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Fragen zum Christentum RSS

222 Beiträge, Schlüsselwörter: Fragen Zum Christentum

zur Rubrik (Spiritualität)AntwortenBeobachtenSuchenInfos

Seite 2 von 12 1234 ... 12
rehabeam
ehemaliges Mitglied


   

Fragen zum Christentum

16.01.2008 um 17:22



@Matazi "Na ja, wir Moslems dürfen keine haben, weil wir unseren Körper lieben, wie Allah ihn uns geschenkt hat."

Das hieße dann aber auch konsequenterweise: Kein Haarefärben, Keine Ohrringe und Piercings...

Von allen Weltreligionen lässt das Christentum seinen Mitgliedern wohl die größte Freiheit: Keine Speiseverbote, keine Gebetszeiten, keine Kleidungsvorschriften.

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Fragen zum Christentum

16.01.2008 um 17:53

Keine Speiseverbote, keine Gebetszeiten, keine Kleidungsvorschriften.

Da kennt wohl jemand die Bibel nicht.

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matazi
Diskussionsleiter
dabei seit 2008

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Fragen zum Christentum

16.01.2008 um 19:26

Rehabeam, ich habe weder Haarfarbe, noch Ohringe und Piercings ;)

Aber ich versteh', was du meinst.

Ich habe mich nur ein wenig unglücklich formuliert.

Klar ist Pflege wichtig. Tätowierungen sind nur eine Art Übertreibung beim Verzieren des Körpers!

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Puschelhasi
ehemaliges Mitglied


   

Fragen zum Christentum

16.01.2008 um 19:32

Keine vorschriften?

Jesus sagte er sei nicht gekommen um das Gesetz der Propheten zu ändern...

Also müsste jeder Christ, die Vorschriften des AT und des Talmud befolgen.
Jesus war Jude.
z.b. kein Schweinefleisch essen.

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Fragen zum Christentum

16.01.2008 um 19:45

Jesus sagte er sei nicht gekommen um das Gesetz der Propheten zu ändern...

Also müsste jeder Christ, die Vorschriften des AT und des Talmud befolgen.
Jesus war Jude.
z.b. kein Schweinefleisch essen.

irgendwas hast du falsch verstanden!
ebenso wie jeara

Jesus ist gekommen um einen neuen Bund zu schliessen! da er das alte Gesetz erfüllt hat.
das war seine Aussage!
Ausserdem wurde später dem Apostel Petrus in einer Vision folgendes mitgeteilt
Er wurde aber sehr hungrig und wollte essen. Während man etwas herrichtete, fiel er in einen Trancezustand 11 und sah den Himmel geöffnet und eine Art Gefäß herabkommen gleich einem großen Leinentuch, das an seinen vier Zipfeln auf die Erde herabgelassen wurde; 12 und es waren alle Arten vierfüßiger und kriechender Tiere der Erde und Vögel des Himmels darin. 13 Und eine Stimme erging an ihn: „Steh auf, Petrus, schlachte und iß!“ 14 Petrus aber sagte: „Nicht doch, Herr, denn ich habe niemals etwas Verunreinigtes und Unreines gegessen.“ 15 Und die Stimme [redete] wieder zu ihm, zum zweiten Mal: „Hör du auf, die Dinge verunreinigt zu nennen, die Gott gereinigt hat.“ 16 Dies geschah ein drittes Mal, und sogleich wurde das Gefäß in den Himmel hinaufgenommen

gruss

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Puschelhasi
ehemaliges Mitglied


   

Fragen zum Christentum

17.01.2008 um 02:13

Bedeutet es also dass Gott sich geirrt hat damals als er seine Gesetze verkündete?

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Fragen zum Christentum

17.01.2008 um 10:11

Nein, Gott irrt nicht. Es ist aber so, dass Gott manchmal Bestimmungen erlässt die nur für eine bestimmte Zeit an eine bestimmte Gruppe von Menschen gerichtet sind. Das Gebot der Beschneidung z.B. ist speziell an die Juden dieser Zeit gerichtet gewesen weil es in einer solchen warmen Wüstenregion einfach hygienischer war/ist. Gott kann Gesetze erlassen und aufheben wann er will.
Ich kann dir da auch ein Beispiel aus den Islam geben: Anfangs ließ Mohammed die Muslime in Richtung Jerusalem beten, so wie es auch die Juden tun. Als er sich mehr und mehr vom Juden- und Christentum distanzierte wählte er Mekka als Gebetsrichtung. Hat Gott also geirrt als er Jerusalem als Gebetsrichtung wählte? Schließlich hatte er sie dann ja geändert. Siehst du, Gott kann seine Gesetze ändern wann er will. Das zeigt sich auch beim Islam.
Der Mensch verändert sich und Gott passt seine Offenbarung dem fortschreitenden Bewusstsein des Menschen an. Gott hatte den Juden sich damals beispielsweise nicht so eindeutig als Dreieinigkeit offenbart weil er sich den geringen Bewusstseinszustand der Juden anpasste. Hätte er sich als dreieinig gezeigt, dann hätten die Juden es nicht verstanden. Und weil die Juden noch nicht von selbst ein Gefühl für das Richtige und Falsche hatten musste Gott ihnen bestimmte geben, damit sie nicht das Falsche tun würden.

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al-chidr
ehemaliges Mitglied


   

Fragen zum Christentum

17.01.2008 um 11:31

"""Nein, Gott irrt nicht. Es ist aber so, dass Gott manchmal Bestimmungen erlässt die nur für eine bestimmte Zeit an eine bestimmte Gruppe von Menschen gerichtet sind"""


Stimmt da hast du Recht, dieses Prinzip ist im Koran selbst angelegt (berühmtestes Beispiel: Entwicklung des Alkoholverbots) - Der Mensch entwickelt oft schrittweise die Bereitschaft, zu tun und zu lassen, was von ihm gewünscht wird. Diese innere Entwicklung ist durch den Koran legitimiert.

Das gilt aber nicht für die ganzen Gesetze, die Jesus aufgehoben haben soll - die er meiner Meinung nach aber im Sinne seiner Aussage "ich bin gekommen um zu erfüllen" nicht aufgehoben hat, sondern lediglich darauf aufmerksam gemacht hat, dass bei jeder Handlung die Absicht entscheidend ist.

Durch christliche Missinterpretation entstand die Vorstellung, dass es keiner Gebetswaschung bedarf, dass die Beschneidung nicht vollzogen werden soll, dass Fasten nicht formalisiert sein darf usw.

Die Dreieinigkeit ist nicht Bestandteil der Evangelien, auch in der nach unserer Meinung veränderten schriftlich fixierten Bibel gibt es keine Dreieinigkeit, lediglich die Gottessohnschaft ist angedeutet, aber im Lichte des Koran kann man diese Verse auch anders verstehen.

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Fragen zum Christentum

17.01.2008 um 11:55

Der Mensch verändert sich und Gott passt seine Offenbarung dem fortschreitenden Bewusstsein des Menschen ankursiver Text

Und warum hat er in den letzten 2000 Jahren nichts mehr angepasst? Unser Bewusstsein hat sich mehr als verändert.

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Fragen zum Christentum

17.01.2008 um 12:41

Das gilt aber nicht für die ganzen Gesetze, die Jesus aufgehoben haben soll - die er meiner Meinung nach aber im Sinne seiner Aussage "ich bin gekommen um zu erfüllen" nicht aufgehoben hat, sondern lediglich darauf aufmerksam gemacht hat, dass bei jeder Handlung die Absicht entscheidend ist.

Natürlich ging es Jesus hauptsächlich darum aus welcher inneren Intention die religiöse Frömmigkeit besteht. Das lässt sich ja klar in seinen Aussagen übers Fasten, Beten und Almosen geben erkennen: Das man eben nicht “laut in den Ecken betet wie die Heuchler, um gesehen zu werden” (frei zitiert) und beim Fasten keine Jammer-Mine aufsetzt damit die anderen Frömmigkeit und das harte Fasten des Gläubigen bewundern, sondern dass man seine religiösen Pflichten aus Liebe zu Gott ausübt und den Armen Almosen zu geben um den Menschen zu helfen, und nicht um bewundert zu werden.
Es ging Jesus also eher um eine innere Religiösität, und deshalb waren für ihn äußere Gesetze (das Judentum ist wie der Islam hauptsächlich eine Gesetzreligion mit vielen Vorschriften und Verboten) einfach zweitrangig. Warum sollte man auf Schweinefleisch verzichten, wenn es doch um eine Spiritualität geht die aus den Herzen kommt. Natürlich hatte er bestimmt kein Problem mit den jüd. Gesetzen, (“ich bin nicht gekommen um das Gesetz aufzuheben”), aber sie waren für ihn wahrscheinlich hinfällig, da es im eben um das Innere der Religion geht. “Es macht den menschen nicht unrein was in seinen Mund hineingeht, sondern was herausgeht”, also ist es wichtiger gut zu reden als sich an irgendwelche Speisevorschriften zu halten.

@esmell
Du kannst nicht sagen es hätte sich nichts verändert. Schau dir mal die Geschichte der Kirche an, die war immer sehr dynamisch. Die kath. Kirche hielt zwar 2000 Jahre lang immer an den wesentlichen Dogmen und moralischen Grundsätzen fest, hat sich aber immer weiter entwickelt und sih ihrer gegenwärtigen Situation angepasst. Dafür gibt es dutzende Beispiele.
Sieh dir mal die Geschichte des Priestertums an. In den ersten Jahrhunderten war es Diakonen, priestern und Bischöfen erlaubt zu heiraten (aber sie waren nicht verpflichtet, es gab auch viele die streng zölibatär lebten). Als das Christentum dann immer mehr in heidnische Gebiete kam musste sich die Kirche vor vielen verderblichen Einflüßen schützen und verbot den Bischöfen die Ehe. Später betraf diese Regelung dann auch Priester und Diakone. Im letzten Jahrhundert dagegen wurde das Pflichtzölibat für Diakone wieder aufgehoben. Die Kirche hat sich in dieser Hinsicht also immer den Umständen der Zeit gestellt.
Ein anderes Beispiel ist die kirchliche Soziallehre. Die ersten Christen lebten noch in Gütergemeinschaften bei denen der Besitz der Gemeindemitglieder unter allen aufgeteilt wurde. Später war auch der Privatbesitz nichts verwerfliches mehr, und es war wichtiger Almosen zu geben usw. Mit dem Aufkommen des protestantischen Kapitalismus musste sich die Kirche dann auch dieser Herausfordeurng sellen und entwickelte mit der Zeit eine eigene Soziallehre.
Die Kirche war also immer dynamisch.

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Fragen zum Christentum

17.01.2008 um 12:44

Ja die Kirche hat sich verändert, die ist weltlicher geworden, es blieb ihr ja auch keine Wahl, Hexenverbrennung hält sich auch nicht ewig, aber für mich hat die Kirche nichts mit Gott zu tun. GOTT hat nichts verändert, die Kirche und das Christentum haben sich zeitlich angepasst was ja auch gar nicht anders geht. Und vor allem haben sie sehr sehr sehr viel Macht eingebüßt im Laufe der Zeit, denkst du Gott wollte das?

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al-chidr
ehemaliges Mitglied


   

Fragen zum Christentum

17.01.2008 um 14:35

Die Kirche war schon einmal weltlicher - in der Zeit der Päbste und Gegenpäbste z..b ;)

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Fragen zum Christentum

17.01.2008 um 14:51

---Und vor allem haben sie sehr sehr sehr viel Macht eingebüßt im Laufe der Zeit, denkst du Gott wollte das?---

Gott hat nie gewollt das die Kirchen soviel Macht bekommen!

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Fragen zum Christentum

17.01.2008 um 15:17

Und woher weisst du das?

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montecristo
ehemaliges Mitglied


   

Fragen zum Christentum

17.01.2008 um 15:20

Also ich habe letztens einen Pfarrer gefragt wie die Bibel entstanden ist,
unter anderem habe ich gefragt,
ob die 4 Evangelisten Jesus a.s. selber auch gekannt haben,
oder die Jünger gekannt haben,
wann die Bibel zuerst aufgeschrieben wurde,
wer der/die Schreiber war(en),
ob es noch Originale Exemplare gibt..

Leider konnte er diese Fragen nicht beantworten, gleichzeitig ist es aber ein Pfarrer der im Internet mit viel christliches Wissen wirbt!

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montecristo
ehemaliges Mitglied


   

Fragen zum Christentum

17.01.2008 um 15:24

Der Begriff wird insbesondere innerhalb der römisch-katholischen Kirche verwendet. Dort ist der Zölibat vor der Weihe zum Diakon durch den Canon 277 des kirchlichen Gesetzbuchs Codex Iuris Canonici vorgeschrieben."

Also dass das Zölibat ein christliches Gebot ist, ist sehr sehr fraglich
und es dient meiner Meinung nach dazu, die Mitglieder des Vatikans besser kontrollieren zu können,
ihnen soll es wie in der Armee gehen,
nichts darf zwischen dem Vatikan und seinen Diener stehen,
auch nicht die Familie!

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montecristo
ehemaliges Mitglied


   

Fragen zum Christentum

17.01.2008 um 15:26

Wenn ich mir dass Leben von Jesus a.s. ansehe und derer die sich seine Anhänger nennen, sehe ich kaum gemeisamkeiten,

im Gegenteil, ich sehe viele viele Differenzen.

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Fragen zum Christentum

17.01.2008 um 15:31

Leider weissen viele Anhänger einer anderen Weltreligion für heutige Verhältnisse zu viele GEMEINSAMKEITEN mit ihrem Religionsgründer auf......

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al-chidr
ehemaliges Mitglied


   

Fragen zum Christentum

17.01.2008 um 15:34

Montechristo@

Bruder die welche uns Abendländer im Fragethread über den Islam entgegenbringt gebietet uns, ebenfalls in diesem Thread auf herausfordernde Posts zu verzichten. Es handelt sich um einen Fragethread, für das "zündige" Streitgespräch gibt es mindestens einen anderen Thread, den man allerdings wieder auf Seite eins holen müsste. Sonst wird es auch nicht mehr lange dauern, und aus dem Bibelthread wird ein Koranthrerad ;)

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al-chidr
ehemaliges Mitglied


   

Fragen zum Christentum

17.01.2008 um 15:35

Bruder die HÖFLICHKEIT


war gemeint



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