Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle RSS
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Infos Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle 21.03.2012 um 15:32
@paranomal
Wie funktioniert unser System denn jetzt? Du schreibst:
@Ira_Hayes2012
An "Dandy" habe ich wirklich nicht gedacht, als ich mich registrierte, sind vielmehr die ersten Zeichen meiner Email-Adresse. Ein Bonze bin ich, meiner Meinung nach, nicht, vielleicht könnten wir auch beim Sachthema bleiben. Ich glaube nicht, dass eine Planwirtschaft sozial durchlässiger ist, als eine Marktwirtschaft, eher im Gegenteil, weil sie die Bürger in der Planwirtschaft in ihrer Berufswahl nunmal an den Plan halten müssen.
melden@paranomal
Wie funktioniert unser System denn jetzt? Du schreibst:
paranomal schrieb:Und dann willst du mir nicht verraten, was denn nun die hinter diesem Glauben verschleierte Wahrheit ist.
Das sollen wir glauben, ja.
@Ira_Hayes2012
An "Dandy" habe ich wirklich nicht gedacht, als ich mich registrierte, sind vielmehr die ersten Zeichen meiner Email-Adresse. Ein Bonze bin ich, meiner Meinung nach, nicht, vielleicht könnten wir auch beim Sachthema bleiben. Ich glaube nicht, dass eine Planwirtschaft sozial durchlässiger ist, als eine Marktwirtschaft, eher im Gegenteil, weil sie die Bürger in der Planwirtschaft in ihrer Berufswahl nunmal an den Plan halten müssen.
Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle 21.03.2012 um 15:33
@dandi
Sach mir was du verdienst und ich sage dir wer du bist ok?
Abgemacht die anderen sind zeugen
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Sach mir was du verdienst und ich sage dir wer du bist ok?
Abgemacht die anderen sind zeugen
Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle 21.03.2012 um 15:35
@dandi
Das Bezog sich auf die Annahme das Krisen ein natürlicher Regulierungsprozess sind.
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Das Bezog sich auf die Annahme das Krisen ein natürlicher Regulierungsprozess sind.
Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle 21.03.2012 um 15:37
So wie sich der Kapitalismus gerne als evolutionäres und absolut schlüssiges System darstellt.
meldenSo wie sich der Kapitalismus gerne als evolutionäres und absolut schlüssiges System darstellt.
Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle 21.03.2012 um 15:39
Du weißt nicht, dass die gegenwärtige Krise (in der wir zZ. stecken)
Vermögenszuwächse in ungeahnter Höhe bringt ?
Ok, dann gehörst Du entweder nicht zu den Profiteuren, bist also ahnungslos.
Oder Du kannst dich gut verstellen. ;)
meldendandi schrieb:
Oha... die große Verschwörung? Von wem?
Du weißt nicht, dass die gegenwärtige Krise (in der wir zZ. stecken)
Vermögenszuwächse in ungeahnter Höhe bringt ?
Ok, dann gehörst Du entweder nicht zu den Profiteuren, bist also ahnungslos.
Oder Du kannst dich gut verstellen. ;)
Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle 21.03.2012 um 15:39
@paranomal
@Ira_Hayes2012
Bin Student und verdiene um die 800 € im Monat neben dem Studium.
melden@paranomal
paranomal schrieb:Das habe ich schon verstanden. Aber ist die Aussage falsch? Weil es sich so angehört hat, als ob du davon ausgehst, dass sie falsch ist.
Das Bezog sich auf die Annahme das Krisen ein natürlicher Regulierungsprozess sind.
@Ira_Hayes2012
Bin Student und verdiene um die 800 € im Monat neben dem Studium.
Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle 21.03.2012 um 15:41
@dandi
800 Euro? und das als Student?
Das ist viel zu viel , ich würde einen schlechten Gewissen haben.
Wie wärs mit Geld Spenden , dann hättest du deinen Makel als Bonzen weg
melden@dandi
800 Euro? und das als Student?
Das ist viel zu viel , ich würde einen schlechten Gewissen haben.
Wie wärs mit Geld Spenden , dann hättest du deinen Makel als Bonzen weg
Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle 21.03.2012 um 15:43
Nein. Bezogen auf den Kapitalismus , nicht.
Kapitalismus ohne Krise ist unmöglich.
meldendandi schrieb:
ist die Aussage falsch?
Nein. Bezogen auf den Kapitalismus , nicht.
Kapitalismus ohne Krise ist unmöglich.
Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle 21.03.2012 um 15:44
@eckhart
@Ira_Hayes2012
Ja, gib mir einfach deine Kontonummer, dann fühl ich mich bestimmt besser.
melden
@eckhart
eckhart schrieb:Kläre mich auf. Dann musst du nur noch beweisen, dass diese Personen die Krise bewusst herbeigeführt haben, damit es Sinn ergibt.
Du weißt nicht, dass die gegenwärtige Krise (in der wir zZ. stecken)
Vermögenszuwächse in ungeahnter Höhe bringt ?
@Ira_Hayes2012
Ja, gib mir einfach deine Kontonummer, dann fühl ich mich bestimmt besser.
Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle 21.03.2012 um 15:45
@dandi
Ich möchte kein Geld von einem Kapitalisten , spende es den Menschen die es nötig haben
melden@dandi
Ich möchte kein Geld von einem Kapitalisten , spende es den Menschen die es nötig haben
Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle 21.03.2012 um 15:46
@dandi
Da Krisen in erster Linie aus der irrationalität des Marktes resultieren und die "Regulierungsprozesse" in wirklichkeit reine Selektionsprozesse sind. Reguliert wird da gar nix.
melden@dandi
Da Krisen in erster Linie aus der irrationalität des Marktes resultieren und die "Regulierungsprozesse" in wirklichkeit reine Selektionsprozesse sind. Reguliert wird da gar nix.
Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle 21.03.2012 um 15:50
@paranomal
Stimmt, von Regulierung sollte man wahrscheinlich nicht sprechen. Fehlentwicklungen werden korrigiert. Deshalb halte ich staatliche "Rettungsprogramme" für einen Fehler, da sie die Korrektur verhindern und es weitergeht wie vor der Krise.
melden@paranomal
Stimmt, von Regulierung sollte man wahrscheinlich nicht sprechen. Fehlentwicklungen werden korrigiert. Deshalb halte ich staatliche "Rettungsprogramme" für einen Fehler, da sie die Korrektur verhindern und es weitergeht wie vor der Krise.
Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle 21.03.2012 um 16:14
Von welchen Peronen sprichst Du (?),denen ich etwas beweisen sollt.
Bist Du jetzt auf dem Verschwörungs- trip ?
"Absicht" ist das falsche Wort zu diesem Thema:
Die Player dieses Systems haben sich lehrbuchhaft systemkonform verhalten und tun es ungebremst weiter so.
Man verfolgt auschließlich seinen Eigennutzund geht davon aus, dass dies automatisch der Allgemeinheit "nützt".
(Zufällig? - nein, Systemkonform.)
Das funktioniert aber nur in Zeiten von Wachstum
- wenn Geld durch Produktion verdient wird.
Jetzt aber wird Geld über Spekulation gerafft.
Das geht bereits soweit, dass der Realwirtschaft die Liquidität verloren geht.
Während unaufhörlich in wachsendem Ausmaß Geld über Schattenbanken und Steueroasen beiseite geschafft wird,
wird gegen Staaten und für das menschliche Dasein notwendiges, zB. Lebensmittel spekuliert.
Staatsverschuldungen exoldieren im gleichen Maße wie private Vermögensgewinne.
Den Staatsverschuldungen, die ebenfalls die Realwirtschaft abwürgen, begegnet man in kapitalistischer Logigmit dem Vorwurf, die Staaten hätten falsch gewirtschaftet.
Die Staatsschulden müssten unbedingt abgebaut werden.
Doch von wem will man das Geld nehmen, vorausgesetzt, man könnte überhaupt an Tilgung denken ?
Natürlich von denen, die wenig Geld haben.
Daraus folgt: Im Kapitalismus kann man keine Schulden abbauen.
Denn Schulden kann man nur abbauen, wenn man die ihnen gegenüberstehenden Vermögen abbaut.
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dandi schrieb:
Dann musst du nur noch beweisen, dass diese Personen die Krise bewusst herbeigeführt haben, damit es Sinn ergibt.
Von welchen Peronen sprichst Du (?),denen ich etwas beweisen sollt.
Bist Du jetzt auf dem Verschwörungs- trip ?
"Absicht" ist das falsche Wort zu diesem Thema:
Die Player dieses Systems haben sich lehrbuchhaft systemkonform verhalten und tun es ungebremst weiter so.
Man verfolgt auschließlich seinen Eigennutzund geht davon aus, dass dies automatisch der Allgemeinheit "nützt".
(Zufällig? - nein, Systemkonform.)
Das funktioniert aber nur in Zeiten von Wachstum
- wenn Geld durch Produktion verdient wird.
Jetzt aber wird Geld über Spekulation gerafft.
Das geht bereits soweit, dass der Realwirtschaft die Liquidität verloren geht.
Während unaufhörlich in wachsendem Ausmaß Geld über Schattenbanken und Steueroasen beiseite geschafft wird,
wird gegen Staaten und für das menschliche Dasein notwendiges, zB. Lebensmittel spekuliert.
Staatsverschuldungen exoldieren im gleichen Maße wie private Vermögensgewinne.
Den Staatsverschuldungen, die ebenfalls die Realwirtschaft abwürgen, begegnet man in kapitalistischer Logigmit dem Vorwurf, die Staaten hätten falsch gewirtschaftet.
Die Staatsschulden müssten unbedingt abgebaut werden.
Doch von wem will man das Geld nehmen, vorausgesetzt, man könnte überhaupt an Tilgung denken ?
Natürlich von denen, die wenig Geld haben.
Daraus folgt: Im Kapitalismus kann man keine Schulden abbauen.
Denn Schulden kann man nur abbauen, wenn man die ihnen gegenüberstehenden Vermögen abbaut.
Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle 21.03.2012 um 16:41
@eckhart
1) Spekulation ist nicht nur schlecht, Spekulanten übernehmen zum Beispiel Risiken mittels Optionsscheinen, was die Unternehmen schützt.
2) Steuerhinterziehung ist tatsächlich ein Übel - aber ein Problem der Exekutive und kein Problem des Systems an sich. In kommunistischen Systemen blüht die Unterschlagung und Korruption.
3) Spekulation mit Nahrungsmitteln kann in der Tat ein Problem sein, Preisstabilität ist bei Nahrungsmitteln tatsächlich oft wichtiger als bei anderen Produkten, da ein Kauf nicht aufgeschoben werden kann.
4) Die Staatsverschuldung explodiert durch die "Rettungs"pakete des Staates. Und die sind im Grunde genommen ziemlich unkapitalistisch. Man hätte die betroffenen Banken meiner Meinung nach in der Krise in die Insolvenz gehen lassen müssen.
5) Für die Staatsschuldenkrise sehe ich auch keine echte Lösung, man müsste die Sozialisierung der Verluste rückgängig machen, also vielen reichen Menschen sehr viel Geld wegnehmen. Die wehren sich natürlich dagegen.
Alles in allem viel Kritik, teilweise berechtigt, aber die aktuellen Probleme sind vor allem auf staatliches Eingreifen zurückzuführen, welche die Krise wirkungsvoll bekämpft haben - wodurch notwendige Strukturanpassungen nie geschahen.
melden@eckhart
eckhart schrieb:Nein, es schien mir eher so, als ob du es wärst, aber das hat wohl getäuscht. Kann in diesem Forum schnell mal passieren.
Bist Du jetzt auf dem Verschwörungs- trip ?
1) Spekulation ist nicht nur schlecht, Spekulanten übernehmen zum Beispiel Risiken mittels Optionsscheinen, was die Unternehmen schützt.
2) Steuerhinterziehung ist tatsächlich ein Übel - aber ein Problem der Exekutive und kein Problem des Systems an sich. In kommunistischen Systemen blüht die Unterschlagung und Korruption.
3) Spekulation mit Nahrungsmitteln kann in der Tat ein Problem sein, Preisstabilität ist bei Nahrungsmitteln tatsächlich oft wichtiger als bei anderen Produkten, da ein Kauf nicht aufgeschoben werden kann.
4) Die Staatsverschuldung explodiert durch die "Rettungs"pakete des Staates. Und die sind im Grunde genommen ziemlich unkapitalistisch. Man hätte die betroffenen Banken meiner Meinung nach in der Krise in die Insolvenz gehen lassen müssen.
5) Für die Staatsschuldenkrise sehe ich auch keine echte Lösung, man müsste die Sozialisierung der Verluste rückgängig machen, also vielen reichen Menschen sehr viel Geld wegnehmen. Die wehren sich natürlich dagegen.
Alles in allem viel Kritik, teilweise berechtigt, aber die aktuellen Probleme sind vor allem auf staatliches Eingreifen zurückzuführen, welche die Krise wirkungsvoll bekämpft haben - wodurch notwendige Strukturanpassungen nie geschahen.
Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle 21.03.2012 um 16:49
@Ira_Hayes2012
"800 Euro? und das als Student?
Das ist viel zu viel , ich würde einen schlechten Gewissen haben.
Wie wärs mit Geld Spenden , dann hättest du deinen Makel als Bonzen weg"
Sowas sagt nur jemand so lange, wie er keine Knete hat. ;)
melden@Ira_Hayes2012
"800 Euro? und das als Student?
Das ist viel zu viel , ich würde einen schlechten Gewissen haben.
Wie wärs mit Geld Spenden , dann hättest du deinen Makel als Bonzen weg"
Sowas sagt nur jemand so lange, wie er keine Knete hat. ;)
Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle 21.03.2012 um 17:02
Ich wollte ja eigentlich nichts mehr zu sagen und habe die Aussage auch ironisch verstanden, aber da du die Aussage von Ira_Hayes2012 nochmal aufgreifst:
@Ira_Hayes2012
Machst du das für dich akzeptable Einkommen tatsächlich vom sozialen Status als Student, Arbeiter, Akademiker, usw. abhängig? Das erscheint mir nicht sonderlich gerecht, meiner Meinung nach sollte jeder nach seiner Leistung bezahlt werden.
meldenIch wollte ja eigentlich nichts mehr zu sagen und habe die Aussage auch ironisch verstanden, aber da du die Aussage von Ira_Hayes2012 nochmal aufgreifst:
@Ira_Hayes2012
Machst du das für dich akzeptable Einkommen tatsächlich vom sozialen Status als Student, Arbeiter, Akademiker, usw. abhängig? Das erscheint mir nicht sonderlich gerecht, meiner Meinung nach sollte jeder nach seiner Leistung bezahlt werden.
Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle 21.03.2012 um 18:24
Da sei eine kleine Korrektur erlaubt! Die Gewinne bzw. das Volksvermögen (wobei das nichts über die Gleichmäßig der Verteilung aussagt, sondern lediglich über die Gesamtsumme) wachsen 3 x so schnell wie die Staatsverschuldung!
meldeneckhart schrieb:
Staatsverschuldungen exoldieren im gleichen Maße wie private Vermögensgewinne.
Da sei eine kleine Korrektur erlaubt! Die Gewinne bzw. das Volksvermögen (wobei das nichts über die Gleichmäßig der Verteilung aussagt, sondern lediglich über die Gesamtsumme) wachsen 3 x so schnell wie die Staatsverschuldung!
eckhart schrieb:Spätestens da werden die "Erzkapitalisten" zu Kommunisten indem die Schulden dann von allen getragen werden sollen!
Daraus folgt: Im Kapitalismus kann man keine Schulden abbauen.
dandi schrieb:Schön zu sehen, daß man mit seiner Meinung nicht alleine darsteht! ;)
Man hätte die betroffenen Banken meiner Meinung nach in der Krise in die Insolvenz gehen lassen müssen.
dandi schrieb:Richtig, hiermit wurde eine Regulierung im Sinne der freien Marktwirtschaft durch staatliches Eingreifen verhindert! Das gibt aber auch zugleich einen tiefen Einblick darüber, wer bei uns im Staat wirklich das "Sagen" hat!
... aber die aktuellen Probleme sind vor allem auf staatliches Eingreifen zurückzuführen, welche die Krise wirkungsvoll bekämpft haben - wodurch notwendige Strukturanpassungen nie geschahen.
Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle 21.03.2012 um 19:52
Nur Unternehmen (große),
deren Spitzenmanager selbst wie Raubritter unterwegs sind und wenns eng wird, mit der Knete (fürstliche Abfindung) verschwinden.
Traurig wirds - ich beobachte das immer wieder -
wenn für die richtigen Wirtschaftsschweinereien das harmlose Wort "Steuerhinterziehung" herhalten muss,
obwohl es so komplex ist,
dass selbst die Akteure ohne rot zu werden, behaupten können:
"das überblicke ich nicht - damit habe ich mich noch nicht befasst - das machen andere" (wie kürzlich zB. der Investor Berggruen wieder)
Herrlich auch, dass der Kommunismus mit seiner Korruption zur Relativierung des Kapitalismus herhalten kann - obwohl es uns nicht weiterhilft.
Die Hannover-Connection ist dagegen ein Kindergeburtstag.
Der Steuerfahnder, der sich da ran wagt, ist in Gefahr für Unzurechnungsfähig erklärt zu werden,
wie es in letzter Zeit u.a. auch Zollbeamten geschehen ist.
wie das in der Praxis läuft ?
Die betroffenen Banken können nur über Staatsinsolvenzen in Insolvenz gehen.
Eine Staatsinsolvenz in der europäischen Gegenwart bedeutet, dass in dem betreffenden Staat etwas geschieht, dessen Konsequenzen wir nicht vorhersehen können.
Zum Beispiel:
Eine Staatsinsolvenz als Notwendigkeit um Banken in Insolvenz gehen lassen zu können, ist geradezu
pervers eingefädelt.
Natürlich rein zwansläufig, zufällig und systemkonform.
Weiß schon jemand, welche Außenwirkung eine Staatsinsolvenz hat ?
Aber:
Was man momentan wirklich tut, ist, innerhalb kurzer Zeit alle sozialen Errungenschaften der letzten hundert jahre dafür zu opfern, dass man wenige Monate die Zinszahlungen aufbringen kann.
Und dann ?
Also:
Das Schreckliche, dessen Konsequenzen wir noch nicht kennen, wird früher oder später eintreten.
In Deutschland vermutlich etwas später.
@Chrest
Es ist natürlich richtig:
bereits manche zu der Annahme verführt, beides hätte nichts miteinander zu tun.
Was natürlich Unsinn ist.
melden
dandi schrieb:welche Unternehmen? Familenunternehmen, mittelständische Unternehmen? Nein!
Spekulanten übernehmen zum Beispiel Risiken mittels Optionsscheinen, was die Unternehmen schützt.
Nur Unternehmen (große),
deren Spitzenmanager selbst wie Raubritter unterwegs sind und wenns eng wird, mit der Knete (fürstliche Abfindung) verschwinden.
Traurig wirds - ich beobachte das immer wieder -
wenn für die richtigen Wirtschaftsschweinereien das harmlose Wort "Steuerhinterziehung" herhalten muss,
obwohl es so komplex ist,
dass selbst die Akteure ohne rot zu werden, behaupten können:
"das überblicke ich nicht - damit habe ich mich noch nicht befasst - das machen andere" (wie kürzlich zB. der Investor Berggruen wieder)
Herrlich auch, dass der Kommunismus mit seiner Korruption zur Relativierung des Kapitalismus herhalten kann - obwohl es uns nicht weiterhilft.
Die Hannover-Connection ist dagegen ein Kindergeburtstag.
Der Steuerfahnder, der sich da ran wagt, ist in Gefahr für Unzurechnungsfähig erklärt zu werden,
wie es in letzter Zeit u.a. auch Zollbeamten geschehen ist.
dandi schrieb:Nur hast Du einmal in Gedanken durchgespielt,
4) Die Staatsverschuldung explodiert durch die "Rettungs"pakete des Staates. Und die sind im Grunde genommen ziemlich unkapitalistisch. Man hätte die betroffenen Banken meiner Meinung nach in der Krise in die Insolvenz gehen lassen müssen.
wie das in der Praxis läuft ?
Die betroffenen Banken können nur über Staatsinsolvenzen in Insolvenz gehen.
Eine Staatsinsolvenz in der europäischen Gegenwart bedeutet, dass in dem betreffenden Staat etwas geschieht, dessen Konsequenzen wir nicht vorhersehen können.
Zum Beispiel:
dandi schrieb:Was bis jetzt immer "faschistischer Militärputsch" geheißen hat (das Wehren).
also vielen reichen Menschen sehr viel Geld wegnehmen. Die wehren sich natürlich dagegen.
Eine Staatsinsolvenz als Notwendigkeit um Banken in Insolvenz gehen lassen zu können, ist geradezu
pervers eingefädelt.
Natürlich rein zwansläufig, zufällig und systemkonform.
Weiß schon jemand, welche Außenwirkung eine Staatsinsolvenz hat ?
Aber:
Was man momentan wirklich tut, ist, innerhalb kurzer Zeit alle sozialen Errungenschaften der letzten hundert jahre dafür zu opfern, dass man wenige Monate die Zinszahlungen aufbringen kann.
Und dann ?
Also:
Das Schreckliche, dessen Konsequenzen wir noch nicht kennen, wird früher oder später eintreten.
In Deutschland vermutlich etwas später.
@Chrest
Es ist natürlich richtig:
Chrest schrieb:Ich hatte aus dem Grunde vereinfacht, weil diese Unterschiedlichkeid des Wachsums
Die Gewinne bzw. das Volksvermögen (wobei das nichts über die Gleichmäßig der Verteilung aussagt, sondern lediglich über die Gesamtsumme) wachsen 3 x so schnell wie die Staatsverschuldung!
bereits manche zu der Annahme verführt, beides hätte nichts miteinander zu tun.
Was natürlich Unsinn ist.
Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle 21.03.2012 um 19:56
Kapitalismus? Ein Ausgeburt der Hölle ist zwar nicht, aber es sollte neu formiert werden. Die Ungerechtigkeit des ist das Abfallprodukt des Kapitalismus. Fressen und gefressen werden ist das tägliche Motto. Niemand weiß von uns was hinter den verschlossenen Türen des Fiskus besprochen und gehandelt wird. Wenn es an die Öffentlichkeit geratet, wird es gerne verschleiert und die Tatsachen verdreht.
melden
Kapitalismus? Ein Ausgeburt der Hölle ist zwar nicht, aber es sollte neu formiert werden. Die Ungerechtigkeit des ist das Abfallprodukt des Kapitalismus. Fressen und gefressen werden ist das tägliche Motto. Niemand weiß von uns was hinter den verschlossenen Türen des Fiskus besprochen und gehandelt wird. Wenn es an die Öffentlichkeit geratet, wird es gerne verschleiert und die Tatsachen verdreht.
Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle 21.03.2012 um 20:28
@eckhart
Ich wollte damit auch nur auf das krasse Mißverhältnis hinweisen zwischen der Zunahme des Reichtums einerseits und der Staatsverschuldung andererseits und das die S-Verschuldung bei einer gerechteren Verteilung der Lasten überflüssig wäre!
melden@eckhart
Die Gewinne bzw. das Volksvermögen (wobei das nichts über die Gleichmäßig der Verteilung aussagt, sondern lediglich über die Gesamtsumme) wachsen 3 x so schnell wie die Staatsverschuldung!
Ich hatte aus dem Grunde vereinfacht, weil diese Unterschiedlichkeid des Wachsums
bereits manche zu der Annahme verführt, beides hätte nichts miteinander zu tun.
Was natürlich Unsinn ist.
Ich wollte damit auch nur auf das krasse Mißverhältnis hinweisen zwischen der Zunahme des Reichtums einerseits und der Staatsverschuldung andererseits und das die S-Verschuldung bei einer gerechteren Verteilung der Lasten überflüssig wäre!






