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What you give is what you get RSS

58 Beiträge, Schlüsselwörter: Menschen, Glauben, Buddhismus, Karma

zur Rubrik (Spiritualität)AntwortenBeobachten1 BildSuchenInfos

Seite 3 von 3 123
   

What you give is what you get

27.10.2011 um 16:19




komisch :alien: ich bekomme/ bekam nie was ich gebe/ gab.
Ich halte so ein Gleichgewichts-und Karma-Gerede für absoluten Schwachsinn!
Wenigstens hab ich dazu gelernt und haushalte jetzt mit meinem Geben besser. ;)

Manchmal bekommen Menschen die nicht nachdenken und mit dem Ellenbogen durchs Leben rennen viel mehr als sie überhaupt verdienen. Schon mal überlegt?? ;)

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Nasilu
ehemaliges Mitglied


   

What you give is what you get

27.10.2011 um 16:22

@Pausinchen

Gebe, wenn du es gerne tust, dann hast du bereits was wiederbekommen.

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What you give is what you get

27.10.2011 um 16:27


@Nasilu Ich tue das und ich gebe gern.
Ist wohl eine meiner nicht so nützlichen Eigenschaften ;)
Helfersyndrom hab ich schon überwunden.

Aber es soll ja hier nicht um mich gehen.

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Nasilu
ehemaliges Mitglied


   

What you give is what you get

27.10.2011 um 16:43

@Pausinchen

Nehmen wir ein Mensch hält sich für besonders liebevoll und in dem Aspekt könnte man es auch annehmen, er denkt aber auch, er ist viel liebevoller als seine Mitmenschen. Die Konfrontation mit seinen Karma wäre nicht so liebevoll wie erhofft, weil die Selbsterhebung gravierender und eigentlich überhaupt nicht liebevoll ist.

Das soll jetzt nicht auf dich gemünzt sein, nur eine mögliche Erklärung zum Karma.

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What you give is what you get

27.10.2011 um 16:46

Ich glaube nicht, dass Gutes in Wort und Tat irgendwann vergolten wird
und schon allein der Gedanke an eine Entschädigung schmälert die
jeweilige gute Tat. Entweder man macht's, oder man lässt es sein.
Der Erwartung auf Entschädigung folgt ohnehin die Enttäuschung,
wenn man nicht das gute Gefühl als genug ansieht.

Und wenn ich es nie wieder mache, hier ein Beispiel:

Im TV zeigte man neulich einen jungen Mann beim fingierten Ladendiebstahl
einer Tafel Schokolade und war auf die Reaktion der Kunden aus, die dies
beobachteten. Es ging von dem Melden an der Kasse, über's Ausschimpfen
bis zum Darüber-Hinwegsehen und mir fiel ganz spontan ein, dass ich zu
ihm gesagt hätte: "Gib her, ich zahl's mit an der Kasse, dann haben wir beide
ein gutes Gewissen."

Ob jemand das für mich tun würde, werde ich nicht ergründen können,
denn ich klaue nicht. Übrigens, es ging um einen Ein-Euro-Artikel und keinen
Ring von Cartier. Deswegen konnte ich mir diesen Gedankengang auch in
der Realität vorstellen.

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Nasilu
ehemaliges Mitglied


   

What you give is what you get

27.10.2011 um 16:50

Aus spiritueller Sicht geht es eigentlich auch nicht darum entlohnt zu werden, sondern darum, das man sich alles selbst antut.

Die Religionen haben sich aber überwiegend einen Dreck drum geschert.

@ramisha

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What you give is what you get

27.10.2011 um 16:55

@Nasilu
Na, dann habe ich u.U. das Thema verfehlt, denn ich
schere mich einen Dreck um die Religionen.

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Nasilu
ehemaliges Mitglied


   

What you give is what you get

27.10.2011 um 17:09

@ramisha

Wieso? Deine Haltung stimmt doch mit dem Evangelium überein, nichts zu erwarten, andernfalls gibt man auch nichts.

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What you give is what you get

27.10.2011 um 17:13

@Nasilu
Reden wir jetzt an einander vorbei?
Ich gebe und erwarte nichts!

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Nasilu
ehemaliges Mitglied


   

What you give is what you get

27.10.2011 um 17:23

@ramisha

und damit hast du nicht das Thema verfehlt, sondern exakt getroffen.

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What you give is what you get

27.10.2011 um 18:43


@Nasilu
@ramisha

ich erwarte zB nie eine Entschädigung für das was ich tue oder gebe.
Das da oben war nur ein Résumé von vielen Jahren und Erfahrungen.

Erstaunlich daran ist, daß man machmal sogar noch dafür in den Hintern getreten wird, weil man hilft und die Person es dann als selbstverständlich ansieht, daß man ihr hilft oder einfach immer da ist für sie. Solche zum Glück sehr wenigen Ereignisse haben mich dann zum Nachdenken gebracht und mich beim Geben 1. besser aussuchen lassen und 2. ein paar Gänge zurück schalten lassen. ;)

weil mich hier eh keiner kennt ein Beispiel:
Ein enges Familienmitglied hat sich in Notlage befunden, ich: immer geholfen, weil ist ja Familie; Selbstverständlichkeit für mich.
Ich bekam nie ein kleines Danke; -->ein Zeichen der Freude über dies und das hätte mir als "Danke" völlig gereicht! Im Laufe der Zeit wurde es dann zur Selbstverständlichkeit, daß ich helfe mit verschiedenen Dingen... materiell, finanziell (obwohl selber nicht viel Kohle ;) )
Irgendwann habe ich dann mitbekommen, daß übelst hinter meinem Rücken von besagter Person über mich gelästert wurde, weil ich selbstlos half. Ich habe mir daraufhin schweigend herausgenommen nicht mehr zu helfen (auch, wenns mir schwer fiel) und daraufhin wurde die Gute dann richtig sauer. ;)

Vor paar Jahren habe ich den Kontakt abgebrochen. Meinetwegen. Tat mir sehr gut.
Nach 2 oder 3 Jahren hab ich von einem anderem Familienmitglied erfahren, daß sie sehr traurig wäre darüber. Meine Reaktion darauf: o.O Ich blieb innerlich total kalt, es war mir egal und ich glaubte es eh nicht.
Ich bin sehr geduldig und es dauert sehr, sehr lange bis jemand richtig bei mir ausgespielt hat, Kontakt abbrechen ist für mich die allerletzte Option, aber wenn's rum ist, ist es rum. ;)


Ich hoffe das war nicht zu sehr off topic, aber es erklärt, hoffe ich, meine Einstellung dazu.

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Fabiano
ehemaliges Mitglied


   

What you give is what you get

27.10.2011 um 18:52

@Pausinchen

Ich kann das sehr gut nachvollziehen, weil ich ähnliches erlebt habe. Klar erwartet man wenigstens ein Dankeschön. Und wenn man sich für jemand anderen wirklich richtig ins Zeug gelegt hat und alles gegeben und bekommt statt eines Dankeschön dann tatsächlich auch noch einen Tritt in den Hintern, dann ist das alles andere als eine gute Erfahrung.

Ich habs wie gesagt ähnlich erlebt. Und seitdem bin ich was das geben anbetrifft auch um einiges zurückhaltender geworden.

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Nasilu
ehemaliges Mitglied


   

What you give is what you get

27.10.2011 um 19:56

@Pausinchen

Ich denke, das Familienmitglied ist u.a. eifersüchtig auf dich, deshalb auch keine Dankbarkeit.

Allerdings kann ich dir nur empfehlen, dich nicht darauf einzulassen und dein Verhalten nicht davon abhängig zu machen.

Die innerliche Kälte ist sehr schade, du solltest auf jeden Fall noch einmal darüber nachdenken. Was würdest du dir in der umgekehrten Situation wünschen?

Verzeih ihm/ihr, aber stell dich darauf ein, nichts hat sich verändert. Viele Menschen sind/verhalten sich wie kleine Kinder, sie können es einfach nicht besser. Fall nicht auf sie rein, aber lass sie auch nicht fallen.

(Kleine Kinder bitte nicht wörtlich nehmen, die haben eigentlich nichts damit zu tun)

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What you give is what you get

27.10.2011 um 20:03

@Nasilu
Verzeihen- vielleicht hab ich das schon getan. Ich denke nicht wirklich darüber nach.
Person = für mich gestrichen. Tut mir nicht gut = beibt gestrichen, weil es alles wieder von vorn anfangen würde.
Lass sie nicht fallen
mag sein, daß ich jetzt wie ein Arsch rüber komme, aber:
seit wann bin ich für alle Menschen verantwortlich? Weil uns das Blut verbindet? Zu spät. Wie gesagt sie hatte eine Millionen Chancen.
Ich bin ein lieber, verantwortungsvoller, mitfühlender Mensch, aber wen ich aus meinem Leben streiche der hat es ganz sicher verdient.

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Nasilu
ehemaliges Mitglied


   

What you give is what you get

27.10.2011 um 20:30

@Pausinchen

"mag sein, daß ich jetzt wie ein Arsch rüber komme, aber:"

Das denke ich nicht, wer hat nicht schon einmal einen Menschen aus seinen Leben gestrichen.

Ich werde deine Einstellung respektieren, weil ich sie auch verstehen kann und hoffe trotzdem, irgendwann nehmt ihr euch wieder in den Arm.

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What you give is what you get

28.10.2011 um 15:42

Das, was ich für Menschen in der Vergangenheit getan habe,
habe ich längst abgehakt und ob Dank oder nicht ist wurscht.

Das Einzige, das ich möchte, ich möchte nicht mehr die
Erwartungshaltung haben, dass das, was ich Gutes tue,
auch wieder zurück kommt. Denn ab und zu erwische
ich mich dabei, dass ich mir auf die Schulter klopfe und
sage: Gut gemacht, und irgendwann wird sich das mal
auszahlen!

Davon MUSS ich wege kommen und einfach tun und nichts mehr erwarten!

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Nasilu
ehemaliges Mitglied


   

What you give is what you get

28.10.2011 um 19:25

@ramisha

"Denn ab und zu erwische
ich mich dabei, dass ich mir auf die Schulter klopfe und
sage: Gut gemacht, und irgendwann wird sich das mal
auszahlen!

Davon MUSS ich wege kommen und einfach tun und nichts mehr erwarten!"

Halte ich auch für kein Drama, du solltest aber nicht versuchen irgendein Ideal zu entsprechen.
Es gibt auch ein Grund, warum wir uns so oder so fühlen, mitunter habe ich ganz üble Gedanken die in mir hochkommen und ich "schäme" mich dafür. Dann sage ich mir, unterdrücke sie nicht, nur weil du sie nicht wahrhaben willst, sondern finde lieber die Ursache raus, sonst wirst du es nie verstehen.

(Soll jetzt nicht heißen, alles zu tun, was einen in Kopf kommt.)

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What you give is what you get

29.10.2011 um 12:20

Eine alte Freundin reibt mir immer ihren weisen Spruch unter die Nase:
"Zu viel Gutheit ist Dummheit!"
und ich nehme an, sie wird damit Recht haben.

Ich glaube nicht, dass das, was man Gutes getan hat, wieder auf einen
zurückfällt - da ist das Leben doch manchmal ziemlich ungerecht.

Aber wer keine Erwartungen hat, kann auch nicht enttäuscht werden
und so machen wir weiter wie bisher.

Am meisten Spaß machen spontane Dinge, wo man im Nachhinein feststellt,
dass man erst gehandelt und dann darüber nachgedacht hat und vor allem
machen sie dann Freude, wenn man sie nicht bereut.



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