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Die Evolution des Glaubens RSS

104 Beiträge, Schlüsselwörter: Glauben

zur Rubrik (Spiritualität)AntwortenBeobachtenSuchenInfos

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autodidakt
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Die Evolution des Glaubens

02.09.2008 um 06:23



@ Aineas

Die Koexistenz von AT und NT ist Dir aber schon bewusst, oder?

Die Evolution des Glaubens, was treibt Dich als philosphisch angehauchter Humanist zu solch einem Thema? Oder zweifelst Du hinsichtlich Deiner eigenen Erkenntnisse?

Wenn Du Dich Deiner Argumentation so sicher scheinst, gerade hinsichtlich Diskussionen in anderen Threads - warum diese Frage? Welchen Gewinn erhoffst Du Dir dadurch?

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Die Evolution des Glaubens

02.09.2008 um 11:35

@ Aineas

Wieso bemerkt der Allwissende erst nach dem Ableben der Patriarchen, der großen Flut und dem Turmbau zu Babel, dass die Menschen verschiedenen Irrglauben verfallen waren, von denen es ihm außerdem bekannt war, dass sie ohne seine Hilfe nie davon abzubringen wären - Warum gewährte er ihnen Zeit, wenn er doch folglich bereits im Voraus wusste, dass sie nicht genutzt werden würde ...

Der ALLWISSENDE bemerkt nicht, ER weiß. Aber in SEINER Gnade und Barmherzigkeit läßt ER jedem von uns Zeit, zu IHM zurück zu finden. Auch mit SEINEM nächsten Schlag (Apokalypse) läßt er uns Zeit, bis die Unvernunft der Menschheit überhand nimmt.

Wenn es Gott wie du zu sagen beliebst "auf den Wecker ging", dass man Irrmeinungen über ihn zu folgen pflegte, warum beruht seine Offenbarung gegenüber Moses zusammen mit der gesamten Geschichte dieser Person auf einer Fiktion? Kann er sich nicht normal manifestieren oder bedarf er immer den Erfindungen der Menschen, um von diesen erkannt zu werden?

Würde GOTT sich Dir zeigen, ... - ich denke das brauch ich Dir nicht weiter erklären. Also bleibt Dir nur der Glaube an IHN (mal grob gesagt).
Würde es Dir gefallen, wenn Dein Kind (wir sind alle Kinder GOTTES) Dir deine "Schöpfung" abluchsen würde?

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Die Evolution des Glaubens

02.09.2008 um 11:43



Jahweismus ist Mondenkult und geht über den entstehenden Buddhismus zu auf die Geburt des Jesus von Nazareth, dann taucht etwa auf, das diesen Mondenimpuls umkehrt und wie eine umgedrehte Monsichel wiederholt,- der Islam. Hier wurde spiegelbildlich innerhalb des Judentums bereits eine vorangehende Epoche nämlich die ägyptische wiederholt.
Dadurch entsteht der Eindruck der monotheistisch einseitigen Strömung.
Der Islam wirkt dann mit dem Christentum kulturell bestimmend unter der Mitwirkung der über den Arabismus hinzukommenden arisitotelischen Kategorienlehre bis zur Renaissance, die einen Einschlag des Griechischen trägt.
Die Entstehung des Christentums steht also genau in der zeitlichen Mitte, dieser Jahwe und Mohammed- Strömung, sie ist dadurch zumindest äußerlich mit dem Mondenprinzip verschmolzener Sonnenkultus, trägt aber nicht mehr den Charakter des einseitig monotheistisch orientierten Kultes.
Zwar ist bereits innerhalb der ägyptischen Kultur eine Erkenntnisgrundlage für diese Tatsache geschaffen worden, aber diese geistigen Erkennntisse wurden nicht mehr verstanden und innerhalb der abstrakten Denkweise der vom Ararbismus ausging, unter die einseitige mondenkulthaftige Wiederholung der alten Rituale gestellt.
Zukünftig wäre eine Verbindung mit den merkurialen Elementen.

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Aineas
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Die Evolution des Glaubens

02.09.2008 um 15:56

"Oder zweifelst Du hinsichtlich Deiner eigenen Erkenntnisse?

Wenn Du Dich Deiner Argumentation so sicher scheinst, gerade hinsichtlich Diskussionen in anderen Threads - warum diese Frage? Welchen Gewinn erhoffst Du Dir dadurch?"

Endlich einmal eine sinnvollere Frage in diesem Thread! Ich erhoffe mir durch eine weitere Argumentation Leser davon überzeugen zu könne, was mir im Hinblick auf die Verfechter der Gegenseite jedoch nicht so recht gelingen mag, da man meinen Fragen immer aufs neue ausweicht.

Kores Aussagen lasse ich einmal unkommentiert und schreite sofort zu den Beiträgen Phenomenas und Niselprims:

"Der ALLWISSENDE bemerkt nicht, ER weiß. Aber in SEINER Gnade und Barmherzigkeit läßt ER jedem von uns Zeit, zu IHM zurück zu finden. Auch mit SEINEM nächsten Schlag (Apokalypse) läßt er uns Zeit, bis die Unvernunft der Menschheit überhand nimmt."

Aus diesem Behauptung entnehme ich, dass du keinerlei Interesse hast, eine ernsthafte Diskussion zu führen, da von Thesen in einer solchen zumindest eine gewisse Fundierung verlangen darf, um ihnen Glaubwürdigkeit beizumessen. Wenn jemand sagt, etwas habe diese oder jene Beschaffenheit, welche nicht hinterfragt, geschweige dann kritisiert werden darf, dann haben wir darunter nichts anderes zu verstehen, als eine fanatische Erklärung, da diese frei von jeder vernünftigen Prüfung und Beurteilung bleibt. Weitere Anmerkungen erspare ich mir.

Nun zu dir Phenomena:
Wenn du mich derart aufforderst, mir zu erschließen, wen du denn als Verfasser bezeichnest, dann würde ich raten und Gott behaupten, da die Menschen, welche die Psalmen (Sprüche ?) niederschrieben, nicht beim Namen genannt werden können.
Unglücklicherweise vermögen wir keine Angaben über ihren Autoren zu treffen, da uns sämtliches nötiges Wissen fehlte, weswegen deine eventuelle Annahme nicht mehr als eine Mutmaßung darstellt, die durch nichts gestützt wird.

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Die Evolution des Glaubens

03.09.2008 um 09:52

@ Aineas

Was hat meine Erklärung Fanatisches? - Oder hast Du GOTT schon gesehen?
Als ER Mensch war, wollten die Meisten IHN nicht sehen.

Aus diesem Behauptung entnehme ich, dass du keinerlei Interesse hast, eine ernsthafte Diskussion zu führen, da von Thesen in einer solchen zumindest eine gewisse Fundierung verlangen darf, um ihnen Glaubwürdigkeit beizumessen.

Wo bleiben dann Deine Gegenargumente?
Es ist nun mal so wie es ist - fundierte Aussagen stammen nicht von mir, sondern von der HEILIGEN SCHRIFT, welche ich persönlich im Sinne nicht in Frage stelle, aus meiner Überzeugung.

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Die Evolution des Glaubens

03.09.2008 um 09:54

@ kore

Alles schließt sich im Kreis ;)

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Aineas
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Die Evolution des Glaubens

03.09.2008 um 15:33

ok:

Einige meiner Gegenargumente findest du im Thread: "Was taten Jesus und seine Jünger wirklich".
Dadurch sind die Ansprüche und Interpretationsversuche des Christentums beigelegt, wodurch eine Erörterung der Bedeutung des Pluralwortes Elohim auf non-christlicher Ebene stattfindet, was die Vernunft ohnehin gebührt, da die elementaren Texte dieser Religion erst Jahrhunderte nach der Niederschrift der Genesis und des Exodus entstanden, welche letztlich den besagten Ausdruck an der Stelle verwenden, wo die Übersetzung jeweils ein "Gott" eingefügt hat.

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Die Evolution des Glaubens

03.09.2008 um 18:06

Ich denke ihr geht das Thema etwas falsch an.... Ich würde zuerst die Lebensweise jener Völker betrachten, die dem Weg des Monotheismus eingeschlagen haben... Es ist doch sicher klar, dass die Religion der Menschen in einer sehr starken Beziehung zu ihren sozialen Denken und ihrem alltäglichen Leben haben...

Wir müssen das geschriebene Wort im Bezug auf die Lebensweise und den Alltag der damaligen Menschen sehen.

Der Erfinder des Monotheismus ist ohne Zweifel Echnaton. Und das hatte Machtpolitische Hintergründe.

Später verbreitete sich der Monotheismus vorallem in nomadischen Völkern... Und nicht von heute auf morgen... Der Prophet Hosea kreidete zum Beispiel an, dass das Volk Israel mehreren Göttern huldige... (das war etwa 750-725 v.Chr.)...
Es gab also zunächst beides und nicht jeder Prophet oder Schreiber hatt diesselbe Ansicht gehabt... Diese eigene Meinung ist sicher ein ums andere Mal eingeflossen, bis sich der Eingotttglaube dann doch durchgesetzt hatt...

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Aineas
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Die Evolution des Glaubens

03.09.2008 um 21:59

Ein wirklich konstruktiver Beitrag Schdaiff, das muss ich sagen.

Ich werde versuchen, daran anzuschließen:
Im zweiten Buch Mose, dem Exodus, welches zumindest in Hinblick auf die Geschichte Moses über fiktive Geschehnisse berichtet (das habe ich bereits weiter oben erläutert), taucht zum ersten Mal die Bezeichnung JHWE anstatt der Elohim auf. Da diese Offenbarung, in der Gott seinen derartigen Namen verkündet, gemeinsam mit der gesamten Randerzählung nie real stattfand, ist anzunehmen, dass dieses direkte Zeugnis für die Wahrheit des Monotheismus (ich nenne sie jetzt einfach mal so) nachträglich entstand, um die neue Religionsform zu legitimieren. Diese Geschichte dürfte erst als wahre Vergangenheit anerkannt worden sein, als der Abschnitt der Führung der Hebräer nach Israel im Nebel versunken war, da man dieser Mär ansonsten keinen Glauben beigemessen hätte.
Um den Zeitpunkt der religiösen Wende herauszufinden, müssen wir die Historie der Jahre 1500-500v. Chr. näher betrachten, weil man sie temporär dort lokalisieren könnte.

Meines Wissens hielten die Ägypter seit der Mitte des 2. vorchristlichen Jahrtausends Palästina und Israel, zeitweise sogar die Gebiete bis zum Euphrat, in ihrem Herrschaftsgebiet, und büßten sie erst nach dem Ableben des Ramses II. ein. Durch die Seevölker, welche Ramses der 2. 11paarnneunzig zwar am Betreten des Kernlandes hinderte, jedoch den Abfall der nordöstlichen Gebiete, vor allem der Handelsstädte wie Byblos, Tyros und Sidon, nicht mehr zu verhindern vermochte.
Während dieser Periode und der unmittelbaren Folgezeit, muss eine Flucht der Hebräer aus Ägypten einem netten Witz geglichen haben, da sich dies dadurch begründet, dass die Freiheit nicht in den Grenzen des besetzten Israels zu finden war.

Zweifellos erscheint mir allerdings eins: Die Hebräer, wer immer diese gewesen sein mochten, kamen aus oder besuchten Ägypten oder eigneten sich zumindest das dortige Wissen an, da dieses bedeutende Teile ihrer religiösen Schrift prägt (Echnatons Monotheismus, die Geschichte mit dem Wasser teilen usw.).

Heute fehlt mir die Zeit, um weiterzuschreiben, doch morgen werde ich mich bemühen, weitere Informationen zu liefern.

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autodidakt
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Die Evolution des Glaubens

04.09.2008 um 08:55

Endlich einmal eine sinnvollere Frage in diesem Thread! Ich erhoffe mir durch eine weitere Argumentation Leser davon überzeugen zu könne, was mir im Hinblick auf die Verfechter der Gegenseite jedoch nicht so recht gelingen mag, da man meinen Fragen immer aufs neue ausweicht.

Was meinst Du mit Gegenseite, die sogenannten Gläubigen? Falls ja, müsstest Du Dir doch schon gewusst sein, dass Du diesen mit Deiner Argumentation nicht beizukommen vermagst.

Philosophie und Glauben waren seit jeher nicht kohärent, somit verwundert es mich nicht, dass Du hier in diesem Deinen Thread nur unzureichende Antworten findest ... ;)

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Die Evolution des Glaubens

04.09.2008 um 11:51

@ Aineas

Ich versteh Deinen Beitrag nicht ganz:
Willst Du sagen, dass es den Exodus nicht gab?

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replay
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Die Evolution des Glaubens

04.09.2008 um 13:11

Glaube ist Macht
und ermächtigt den Glaubenden s-ich (sein selbst) zu belügen und dafür muss es ein Überich schaffen, welches sein Tun das dem Selbst widerspricht - rechtfertigt.

Es ist also einfach und logisch, dass der Glaube nichts weiter als ein Erklärungsmodell
für etwas IST was sein SOLLE, damit das ICH aus jedem und auch unerklärlichen Grund ein Selbstbeweihräucherungsgefühl erzeugen kann.

Da diese Selbstbeweihräucherung nur dann neue Glücksgefühle erzeugen kann, wenn von Außen neue Impulse nachgeliefert werden sind wir dauernd auf der Suche nach Bestätigung unseres Glaubens.
Und weil das Überich keine Bestätigung liefern kann, weil es ja nicht IST, sondern nur sein SOLLE muss der Glaubende diese Bestätigung erzwingen.

Was dabei in Wirklichkeit herauskommt und herausgekommen ist, könnten wir
in der Geschichte dieses "Glaubensbetrugs" rekonstruieren und wem das nicht reicht - der braucht sich nur den Zustand unserer Welt näher zu betrachten...um zu begreifen
was der Glaube an die Heiligkeit und Unfehlbarkeit des Glaubens anzurichten vermag..

Es wird langsam Zeit dass dieses Überich Sichtbar wird .. damit endlich klar ist, dass der Glaube das wahre Böse und Verwirrende in unserer Wirklichkeit darstellt...

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Die Evolution des Glaubens

04.09.2008 um 13:18

replay schrieb:
dass der Glaube das wahre Böse und Verwirrende in unserer Wirklichkeit darstellt...

Nein, nicht der glaube ist es sondern der Mensch an sich. Der Mensch bzw. das menschliche ist das böse und das verwirrende.

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replay
ehemaliges Mitglied


   

Die Evolution des Glaubens

04.09.2008 um 13:22

Nein, nicht der glaube ist es sondern der Mensch an sich. Der Mensch bzw. das menschliche ist das böse und das verwirrende. t

dann erklär mal - wie Gott den Menschen nach seinem Bilde schaffen konnte
- wenn der Mensch und das menschliche das Böse und Verwirrende selbst ist?

Oder sind es nur doch die menschlichen Erklärungsmodelle welche wir Glauben nennen?
@ emarosa

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Die Evolution des Glaubens

04.09.2008 um 13:28

dann erklär mal - wie Gott den Menschen nach seinem Bilde schaffen konnte
- wenn der Mensch und das menschliche das Böse und Verwirrende selbst ist?

Wen du z.B eine Waxfigur von dir anfertigen lassen würdest dan hieße es nicht das sie deine Charaktereigenschaften unw. besitzt sondern nur dein Optisches erscheinungsbild. Es ist der charakter der einen menschen schelcht amcht und nicht seine Optik

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gaia
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Die Evolution des Glaubens

04.09.2008 um 13:43

Koran - grün - Buch der Mormonen - Blau - die heiligen Schriften Schwarz.
Buch des Gesetzes und liber Legis - Schwarz.
Tolkien rot und Gotteslob Gebetsbuch der Kirchen - rot.

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gaia
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Die Evolution des Glaubens

04.09.2008 um 13:45

Ergänzung - Jeohva ist Minus und Allah ist +, das erste Buch wurde für die Emanzipation geschrieben, denkt man gar nicht gell, ihr radikalen Feministinen Pack, mit nichts zufrieden, und alles immer sofort haben, aber wartet bis ihr es endlich erkennt. Was wir hier schaffen, und das die Gene lange brauchen um es zu verinnerlichen, und an wen zu erst Gedacht wurde, und wer den Fame in der Bibel erhalten hat naemlich, Ave.

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replay
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Die Evolution des Glaubens

04.09.2008 um 14:01

oje emarosa

Wen du z.B eine Waxfigur von dir anfertigen lassen würdest dan hieße es nicht das sie deine Charaktereigenschaften unw. besitzt sondern nur dein Optisches erscheinungsbild. Es ist der charakter der einen menschen schelcht amcht und nicht seine Optik

was ist es denn dann was den Charakter des Menschen schlecht macht - doch nur seine ICHgerechten Erklärungsmodelle namens "Glauben"

Seine Sexualität hat er von Gott, seinen Hunger und sein Kälte und Wärmeempfinden auch - seine Selbsterhaltungstrieb auch - hier bekommt man nichts geschenkt und man kann beten und plärren wie lange man will - ohne dass man nicht auf sich selbst schaut läuft rein gar nichts. Das hat Gott doch alles selbst geschaffen... oder etwa nicht..
Und wenn man sich nur auf seine Selbstlose Bamherzigkeit verlässt, verhungert, verdurstet oder erfriert man/frau und oder - man holt sich sonst eine Krankheit ...

Also geht es im Glauben nur um eines um Selbstbetrug durch das ICH an welchem
Gott nur dann Interesse haben SOLLE wenn wir "selbstlos" sind

Damit sich die schlauen und weniger guten Gläubigen das ICH beweihräuchern und sogar noch gut davon Leben können ;)

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Aineas
Diskussionsleiter
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Die Evolution des Glaubens

04.09.2008 um 16:38

"Ich versteh Deinen Beitrag nicht ganz:
Willst Du sagen, dass es den Exodus nicht gab?"

So siehts aus Niselprim.


Die psychologische Seite hast du wohl formuliert replay, doch obwohl ich von dieser Fakultät nicht viel verstehe (der Humanismus beschäftigt sich zwar u.a. auch mit ähnlichen Themen, allerdings von einem anderen Ausgangspunkt und mit anderen Ausdrücken für bestimmte Begriffe), würde ich behaupten, dass das Schlechte nicht einzig vom Glauben herrührt.
Wenn wir annehmen, dass das Schlechte oder Böse als das dem Streben des Menschen nach besseren Gefühlszuständen widrige ist, wobei es keinen hinreichenden Ausgleich zur Verbesserung dieser schafft, dann wäre auch der Diebstahl der Handlungsfreiheiten anderer, zur eigenen Erweiterung dieser aus Gründen der Macht, eine schlecht zu heißende Tat, die sich allerdings nicht durch den Glauben, sondern durch die egoistische Durchsetzung eines Planes des Eigenwohls wegen begründet.

Wie dem auch sei: Dies tut alles nichts zur Sache, da wir hier lediglich versuchen den tatsächlichen Übergang vom Poly- zum Monotheismus wie wir ihn im Judentum finden, zu entdecken. Echnatons Idee mag zwar als Vorbild für diesen Umbruch gedient haben, soll jedoch nicht das eigentliche Thema sein.

Ach so
Bezüglich:

"Philosophie und Glauben waren seit jeher nicht kohärent, somit verwundert es mich nicht, dass Du hier in diesem Deinen Thread nur unzureichende Antworten findest ..."

Die Philosophie bildet den Rahmen um das Weltbild, welches von den Wissenschaften und den Religionen gebildet wird, wobei es einzig zu Unstimmigkeiten kommt, falls eine Religion Anspruch auf die Beschreibung eines Teils dieses Rahmens erhebt. Dennoch muss beachtet werden, dass selbst dann die objektive Philosophie nicht gezwungen, auf Konfrontationskurs zu gehen, sondern lediglich, die verschiedenen Möglichkeiten der Beschreibung aufzulisten, was an ihrer Ungebundenheit liegt.
Die Philosophie in ihrer elementaren Form ist nämlich nicht an eine bestimmte Vorstellung der Beschaffenheit gebunden und behandelt diese stattdessen als einen Würfel, den es in das Gefüge des Weltbild einzugliedern gilt.

Der Humanismus dagegen, weißt gegenüber vielen religiösen Aspekten eine konträre Einstellung auf und ist ebenso an den entsprechenden Punkten kaum mehr als ein Glaube (z.B. in der Frage nach der Entstehung des Universums), der sich jedoch von den anderen dahingehend unterscheidet, dass die Menschen dabei an der Spitze stehen. Seht dies nun nicht als pauschalen Angriffspunkt, denn wenn ich wider das Christentum argumentiere, halte ich mich im kritisch urteilenden wissenschaftlichen Bereich der Richtung auf, welcher momentan eben diesen Teil unserer Vorstellung auf seine Übereinstimmung mit der Realität prüft.

Und wenn ich das nun mit deiner Aussage abgleiche, darf ich vermuten, dass diese wissenschaftliche Untersuchung deiner Meinung nach lediglich mangelhafte Antworten liefert. Falls dies stimmt, bitte ich dich um deine Verbesserungsvorschläge.

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replay
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Die Evolution des Glaubens

04.09.2008 um 16:53

Glaube egal ob Religiös oder anders

bleibt er unabhängig davon ein Machtinstrument, welches einzig dem Selbstbeweihräuchern dient
und auch dann, wenn es sich auf Humanismus hinauszieht.

Das ICH erzeugt den Glauben - und solange der Mensch auch ohne Gott glaubt
die Krönung der Schöpfung zu sein, bleibt es auch nur ein erbärmlicher Glaube,
welcher die Evolution zum Zwecke der eigenen vermeintlichen Vollkommenheit missbraucht.

Es ist dumm gelaufen ... die Auswirkungen des Glaubens an das was sein SOLLE
und der damit verbundene Missbrauch dessen was IST - sind so weit fortgeschritten, dass sie irreversibel sind...

Die tragischen Konsequenzen



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