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Eisregen

... aus dem Blog von kamolakopude   Profil von kamolakopude

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Eisregen


11.10.2007 um 22:08, ein Kommentar


Lyrics

Meine Mutter hat mich nie gemocht, sie hat mich ständig nur geschlagen.
Die Schuld der Welt ruht auf Kinderschultern, die Last konnt’ ich nie ertragen.
Ich war fünf, als mein Vater starb, da wurde meine Welt zur Hölle.
Mutter trank den ganzen Tag, abends prügelte sie mich in den Schlaf.
Ich lernte mit blauen Flecken zu leben, niemand hat sie jemals hinterfragt.
Ich versuchte, ihr nicht im Wege zu stehen, manchmal hat es ein paar
Tage geklappt.
Als ich alt genug war, hab ich mich gewehrt. Viel zu lang auf diesen Tag gewartet.
Mutter wurde in ein Heim eingewiesen, doch mein Frauenbild war längst entartet.
Was Reue ist, hab ich nie gelernt. Liebe kenn ich nur aus alten Geschichten.
Mit starrem Blick treib ich durch mein Leben. Mein Hass auf Frauen
Begann sich
Stündlich zu verdichten.
Vor ein paar Jahren begann ich, Frauen zu morden.
Jedes Mal mir gewünscht, Mutter wär’ hier.
Hab sie gefoltert, hab sie gehäutet,
Hab durch ihr Blut meine Seele geläutert.
Heute Nachmittag hol ich Mutter zu mir.
Ich hab es mit der Heimleitung abgesprochen.
Sie wird mit mir ein paar Tage verbringen,
Werden zusammen schöne Lieder singen.
Ich werd’ ihr meine Messer zeigen,
Ich werd’ sie alle an ihr benutzen.
Mutter wird mir dankbar sein, sie muss nie mehr zurück ins Heim...
Nie mehr zurück ins Heim... nie mehr zurück ins Heim...

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Vor ein paar Jahren im November
Fuhr der Tod oft Eisenbahn.
Quer durchquert er die Ukraine
Bis er an Rostows Bahnhof kam.
Der Tod hat seit jeher viele Namen
Und Tschikatilo nur einer davon.
Ein hagerer Mann im mittleren Alter
Dessen Blut kalt durch die Adern rann.
Mit ihm im Zug saß eine Frau namens Sveta,
Blondes Haar hat es ihm angetan.
Sie unterhielten sich eine ganze Weile,
Bis Sveta in Rostow am Ziel ankam.
Er stieg mit ihr aus, die Nacht war gekommen
Und suchend schaute Sveta sich um.
„Keine Angst junge Frau, ich bring’ dich nach Hause,
Das ist doch das Wenigste was ich tun für dich kann.“
Bald schon hatten beide das Waldstück erreicht,
Die Abkürzung, die der Mann ihr versprach.
Nur das Rauschen des Waldes war ihr Begleiter,
Kein Augenzeuge, weit und breit.
Dann zeigte der Tod sein wahres Gesicht,
Im Mondlicht brach faulend die Bestie hervor.
Zwei Dutzend Messerstiche sollten ihr folgen,
Durch welche Sveta ihr Leben verlor.
Er zerfetzte den Leib, der Reiz ihm gefiel,
Er zerrte heraus, was verborgen lag.
Nur das Rauschen des Waldes war einsamer Zeuge,
Als Tschenka die Augen der Leiche barg.
Ganz langsam nur klang die Lust in ihm an
Und zurück ließ er ein Meer aus Blut.
Am Rande des Waldes verteilt ein Körper,
Nur Stückwerk ließ übrig die rasende Wut.
Zurück am Bahnhof wartet er auf den Zug,
Bis letztlich der Zufall ihn überführt.
Ein Polizist bemerkte Blut an seinen Händen,
Bald wird er bekommen, was ihm gebührt.
Ein paar Tage später wird sie festgenommen,
Die Bestie blieb zwölf Jahre unerkannt.
53 Menschen hat sie genommen,
Ehe sie durch Genickschuss ihr Ende fand,
Ehe sie durch Genickschuss ihr Ende fand.


0 Na... den genialsten Text hast du wohl vergessen: Wunderwasser! Tolle Platte übrigens...
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