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Chemiewaffeneinsätze durch die türkische Armee? 10.11.2011 um 04:00
Chemiewaffeneinsätze durch die türkische Armee?
Von Martin Dolzer
In Bezug auf einen erneuten Verdacht auf den Einsatz von Chemiewaffen durch die türkische Armee fordern Abgeordnete der Partei DIE LINKE und WissenschaftlerInnen eine sofortige Aufklärung des Geschehens. Es ist notwendig, die wiederholten Vorwürfe des Einsatzes von international geächteten Waffen durch die türkische Armee ernst zu nehmen. Eine unabhängige internationale Untersuchungskommission und letztendlich eine Intervention der OPCW in Bezug auf die ungeklärten Fälle von Chemie-waffeneinsätzen durch die türkische Armee wären der richtige Weg.
Seit dem 24. Oktober 2011 war bekannt, dass 24 Leichname in der Leichenhalle des staatlichen Krankenhauses in Malatya liegen. Es handelt sich dabei um KämpferInnen der Guerilla der PKK, die bei einem Gefecht in der Region Hakkari/Cukurca starben. Die Leichname sind bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt und sehen Berichten zufolge aus, als seien sie durch Einwirkungen chemischer Substanzen gestorben. Schusswunden und weitere Verletzungen sind dagegen nicht vorzufinden.
Eine Kommission aus Vertretern von BDP, IHD und MEYA-DER hat mittler- weile einen Bericht zu den Vorkommnissen in Hakkari/Cukurca vorgelegt und mit Augenzeugen gesprochen, die aufgrund ihrer Beobachtungen ebenfalls von einem Einsatz chemischer Substanzen ausgehen. Die Gerichtsmedizin von Malatya und die Staatsanwaltschaft verweigern die Herausgabe der Obduktionsberichte.
Die Tatsache, dass der jetzige Generalstabschef Necdet Özel bereits im Jahr 1999, einem Video aus Militärkreisen zufolge, einen Chemiewaffeneinsatz befehligte, erhärtet den Verdacht des Einsatzes geächteter Waffen. Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtete über einen weiteren möglichen Einsatz von Chemiewaffen in Cukurca 2009.
In Anbetracht der am Montag bei der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe eingereichten Strafanzeige gegen Ministerpräsident Erdogan und die letzten Generalstabschefs der Türkei auf Grundlage des Völkerstrafgesetzbuches, in der diese ebenfalls mit dem Vorwurf der Verantwortlichkeit für Kriegsverbre- chen konfrontiert sind, ist endlich ein entschlossenes Handeln gefragt, um weitere derartige Verbrechen zu verhindern.
Die aggressive Politik der Regierung Erdogan gegenüber der kurdischen Guerilla und Bevölkerung muss ein Ende haben. Die Aufklärung der Kriegsverbrechen der türkischen Armee, ein sofortiger beidseitiger Waffenstillstand und ein Friedensdialog zwischen sämtlichen beteiligten Kräften sind der einzige Weg, weiteres unnötiges Blutvergießen zu verhindern. (PK)
Diese Forderung wurde gestellt von:
Nicole Gohlke, MdB DIE LINKE
Ulla Jelpke, MdB DIE LINKE
Barbara Cárdenas, MdL DIE LINKE, Hessen
Cansu Özdemir, MdHB DIE LINKE, Hamburg
Martin Dolzer, Soziologe
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=17131
===
Bereits 2009 wurden offenbar Chemiewaffen gegen kurdische Rebellen eingesetzt:
http://www.bernerzeitung.ch/ausland/europa/Setzte-die-Tuerkei-Chemiewaffen-gegen-kurdische-Rebellen-ein/story/19124704
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,711506,00.html
===
Warum verhängt die UNO keine Sanktionen oder ähnliches gegen die Türkei? es handelt sich doch dabei um Kriegsverbechen, oder nicht?
Die Türkei ist doch Mitglied der Chemiewaffen-Konvention.
Meiner Meinung nach wird es in Zukunft erneut Chemiewaffeneinsätze geben, den solange man einem solchen Vergehen keinen Einhalt gebietet, ladet man die Täter ein es nochmals zu machen, sie haben ja nichts zu befürchten. Diese Aussage bezieht sich jetzt nicht nur auf die türk. Armee sondern gegen jede Gewalt auf der ganzen Welt.
meldenChemiewaffeneinsätze durch die türkische Armee?
Von Martin Dolzer
In Bezug auf einen erneuten Verdacht auf den Einsatz von Chemiewaffen durch die türkische Armee fordern Abgeordnete der Partei DIE LINKE und WissenschaftlerInnen eine sofortige Aufklärung des Geschehens. Es ist notwendig, die wiederholten Vorwürfe des Einsatzes von international geächteten Waffen durch die türkische Armee ernst zu nehmen. Eine unabhängige internationale Untersuchungskommission und letztendlich eine Intervention der OPCW in Bezug auf die ungeklärten Fälle von Chemie-waffeneinsätzen durch die türkische Armee wären der richtige Weg.
Seit dem 24. Oktober 2011 war bekannt, dass 24 Leichname in der Leichenhalle des staatlichen Krankenhauses in Malatya liegen. Es handelt sich dabei um KämpferInnen der Guerilla der PKK, die bei einem Gefecht in der Region Hakkari/Cukurca starben. Die Leichname sind bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt und sehen Berichten zufolge aus, als seien sie durch Einwirkungen chemischer Substanzen gestorben. Schusswunden und weitere Verletzungen sind dagegen nicht vorzufinden.
Eine Kommission aus Vertretern von BDP, IHD und MEYA-DER hat mittler- weile einen Bericht zu den Vorkommnissen in Hakkari/Cukurca vorgelegt und mit Augenzeugen gesprochen, die aufgrund ihrer Beobachtungen ebenfalls von einem Einsatz chemischer Substanzen ausgehen. Die Gerichtsmedizin von Malatya und die Staatsanwaltschaft verweigern die Herausgabe der Obduktionsberichte.
Die Tatsache, dass der jetzige Generalstabschef Necdet Özel bereits im Jahr 1999, einem Video aus Militärkreisen zufolge, einen Chemiewaffeneinsatz befehligte, erhärtet den Verdacht des Einsatzes geächteter Waffen. Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtete über einen weiteren möglichen Einsatz von Chemiewaffen in Cukurca 2009.
In Anbetracht der am Montag bei der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe eingereichten Strafanzeige gegen Ministerpräsident Erdogan und die letzten Generalstabschefs der Türkei auf Grundlage des Völkerstrafgesetzbuches, in der diese ebenfalls mit dem Vorwurf der Verantwortlichkeit für Kriegsverbre- chen konfrontiert sind, ist endlich ein entschlossenes Handeln gefragt, um weitere derartige Verbrechen zu verhindern.
Die aggressive Politik der Regierung Erdogan gegenüber der kurdischen Guerilla und Bevölkerung muss ein Ende haben. Die Aufklärung der Kriegsverbrechen der türkischen Armee, ein sofortiger beidseitiger Waffenstillstand und ein Friedensdialog zwischen sämtlichen beteiligten Kräften sind der einzige Weg, weiteres unnötiges Blutvergießen zu verhindern. (PK)
Diese Forderung wurde gestellt von:
Nicole Gohlke, MdB DIE LINKE
Ulla Jelpke, MdB DIE LINKE
Barbara Cárdenas, MdL DIE LINKE, Hessen
Cansu Özdemir, MdHB DIE LINKE, Hamburg
Martin Dolzer, Soziologe
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=17131
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Bereits 2009 wurden offenbar Chemiewaffen gegen kurdische Rebellen eingesetzt:
http://www.bernerzeitung.ch/ausland/europa/Setzte-die-Tuerkei-Chemiewaffen-gegen-kurdische-Rebellen-ein/story/19124704
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,711506,00.html
===
Warum verhängt die UNO keine Sanktionen oder ähnliches gegen die Türkei? es handelt sich doch dabei um Kriegsverbechen, oder nicht?
Die Türkei ist doch Mitglied der Chemiewaffen-Konvention.
Meiner Meinung nach wird es in Zukunft erneut Chemiewaffeneinsätze geben, den solange man einem solchen Vergehen keinen Einhalt gebietet, ladet man die Täter ein es nochmals zu machen, sie haben ja nichts zu befürchten. Diese Aussage bezieht sich jetzt nicht nur auf die türk. Armee sondern gegen jede Gewalt auf der ganzen Welt.
Chemiewaffeneinsätze durch die türkische Armee? 10.11.2011 um 04:15
Im Artikel steht:
Die aggressive Politik der Regierung Erdogan gegenüber der kurdischen Guerilla und Bevölkerung muss ein Ende haben.
Wie sollte denn eine angemessene Reaktion der Regierung gegenüber Guerilla Kämpfer ausfallen die regelmäßig (wie aus Medienberichten zu entnehmen) türkische Soldaten angreifen und nicht selten es schaffen zahlreiche Soldaten zu töten? Das ist Krieg. Natürlich ist die Reaktion aggressiv. Das soll aber nicht den möglichen Einsatz von Chemiewaffen rechtfertigen. Aber auch zurück schießen mit erlaubten Waffen ist eine aggressive Reaktion.
Und von der kurdischen Bevölkerung kann nicht die Rede sein. Die Kämpfe mit der PKK finden meistens außerhalb von bewohnten Gebieten statt, meistens in den Bergen.
@scorpio23
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Im Artikel steht:
Die aggressive Politik der Regierung Erdogan gegenüber der kurdischen Guerilla und Bevölkerung muss ein Ende haben.
Wie sollte denn eine angemessene Reaktion der Regierung gegenüber Guerilla Kämpfer ausfallen die regelmäßig (wie aus Medienberichten zu entnehmen) türkische Soldaten angreifen und nicht selten es schaffen zahlreiche Soldaten zu töten? Das ist Krieg. Natürlich ist die Reaktion aggressiv. Das soll aber nicht den möglichen Einsatz von Chemiewaffen rechtfertigen. Aber auch zurück schießen mit erlaubten Waffen ist eine aggressive Reaktion.
Und von der kurdischen Bevölkerung kann nicht die Rede sein. Die Kämpfe mit der PKK finden meistens außerhalb von bewohnten Gebieten statt, meistens in den Bergen.
@scorpio23
scorpio23 schrieb:Weil es bisher anscheinend keine eindeutigen Beweise gibt.
Warum verhängt die UNO keine Sanktionen oder ähnliches gegen die Türkei? es handelt sich doch dabei um Kriegsverbechen, oder nicht?
Chemiewaffeneinsätze durch die türkische Armee? 10.11.2011 um 10:05
Blödsinn wenn sie Chemie Waffen Einsätzen würden(was durch recht verboten ist durch Genver K), wie damals der Saddam DIE Giftgas MORDE in Halaja Irak,dann gebe mehr 100.000 von toten u opfer und die PKK würde sich SOFORT ergeben u ihre Waffen abgeben und der türkischen Herrschaft beugen wie damals bei Saddam Hassain, die Japaner haben auch sofort kapituliert ALS DIE Amerikaner ATOM BOMBE WARFEN...
meldenBlödsinn wenn sie Chemie Waffen Einsätzen würden(was durch recht verboten ist durch Genver K), wie damals der Saddam DIE Giftgas MORDE in Halaja Irak,dann gebe mehr 100.000 von toten u opfer und die PKK würde sich SOFORT ergeben u ihre Waffen abgeben und der türkischen Herrschaft beugen wie damals bei Saddam Hassain, die Japaner haben auch sofort kapituliert ALS DIE Amerikaner ATOM BOMBE WARFEN...
Chemiewaffeneinsätze durch die türkische Armee? 10.11.2011 um 10:17
@merit
Man kann chemiewaffen auch in kleinerem Maßstab vewenden.
Sollte an der Geschichte wirklich etwas dran sein, wird der Türkei in der nächsten Zeit ein gewaltiger Dämpfer verpasst.
melden@merit
Man kann chemiewaffen auch in kleinerem Maßstab vewenden.
Sollte an der Geschichte wirklich etwas dran sein, wird der Türkei in der nächsten Zeit ein gewaltiger Dämpfer verpasst.
Chemiewaffeneinsätze durch die türkische Armee? 10.11.2011 um 10:20
So richtig neu ist das nicht, oder?
Bereits im Sommer 2010 gingen die Meldungen durch die Presse. exemplarisch hier der entsprechende TAZ-Artikel vom 2.8.2010:
Grausam entstellte Leichen
Hat die Türkei C-Waffen eingesetzt?
Der taz liegen Bilder von entstellten PKK-Kämpfern vor: Experten schließen eine Fälschung aus. Menschenrechtler werfen der Türkei vor, chemische Waffen eingesetzt zu haben.von CHRISTIAN JAKOB
Der türkische Ministerpräsident Erdogan und der Generalstabschef Ilker Basbug (hinten) im Juni 2010 beim Truppenbesuch in der Provinz Hakkari. Bild: dpa
Die Fotos zeigen grauenhaft entstellte, schwer deformierte Leichen in offenen gelben Plastiksäcken. Die Gliedmaßen sind zerfetzt, grobe Nähte halten die Körper zusammen. Es sind Bilder, die man nicht in einer Zeitung oder im Netz abgebildet sehen möchte. Und sie dokumentieren möglicherweise ein Kriegsverbrechen der türkischen Armee.
Türkisch-kurdische Menschenrechtler hatten die 31 Bilder zugespielt bekommen. Im März übergaben sie sie Teilnehmern einer Delegation aus Türkei-Experten, Abgeordneten, Mitarbeitern der Vereinigung Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs und der taz.
Anzeige
Die Bilder zeigen vier von insgesamt acht toten PKK-Kämpferinnen und Kämpfern im Alter zwischen 19 und 33 Jahren; zwei Frauen und sechs Männer. Der Zustand der Leichen weckte bei den Kurden den Verdacht, dass die türkische Armee chemische Kampfstoffe gegen sie eingesetzt haben könnte. Wäre das wahr, hätte die Türkei gegen die von ihr ratifizierte UN-Chemiewaffenkonvention verstoßen, die den Einsatz solcher Waffen verbietet.
Die PKK-Kämpfer sollen im September 2009 nahe der Stadt Cukurca ums Leben gekommen sein. Das Gebiet ist eine Hochburg der kurdischen Guerilla. Nach ihren Angaben hat diese derzeit 7.000 bewaffnete Kämpferinnen und Kämpfer, immer wieder stoßen PKK-Einheiten aus Nordirak in diese Region vor.
Am 8. September meldete der türkische Generalstab, dass in Cukurca ein türkischer Soldat von der PKK getötet worden war. Die Militärführung schickte Hubschrauber, Einheiten der Armee rückten aus, um die Rebellen zu jagen. Solche Vorfälle sind keine Seltenheit in der Gegend, die seit dem Ausbruch der Kämpfe Mitte der Achtzigerjahre nie richtig zur Ruhe gekommen ist.
Den Menschenrechtlern zufolge hat ein Bewohner der Region den Zusammenstoß beobachtet. Die acht Kämpfer hätten sich in einer Höhle vor der herannahenden Armee versteckt. Die habe sie dort aufgespürt und ein größeres Geschoss in die Höhle gefeuert. Nach einer Wartezeit hätten Soldaten die leblosen Körper aus der Höhle geholt, auf sie geschossen und einige der Körper mit Panzerfahrzeugen überrollt.
In den letzten Wochen hat das rechtsmedizinische Institut der Uniklinik Hamburg-Eppendorf im Auftrag der taz die Bilder untersucht. Zwar besitzen solche Fotos nur einen sehr begrenzten Beweiswert. Doch die Ergebnisse des Eppendorfer Forensikers Jan Sperhake stützen die kurdische Darstellung: Eine der Leichen wies "hochgradige Zerstörungen" auf, wie sie an "den Zustand nach Bahnüberfahrungen erinnern", schreibt Sperhake. Teils quellen Leber, Darmschlingen und andere Organe aus den Körpern, die Muskulatur liege teils großflächig frei, Gliedmaßen seien enorm zerstört. Neben vermutlichen Stich- und Schussverletzungen weisen die Toten auch Verletzungen auf, die auf eine Explosion zurückgehen könnten.
Vor allem aber zeigen zwei der abgebildeten Leichen eigentümliche großflächige Hautdefekte. So etwas kann theoretisch auch durch Hitze entstehen. Doch dies schließt Sperhake weitgehend aus: Kopfhaare, Lider, Brauen und Bart wiesen, soweit beurteilbar, keine Hitzeeinwirkungen auf. Sein Fazit: "Angesichts des Zustands der Leichen muss deshalb in Betracht gezogen werden, dass chemische Substanzen eingesetzt worden sein könnten."
Vorwurf zurückgewiesen
Um eine bloße Fälschung handelt es sich offenbar nicht. "Es gibt keinerlei Hinweise auf eine Manipulation", sagt der Bildfälschungsexperte Hans Baumann, der die Aufnahmen ebenfalls begutachtete. "Die Bilder sind in sich vollständig konsistent. In dieser Form ist das praktisch nicht fälschbar", sagt Baumann, der das Bildbearbeitungs-Fachmagazin Docma herausgibt.
Die türkische Regierung weist den Verdacht des Chemiewaffeneinsatzes zurück. Bei der PKK handele es sich um eine Terrororganisation, weshalb die Türkei ihren "multidimensionalen Kampf gegen sie entschieden fortsetzt", erklärte das Außenministerium auf eine Anfrage der taz. Doch die Türkei sei Unterzeichnerstaat der Chemiewaffenkonvention, weshalb sich im Inventar ihrer Streitkräfte keine biologischen oder chemischen Waffen befänden. Die Leichen seien nach einer Obduktion freigegeben und an Familien, Freunde oder "Sympathisanten der Terrororganisation" übergeben worden. Warum und mit welchem Ergebnis sie obduziert wurden und wie sie zu Tode kamen, dazu verweigerte die Türkei Angaben.
Immer wieder erheben kurdische Organisationen den Vorwurf, die türkische Armee würde nicht nur die Leichen toter Guerillas schänden, sondern auch chemische Waffen einsetzen - so, wie es Saddam Hussein 1988 beim Massaker von Halabdscha im Nordirak getan hat. Damals starben bis zu 5.000 Kurdinnen und Kurden qualvoll, mutmaßlich an einer Mischung aus Senfgas und Sarin. Doch dass auch die Türkei Chemiewaffen einsetzt, konnte nie bewiesen werden. Eine unabhängige Untersuchung ließ die Türkei aber auch nie zu.
Während die von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan im Sommer vorigen Jahres großspurig angekündigte Initiative zur friedlichen Lösung des Konflikts ohne vorzeigbare Resultate versandete, wurde im Dezember 2009 die prokurdische DTP vom Verfassungsgericht verboten. Weit über tausend Anhänger, Kommunalpolitiker und Funktionäre der Partei, die viele als politischen Arm der PKK betrachten und die im Südosten die weitaus meisten Bürgermeisterämter innehatte, wurden verhaftet. Viele sitzen bis heute im Gefängnis. Die PKK erklärte daraufhin, sich "wieder zum Krieg gezwungen" zu sehen, und kündigte ihren einseitig erklärten Waffenstillstand wieder auf. Seitdem ist der Konflikt eskaliert, allein im vergangenen Monat starben dabei auf beiden Seiten über 50 Menschen.
Doch militärisch kann die PKK den Türken nicht mehr als Nadelstiche versetzen - so wie am Dienstag, als mutmaßliche PKK-Kämpfer einen Bombenanschlag auf eine Ölpipeline in der südöstlichen Provinz Sirnak verübten. Zwei Menschen kamen dabei ums Leben, der Betrieb der Pipeline, über die ein Viertel der irakischen Ölexporte transportiert wurden, wurde eingestellt. Tags darauf meldeten mehrere linke und linksliberale türkische Tageszeitungen übereinstimmend, dass die PKK am Donnerstag eine neue Waffenruhe verkünden werde.
Neue Bilder aufgetaucht
So oder so: Siege im Kampf um die öffentliche Meinung sind für die Rebellen immens wichtig. "Die propagandistische Behauptung, dass der Gegner B- oder C-Waffen einsetzt, gibt es in fast jedem Krieg", sagt Jan van Aken, einst UN-Biowaffeninspekteur und nun Bundestagsabgeordneter der Linken. "Manchmal ist das aber auch wahr. Das nachzuweisen ist jedoch extrem schwierig."
Van Aken war im März bei der Delegation dabei, die zur Beobachtung des kurdischen Neujahrsfests Newroz in die Türkei gereist war. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Einsatz geächteter Kampfstoffe. Im Jahr 2003 deckte der frühere Greenpeace-Aktivist ein geheimes Chemiewaffenprogramm der USA auf.
Im Jahr darauf verfasste er mit weiteren Abrüstungsexperten einen Bericht zur Frage der Nutzung von B- und C-Waffen durch die Türkei. Dabei stieß er auf eine Direktive des damaligen türkischen Armeechefs Necdet Öztorun.
An zwei Stellen steht dort, dass "giftiges Gas" und "giftige Insekten" eingesetzt werden können, um Stellungen der PKK anzugreifen. Die Authentizität des Dokuments ist nicht bewiesen. Doch Öztorun, der später an eine Universität gewechselt ist, hat nie auf Anfragen hierzu geantwortet, ebenso wenig, wie die Türkei die Existenz dieser Direktive je offiziell dementiert hat.
Für van Aken ergeben die jetzt aufgetauchten Fotos einen "starken Anfangsverdacht". Dass der rechtsmedizinische Befund den Augenzeugenbericht stütze, gebe diesem eine "gewisse Glaubwürdigkeit", sagt er. Zusammen mit den übrigen Indizien sei dies "mehr, als ich bisher in allen anderen vergleichbaren Fällen gesehen habe".
Der Linken-Bundestagsabgeordnete und Fraktionskollege van Akens, Andrej Hunko, will, dass das Auswärtige Amt die Türkei wegen des möglichen Massakers von Cukurca im Exekutivrat der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) in Den Haag anzeigt. Die OPCW überwacht für die Vereinten Nationen die Einhaltung der Chemiewaffenkonvention. Die Leitung der OPCW übernahm in diesen Tagen ein Türke: Der Diplomat Ahmet Üzümcü, der die Türkei zuvor bei der UN in Genf vertreten hatte.
"Wir haben mit den zuständigen Beamten im Auswärtigen Amt gesprochen, nachdem wir die Fotos bekommen haben", sagt Hunko. Doch dort habe man ihm gesagt, dass man es für "sehr unwahrscheinlich" halte, dass die Türkei chemische Kampfstoffe einsetzt. Das Ministerium streitet sogar ab, dass das Gespräch mit Hunko überhaupt stattgefunden hat.
"Von einer solchen Initiative des Bundestagsabgeordneten Hunko ist uns nichts bekannt", sagt ein Sprecher des Amtes. Doch sei es ihm unbenommen, die OPCW direkt auf den möglichen Vertragsbruch der Türkei aufmerksam zu machen. "Solange das nicht über den Exekutivrat läuft, kann er das als Privatperson auch ohne uns tun."
Kurz bevor Außenminister Guido Westerwelle (FDP) Ende Juli zu seiner Türkeireise aufbrach, bestätigte ein Sprecher seines Ministeriums der taz, dass man diese Vorwürfe wahrgenommen habe und der Minister "natürlich" auch den Kurdenkonflikt ansprechen werde. Zu der Frage, ob und in welcher Weise dies geschehen ist, schweigt das Ministerium bis heute.
Dafür tauchten noch während Westerwelles Aufenthalt in der Türkei neue Fotos auf. Erneut wurden kurdischen Organisationen eine Reihe von Bildern zugespielt, die auch der taz vorliegen. Sie zeigen ebenfalls mehrere furchtbar entstellte Leichen, diesmal auf stählernen Obduktionstischen. Es soll sich um sechs weitere PKKler handeln, die in den letzten Wochen bei den Kämpfen in der Region Sirnak getötet wurden. Auch diese Bilder werden zur Begutachtung der Hamburger Uniklinik übergeben.
meldenSo richtig neu ist das nicht, oder?
Bereits im Sommer 2010 gingen die Meldungen durch die Presse. exemplarisch hier der entsprechende TAZ-Artikel vom 2.8.2010:
Grausam entstellte Leichen
Hat die Türkei C-Waffen eingesetzt?
Der taz liegen Bilder von entstellten PKK-Kämpfern vor: Experten schließen eine Fälschung aus. Menschenrechtler werfen der Türkei vor, chemische Waffen eingesetzt zu haben.von CHRISTIAN JAKOB
Der türkische Ministerpräsident Erdogan und der Generalstabschef Ilker Basbug (hinten) im Juni 2010 beim Truppenbesuch in der Provinz Hakkari. Bild: dpa
Die Fotos zeigen grauenhaft entstellte, schwer deformierte Leichen in offenen gelben Plastiksäcken. Die Gliedmaßen sind zerfetzt, grobe Nähte halten die Körper zusammen. Es sind Bilder, die man nicht in einer Zeitung oder im Netz abgebildet sehen möchte. Und sie dokumentieren möglicherweise ein Kriegsverbrechen der türkischen Armee.
Türkisch-kurdische Menschenrechtler hatten die 31 Bilder zugespielt bekommen. Im März übergaben sie sie Teilnehmern einer Delegation aus Türkei-Experten, Abgeordneten, Mitarbeitern der Vereinigung Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs und der taz.
Anzeige
Die Bilder zeigen vier von insgesamt acht toten PKK-Kämpferinnen und Kämpfern im Alter zwischen 19 und 33 Jahren; zwei Frauen und sechs Männer. Der Zustand der Leichen weckte bei den Kurden den Verdacht, dass die türkische Armee chemische Kampfstoffe gegen sie eingesetzt haben könnte. Wäre das wahr, hätte die Türkei gegen die von ihr ratifizierte UN-Chemiewaffenkonvention verstoßen, die den Einsatz solcher Waffen verbietet.
Die PKK-Kämpfer sollen im September 2009 nahe der Stadt Cukurca ums Leben gekommen sein. Das Gebiet ist eine Hochburg der kurdischen Guerilla. Nach ihren Angaben hat diese derzeit 7.000 bewaffnete Kämpferinnen und Kämpfer, immer wieder stoßen PKK-Einheiten aus Nordirak in diese Region vor.
Am 8. September meldete der türkische Generalstab, dass in Cukurca ein türkischer Soldat von der PKK getötet worden war. Die Militärführung schickte Hubschrauber, Einheiten der Armee rückten aus, um die Rebellen zu jagen. Solche Vorfälle sind keine Seltenheit in der Gegend, die seit dem Ausbruch der Kämpfe Mitte der Achtzigerjahre nie richtig zur Ruhe gekommen ist.
Den Menschenrechtlern zufolge hat ein Bewohner der Region den Zusammenstoß beobachtet. Die acht Kämpfer hätten sich in einer Höhle vor der herannahenden Armee versteckt. Die habe sie dort aufgespürt und ein größeres Geschoss in die Höhle gefeuert. Nach einer Wartezeit hätten Soldaten die leblosen Körper aus der Höhle geholt, auf sie geschossen und einige der Körper mit Panzerfahrzeugen überrollt.
In den letzten Wochen hat das rechtsmedizinische Institut der Uniklinik Hamburg-Eppendorf im Auftrag der taz die Bilder untersucht. Zwar besitzen solche Fotos nur einen sehr begrenzten Beweiswert. Doch die Ergebnisse des Eppendorfer Forensikers Jan Sperhake stützen die kurdische Darstellung: Eine der Leichen wies "hochgradige Zerstörungen" auf, wie sie an "den Zustand nach Bahnüberfahrungen erinnern", schreibt Sperhake. Teils quellen Leber, Darmschlingen und andere Organe aus den Körpern, die Muskulatur liege teils großflächig frei, Gliedmaßen seien enorm zerstört. Neben vermutlichen Stich- und Schussverletzungen weisen die Toten auch Verletzungen auf, die auf eine Explosion zurückgehen könnten.
Vor allem aber zeigen zwei der abgebildeten Leichen eigentümliche großflächige Hautdefekte. So etwas kann theoretisch auch durch Hitze entstehen. Doch dies schließt Sperhake weitgehend aus: Kopfhaare, Lider, Brauen und Bart wiesen, soweit beurteilbar, keine Hitzeeinwirkungen auf. Sein Fazit: "Angesichts des Zustands der Leichen muss deshalb in Betracht gezogen werden, dass chemische Substanzen eingesetzt worden sein könnten."
Vorwurf zurückgewiesen
Um eine bloße Fälschung handelt es sich offenbar nicht. "Es gibt keinerlei Hinweise auf eine Manipulation", sagt der Bildfälschungsexperte Hans Baumann, der die Aufnahmen ebenfalls begutachtete. "Die Bilder sind in sich vollständig konsistent. In dieser Form ist das praktisch nicht fälschbar", sagt Baumann, der das Bildbearbeitungs-Fachmagazin Docma herausgibt.
Die türkische Regierung weist den Verdacht des Chemiewaffeneinsatzes zurück. Bei der PKK handele es sich um eine Terrororganisation, weshalb die Türkei ihren "multidimensionalen Kampf gegen sie entschieden fortsetzt", erklärte das Außenministerium auf eine Anfrage der taz. Doch die Türkei sei Unterzeichnerstaat der Chemiewaffenkonvention, weshalb sich im Inventar ihrer Streitkräfte keine biologischen oder chemischen Waffen befänden. Die Leichen seien nach einer Obduktion freigegeben und an Familien, Freunde oder "Sympathisanten der Terrororganisation" übergeben worden. Warum und mit welchem Ergebnis sie obduziert wurden und wie sie zu Tode kamen, dazu verweigerte die Türkei Angaben.
Immer wieder erheben kurdische Organisationen den Vorwurf, die türkische Armee würde nicht nur die Leichen toter Guerillas schänden, sondern auch chemische Waffen einsetzen - so, wie es Saddam Hussein 1988 beim Massaker von Halabdscha im Nordirak getan hat. Damals starben bis zu 5.000 Kurdinnen und Kurden qualvoll, mutmaßlich an einer Mischung aus Senfgas und Sarin. Doch dass auch die Türkei Chemiewaffen einsetzt, konnte nie bewiesen werden. Eine unabhängige Untersuchung ließ die Türkei aber auch nie zu.
Während die von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan im Sommer vorigen Jahres großspurig angekündigte Initiative zur friedlichen Lösung des Konflikts ohne vorzeigbare Resultate versandete, wurde im Dezember 2009 die prokurdische DTP vom Verfassungsgericht verboten. Weit über tausend Anhänger, Kommunalpolitiker und Funktionäre der Partei, die viele als politischen Arm der PKK betrachten und die im Südosten die weitaus meisten Bürgermeisterämter innehatte, wurden verhaftet. Viele sitzen bis heute im Gefängnis. Die PKK erklärte daraufhin, sich "wieder zum Krieg gezwungen" zu sehen, und kündigte ihren einseitig erklärten Waffenstillstand wieder auf. Seitdem ist der Konflikt eskaliert, allein im vergangenen Monat starben dabei auf beiden Seiten über 50 Menschen.
Doch militärisch kann die PKK den Türken nicht mehr als Nadelstiche versetzen - so wie am Dienstag, als mutmaßliche PKK-Kämpfer einen Bombenanschlag auf eine Ölpipeline in der südöstlichen Provinz Sirnak verübten. Zwei Menschen kamen dabei ums Leben, der Betrieb der Pipeline, über die ein Viertel der irakischen Ölexporte transportiert wurden, wurde eingestellt. Tags darauf meldeten mehrere linke und linksliberale türkische Tageszeitungen übereinstimmend, dass die PKK am Donnerstag eine neue Waffenruhe verkünden werde.
Neue Bilder aufgetaucht
So oder so: Siege im Kampf um die öffentliche Meinung sind für die Rebellen immens wichtig. "Die propagandistische Behauptung, dass der Gegner B- oder C-Waffen einsetzt, gibt es in fast jedem Krieg", sagt Jan van Aken, einst UN-Biowaffeninspekteur und nun Bundestagsabgeordneter der Linken. "Manchmal ist das aber auch wahr. Das nachzuweisen ist jedoch extrem schwierig."
Van Aken war im März bei der Delegation dabei, die zur Beobachtung des kurdischen Neujahrsfests Newroz in die Türkei gereist war. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Einsatz geächteter Kampfstoffe. Im Jahr 2003 deckte der frühere Greenpeace-Aktivist ein geheimes Chemiewaffenprogramm der USA auf.
Im Jahr darauf verfasste er mit weiteren Abrüstungsexperten einen Bericht zur Frage der Nutzung von B- und C-Waffen durch die Türkei. Dabei stieß er auf eine Direktive des damaligen türkischen Armeechefs Necdet Öztorun.
An zwei Stellen steht dort, dass "giftiges Gas" und "giftige Insekten" eingesetzt werden können, um Stellungen der PKK anzugreifen. Die Authentizität des Dokuments ist nicht bewiesen. Doch Öztorun, der später an eine Universität gewechselt ist, hat nie auf Anfragen hierzu geantwortet, ebenso wenig, wie die Türkei die Existenz dieser Direktive je offiziell dementiert hat.
Für van Aken ergeben die jetzt aufgetauchten Fotos einen "starken Anfangsverdacht". Dass der rechtsmedizinische Befund den Augenzeugenbericht stütze, gebe diesem eine "gewisse Glaubwürdigkeit", sagt er. Zusammen mit den übrigen Indizien sei dies "mehr, als ich bisher in allen anderen vergleichbaren Fällen gesehen habe".
Der Linken-Bundestagsabgeordnete und Fraktionskollege van Akens, Andrej Hunko, will, dass das Auswärtige Amt die Türkei wegen des möglichen Massakers von Cukurca im Exekutivrat der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) in Den Haag anzeigt. Die OPCW überwacht für die Vereinten Nationen die Einhaltung der Chemiewaffenkonvention. Die Leitung der OPCW übernahm in diesen Tagen ein Türke: Der Diplomat Ahmet Üzümcü, der die Türkei zuvor bei der UN in Genf vertreten hatte.
"Wir haben mit den zuständigen Beamten im Auswärtigen Amt gesprochen, nachdem wir die Fotos bekommen haben", sagt Hunko. Doch dort habe man ihm gesagt, dass man es für "sehr unwahrscheinlich" halte, dass die Türkei chemische Kampfstoffe einsetzt. Das Ministerium streitet sogar ab, dass das Gespräch mit Hunko überhaupt stattgefunden hat.
"Von einer solchen Initiative des Bundestagsabgeordneten Hunko ist uns nichts bekannt", sagt ein Sprecher des Amtes. Doch sei es ihm unbenommen, die OPCW direkt auf den möglichen Vertragsbruch der Türkei aufmerksam zu machen. "Solange das nicht über den Exekutivrat läuft, kann er das als Privatperson auch ohne uns tun."
Kurz bevor Außenminister Guido Westerwelle (FDP) Ende Juli zu seiner Türkeireise aufbrach, bestätigte ein Sprecher seines Ministeriums der taz, dass man diese Vorwürfe wahrgenommen habe und der Minister "natürlich" auch den Kurdenkonflikt ansprechen werde. Zu der Frage, ob und in welcher Weise dies geschehen ist, schweigt das Ministerium bis heute.
Dafür tauchten noch während Westerwelles Aufenthalt in der Türkei neue Fotos auf. Erneut wurden kurdischen Organisationen eine Reihe von Bildern zugespielt, die auch der taz vorliegen. Sie zeigen ebenfalls mehrere furchtbar entstellte Leichen, diesmal auf stählernen Obduktionstischen. Es soll sich um sechs weitere PKKler handeln, die in den letzten Wochen bei den Kämpfen in der Region Sirnak getötet wurden. Auch diese Bilder werden zur Begutachtung der Hamburger Uniklinik übergeben.
Chemiewaffeneinsätze durch die türkische Armee? 10.11.2011 um 10:25
Falls die Türkei Chemie waffne Einsätzen würde ,was nicht stimmt, dann würden es die örtlichen Krankenhauer berichten und , mehr als Sanktionen gegen Türkei würde es dann nicht geben dann müssten die Türken die Waffen nicht mehr bei denn Nato Partnern einkaufen sonst bei denn Chinesen u Pakis...
ist wieder so eine Unterstellung von denn PKK Terroristen
meldenFalls die Türkei Chemie waffne Einsätzen würde ,was nicht stimmt, dann würden es die örtlichen Krankenhauer berichten und , mehr als Sanktionen gegen Türkei würde es dann nicht geben dann müssten die Türken die Waffen nicht mehr bei denn Nato Partnern einkaufen sonst bei denn Chinesen u Pakis...
ist wieder so eine Unterstellung von denn PKK Terroristen
Chemiewaffeneinsätze durch die türkische Armee? 10.11.2011 um 10:33
Die Herstellung von Chemiewaffen (mit deutscher Technik, siehe Krieg Irak-Iran oder Lybien) ist eigentlich von jedem halbintelligenten Chemiestudenten zu bewerkstelligen. Dafür brauchts keinen Einkauf beim Chinesen.
meldenDie Herstellung von Chemiewaffen (mit deutscher Technik, siehe Krieg Irak-Iran oder Lybien) ist eigentlich von jedem halbintelligenten Chemiestudenten zu bewerkstelligen. Dafür brauchts keinen Einkauf beim Chinesen.
Chemiewaffeneinsätze durch die türkische Armee? 10.11.2011 um 11:51
@Doors
und mit was sollen die Chemie Waffen betrieben werden, dazu braucht man heute zu tage Flugkörper u Abschuss Einrichtungen u so was herzustellen bedarf es zu mindeste Fachwiesen in Technik . :)
melden@Doors
und mit was sollen die Chemie Waffen betrieben werden, dazu braucht man heute zu tage Flugkörper u Abschuss Einrichtungen u so was herzustellen bedarf es zu mindeste Fachwiesen in Technik . :)
Chemiewaffeneinsätze durch die türkische Armee? 10.11.2011 um 11:54
@merit
Chemische Kampfstoffe in Granaten kann man mit gewöhnlicher Rohrartillerie oder Mörsern verschiessen. Auch Raketen aus Kampfhubschraubern oder Abwurfkörpern aus Luftfahrzeugen eignen sich als Kampfstoffträger.
Wäre mir neu, dass die ruhmreiche türkische Armee über keine dieser simplen Gerätschaften verfügen würde.
melden@merit
Chemische Kampfstoffe in Granaten kann man mit gewöhnlicher Rohrartillerie oder Mörsern verschiessen. Auch Raketen aus Kampfhubschraubern oder Abwurfkörpern aus Luftfahrzeugen eignen sich als Kampfstoffträger.
Wäre mir neu, dass die ruhmreiche türkische Armee über keine dieser simplen Gerätschaften verfügen würde.
Chemiewaffeneinsätze durch die türkische Armee? 10.11.2011 um 12:00
@Doors
Da Türkei Raketen u Panzer nicht selber herstellt muss sie wohl aus denn Nato Läder importieren, und ich schrieb breits "wer lesen kann ist klar im Vorteil "Falls Türkei Chemie Waffen ein sätzen WÜRDE(was lüge ist) musste sie ihre Panzer u Rakten bei denn Pakis o Chinesen kaufen weil DANN NATO SANKTIONEN VERGEBEN WÜRDE deutlich genug....
melden@Doors
Da Türkei Raketen u Panzer nicht selber herstellt muss sie wohl aus denn Nato Läder importieren, und ich schrieb breits "wer lesen kann ist klar im Vorteil "Falls Türkei Chemie Waffen ein sätzen WÜRDE(was lüge ist) musste sie ihre Panzer u Rakten bei denn Pakis o Chinesen kaufen weil DANN NATO SANKTIONEN VERGEBEN WÜRDE deutlich genug....
Chemiewaffeneinsätze durch die türkische Armee? 10.11.2011 um 14:18
@merit
Mit Waffen wurde die Türkei bereits seit Kaisers Zeiten von Deutschland versorgt, von der Krupp-Kanone für das Osmanische Reich über Focke-Wulf 190 A-3a in der Nazi-Zeit bis hin zu Panzern und Fluggerät im Kalten Krieg. Selbst alte NVA-Bestände, z.B. BTR-Schützenpanzer, fanden nach 1990 ihren Weg in die Türkei.
Ob und gegen wen die Türkei Krieg im eigenen Lande führte, ob es ums Abaschlachten von Armenieren oder den Krieg gegen die Kurden geht, hat deutsche Waffenexporteure nie interessiert. Ob Kampfgase gegen die eigene Bevölkerung oder in Kolonialkriegen eingesetzt wurden, ist dem Heimatland des Gaskrieges und des Zyklon B auch immer ziemlich egal gewesen. Hauptsache die Kasse stimmt - und so wird fröhlich weiter exportiert.
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Mit Waffen wurde die Türkei bereits seit Kaisers Zeiten von Deutschland versorgt, von der Krupp-Kanone für das Osmanische Reich über Focke-Wulf 190 A-3a in der Nazi-Zeit bis hin zu Panzern und Fluggerät im Kalten Krieg. Selbst alte NVA-Bestände, z.B. BTR-Schützenpanzer, fanden nach 1990 ihren Weg in die Türkei.
Ob und gegen wen die Türkei Krieg im eigenen Lande führte, ob es ums Abaschlachten von Armenieren oder den Krieg gegen die Kurden geht, hat deutsche Waffenexporteure nie interessiert. Ob Kampfgase gegen die eigene Bevölkerung oder in Kolonialkriegen eingesetzt wurden, ist dem Heimatland des Gaskrieges und des Zyklon B auch immer ziemlich egal gewesen. Hauptsache die Kasse stimmt - und so wird fröhlich weiter exportiert.
Chemiewaffeneinsätze durch die türkische Armee? 10.11.2011 um 19:48
Wieso weisst du dass es nicht stimmt, warst du da? ;-)
Ich weiss nicht warum du ständig von Chinesen und Pakis redest, die NATO braucht die Türkei noch, so schnell würden Sie die Türkei nicht fallenlassen...
Inzwischen kommen neue Details ans Tageslicht:
Teilübersetzung aus dem türkischen:
NATO CODES IN CUKURCA
Eingesetzt wurden MK-82 Freifallbomben auch bekannt als "Mark 82" laut Wikipedia:
Laut dem Präsident der "Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit" (BITS) Otfried Nassauer:
"Die MK-82 Bombe ist eigentlich eine veraltete Bombe. Doch die Türkei hat die Bomben modernisiert. Der auf den Bomben gefundene Code "Wing Assembly" zeigt dass die Bomben mit einem GPS ausgerüstet, zu lenkbaren Waffen umgewandelt wurden"
Laut einem Sprecher der "NATO Maintenance and Supply Agency" werden die Codes unterucht werden, jedoch weigerten Sie sich Auskunft über die Bomben zu geben.
Die abgeworfenen Bomben wurden von einer hingereisten Delegation gefunden.
Der vollständige Code lautet:
“Wing assembly/ …98214 assy872128-1 e315 / Nsn 1325-01-041-5890 / Ser1al no.10-101 181/ Deta of mfr 12/10”
http://www.firatnews.com/index.php?rupel=nuce&nuceID=52877
meldenmerit schrieb:
Da Türkei Raketen u Panzer nicht selber herstellt muss sie wohl aus denn Nato Läder importieren, und ich schrieb breits "wer lesen kann ist klar im Vorteil "Falls Türkei Chemie Waffen ein sätzen WÜRDE(was lüge ist) musste sie ihre Panzer u Rakten bei denn Pakis o Chinesen kaufen weil DANN NATO SANKTIONEN VERGEBEN WÜRDE deutlich genug....
Wieso weisst du dass es nicht stimmt, warst du da? ;-)
Ich weiss nicht warum du ständig von Chinesen und Pakis redest, die NATO braucht die Türkei noch, so schnell würden Sie die Türkei nicht fallenlassen...
Inzwischen kommen neue Details ans Tageslicht:
Teilübersetzung aus dem türkischen:
NATO CODES IN CUKURCA
Eingesetzt wurden MK-82 Freifallbomben auch bekannt als "Mark 82" laut Wikipedia:
Die Mark 82 (Mk 82) ist eine ungelenkte Mehrzweck-Freifallbombe der Mark-80-Serie. Mit einem Gewicht von 227 Kilogramm (oder 500 englische Pfund) ist sie bei den US- und NATO-Streitkräften die zweitkleinste, jedoch am häufigsten verwendete „Eisenbombe“. Sie ist eine der häufigsten aus der Luft abgeworfenen Waffen in der Welt.
Laut dem Präsident der "Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit" (BITS) Otfried Nassauer:
"Die MK-82 Bombe ist eigentlich eine veraltete Bombe. Doch die Türkei hat die Bomben modernisiert. Der auf den Bomben gefundene Code "Wing Assembly" zeigt dass die Bomben mit einem GPS ausgerüstet, zu lenkbaren Waffen umgewandelt wurden"
Laut einem Sprecher der "NATO Maintenance and Supply Agency" werden die Codes unterucht werden, jedoch weigerten Sie sich Auskunft über die Bomben zu geben.
Die abgeworfenen Bomben wurden von einer hingereisten Delegation gefunden.
Der vollständige Code lautet:
“Wing assembly/ …98214 assy872128-1 e315 / Nsn 1325-01-041-5890 / Ser1al no.10-101 181/ Deta of mfr 12/10”
http://www.firatnews.com/index.php?rupel=nuce&nuceID=52877
Chemiewaffeneinsätze durch die türkische Armee? 10.11.2011 um 21:10
Ein Grund mehr, die Türkei nicht in die EU aufzunehmen.
Ein Land welches Menschenrechte so mit Füßen tritt, hat in der zivilisierten Welt wie Europa nichts zu suchen.
Zumal Erdogan wiederholt versucht sich in innerdeutsche Angelegenheiten einzumischen und verlangt wie die deutsche Regierung ihre Innenpolitik zu gestalten hat.
Mich würde mal der Wortlaut Erdogans interessieren, wenn in Deutschland die Menschenrechte so geachtet würden, wie in der Türkei.
Ich meine: "Schluss mit dem Morden. Ran an den Verhandlungstisch und auch mal nachgeben, um nachhaltig Frieden zu sichern."
meldenEin Grund mehr, die Türkei nicht in die EU aufzunehmen.
Ein Land welches Menschenrechte so mit Füßen tritt, hat in der zivilisierten Welt wie Europa nichts zu suchen.
Zumal Erdogan wiederholt versucht sich in innerdeutsche Angelegenheiten einzumischen und verlangt wie die deutsche Regierung ihre Innenpolitik zu gestalten hat.
Mich würde mal der Wortlaut Erdogans interessieren, wenn in Deutschland die Menschenrechte so geachtet würden, wie in der Türkei.
Ich meine: "Schluss mit dem Morden. Ran an den Verhandlungstisch und auch mal nachgeben, um nachhaltig Frieden zu sichern."
Chemiewaffeneinsätze durch die türkische Armee? 11.11.2011 um 09:44
Chemiewaffen sind recht Flexible, leicht auszubringen, und mit Kurzeit und Langzeitwirkung zu bekommen.
gegen einen Gegner wie die PKK die keine Abc Schutausrüstung im großen Stil besitzen wären es sicherlich effektiv.
meldenChemiewaffen sind recht Flexible, leicht auszubringen, und mit Kurzeit und Langzeitwirkung zu bekommen.
gegen einen Gegner wie die PKK die keine Abc Schutausrüstung im großen Stil besitzen wären es sicherlich effektiv.
Chemiewaffeneinsätze durch die türkische Armee? 11.11.2011 um 10:05
Macht sie nicht?
Wollen wir mal gucken?
Wikipedia: Otokar_Cobra
Ah, einen haben wir schonmal
Wikipedia: T-155_Fırtına
Die bauen offensichtlich sogar Panzerhaubitzen...
Und dann noch ein paar weitere hier nachzulesen:
Wikipedia: Liste_der_Waffensysteme_der_Türkischen_Streitkräfte
meldenmerit schrieb:
Da Türkei Raketen u Panzer nicht selber herstellt (...)
Macht sie nicht?
Wollen wir mal gucken?
Wikipedia: Otokar_Cobra
Ah, einen haben wir schonmal
Wikipedia: T-155_Fırtına
Die bauen offensichtlich sogar Panzerhaubitzen...
Und dann noch ein paar weitere hier nachzulesen:
Wikipedia: Liste_der_Waffensysteme_der_Türkischen_Streitkräfte
Chemiewaffeneinsätze durch die türkische Armee? 11.11.2011 um 11:57
Ja die türkei baut so einiges ;)
Interresant ist der bestand der waffensysteme in der türkei ganz unten im link von dir
meldenJa die türkei baut so einiges ;)
Interresant ist der bestand der waffensysteme in der türkei ganz unten im link von dir
Chemiewaffeneinsätze durch die türkische Armee? 11.11.2011 um 12:01
Die sind doch verboten richtig?
Ja und warum gibs die dann noch wenn die türkei welche hat dann bestimmt auch die europäer, china, indien, usa, israel, russland, und wahrscheinlich alle anderen muslimischen staaten ;)
So recht will ich an die ernstheit dieses verbotes nicht glauben
Findet ihr nicht
meldenDie sind doch verboten richtig?
Ja und warum gibs die dann noch wenn die türkei welche hat dann bestimmt auch die europäer, china, indien, usa, israel, russland, und wahrscheinlich alle anderen muslimischen staaten ;)
So recht will ich an die ernstheit dieses verbotes nicht glauben
Findet ihr nicht
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