Die ordnende Kraft im Hintergrund lässt Wasser durch Haufenmoleküle zu geometrischen Formen zusammenfügen.
Diese übergeordneten Strukturen sind nicht irgendwelche Formen, sondern ausschließlich die fünf ,platonischen Körper': der Tetraeder, Hexaeder, Oktaeder, Dodekaeder und der Ikosaeder!




Schon ein einziges H20-Molekül bildet einen winzigen Tetraeder (eine gleichseitige Pyramide), das sich beispielsweise zu dodekaederförmigen Strukturen aus zwanzig einzelnen Molekülen verbinden kann, die dann dem Muster eines Fußballes gleichen.

Auf diese Weise entstehen im Wasser komplexe, stabile Strukturen, die sogar im Wasserdampf bestehen bleiben. Sie müssen also eine sehr große Energie in sich tragen, man könnte dies auch als eine außerordentlich hohe Informationsdichte bezeichnen.
Der Ordnungsgrad dieser Wasserstrukturen ist ebenso hoch wie der von Kristallen (die höchste Ordnungsstruktur, die wir kennen), weshalb man sie auch ,flüssige Kristalle' oder ,kristallines Wasser nennt.


fantastischen Beispiele sind die wunderschönen Schneekristalle mit ihren vielfältigen Strukturen :)