Da im Moment noch viel offen ist, muss man auch folgendes berücksichtigen: Die Sintflutmassen könnten die Spaltprodukte wesentlich schneller zur Erdoberfläche gespült haben, als das Alvarez unter normalen Bedingungen bei den sowjetischen A-Bomben-Versuchen feststellte.
Da die Sprengung der RS ja der erste Akt der Katastrophe war, könnte durch den Sintflutregen und die Zeitdifferenz bis zum 2. Akt (Explosion der Schutzengel unter der Erdkruste) auch das 137Cs stratigraphisch in den untersten Schichten liegen.
All das sind derzeit nur Überlegungen.
Fakt ist nur eines: In der Dissertation ist mal hilflos bezüglich der Ba-anomalie, wie folgendes Zitat zeigt:
Der starke Anstieg des Bariums (~10 fach; Abb. 16) kann hierbei nach den Ergebnissen der XRD- Untersuchungen nicht durch den Eintrag oder die synsedimentäre Neubildung von Ba-reichen Mineralphasen (Viterit, Baryt) (Bishop, 1988; Dymond et al., 1992) erklärt werden. Er tritt in Rancho Nuevo, ebenso wie in anderen Profilen NE-Mexikos (Stüben et al., 2004) wie auch weltweit (Ramkumar et al., 2004), als isolierterPeak auf.
Das ist der entscheidende Punkt und ich bin mir ziemlich sicher, dass (solte es keine bisher unbekannten Mechanismen geben, die ein Gleichgewicht der Ba-Isotope einstellen) bei neueren Untersuchungen hier überdurchschnittlich 137Ba festgestellt wird und so der Beleg für die Atom-Explosion in grauer Vorzeit vorliegt. Wie die Details während der Katastrophe wirklich abgelaufen sind, wird man wohl erst nach und anch feststellen.