch als Vorsitzender des Komitees für Meinungsfreiheit im türkischen Schriftstellerverband. Zarakoğlu erhielt neben etlichen Auszeichnungen 2008 den internationalen Preis für Publikationsfreiheit. Noch im April besuchte ihn die ZAPP Redaktion in seinem Büro und fragte, ob er befürchte, verhaftet zu werden.

Ragıp Zarakoğlu: "Ich habe nie daran gedacht, aufzugeben. Denn ich liebe meinen Beruf, ich liebe es, Bücher zu publizieren, die noch nie veröffentlicht worden sind. Meine Leidenschaft ist, Tabus zu brechen, mich mit Gedanken und Themen zu befassen, die auszusprechen anderen Angst macht. " (dt. Übersetzung).
Journalisten unter Terrorismusverdacht

Vielerorts in der Türkei demonstrierten Menschen spontan gegen die Verhaftung Zarakoğlus. Ein Protest in der bekannten Istanbuler Einkaufsstraße Istiklâl wurde vom Türkischen Journalistenverband organisiert. Hier versteht niemand, dass ausgerechnet ein Pazifist wie Zarakoğlu mit Terrorismus in Verbindung gebracht wird. Sie verlangen "Justice", Gerechtigkeit, für inhaftierte Journalisten.

Der Vorsitzende des Türkischen Journalistenverbandes, Orhan Erinç, meint: "Laut einer Statistik aus dem Jahre 2009 hat die Türkei juristisch gesehen international die meisten Terroristen. Die Türkei liegt damit sogar vor China. Man kann sagen, dass wir in der Türkei regelrecht Terroristen produzieren. Wenn man Journalisten mit der Begründung verhaftet, Terroristen zu sein, dann verliert der Begriff 'Terrorist' langsam seine Bedeutung." (dt. Übersetzung).

Der oberste Journalistenverband beklagt, dass der Missbrauch der Antiterrorgesetze die Journalisten einschüchtere und sogar zu einer Selbstzensur zwingt. Regierungskritische Berichte werden sichtlich weniger und investigativer Journalismus wird von Unterhaltungsprogrammen verdrängt. Doch einige widerstehen wie die mehrfach festgenommene Kolumnistin und Menschenrechtlerin Eren Keskin.

Eren Keskin, Kolumnistin und Anwältin, erzählt: "Vor zehn, 15 Jahren haben wir uns wegen all der Morddrohungen gefragt, wann man uns erschießt. Nun fragen wir uns, wann man uns ins Gefängnis steckt. Die Zeiten und die Methoden haben sich zwar geändert, aber das Gefühl ist das Gleiche geblieben. Jede Nacht, wenn ich ins Bett gehe, frage ich mich, ob sie mich dieses Mal abholen kommen. Mit solchen Gedanken schlafe ich ein." (dt. Übersetzung).

Inzwischen sitzen 69 Journalisten in türkischen Untersuchungsgefängnissen, manche von ihnen sogar seit vier Jahren ohne Anklage. Unbekannte und auch international preisgekrönte Journalisten, Bestsellerautoren und berühmte Kolumnisten werden allesamt verdächtigt, Mitglieder von Terrororganisationen zu sein.
Eine Zeitung mit Briefen aus dem Gefängnis

Bei der Journalistengewerkschaft in Istanbul entstand daraus eine Idee: Wenn Journalisten schon die Gefängnisse füllen, dann kann man doch eine Zeitung aus den Zellen heraus publizieren. Die Gewerkschaft übernahm das Organisatorische. Hier werden die unzensierten Briefe aus den Gefängnissen zu einer Zeitung mit dem Titel "Die Verhaftete Zeitung". Darin beschreiben die Journalisten auch ihre Haftbedingungen und ihre Gefühle in dieser Situation.

Ercan Ipekçi, Vorsitzender der Türkischen Journalistengewerkschaft: "Im Juni vergangenen Jahres hatten wir zum ersten Mal die Idee, die 'Verhaftete Zeitung' herauszugeben. So schrieben wir alle Journalisten in den Gefängnissen an und baten sie, für die Zeitung zu schreiben. Wir waren der Meinung, dass die weltweit erste Zeitung von inhaftierten Journalisten in der Türkei gemacht werden muss, denn hier ist die Zahl der inhaftierten Journalisten am größten." (dt. Übersetzung).

Fünf türkische Tageszeitungen erklärten sich solidarisch und verteilen die "Verhaftete Zeitung" als kostenlose Beilage. Die zweite Ausgabe soll im Januar erscheinen. So wie es aussieht, wird sie nicht die letzte Ausgabe sein. "Die Verhaftete Zeitung", einmalig in der Welt, ist eine Besonderheit, auf die die Türkei nicht unbedingt stolz sein sollte.
Knapp 2 Wochen her der Bericht.
Der Türkei wird vorgeworfen kritische Journalisten unter dem Vorwand der Terrorabwehr einzusperren. Die Regierung missbraucht dazu ein 20 Jahre altes Gesetz.
Das internationale Presseinstitut (IPI) wirft der türkischen Regierung vor, kritische Journalisten mit juristischen Mitteln mundtot zu machen. In der Türkei seien Journalisten auf Grund des Anti-Terror-Gesetzes in Haft, das so missbraucht werde um kritische Journalisten mundtot zu machen.

Das Gesetz bedrohe die Pressefreiheit, erklärte der Vorsitzende des türkischen Komitees des IPI, Ferai Tinc, in einer Mitteilung der Organisation vom Montag. IPI-Direktor Alison Bethe McKenzie rief darin die türkische Regierung auf, die Pressefreiheit zu respektieren und alle Journalisten freizulassen, die wegen der Ausübung ihres Berufes inhaftiert seien.

57 Journalisten inhaftiert
Das Institut mit Sitz in Wien, das sich weltweit für Pressefreiheit einsetzt, reagiert damit auf einen Bericht der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) vom Montag. Darin spricht die OSZE von 57 inhaftierten Journalisten in der Türkei. Zudem seien 700 bis 1000 Verfahren offen, die zur Verhaftung von Journalisten führen könnten, hält die OSZE-Beauftragte für Pressefreiheit Dunja Mijatovic in dem Bericht fest.

Sie appellierte an die Regierung in Ankara, die türkischen Mediengesetze an die OSZE-Richtlinien zur Medienfreiheit anzupassen. Die OSZE-Beauftragte sagte, der Kampf gegen Terrorismus dürfe nicht als Vorwand benutzt werden, um die Pressefreiheit auszuhebeln.

Kurdische Minderheit als Reizthema
Auch die Institution Reporter ohne Grenzen (ROG) zeigt sich besorgt über die Lage der Journalisten in der Türkei und spricht von einer „drastischen Verschlechterung der Situation der Medienfreiheit“. Im Visier der Behörden stünden unter anderem Journalisten, die sich intensiver mit der Lage der kurdischen Minderheit, seit jeher ein Reizthema, beschäftigen, so ROG in einer aktuellen Stellungnahme zur Pressefreiheit in der Türkei.
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Scharf kritisiert wird auch die Festnahme zweier Journalisten im Kurdengebiet im Osten der Türkei, darunter ein deutscher Fotograf. Zahlreiche Fälle wie diesen hat ROG bereits dokumentiert und angeprangert. In der jährlich erscheinenden Rangliste der Pressefreiheit, ebenfalls herausgegeben von den ROG, befindet sich die Türkei aktuell auf Platz 138 von 178 vergebenen Plätzen. Zum Vergleich: Deutschland belegt aktuell Platz 17.
...
Türkei: Drastische Verschlechterung der Pressefreiheit - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/ausland/tuerkei-drastische-verschlechterung-der-pressefreiheit_aid_615447.html
Aktuellmehr Journalisten in der Türkei inhaftiert als in der olksrepublik China.
So eine rosarote Brille ist ja was Feines, aber ganz sollte man die Augen nicht verschliessen.



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