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Der Abschied naht

... aus dem Blog von Cathryn   Profil von Cathryn

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Der Abschied naht


19.02.2009 um 07:07, 2 Kommentare
Noch 5 Wochen arbeiten und dann noch mal 4 Wochen Urlaub und dann neigt sich meine Zeit in den USA dem Ende zu.
Meine Gefuehle sind gemischt.
Einerseits freue ich mich auf Deutschland, freue mich, meine Familie und meine Freunde wieder zu sehen, wieder in Laeden einzukaufen, in denen es Dinge gibt, die ich kenne, liebe und vermisse, wieder in meiner Stadt zu sein, in meiner Lieblingskneipe, mein Lieblingsbier trinken, meine Freunde treffen - aber auf der anderen Seite habe ich all das hier mittlerweile auch.
Eine Kneipe in der ich (fast) alle kenne, Freunde - und mit meinem Freund und seiner Mutter, seinem Vater, den Schwestern und dem kleinen Bruder, auch eine Familie.
Ich werde vermissen, was mir einst fremd war - und vielleicht wird mir fremd sein, was ich vermisse.
Ich habe irgendwie auch Angst davor, nach hause zu kommen, denn das Leben in Deutschland ging weiter ohne mich, neue Familienmitglieder wurden geboren, es wurde geheiratet und es wurde umgezogen. Menschen haben sich vielleicht veraendert und vielleicht habe auch ich mich veraendert, ohne es zu wissen. Ich bin zwiegespalten zwischen Freude und Furcht.
Was, wenn so viel veraendert ist, dass ich mich nicht wieder einfinden kann?
Und was, wenn so viel veraendert ist, dass ich mich fehl am Platz fuehle und nicht mehr weiss, wer ich bin und wohin ich gehoere?
Es hat mich ein paar Wochen gekostet, mich in den USA einzugewoehnen, nun fuehle ich mich zuhause, auch wenn ich oft umzog und oft den Staat wechselte.
Ich weiss, dass ich eigentlich zo gut wie ueberall Freunde finden kann, mich fast ueberall einleben kann - aber was, wenn ich meine Freunde in Deutschland nicht "wiederfinde" und mich nicht "zurueckleben" kann?
Was, wenn ich mich heimatlos fuehle, zwischen zwei Kontinenten?

Fragen ueber Fragen ...
0 Ja. Zunächst fühlt man sich ein wenig heimatlos. Alles ist auf jeden Fall anders und doch vertraut, wenn man länger mal wieder daheim ist.
Immerhin: so bietet sich eine gute Chance, in eine Gegend zu ziehen die vielleicht ebenfalls ganz anders ist und an die man sich wieder neu gewöhnen muss. Mittlerweile sehe ich das als Bereicherung an, weil man eben nicht wie viele andere einfach "hängen" geblieben ist, sondern nach wie vor in gewissem Rahmen flexibel agieren kann.
Nicht der tödliche "9 to 5" Rhythmus, den man normalerweise hat. Und dieser Rhythmus ist sicherlich etwas, was ich absolut nicht vermisse.
0 veränderungen gibt es ständig, mal gravierende, mal weniger beachtenswerte..deine ist auf jeden fall der ersten kategorie zuzuordnen :D
ich hoffe, dein wiederkommen wird unkompliziert sein :)
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