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Fragen zum Thema Judentum RSS

557 Beiträge, Schlüsselwörter: Islam, Judentum

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Fragen zum Thema Judentum

19.08.2010 um 01:23



@Fabiano

Also es ist ja so, dass das was Jesus sagte für die Juden höchst beleidigend war in dem er sich aus ihrer Sicht mit Gott gleichstellte, was ja auch im NT beschrieben wird das diese sehr empört darüber waren, es galt damals wie heute als Blasphemie gegen Gott das ein Mensch sich so selbst erhöhte.

Das er nicht der erwartete Messias sein konnte zeigt sich ja darin das die Endzeit noch längst nicht angebrochen ist und einige ganz wichtige Voraussetzungen von ihm nicht erfüllt wurden die im Tanach, also das was Christen "Altes Testament" nennen prophezeit werden.

Nun haben schon einige gemeckert und meinten die Juden sollen doch gefälligst nicht so "pingelig" in der Messiasfrage sein, doch wieso nur einen Teil aus den Prophezeihungen akzeptieren der auf Jesus zutrifft und den Rest ausser Acht lassen nur damit es endlich mit dem Messias passt?
Geduld ist bei manchen scheinbar wirklich keine Tugend. ^^

Nunja, insofern ist das NT für Juden irrelevant da Jesus aus jüdischer Sicht weder der Messias sein konnte noch war er Gott gleichgestellt und Gott selbst schonmal gar nicht.

Er war also nichts anderes als ein gewöhnlicher Wanderprediger. Es gibt Juden die sich daher in keinster Weise wirklich mit ihm befasst haben, wobei es angemerkt sei das der geschichtliche Hintergund zwischen Juden- und Christentum für viele auch oft eine Rolle spielt, der für das jüdische Volk bekanntlich ja meist eher negativ war.


Zugegeben, ich persönlich bin davon überzeugt das es ihn gab und finde auch das er eigentlich recht vorbilich war, er hat zudem gezeigt wie man auch als Nichtjude Gottgerecht leben kann, das finde ich toll und beachtenswert. :)

Für die meisten Juden mag die christliche Lehre aufgrund der eigenen unwichtig und nicht notwendig sein aber für alle anderen Menschen (Nichtjuden) dagegen kann sie jedoch eine Bereicherung sein.

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19.08.2010 um 01:28

@Fabiano

Also kurzgefastt nochmal, als negativ empfinde ich jenen Jesus aus dem NT keineswegs nur kann ich ihn unmöglich als den jüdischen Messias akzeptieren eben aus oben genannten Gründen.

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Fabiano
ehemaliges Mitglied


   

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19.08.2010 um 02:03

Ja Danke für deine Erläuterungen. Das es nicht der durch die alten Propheten vorhergesagte Messias sein konnte, leuchtet mir aus jüdischer Sicht auch ein. Dass er eine Beleidigung für die damaligen Juden war und vielleicht auch noch für die heutigen Juden, kann ich auch verstehen.

Was mich allerdings wundert ist, dass Juden meinen oder meinten, dass er sich Gott gleich stellte. - Woraus wird das eigentlich deutlich? Ich meine, ein Sohn Gottes (so nannten ihn die anderen, aber er selbst laut Bibel ja nur immer Menschensohn) ist doch nicht gleich gestellt mit Gott?

Ich bin zwar Christ, aber nicht im heutigen Sinne, sondern eher im Sinne der Christen, denen heute kaum noch Beachtung geschenkt wird, die Jesus nicht als Teil eines Dreifaltigen Gottes betrachten. Insofern ist die Bezeichnung Gottessohn für mich auch keine Beleidigung. Denn wie gesagt, zum einen hat sich Jesus selbst nie so bezeichnet und zum anderen wurde auch selbst König David als Sohn Gottes benannnt, das geht zumindest aus seinen Psalmen hervor. Damit machte sich König David ja nicht Gott gleich?

Man könnte sogar soweit gehen, dass wir Menschen alle Söhne und Töchter Gottes sind, wenn denn Gott der Schöpfer unser aller Vater ist und wir seine Kinder. Daher wäre das an sich ausser der aussergewöhnlichen Bezeichnung nichts besonderes. Warum sollte also Jesus da eine Ausnahme machen?

Leuchtet mir irgendwie nicht so ganz ein, dass es aus jüdischer Sicht eine Beleidigung darstellt und Jesus sich Gott gleich darstellte. Diese angebliche Wesensgleichheit mit Gott wurde für die Christen ja erst ein Dogma, als es zum Konzil von Nicäa kam durch Kaiser Konstantin. Vorher war das ja gar nicht so eindeutig festgeschrieben.

Selbst die Worte Jesu: Ich und der Vater sind eins - muss man ja nicht wortwörtlich nehmen. Ich glaube kaum, dass Jesus damit zum Ausdruck bringen wollte: Ich bin Gott. Sondern eher: Was mir Gott sagt, mit dem bin ich auch eins, da gibt es keinen Widerspruch. Sein Wille und meiner sind sich da eins, wenn du verstehst was ich damit meine!?

Von daher verstehe ich nach wie vor nicht, wie die Juden darauf kommen, dass sich Jesus mit Gott sozusagen gleich setzt? Das mag im heutigen Christentum ähnlich gesehen werden. Auch wenn ich da anderer Ansicht bin, aber tat er das denn wirklich? Und woraus soll das deutlich werden?

Über die sogenannte Endzeit kann man sich in der Tat lange streiten. Wo doch tausend Jahre für Gott wie ein Tag sind. :D

Von daher könnte theoretisch die Endzeit mit Jesus begonnen haben, auch wenn das schon zwei Tage her ist :D... Zweifelsohne standen seine Jünger in einer Art Naherwartung, die sich nicht erfüllte - Bis heute nicht. Aber das besagt eigentlich nichts. Wie auch immer... Am Ende werden wir es wissen :D

@Schalom

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19.08.2010 um 10:12

wenn ich das schon wieder sehe jude = reich


es giebt auch arme juden , und die meisten reichen sprich ganz reichen , haben mit dem judentum doch garnichts mehr zu tuhen .


die ganzen streitigkeiten werden denke ich enden wenn die letzte vergangenheit anbricht

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19.08.2010 um 10:29

@Fabiano

ich denke um zu verstehen warum Jesus den meisten Juden seiner Zeit ein Dorn im Auge war erklärt sich aus der "Erbfolge" von Titel und gesellschaftlicher Rängen in der Zeit um Jesu Wirken !

So wird man nicht einfach Jude (man kann nicht einfach den jüdischen Glauben annehmen und dazu konvertieren ;)), sondern ist dies von Geburt an, wenn Vater und Mutter Juden sind/waren.

Gerade auf die Frage wer Jesu wie anerkannt bzw nicht anerkennen wollte liegt in der Tradition, wie Herrschaftstitel erlangt wurden, die gängige Praxis damals der Titel wurde geerbt, die Macht ging über vom Vater auf den Sohn (oder man nahm sich die Macht mit Waffengewalt und Intrigen ;))!

Juden und Christen (sowie auch später die Muslime) sahen/sehen Abraham und die im alten Testament erwähnte "Menschheits-Familien-Chronik" als Nachweis ihrer völkischen Zugehörigkeit/Identität.

Laut bekannter Überlieferung stammte Jesu ja eher aus der einfachen Bürgerschicht, wüsste man mehr aus seiner Vita zwischen Kindheit und jungem Erwachsenenalter würden sich eventeuell auch viele Antworten bezüglich der Frage nach Anerkennung bzw Ablehnung gegenüber Jesu auf den verhießenen Gesalbten finden lassen !

Ich bin heute mehr denn je davon überzeugt, dass eben diese fehlenden Jahre aus Jesu erst den werden ließen, der dann dem Bild der Prophetzeihung des Maschiach entsprach !

Ich glaube heute, dass kein König im weltherrschaftlichen Sinne gemeint war, sondern dass ein neuer Hohepriester, der das Volk weisen und es aus der Knechtschaft Roms befreien sollte erwartet wurde, ein Lehrmeister quasi...

Im Judentum der damaligen Zeit konnte aber nicht einfach irgendwer, den Posten des Hohepriesters einnehmen, insofern wird Jesu dem damaligen Inhaber dieses Posten gefährlich geworden sein.

Noch etwas sollte zum Nachdenken anregen, Köngistron Anwärter waren die Söhne der schon herrschenden Herrscherdynastien (die sich als Gottkönige sahen also Kaiser, Pharaonen und Fürsten der damaligen Kulturen !)...er war Rom wie Israel ein Dorn im Auge weil beide Seiten Angst vor dem Einfluss hatten, den seine Predigten, Lehren und Ansichten auf das "ungebildete" Volk hatte.

Für mich ist Jesu von Nazarteh eine geschichtlich autentische Person, deren Wirken letztendlich dazu führte, dass ein Umbruch in der damaligen Welt erfolgte, sich eine reformierte Lebensphilosopie und Auslegung des vorherrschenden Glaubens entwickelte. Er ist für mich einer der Propheten des Gottes des alten Testaments, des "Urvaters" der abrahamitischen Religionen wenn man so will.

Wenn von ihm als Gottes Sohn gesprochen wird, so lege ich diese Aussage philosophisch aus, bildlich und verstehe darin, dass Jesu von Gott erwählt wurde, diese seine Botschaft der damaligen Welt zu verkünden, die erheblich unter fremder Herrschaft litt.

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19.08.2010 um 10:44

Ups, bei dem hier :
DieSache schrieb:
So wird man nicht einfach Jude (man kann nicht einfach den jüdischen Glauben annehmen und dazu konvertieren ), sondern ist dies von Geburt an, wenn Vater und Mutter Juden sind/waren.

ist einer zuviel, Vater bitte streichen, die Mutter ist ausschlaggebend !

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20.08.2010 um 17:05

@Fabiano

Nun diese Möglichkeit habe ich auch schon bedacht, das Jesus sich nicht wortwörtlich als leiblicher Sohn Gottes verstand sondern eher in dem Sinne das er seiner Meinung nach tat was Gott wohlgefällig ist.

Seine Aussagen waren halt immer etwas (ebenso wie die vorherigen Propheten) "schwammig" gewesen weswegen wir uns zum Teil ja heute noch drum Streiten was den nun genau gemeint ist. :D

Man muss dabei aber halt auch den damaligen Zeitgeist in Betracht ziehen.

Die Juden hatten es halt schon zu seinen Lebzeiten so interpretiert wie das christliche Dogma vom leiblichen Sohn Gottes heute, da damals schon der Anschein von Gotteslästerung reichte um bei der damaligen Bevölkerung in Ungnade zu fallen.

Man hatte halt einfach nicht die Möglichkeit bedacht das es auch anders gemeint sein könnte.

Nunja, was Jesus mit einigen Aussagen nun genau meinte werden wir wohl nie wirklich in Erfahrung bringen können da muss halt jeder selbst entscheiden wie er es verstehen möchte, man sollte sich da auch nicht von irgendwelchen Dogmen blenden lassen sondern seinen eigenen Kopf beibehhalten so wie du es z.B. machst @Fabiano.

Ich nehme mich da auch nicht von raus. ;)


@DieSache

DieSache schrieb:
So wird man nicht einfach Jude (man kann nicht einfach den jüdischen Glauben annehmen und dazu konvertieren ), sondern ist dies von Geburt an, wenn Vater und Mutter Juden sind/waren.

Man kann schon, nur ist es halt kein "Pappenstiel" man muss Durchhaltevermögen sowie wirklich den Willen haben sich mit dem jüdischen Glauben und ihrer Tradition zu identifizieren, ebenso die Bereitschaft besitzen bis zu einem Jahr lang (manchmal auch länger) zu lernen, lernen und nochmals lernen.

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21.08.2010 um 08:59

@Schalom

ich weiß, dass es Konvertiten gibt, aber ich denke es ist wirklich nicht einfach allen Regeln gerecht zu werden, leichter ist es diese einzuhalten und zu erfüllen wenn jemand in dem Glauben schon geboren und erzogen wurde !

Für mich persönlich wäre es zum Beispiel schon das Einrichten einer koscheren Küche (Mich/Fleisch-Arbeitsbereiche zu trennen) welches durchaus problematisch werden kann und das wäre nur mal ein kleiner Teilbereich der zum jüdischen Leben gehört...

Ich finde es gut und bewundernswert, dass weltweit wieder jüdische Gemeinden wachsen in denen man sich der eigenen Tradition bewusst wird und diese wieder auslebt, ja belebt !

Mein Wunsch für diese Gemeinden, dass ihre Bemühungen ihre Tradition wiederzufinden auf fruchtbaren Boden fallen, denn sie haben leider sehr viel verloren, aber dies wäre ein anderes Thema !

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Fabiano
ehemaliges Mitglied


   

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21.08.2010 um 12:22

@Schalom:

Von einer "leiblichen" Sohnschaft hat Jesus aber nie gesprochen. Das verstehen die Christen auch nicht so und auch die Muslims falsch. Allerdings mache ich daraus niemandem einen Vorwurf. Denn Jesus hat so manches gesagt, was man nicht "wörtlich" nehmen darf. Da war diese Aussage, den Tempel niederzureißen und in drei Tagen wieder aufzubauen... Oder beim Brotbrechen: Dies ist mein Leib, esset alle davon...

Wenn man das wörtlich nimmt, kommt Unsinn dabei heraus. Also kann man es nicht wörtlich nehmen. Die Menschen haben es aber teilweise wörtlich genommen und gerade deshalb auch nicht verstanden. Ich würde sogar sagen, selbst seine Jünger haben ihn oftmals gar nicht verstanden, denn dieser Jesus sprach in der Tat eher in Rätseln.

Auch sein Verhalten, eindeutig wider die mosaische Ordnung musste natürlich sowohl bei den Schfriftgelehrten wie auch beim Volke sauer aufstoßen. Schließlich wurden die mosaischen Gesetze aufgrund dessen eben weil sie dem Volk Israel ja so von Gott gegeben wurden auch entsprechend befolgt. Und dann kommt da einer daher und wirft alles um, so wie die Kämerbuden im Tempelvorhof...

Da kann man mit Recht fragen: Darf der das? Was maßt er sich an? Mit welcher Legitimation vollzieht er hier den Richter über Gut und Böse?

Und daran scheiden sich dann die Geister. Die einen sagen: Er kann nur durch göttliche Legitimation so gehandelt haben, also muss es stimmen. Oder: Er kann nicht in göttlicher Legitimation gehandelt haben, also kann es auch nicht stimmen und dann kann er auch nicht der verheißene Messias sein.

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21.08.2010 um 13:41

@DieSache

Nein leicht ist es wirklich nicht jüdische Tradition in den Alltag zu integrieren, das ist schon eine echte Herausforderung. Daher kann ich das auch nachvollziehen wenn manche sagen das es für sie zu kompliziert wäre sowas ebenfalls umzusetzten und gerade Kandidaten die konvertieren möchten haben es natürlich auch nicht leichter aber letztlich ist das auch alles eine Frage des persönlichen Willens und Eingewöhnung.


@Fabiano

Nein Jesus selbst sagte auch nichts von einer leiblichen Sohnschaft Gottes aber ich bekam es mal von einem Christen so erklärt das er Jesus eben als leiblichen Sohn Gottes betrachtet, war dann wohl nur seine ganz persönliche Interpretation.

Da kann man mal sehen wie weit die Meinungen doch auch unter Christen auseinander gehen. ^^

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Fragen zum Thema Judentum

21.08.2010 um 15:07

Das Problem ist nur das die meisten Christen ihn nicht als Christen akzeptieren werden da er an Grundinhalte des Christentums nicht glaubt. Vielleicht mit den Karaitischen Juden zu vergleichen. Wobei ne eher den Samaritanern zu vergleichen.



Wobei seit geraumer Zeit eh jeglicher Unsinn als Christentum deklariert wird. Das ist irgendwie aus den USA rübergeschwappt.

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Fidaii
ehemaliges Mitglied


   

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21.08.2010 um 15:20

Tyon schrieb:
Wobei seit geraumer Zeit eh jeglicher Unsinn als Christentum deklariert wird. Das ist irgendwie aus den USA rübergeschwappt.

Ja, z.B. sowas:



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22.08.2010 um 20:15

@Schalom

Schalom schrieb:

Was mich an dieser Stelle interessieren würde, wie bist du zu der Erkentniss gelangt das Jesus wirklich der Messias ist? Allein durch Studium der Bibel oder hat da jemand (etwas) nachgeholfen...

Keine Sorge, bei mir hat keiner nachgeholfen und natürlich weiß ich das nicht aus der Bibel.Das würde nicht reichen um so eine Behauptung aufstellen zu können.

Wie ich schon sagte, Gott hat sich des öfteren nach Mohammed für meine Begriffe unverkennbar mitgeteilt, das was im NT über Jesus steht ist gerade mal ein Bruchteil dessen was wirklich in den drei Jahren seiner Wirkenszeit geschehen ist.

Es wäre zu einfach, wenn ich Dir nun die Quellen nennen würde.
Denn die Wahrheit hat ihre eigene Wirkkraft und findet jeden der sie aus ganzem Herzen kompromisslos und ohne Vorbehalte sucht.

Da jedoch das Judentum für Dich der Weisheit letzter Schluß zu sein scheint und das obwohl Christus und später auch noch Mohammed entsendet wurde und dadurch eigentlich schon klar ist, dass Gott mit dem Judentum und wie es verstanden und ausgeübt wurde, nicht einverstanden war.

Zumindest aber doch dem ersten Schritt im Sinne einer Annäherung des Menschen zu Gott weitere Schritte zu folgen hatten.
Diese weitere Aufklärung erfolgte durch Jesus, dessen zentrale Aussage der Liebe galt, was dem Judentum vorher gefehlt hatte.

Nun ist Mohammed jedoch nicht als eine Erweiterung von Jesu Botschaft zu verstehen, Mohammeds Kommen hatte wieder einen ganz anderen Grund.
Es ging dabei lediglich darum die Entzweiten Religionen Judentum und Christentum zu einer Einzigen zu vereinen.
Was daraus geworden ist, weißt Du ja selbst. Aber das war nicht die Schuld Mohammeds, sondern die seiner Nachfolger, die kräftig Hand an die Überlieferungen Mohammeds gelegt hatten.

So war es dem großen Widersacher immer wieder ein Leichtes, die Menschen bei ihrer Eitelkeit zu packen und sie gegeneinander aufzuwiegeln.
Die stets besten und treuesten Helfer hatte er dabei immer wieder hauptsächlich unter den Klerikern der jeweiligen Religionen, denn um deren Macht ging es schließlich.
Ob damals die Pharisäer oder später die christlichen Kirchenfürsten oder die Muftis und Kalifen, sie waren in erster Linie Diener des Dunkels und deshalb finden wir heute dieses Religionschaos vor.

Wie ich schon erwähnte bin ich weder Jude noch Christ oder Moslem, ich stehe also nicht in einer Position in der ich einer dieser drei Glaubensrichtungen angreifen oder verteidigen müßte.

Es ist gut, dass Du Dich eingehend mit allen dreien beschäftigt hast, dadurch wird Dir Vieles begreiflicher wenn Du einmal auf die wahren göttlichen Offenbarungen treffen solltest.

Im Augenblick kann ich Dir nicht mehr darüber sagen, weil Du innerlich noch zu stark an das Judentum gebunden und daher nicht wirklich vorurteilsfrei die Sache auf Dich wirken lassen könntest.

Die Endzeit hat schon längst begonnen und wer nicht zu konkrete Vorstellungen darüber hat, der hat es auch schon lange bemerkt.
Denn so gut wie alle Prophezeihungen sind immer aus einer geistigen Sicht und Bildersprache gegeben worden, wer also darauf wartet oder gewartet hat, daß der Messias auf einer irdisch sichtbaren Wolke dahergeschwebt kam, der wird ewig warten und aus Ärger darüber eine geistige Sicht der Dinge nicht in Erwägung ziehen.

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sasquatsch
ehemaliges Mitglied


   

Fragen zum Thema Judentum

02.09.2012 um 00:52

hätte mal ne frage an einen juden:

Stimmt es eigentlich das ein jude in einer Mosche beten darf (religiös gesehen) und in einer Kirche nicht?

Weil angeblich in der kirche nicht der gleiche gott angebetet wird. Stimmt das?

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OrhanPamuk
Diskussionsleiter
Profil von OrhanPamuk
dabei seit 2007

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Fragen zum Thema Judentum

02.09.2012 um 12:58

Soweit ich weiß, dürfen Muslime, die ausschließlich Halal essen, auch denselben Kosha-Fleisch essen. Denn bei Halal und Kosha gibt es die gleichrn Bedingungen- kein Schock!

Außerdem muss man bei beiden Religionen den Namen GOTTES erwähnen!



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