Neu hier? Konto erstellen...
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Spiritualität Philosophie Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Träume Umfragen Unterhaltung
+

nan madol die basalkstadt wofür? RSS

31 Beiträge, Schlüsselwörter: Basaltstadt, Nan Madol

zur Rubrik (Ufologie)AntwortenBeobachten7 BilderSuchenInfos

Seite 2 von 2 12
   

nan madol die basalkstadt wofür?

29.03.2005 um 02:26



Nan Madol



Unsere Reise führt uns nach Pohnpei. Früher bekannt auch als Ponape (Pohn-ah-pay) gehört diese dschungelbewucherte Insel zu der riffumringten Inselgruppe der Carolinen. Bekannt ist sie für ihre hohen grünen vulkanischen Klippen. Pohnpei liegt ungefähr 8 Grad nördlich vom Äquator und ist die Hauptstadt der Föderativen Staaten von Mikronesien (FSM).

Wenige Kilometer von Pohnpei entfernt, die kleine Insel Temuen, doch keiner der Eingebohrenen nennt sie so, alle sagen Nan Madol.

So hieß die Basaltstadt auf der Insel.

Nichts erinnert in Nan Madol an die heitere Architektur der Südsee. Diese düsteren Anlagen scheinen aus einer anderen Welt hierher verpflanzt worden zu sein. Sie wirken fremd. Weite Strecken liegen nur noch die Grundmauern frei. Alles andere verschlang der Urwald.Über 400.000 Basaltsäulen wurden in 80 Bauwerken aufeinander getürmt, oft 10 Meter hoch. Einzelne Stangen, bis zu 12 meter lang, über 10 Tonnen schwer. 10 Tonnen, das Gewicht von 10 Personenwagen. Wer hat hier und warum diese gigantische Anlage erbaut? Wieviel Arbeiter brauchte man und wie lange mussten sie schuften um diese Schwergewichtenanmadol6 aufeinander zu türmen? Wo lebten sie alle? Auf dieser kleinen Insel bestimmt nicht.

Wie haben sie die Basaltstangen transportiert? Viele Fragen, die eine kleine Insel stellt. Weder Zeichen noch Schriften geben Auskunft. Die Eingebohrenen verstummen, wenn man sie fragt.

Die Legende aber berichtet: Ein fremder Gott mit einem feuerspeienden Drachen brauchte nur einen Zauberspruch zu sagen und schon flogen die riesigen Basaltsäbe aus einem weit entfernten Steinbruch übers Meer und türmten sich aufeinander.

War es ein Drache? Kaum, aber wie sonst sollen Naturmenschen einen technischen Vorgang beschreiben, den sie noch nie gesehen haben?

(Quelle: http://nanmadol.de/)


Die Wahrheit ist seltsamer als die Fiktion, weil die Fiktion Sinn machen muss.

melden
Scorpion25
Diskussionsleiter
Profil von Scorpion25
dabei seit 2004

Profil anzeigen
Direkte Nachricht

   

nan madol die basalkstadt wofür?

29.03.2005 um 05:11

aber ich frage mich schon die ganze zeit warum basalt ??? währen steine nicht einfacher gewesen und sauberer

gruss andre

Gruss ScOrPiOn

._._._._._._._._._._._._._._._.


melden
   

nan madol die basalkstadt wofür?

29.03.2005 um 05:25

Basalt



vgl. Obsidian, Rhyolith
Bezeichnung: von lateinisch basaltes, älter basanites, nach der Landschaft Basan im Osten Palästinas

lexikalische Definition
der; weit verbreitetes junges Ergussgestein, grauschwarz bis schwarz, dicht, in Form von Kuppen, Decken, Strömen, häufig auch eckig-säulig zergliedert durch Abkühlung; Gemengteile: Plagioklas, Augit, Olivin

Eigenschaften
schwarz oder grünlichschwarz, teils mit rötlichen oder bräunlichen Verwitterungskrusten;
feinkörnig und dicht; oft von Bläschen oder Mandelhohlräumen durchsetzt, kommt in (hexagonal) säuligerAbsonderung vor

Vorkommen
in Deutschland im Vogelsberg, in der Rhön und im Westerwald, in den mitteleuropäischen Mittelgebirgen sowie in West- und Nordwesteuropa, schöne Säulenbasalte in Nordirland und Schottland

Zusammensetzung
Haupbestandteile in der Grundmasse und als Einsprenglinge sind Plagioklase ( Anorthitgehalt 50-70%) und Pyroxene. Die dunkle Färbung ist durch die Pyroxene sowie durch feinverteilten Magmetit und Ilmenit verursacht. Weitere Bestandteile sind Olivin und im geringeren Umfang Amphibole, Feldspatvertreter und Biotit, aber auch Quarz und andere Kieselsäureminerale.

Verwendung
Basalt ist ein festes, zähes Gestein, das nur langsam verwittert. Entsprechend wird der Basalt hauptsächlich als Schotterstein für den Untergrund von Bahnstrecken und Straßen eingesetzt sowie als feiner Split (Grus) im Wegebau. Er wird auch als Kleinpflaster, im Wasserbau und zur Herstellung von Stein- und Glaswolle auch genutzt.




Die Wahrheit ist seltsamer als die Fiktion, weil die Fiktion Sinn machen muss.

melden
   

nan madol die basalkstadt wofür?

29.03.2005 um 05:37

Charakteristik

Basalt ist in der Welt bekannt als ein vulkanischer Stein, welchen man zu den Rohstoffen zuordnen kann, deren Lebensdauer nicht nur Jahrhunderte sondern auch Jahrtausende überwunden hat. Basalt ist ein Naturprodukt, das kontinuierlich in einem Schachtofen geschmolzen wird. Dieser Ofen wird mit Gas auf eine Temperatur von 1280 °C erwärmt und bei einer Temperatur von 1200 °C wird Basalt in Stahl-oder Sand- Formen abgegossen. Nach der Kristallisation wird Basalt aus diesen Formen herausgenommen und in durchlaufende Kühlofen, bis zur Abkühlung gelegt. Die ausgezeichneten physikalischen Eigenschaften des Basalts kann man vor allem in der Industrie ausnützen. Schmelzbasalt hat seine Kunde praktisch schon in der ganzen Welt- Länder der EU, USA, Kanada, Mexico, Indonesien, Japan und Australien - gefunden.


Die Wahrheit ist seltsamer als die Fiktion, weil die Fiktion Sinn machen muss.

melden
   

nan madol die basalkstadt wofür?

29.03.2005 um 05:48

Ebenfalls aus Basalt ist der bekannte `Stein von Rosetta`. Aus der Analyse können weitere Eigenschaft herausgelesen werden:

Material des Steines: Basalt, seine Eigenschaften und seine Vorkommen
Der Stein von Rosette besteht aus einem tischgroßen Stück Basalt, einem Vulkangestein mit Superlativen: Basalt ist der verbreitetste magmatische Gesteinstyp und gilt als der witterungsbeständigste Naturstein überhaupt.
An seinem Lagerort unterscheidet man einige unterschiedliche Basalte, so die Riftbasalte aus Spaltessystemen der mittelozeanischen Rücken, die große Teile der ozeanischen Kruste einnehmen. Die Alkalibasalte der ozeanischen Inseln befinden sich innerhalb der ozeanischen Platten und besitzen eine breite Streuung verschiedener chemischer Gewichtungen oder Tendenzen. Kontinentale Plateaubasalte treten als mächtige Plattenergüsse innerhalb stabiler Kontinentalregionen auf und sind im Vergleich zu den Riftbasalten reich an Kalium und sogenannten inkompatiblen Spurenelementen wie Barium, Strontium und Thorium. Die Inselbogenbasalte werden nach low-K-tholeiit-Typ und kalk-alkalinen Basalttyp unterschieden.
Natürlich ist für uns der kontinentale Basalt der interessanteste, da eine Gewinnung von ozeanischem Basalt gerade im Altertum recht unwahrscheinlich ist.
Die Basaltvorkommen in Sibirien, Nord- und Südamerika, Island, Schweden und Deutschland können wegen zu großer Entfernung wohl auch ausgeschlossen werden. Auch die mächtigen Ergüsse in den Drakensbergen in Südafrika und in Indien erscheinen irrelevant. Daher ist es wohl unverkennbar, dass nur die Basalte aus dem syrisch-ostafrikanischen Grabenbruchsystem infrage kommen, also die Gebiete der heutigen Staaten Äthiopien und Kenia in Afrika und Israel, Jordanien und Syrien in Kleinasien.
Auch in Ägypten fand man Basalt. So im für seine Halbedelsteine berühmten Wadi Hammanad, doch ist über den Abbau in damaliger Zeit nichts bekannt. Anders bei den Basaltvorkommen in Assuan, die seit der Zeit von Fajjum gefördert wurden. Man weis, dass daraus bereits im alten Reich die Fußböden von Totentempeln hergestellt und in der vierten und fünften Dynastie auch die Sarkophage der Pharaonen daraus gefertigt wurden. Dieses bedeutet, dass hier tatsächlich Basaltblöcke in ausreichender Größe gefunden wurden. Dennoch sollte man die benachbarten Gebiete nicht außer Acht lassen, denn Ägypten trieb schließlich viel Handel mit Rohstoffen, in erster Linie sind Gold, Türkis und andere Prunkstoffe importiert worden.
Die antike Namensgebung des Basaltes nach einem Gebiet in Syrien (Ra s al Basit), weist eindeutig darauf hin, dass damals in Syrien schon Basalt gefördert worden ist. Aus Israel, einem Nachbarland, wird noch heute der Tiberias, ein fleckiger Basalt, exportiert. Israel und Syrien sind nicht nur näher als Kenia, mit diesen Gebieten ist der Kontakt bewiesen. Zu ptolemäischer Zeit herrschten dort die Seleukider, mit deren Königshaus ein Verwandtschaftsverhältnis bestand.
Leider findet sich in der Literatur kein Hinweis darauf, ob der Stein aus Tiberiasbasalt besteht, was den Import aus den Seleukidergebieten endgültig beweisen würde. Vorläufig sagt die Tatsache, dass der Stein im selben Jahr angefertigt wurde, in dem die Hochzeit von Ptolemaios V Epiphanes und einer Tochter von Antiochos III stattfand, wohl genug aus.
Doch bei der Recherche nach dem Ursprung des Steins von Rosette tritt noch ein Problem auf: Infolge der säuligen Absonderung im Anstehenden lassen sich von Basalt keine großen Blöcke gewinnen, denn bei einem umfangreicheren Magmaaufstieg bleiben in Schlotnähe mächtige basaltische Massen stehen, die unter einer Decke aus Lockermaterial nur langsam von außen nach innen erstarren kann. Dabei treten Schrumpfungsrisse auf, die zu säuligen Strukturen in den vulkanischen Gesteinsmassen führen. Somit lassen sich lediglich aus poröser Basaltlava, an der Oberfläche eines Lavastroms entstanden und daher wenig klüftig, Quader fast beliebiger Größe herauslösen.
Diese Lava ist ein von vielen Gasblasen durchsetztes Basaltgestein und daher sehr porös, dieses sieht man dem Stein von Rosette auch durchaus an, allerdings nur auf den Bildern, die vom Britischen Museum selbst herausgegeben werden. Da Basalt ansonsten sehr witterungsbeständig ist, kann seine abgenutzte Oberfläche nur auf diese Porösität zurückzuführen sein.
Letztlich ist Assuan als Herkunftsort sehr wahrscheinlich, da es zum Herschaftsgebiet Ägyptens gehörte und der Transport durch den Nil erleichtert wird. Die kleinere Entfernung und die geführte Argumentation sprechen für einen Nubischen Import. Diese Beweisführung beruht zwar auf Indizien, doch nur mit einer Gesteinsprobe wäre eine genauere Herkunftsbestimmung möglich. Doch selbst diese ist fragwürdig: Alle dunklen Vulkangesteine sehen ähnlich aus und sind häufig auch mit Hilfe von Dünnschliffen nicht immer zu identifizieren.


Die Wahrheit ist seltsamer als die Fiktion, weil die Fiktion Sinn machen muss.

melden
felippo
ehemaliges Mitglied


   

nan madol die basalkstadt wofür?

30.03.2005 um 00:39

@Scorpion

Die Basaltsteine sind doch ideal. Man muß sie nur aus dem Steinbruch abtransportieren. Bearbeitet werden müssen sie nur an den Enden. Außerdem ist die Oberfläche sehr glatt, wie gescliffen. Man braucht die Steine nur noch aufeinanderstapel. Mörtel entffällt auch, da durch die glatte Oberfläche keine Fuge entsteht.

Gruss Felippo

Erst denken, dann schreiben

melden
   

nan madol die basalkstadt wofür?

31.03.2005 um 02:16

@Scorp, Felippo und blue

Sehr informativer Thread, wieder was gelernt.

Auf Ponape und den Karolinen hätte ich wohl besser auch kurz Station machen sollen, sieht sehr interessant aus. Hatte es nur bis Port Moresby geschafft.

melden
felippo
ehemaliges Mitglied


   

nan madol die basalkstadt wofür?

31.03.2005 um 03:14

Merci beaucoup, je me réjouis qu?il te plaît

Bonne nuit

Erst denken, dann schreiben

melden
   

nan madol die basalkstadt wofür?

31.03.2005 um 03:26

de rien

melden
Scorpion25
Diskussionsleiter
Profil von Scorpion25
dabei seit 2004

Profil anzeigen
Direkte Nachricht

   

nan madol die basalkstadt wofür?

26.11.2005 um 00:24

Ich werde den Tread mal Giessen^^

Gruss ScOrPiOn

._._._._._._._._._._._._._._._.




melden




An dieser Diskussion können nur angemeldete Mitglieder teilnehmen.

Jetzt kostenlos Mitglied werden!


Diese Diskussion per E-Mail abonnieren:



88.789 Mitglieder
Benutzer oder E-Mail

Passwort (vergessen?)


Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen die beliebtesten Diskussionen direkt per E-Mail.

Themenverwandt
Ausserirdischer intelligenter Computervirus - der erste Kontakt34 Beiträge


Anzeigen heute ausblenden