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Dunkel war’s, der Mond schien helle

... aus dem Blog von Jofe   Profil von Jofe

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Dunkel war’s, der Mond schien helle


20.03.2010 um 00:09, keine Kommentare
Dunkel war’s, der Mond schien helle,
Schneebedeckt die grüne Flur.
Als ein Wagen blitzeschnelle
langsam um die runde Ecke fuhr.

Drinnen saßen stehend Leute,
schweigend ins Gespräch vertieft,
als ein totgeschossener Hase
auf der Sandbank Schlittschuh lief.

Und auf einer roten Bank,
die blau angestrichen war,
saß ein blondgelockter Knabe
mit kohlrabenschwarzem Haar.

Neben ihm ’ne alte Schrulle,
zählte kaum erst sechzehn Jahr,
in der Hand 'ne Butterstulle,
die mit Schmalz bestrichen war.

Droben auf dem Apfelbaume,
der sehr süße Birnen trug,
hing des Frühlings letzte Pflaume,
und an Nüssen noch genug.

Eine Kuh, die saß im Schwalbennest
mit sieben jungen Ziegen,
die feierten ihr Jubelfest
und fingen an zu fliegen.

Der Esel zog Pantoffeln an,
ist übers Haus geflogen,
und wenn das nicht die Wahrheit ist,
so ist es doch gelogen.

Verfasser unbekannt!!





Bin durch Zufall über dieses Gedicht, das ich warscheinlich schon zu meiner Schulzeit kannte (kommt mir jedenfalls so vor, es dort vor gut 30 Jahren das erste mal gehört/gelesen zu haben), gestolpert!!


Finde es recht amüsant und wünsche viel Spas beim lesen!!
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