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Warum man nicht an einen Gott glauben sollte RSS

355 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Glaube, Wissenschaft, Atheisten, Atheismus, Annahme

zur Rubrik (Spiritualität)AntwortenBeobachtenSuchenInfos

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tornato
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Warum man nicht an einen Gott glauben sollte

07.06.2008 um 20:53



glauben-wissen-verstehen
ein Problem das der religiöse Glauben gewiss mit sich bringt, ist die Respektlosigkeit gegenüber Andersdenkenden.

Das klingt jetzt "brutaler" als es gemeint ist :)

Man kann aber auch sagen, dass die "wissenden" Atheisten genaugenommen auch
nur eine "arrogante" Opposition zustande bringen, denn Wissen alleine hat bei weitem
nichts mit Verstehen zu tun

Das ist ungefähr so zu interpretieren:
zu wissen, dass es das Ohmsche Gesetzt gibt, heißt noch lange nicht den Schaltplan einer komplexen elektronischen Schaltung zu verstehen :)

Zu wissen, dass es eine Evolution gibt heißt noch lange nicht zu verstehen wie es zur Ausbildung der enormen Artenvielfalt kommen konnte.
Zu wissen dass es eine DNA gibt heißt noch lange nicht zu verstehen, wie diese DNA entstehen konnte.
Und eine Ahnung übe die Entstehung der so genannten toten Materie zu vermuten, heißt
noch lange nicht, dass das uns bekannte Universum auch tatsächlich erst 13,7 Milliarden Jahre alt ist

Das alles soll aber heißen, dass bestimmt mehr gibt, als einen Gott nach der selbstsüchtigen Glaubensinterpretation der Religionen und man Könnte diese Mehr auch einfach nur "Naturgesetze" nennen

aber zu behaupten, weil wir wissen das es sie gibt, dass wir genügend wissen um alles zu "verstehen"
dürfte ein bisschen viel an Arroganz zum Ausdruck bringen :(

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Warum man nicht an einen Gott glauben sollte

07.06.2008 um 21:09

Also dank meines Berufes kenn ich das ohmsche Gesetz und ich verstehe ebenso den Schaltplan einer komplexen elektronischen Schaltung... natürlich nicht auf Anhieb und nicht immer im Ganzen. Aber wenn es ausreicht um den Sinn, bzw. die Funktion der Schaltung zu bestimmen, so ist dies für mich ausreichend.
Die Ausbildung der ernormen Artenvielfalt lässt sich mit Teilen des Darwinismus erklären.

Wenn ich glaube, verstehe ich dann? Und wenn, wieso? Bin neugierig. ;-)

Wenn ich heute glaube, das Gott die DNA auf die Erde geworfen hat und morgen beweisst mir jemand mit wissenschaftlichen Methoden und Erklärungen, daß die DNA von einem anderen mit Lebewesen ausgestatteten Sonnensystem durch´s Universum auf die Erde geflogen ist, von mir aus in einer Raumkapsel, welche heute gefunden wurde, ist mein Glaube doch nichts mehr wert, weil ich nun WEISS, das es anders war, als ich GLAUBTE? Oder?

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tornato
ehemaliges Mitglied


   

Warum man nicht an einen Gott glauben sollte

07.06.2008 um 21:26

@taranus
das finde ich gut, wenn du mal selbst den defekten endstufentransistor deines netzteiles
selbst austauschen kannst :)

Das mit der darvinistischen Artenvielfalt....hmm was sagst du dazu, wenn ich behaupte, dass eine Pflanze nicht von selbst in der Lage ist Dornen auszubilden um sich zu schützen
und dass sich die Arten nicht selbst anpassen, sondern durch mikrobiologische Bedingungen angepasst werden?

Das würde dem alten Darvin bestimmt Recht sein, da er ja selbst durch eine mikrobiologische Krankheit angepasst wurde ;)

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tornato
ehemaliges Mitglied


   

Warum man nicht an einen Gott glauben sollte

07.06.2008 um 21:30

Die DNA wurde bestimmt nicht durch Gott auf die Erde geworfen :)
aber ich "glaube" natürlich, dass die Bedingungen zum entstehen einer so Komplexen
Schaltung wie der DNA, schon besondere sein mussten, und die Milliarden Dollar, die die NASA in die Erkundung des Mars wirft bessere Verwendung hätten, hier mal ein bisschen soziale Gerechtigkeit zu schaffen ;)

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Xedion65
ehemaliges Mitglied


   

Warum man nicht an einen Gott glauben sollte

08.06.2008 um 00:31

taranus

Warum ist es überflüssig an etwas zu glauben? "Glaube" hat viele Bedeutungen. Ich kann an das Gute im Menschen glauben und somit meine Wertvorstellung auf ein Fundament setzen. Ich kann auch daran glauben, dass Leben einen Eigenwert (das hat es übrigens im Naturalismus nicht!) besitzt.
Wenn du genauer darüber nachdenkst wirst du merken, dass auch du viele Dinge glaubst und nicht weißt. Da gibt es so einige erkenntnistheoretische Fragen...Glaubst du z.B. daran, dass die Welt um dich herum nur in deinem Bewusstsein existiert (Solipsismus), oder dass sie "real" ist? Du hast für beide Alternativen keine Beweise und nimmst einfach das an, was dir eben wahrscheinlicher erscheint. Das hat aber mit Wissen nix zu tun, sondern einzig und allein damit, dass die Alternative für dich weniger glaubhaft ist.

tornato

Ich finde, dass nicht nur der religiöse Glaube eine gewisse Respektslosigkeit mit sich bringt, sondern eine Überzeugung generell, dies verursachen kann.
Das generelle Problem, was wir haben ist nun mal, dass die Kosmologie sich ein wenig von anderen Naturwissenschaften unterscheidet. Wir haben nicht die Möglichkeit viele Universen zu betrachten und Aussagen darüber zu treffen, sondern wir haben nur das eine. Es ist immer so eine Sache aus einer "Innensicht" heraus begründen zu wollen, wie ein Gott hätte das Universum erschaffen sollen. DNA, Evolution und co. Letztendlich sind das alles keine Argumente gegen Gott, sondern lediglich gegen gewisse, naive Glaubenskonstrukte. Aber ein Argument dafür muss es letztendlich ja auch nicht sein ;)

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Warum man nicht an einen Gott glauben sollte

08.06.2008 um 00:45

xedion,
dich widerlegen zu wollen
benötigte einen knüppel

buddel

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Warum man nicht an einen Gott glauben sollte

08.06.2008 um 01:01

Es kann so vieles in der Bibel stehen,aber wenn man noch nie einen Gott gesehen hat,warum sollte ich dann daran glauben?!,weil es einfach bei diesem Thema keinen realen Beweis gibt.
Glauben heißt im grunde es nicht zu Wissen.

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Xedion65
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Warum man nicht an einen Gott glauben sollte

08.06.2008 um 14:04

n.i.n.

Bin mir nicht sicher, ob das für oder gegen mich spricht ;)

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Xedion65
ehemaliges Mitglied


   

Warum man nicht an einen Gott glauben sollte

08.06.2008 um 14:11

Clubber87

xXClubberXx schrieb:
,weil es einfach bei diesem Thema keinen realen Beweis gibt.

Wie gesagt, Menschen glauben viele Dinge, für die es keine Beweise gibt - einfach nur weil es ihrem subjektivem Weltbild entspricht. Solange das keinem anderen schadet, sehe ich darin auch kein Problem :)
Dass ICH kein Beweis für etwas habe bedeutet ja im Umkehrschluss nicht, dass ein anderer nicht gute Gründe haben kann an so etwas zu glauben :)

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Warum man nicht an einen Gott glauben sollte

08.06.2008 um 14:14

eher gegen dich^^

mir stiess auf,
dass du ein generelles problem darin siehst, die kosmologie unterscheide sich von anderen naturwissenschaften,
deine annahme es gäbe mehrer universen
und dass es mir erscheint
deine argumentation setzt einen gott voraus ;)

buddel

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Xedion65
ehemaliges Mitglied


   

Warum man nicht an einen Gott glauben sollte

08.06.2008 um 14:43

n.i.n.

Hm nein meine Argumentation setzt sicher keinen Gott voraus. Naturwissenschaft basiert eben auf Experimenten. Wenn man eine These nicht experimentell (zumindest theoretisch ) widerlegen kann, ist sie naturwissenschaftlich gesehen nicht viel wert. Vor allem durch ständige Wiederholung von Experimenten, erlangt man "Wissen" darüber, wie die Welt funktioniert.
Die Kosmologie hat eben das Problem, dass wir keinen Vergleich haben. Wir können nicht aus unserem Universum hinaus schauen. Deshalb wissen wir ja auch nicht, ob es nun noch andere Universen gibt (kann man bestenfalls mathematisch irgendwie beweisen, aber experimentell?).
Daher kann man in meinen Augen auch nicht wissen, wie ein Gott das Universum erschaffen haben sollte - wir haben ja kein Vergleich. Allein darum ging es mir :)

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Warum man nicht an einen Gott glauben sollte

08.06.2008 um 15:06

xedion,
WOHIN willst du denn aus unserem universum hinausschauen ?
das ist eine ebenso haltlose annahme,
dass es universen neben unserem gibt
wie die hypothese eines existierenden gottes.

selbst die (unwahrscheinliche) bestätigung
eines solchen phänomens (ob gott oder multiversen)
hätte KEINERLEI auswirkungen für irgendjemanden.

mir ist klar,
dass gedankenspiele solcher art
schon einen meta-physi- und psycho-effekt auf die entwicklung des menschlichen intellekts haben,
nichtsdestotrotz
halte ich die menschheitsgeschichte begleitenden auswirkungen
für eher hinderlich, störend, kontraproduktiv

buddel

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Xedion65
ehemaliges Mitglied


   

Warum man nicht an einen Gott glauben sollte

08.06.2008 um 15:32

n.i.n.

Es handelt sich dabei um eine generelle Aussage, nicht um die Frage nach dem "Wohin". Es geht darum, dass wir eben nicht von außen auf unser Dasein blicken können, dass wir keinen Vergleich zu anderen Welten haben.
Das hat NICHTS mit der Annahme zu tun, dass es andere Universen gibt. Es bedeutet lediglich, dass - wenn es keine anderen Universen gibt - wir auch keinen Vergleich haben. That's it.

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Xedion65
ehemaliges Mitglied


   

Warum man nicht an einen Gott glauben sollte

08.06.2008 um 15:38

"Das hat NICHTS mit der Annahme zu tun, dass es andere Universen gibt. Es bedeutet lediglich, dass - wenn es keine anderen Universen gibt - wir auch keinen Vergleich haben. That's it."

Oder genauer, es spielt keine Rolle ob es andere gibt oder nicht, wenn wir nicht darauf "zugreifen" können.

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Warum man nicht an einen Gott glauben sollte

08.06.2008 um 15:47

wir können doch sowieso keinen vergleich anstellen,
das geht doch nur, wenn man etwas kennt^^

buddel

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Xedion65
ehemaliges Mitglied


   

Warum man nicht an einen Gott glauben sollte

08.06.2008 um 16:06

n.i.n.

Stimmt schon :) Wobei sich mein Argument ja eigentlich nur auf dieses "Wenn es Gott gäbe, würde es keine Evolution geben" usw usw. Aussagen bezieht. Ich meine halt, das alles können wir überhaupt nicht wissen.

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Warum man nicht an einen Gott glauben sollte

08.06.2008 um 16:07

doch,
ich denke,
wir können das alles irgendwann wissen

buddel

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Warum man nicht an einen Gott glauben sollte

08.06.2008 um 16:11

in diesem zusammenhang akzeptiere ich einen gottesglauben durchaus
als notwendiges konstrukt
werte und regeln für eine sich zivlisierende gesellschaft aufzustellen,
dieses modell der unikation via religion hat sich meiner meinng nach aber ausgelebt.
danke, religion,
aber jetzt hat der mensch einen anderen weg gefunden

buddel

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Xedion65
ehemaliges Mitglied


   

Warum man nicht an einen Gott glauben sollte

08.06.2008 um 16:19

n.i.n.

Nun, ob wir das wissen können hängt wohl sehr stark davon ab, was überhaupt möglich ist. Da kommen wir ja in den Bereich der Letztbegründung. Fraglich z.B., ob man überhaupt über den Urknall hinaus blicken kann, bin ich mal gespannt.

Was die Werte angeht, so empfinde ich das einzige, was Religion da wirklich leisten kann, dem Leben einen Eigenwert (Sprich Leben = Schützenswertes Gut, welches eben mehr wert ist als die Summe seiner Teile) zuzuordnen. Das empfinde ich als wichtig, ob man es letztendlich auf Gott zurückführt oder nicht, spielt da in meinen Augen aber keine Rolle.

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Warum man nicht an einen Gott glauben sollte

08.06.2008 um 16:37

ja,
das spielt tatsächlich keine rolle,
manche menschen wissen aber um die macht solcher gedanken und nutzen das zu ihrem vorteil aus.
im prinzip ist das eigentlich das einzige,
was mich zu einem widersacher gottes und seiner dazugehörigen religionen macht

buddel



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