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What you give is what you get RSS

58 Beiträge, Schlüsselwörter: Menschen, Glauben, Buddhismus, Karma

zur Rubrik (Spiritualität)AntwortenBeobachten1 BildSuchenInfos

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SchwarzeEule
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What you give is what you get

22.08.2011 um 16:03



What you give is what you get
Oder:
Karmisches Gleichgewicht des Lebens

Eines vorweg:
Ich kann dem jüdisch-christlich-muslimischen Glauben nicht wirklich viel abgewinnen. Das Alte Testament und die Schriften Mohammeds sind meiner Meinung nach nur Verhaltenskodizes, die ihrer Zeit angepaßt waren und als "göttliches Wort" verkauft wurden, um ihnen mehr Geltung zu verleihen. Jeses hatte gute Ideen, allerdimgs glaube ich nicht, daß er signifikant mehr war als ein Visionär seiner Zeit. Und ganz sicher glaube ich nicht an den EINEN Gott. Aber ich respektiere jeden, der diesen Glauben hat, solange er mir nicht dogmatisch kommt und versucht, mich zu bekehren.

Auf der Suche nach "meinem" Glauben habe ich mich mit allen Religionen beschäftigt, am meisten, wegen seiner harmonischen Logik, mit dem Buddhismus. Was grob gesagt jeder über Buddhismus weiß ist, daß man im Leben Karma - gutes und schlechtes - ansammelt und dann nach dem Tode wiedergeboren wird. Soweit nicht ganz falsch, aber auch nicht ganz richtig. Besonders die Schriften Nichirens verfeinern die Lehren Buddhas noch einmal zu einem lebenspraktischen Glauben.

Hier also meine These:
Ich glaube, daß alles, was wir im Leben tun, auch in diesem Leben auf uns zurückfällt. Positive wie negative Taten sammeln sich in unserem "Karmasparbuch" und werden mit dem, was uns an Gutem oder Schlechtem widerfährt, verrechnet. Viele kleine Gemeinheiten, die wir zB einem unbeliebten Klassenkameraden angedeihen lassen, können sich aufsummieren und uns als Blinddarmentzündung "ausgezahlt" werden. Wenn wir einmal besonders selbstlos sind, kann dieses entstandene gute Karma vielleicht durch hundert kleine Glücksmomente zu uns zurückkommen. Wenn wir wegen irgendetwas unverschuldet leidemüssen, wird das Leben uns unser Ertragen des Leides irgendwann mit etwas wunderbarem vergelten.

Ich bin lange Jahre einen Pfad der Gemeinheit gegangen, bin in emotionaler Hinsicht über Leichen gegangen und habe hinter mir viele Scherben zurückgelassen. Dafür hat das Leben mir - deutlich gesprochen - regelmäßig in die Fresse getreten, immer dann, wenn ich gerade dachte, jetzt läuft es gut. Erst nachdem mir ein Freund die Augen geöffnet und mich gezwungen hat, über mich, das Leben und den ganzen Rest (jaja, 42 ;) ) nachzudenken, habe ich angefangen, mich zu ändern - und damit mein Lebenskarma. Einmal habe ich noch groß für meine Verfehlungen "zahlen" müssen, aber seitdem ist mein Leben im Lot.

Wie denkt Ihr darüber?
Könnte zB ein Christ, der ja an die Aufrechnung seines Lebens nach dem Tode glaubt, auch an so etwas glauben?

Würde mich freuen, einige Meinungen dazu zu lesen. :)

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Pascoli
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What you give is what you get

22.08.2011 um 16:21

@SchwarzeEule

Nein glaube ich nicht.
Mit Sicherheit gilt aber die Regel: "so wie du in den Wald rufst, so schalt es zurück"

Wenn man also die Einstellung pflegt, auf die Gefühle anderer Rücksicht nehmen zu müssen, dann werden diese Anderen umgekehrt auch weniger auf einem rumtrampeln.
Wenn man dadurch eine bessere Laune kriegt, dann empfindet man auch kleine unwichtige Dinge als wichtig.

Aber dazu muss an nichts besonderes Glauben. Denn beim Glauben gehts schlussendlich doch immer nur um das eine: um das ICH.

Gerade im Buddhismus ist ja das Gegenteil erwünscht, was dann aber heißt:
In allen Religionen findet sich die Erleuchtung im Gegenschluss zur Lehre.

Die Erkenntnis: "ich weis nur, dass ich nichts weis"

Wenn man also viel über den Buddhismus oder irgend einen andere ideologische Weltanschauung weis, dann ist man genau in die Gegenrichtung in Bezug zur Erleuchtung unterwegs.

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22.08.2011 um 16:22

@SchwarzeEule
Hi, also ich frage mich hald bei deiner Version wenn du nicht an Gott glaubst wieso du an ein Karma glaubst. Gibt es dafür mehr Belege?

Der Mensch ist so veranlagt dass er für alles Gründe sucht und alles in Kategorien einteilen will.
Das ist wichtig und ein wichtiger Schritt in der Entwicklung des Menschen.
Dadurch kann er schnellere und vernünftigere Entscheidungen treffen.
Das große Problem dabei ist dass Menschen viel zu leicht falsche Verknüpfungen erstellen die einen viele Dinge völlig unbegründet falsch beurteilen lassen.

Nur weil einem Menschen etwas Gutes geschieht heißt das nicht dass es von einem höheren Wesen oder einem kollektiven Bewusstsein oder was auch immer kommt.
Unser Gehirn ist einfach viel zu anfällig für solche unlogischen Verknüpfungen.
Wir Menschen akzeptieren nur sehr ungern dass wir etwas nicht wissen oder dass wir für etwas keine Gründe erkennen können (oder dass es möglicherweise auch keine gibt).
Da fällt es viel leichter alles Positive in eine Schublade namens Gott, Karma, Urahnen, Geister, etc. zu stecken als zuzugeben dass es keinen offensichtlichen höheren Grund für gewisse Lebenssituationen gibt.

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SchwarzeEule
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22.08.2011 um 17:04

@Pascoli
Pascoli schrieb:
Wenn man also viel über den Buddhismus oder irgend einen andere ideologische Weltanschauung weis, dann ist man genau in die Gegenrichtung in Bezug zur Erleuchtung unterwegs.
Kannst du das mal bitte genauer erläutern? Ich glaube, du hast dich nicht wirklich mit dem Buddhismus auseinandergesetzt, wenn du so einen Mist verzapfst. Ja, beim Glauben geht es erst einmal um einen selbst, denn wenn man nicht glaubt, gibt es keinen Glauben (irgendwie sinnig, wa?), aber gerade der Buddhismus gibt keine Dogmen á la 10 Gebote, sondern eher "Hilfe zur Selbsthilfe". Und die "Erleuchtung" alleine ist nicht Selbstzweck für den Einzelnen ... dazu ein Satz Nichirens:
"Wenn ein Meister einen guten Schüler hat, werden beide die Buddhaschaft erlangen."
Soll heißen, erst durch Fragen und lernen von- und miteinander können wir erkennen und verstehen, und ohne dies keine Buddhaschaft. Deswegen auch keine Dogmen, denn so wie alle Menschen anders sind, so ist auch der Weg zur "Erleuchtung" für jeden anders.

Aber das gehört eigentlich nicht zum Thema. ;)


@kastanislaus
kastanislaus schrieb:
Hi, also ich frage mich hald bei deiner Version wenn du nicht an Gott glaubst wieso du an ein Karma glaubst. Gibt es dafür mehr Belege?

Nö. ^^ Ich habe das nur mal so deutlich vorne an gesetzt, weil hier teilweise sher christliche Menschen herumfliegen und ich das nur mal klargestellt haben wollte. Weiterhin benutze ich den Begriff "Karma", weil ich keinen besseren Ausdruck dafür habe. Und ich schrieb, ich glaube nicht an DEN EINEN jüdisch/christlich/muslimischen Gott, der so häßliche Sachen macht wie die Welt überschwemmen, rachsüchtig sein und Leute ihre Kinder abschlachten zu lassen. Aber ich glaube einfach, daß es so wie in der Chemie oder Physik immer Ursache und Wirkung gibt, Aktion und Reaktion, so verhält es sich auch mit unserem Leben. Ob man die treibende Kraft dahinter nun Gott, Karma, Sonnenwind oder das fliegende Spaghettimonster nennt ist mir relativ latte.

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Pascoli
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22.08.2011 um 17:33

@SchwarzeEule

tut mir leid, aber auf all den Mist kann man auch in Ruhe bei einem schönen Glas Bier selber kommen,

da muss man/n keinen Buddhameister fragen :D

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SchwarzeEule
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22.08.2011 um 18:11

@Pascoli
Wenn du so ein harter "Realist" bist, wie es sich auch in dem anderen Thread "Können Atheisten an ein Leben nach dem Tod glauben?" andeutet, was bei allen Höllen treibst du dann in einem Forum, in dem es um Spiritualität geht?? Nicht Allmy an sich, aber die Rubrik "Spiritualität" ?
FrankD schrieb:
Was willst du hier?

Ich lasse ja gerne jedem seinen Realismus, aber dann sollte er doch bitte nicht so tun, als wären der Glauben bzw. die Spiritualität/Religiösität eines anderen unwichtig / nichts wert.

Ansonsten lege ich dir das berühmte Dieter Nuhr-Zitat ans Herz... Meine Fresse...

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22.08.2011 um 18:18

@SchwarzeEule

Ich denke @Pascoli wollte damit nur sagen, dass man dein Geschriebenes auch in einem Satz, bzw. Frage ausdrücken könnte, die hier bereits oft gestellt wurde.
Aber abgesehen davon... schwieriges Thema. Ich habe hier schon erlebt, dass da die Meinungen gläubiger Christen teils stark auseinander gehen. Erhoffe dir nicht allzu einseitige und klare Antworten. Mal sehen, was da noch kommt.

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Pascoli
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What you give is what you get

22.08.2011 um 18:29

@SchwarzeEule
Vielleicht verfolge ich einfach nur die Absicht jungen noch unerfahren Menschen ihre geistige Freiheit
zu retten.^^

Trotz aller Milliardenfachen Spiritualität und aller gläubigen Lebenslügen ist unsere Welt zu einer verdreckten und vergifteten Müllkippe verkommen, in der jedes noch so gute Karma bei einer eventuellen Wiedergeburt nur in einer Hölle landen kann.

Möglicherweise liegt die Ursache dafür gerade bei dieser Spiritualität und Gläubigkeit?

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sebii0503
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22.08.2011 um 18:34

falsch, unsere gesellschaft ist oberflächlich und nutzt so etwas aus.
nimmst du rücksicht, wirst du niedergetrampelt.
zeigst du schwäche wird die ausgenutzt

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Keysibuna
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What you give is what you get

22.08.2011 um 18:37

@SchwarzeEule

SchwarzeEule schrieb:
Ich glaube, daß alles, was wir im Leben tun, auch in diesem Leben auf uns zurückfällt. Positive wie negative Taten sammeln sich in unserem "Karmasparbuch" und werden mit dem, was uns an Gutem oder Schlechtem widerfährt, verrechnet.

Von wem oder was wird diese Karmasparbuch verwaltet? Von unfähigen uralten Greisen??

Und wo ist bitte die Beschwerdestelle für diesen fantastischen Spiel??

Das sind nur Wunschdenken von iwelchen sich selbst tröstenden Fantasten.

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Pascoli
ehemaliges Mitglied


   

What you give is what you get

22.08.2011 um 18:44

@sebii0503

Diese Oberflächlichkeit hat ihren Grund darin, dass die Leute lieber glauben als aufmerksam zu schauen und zu denken.

Realismus ist eine sehr komplexe und anstrengende Art der Wahrnehmung, bei der es nicht so sehr um das eigene Wohlfühlen geht, sondern darum die Dinge in einem sehr großräumigen Zusammenhang zu verstehen in dem sich Gut und Böse nur als Empfindung von Angenehm und Unangenehm entwirren.

So gesehen sind Menschen die nur an das Gute glauben die eigentlich bösen in dieser Welt, denn es geht ihnen nur darum, einmal über ihre Mitmenschen zu dominieren, damit sie sich selber mit ihren idealistischen Lebenslügen in einem angenehmeren Licht wahrnehmen können und zu zweiten auch darum, durch Ignoranz von realen Fakten den eigentlichen Freiraum für das wirklich Böse zu gestatten.

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SchwarzeEule
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22.08.2011 um 19:27

Anhang: (43 KB)@22aztek
22aztek schrieb:
Ich denke @Pascoli wollte damit nur sagen, dass man dein Geschriebenes auch in einem Satz, bzw. Frage ausdrücken könnte, die hier bereits oft gestellt wurde.
Und welche/r Satz/Frage wäre das? Ich bin noch nicht so lange hier und habe zugegebenermaßen nicht die Zeit, mich durch teilweise 1000-Seiten-Threads zu lesen... ;)

@Pascoli
Pascoli schrieb:
Vielleicht verfolge ich einfach nur die Absicht jungen noch unerfahren Menschen ihre geistige Freiheit zu retten.^^
Tja, da bist du bei mir wohl falsch, denn ich bin weder jung noch unerfahren. :) Und wenn du andere, mitlesende junge Menschen meinst, dann solltest du denen doch gestatten, sich durch das Lesen anderer Meinungen und Ansichten ihre eigene Meinung zu bilden, oder? ;)

Pascoli schrieb:
Möglicherweise liegt die Ursache dafür gerade bei dieser Spiritualität und Gläubigkeit?
Möglicherweise liegt die Ursache dafür auch bei sogenannten "Realisten", die schon in der Vergangenheit alles mystisch-spirituelle mißachtet und mit Füßen getreten haben und am besten noch unter dem Deckmantel des Glaubens (siehe zB Kreuzzüge) ihre eigenen, für die Allgemeinheit schädlichen Interessen durchzusetzen? Man muß nicht völlig weltfremd sein, um an etwas zu glauben, was alles zusammenhält. Selbst der Wissenschaftsglaube, die totale Überzeugung, daß alles Geschehen im Universum rein naturwissenschaftlich belegbar ist, ist nichts weiter als Glaube. (Sonst würden Mathematiker wohl kaum mit imaginären Zahlen rechnen... ;) )

@sebii0503
sebii0503 schrieb:
falsch, unsere gesellschaft ist oberflächlich und nutzt so etwas aus.
nimmst du rücksicht, wirst du niedergetrampelt.
zeigst du schwäche wird die ausgenutzt
Und warum ist das so? Weil die Menschen zynisch werden und resignieren. Es ist anstrengend, ein "guter Mensch" zu sein, man muß dafür sogar manchmal sein Hirn benutzen. Aber unterm Strich hat man weit mehr davon; ich kenne niemanden, der mit Rücksichtslosigkeit und Ellenbogenmentalität allein bisher wirklich glücklich geworden ist.

@Keysibuna
Keysibuna schrieb:
Von wem oder was wird diese Karmasparbuch verwaltet? Von unfähigen uralten Greisen??

Und wo ist bitte die Beschwerdestelle für diesen fantastischen Spiel??

Das sind nur Wunschdenken von iwelchen sich selbst tröstenden Fantasten.
Das war eine Metapher, du Nase. Genausogut hätte ich von unterschiedlichen Drücken in einem Druckkessel, Schmelzwasser in einem Stausee oder einem Abakus reden können. Und selbst, wenn es nur Wunschdenken ist (es ist genausowenig beweisbar wie alles andere, siehe oben), dann habe ich armer Fantast davon weit mehr - und meine Umwelt auch -, als wenn ich zynisch durch die Welt ginge und sagte "Wozu? Bringt ja doch nichts!"

Nochmal @Pascoli
Pascoli schrieb:
Realismus ist eine sehr komplexe und anstrengende Art der Wahrnehmung, bei der es nicht so sehr um das eigene Wohlfühlen geht, sondern darum die Dinge in einem sehr großräumigen Zusammenhang zu verstehen in dem sich Gut und Böse nur als Empfindung von Angenehm und Unangenehm entwirren.
"Gut" und "Böse" sind sowieso ziemlich schwammige Begriffe, basierend auf dem vorherrschenden Moralkodex einer Gesellschaft. Und hier möchte ich dir zuliebe nochmal auf den Buddhismus zurückkommen: Ersetze in deinem Text "Realismus" durch "Buddhismus", und es kommt immernoch hin. Es geht ja beim Buddhismus nicht primär darum, sich selbst als möglichst toll hinzustellen, sondern eben dieses Allumfassende zu begreifen und danach zu handeln - nicht danach, was jetzt im Moment für einen selbst das Angenehmste wäre, sondern danach, was in einem größeren ZUsammenhang am meisten Nutzen (für viele) und am wenigsten Leid bringt. Paßt damit also auch sehr gut in den moralischen Utilitarismus bei Bentham, Mill und Hume.


@ all:
Habe gerade etwas wieder auf meinem Rechner gefunden. Finde ich - gerade für die "Nicht-Gläubigen" hier - sehr lesenswert.

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Pascoli
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22.08.2011 um 19:34

@SchwarzeEule
SchwarzeEule schrieb:
Tja, da bist du bei mir wohl falsch, denn ich bin weder jung noch unerfahren. :) Und wenn du andere, mitlesende junge Menschen meinst, dann solltest du denen doch gestatten, sich durch das Lesen anderer Meinungen und Ansichten ihre eigene Meinung zu bilden, oder? ;)

Meine Mein-ung ist ja ein bisschen anders. Hoffe also, dass du kein Problem damit hast hier anderen Mein-ungen auch vortragen zu lassen. :D

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SchwarzeEule
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22.08.2011 um 22:32

@Pascoli

Keiner hat das Recht mir zu befehlen, was ich zu tun hab
Wirklich niemand
einfach keiner
das ist ganz allein meine freie Entscheidung
so wie Meinung
oder Kleidung
und die innere und äußere Erscheinung

DÄ / Rebell
In diesem Sinne: Klar. :D
Hatte mich halt nur gewundert... ;)

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zongo
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22.08.2011 um 23:02

@SchwarzeEule

SchwarzeEule schrieb:
aber seitdem ist mein Leben im Lot.

Wenn es für Dich positiv ist, ist es doch in Ordnung ;)

Zwei Sachen möchte ich trotzdem zu bedenken geben:

1. Das von Dir beschriebene System funktioniert mit "Strafe und Belohnung" (vielleicht auch nur mit Strafe). Wäre es nicht besser, wenn Menschen auch ohne so einen spirituellen Überbau die Einsicht entwickeln würden, dass es besser ist, keine "bösen" Taten zu begehen? Also mehr Kant statt Buddha?

2. Im Umkehrschluss könnte man zu der Auffassung gelangen, dass Leute, denen etwas richtig Schlimmes widerfährt, große Schuld auf sich geladen haben - das ginge mir dann zu weit.

LG

Zongo

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What you give is what you get

22.08.2011 um 23:08

Hmmm... also ich sehe kein "Karmisches Gleichgewicht" in der Welt. Die Sonne scheint auf die Anständigen und auf die Schurken und es regnet auf die Anständigen und auf die Schurken. Wenn man dann noch bedenkt, dass es womöglich gar keinen freien Willen gibt, dann macht die Karma-Lehre noch weniger Sinn.
Die Karma-Lehre ist keine Erfindung des Buddhismus, die ist schon früher entstanden. Buddhismus (jedenfalls der Frühbuddhismus) und Jainismus verzichten halt einfach auf das Absolute (Brahman, Gott). Dadurch wird das Ganze aber nur noch problematischer. Ich meine, wieso sollte es in einem Universum, das nicht durch Gott geschaffen wurde, sondern durch Zufall und Notwendigkeit entstanden ist (oder durch Chaos), überhaupt zu so etwas wie diesem Karma-Gesetz kommen?

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What you give is what you get

22.08.2011 um 23:37

@zongo

All die Karma-Gläubigen (das sind ja über eine Milliarde wenn man all die Hindus, Jainas, Buddhisten, Esoteriker etc. dazurechnet), werfen doch allen Menschen vor, sie seien für die Übel, die ihnen widerfahren, selbst verantwortlich.
Ich wüsste nicht, wieso ich diesen Glauben teilen sollte, wo doch sowohl die Alltagserfahrung wie auch die Vernunft, dagegensprechen.

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22.08.2011 um 23:38

@Arikado
Trotzdem nicht ganz so primitiv wie der dualistische Dogmatismus.

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22.08.2011 um 23:41

@paranomal

Ein anderes Konzept halt, aber genauso überflüssig.

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What you give is what you get

22.08.2011 um 23:43

@Arikado

Das schon, aber eines das das Leben rein praktisch viel mehr einschränkt.



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