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Die Zeichen mehren sich...

... aus dem Blog von Zyklotrop   Profil von Zyklotrop

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Die Zeichen mehren sich...


11.02.2010 um 13:22, ein Kommentar
Das Schicksal schlug zu in Form eines Mercedes Sprinter, der, nach einer ausgedehnten Nacht im "Weissen Bären" meinen beiden Mitstreitern die erzwungene Vorfahrt nicht gewähren wollte.
Der plötzlich auftretenden Kaltverformung war der Rost, der den Wagen zusammenhielt, einfach nicht gewachsen und so zerlegte sich der Wagen in seine Bestandteile.
Guter Rat war teuer (im wahrsten Sinne des Wortes) und da die Sponsoren davon Abstand nahmen, die Eselei durch Geld zu unterstützen, war die Famulatur für meine beiden Mitstreiter bereits Geschichte.
Für mich stellten sich nun die Fragen: fahren ja/nein und wenn ja, wohin.
Bisher hatte ich mich aus den Debatten ja weitestgehend heraus gehalten, mir ging es eigentlich nur darum mal aus der Uni heraus zu kommen.
Grübel,grübel und studier... mir fiel nichts richtiges ein.
Die Entscheidung fiel beim Lesen einer Illustriertenn beim (nicht das was ihr denkt)
Friseur.
Mir fiel als erstes ein Artikel ins Auge über Taufaʻahau Tupou IV., seines Zeichen König von Tonga, einem Inselstaat in der Südsee.
Über ihn werde ich noch etwas berichten, wenn ich in Tonga angekommen bin.



Hier ein Bild vom "Dicken" auf der Landeswährung.



Die Entscheidung war also gefallen, jetzt ging es daran, die vorerst zarte Pflanze am Leben zu erhalten, bzw. sie mit Leben zu füllen.
In den letzten Semesterferien hatte ich gut verdient (Danke noch einmal an die Landesrundfunkanstalt :D), grosse Sprünge würden wohl nicht drin sein, aber ich wollte eh mit dem Rucksack los.
Da ich im Krankenhaus in Tonga arbeiten wollte, musste ich zuerst Kontakt mit der dortigen Krankenhausverwaltung aufnehmen. Gesagt, getan.
Zum Glück sassen dort ein paar nette Menschen mit viel Humor (mein Englisch ist wirklich grauenhaft).
Postwendend kam Antwort von Dr. Makasini Malolo, Chief Dental Officer, Nuku alofa, Kingdom of Tonga. Von seiner Seite aus gabs keine Probleme, er wolle nur ein Empfehlungschreiben von 2 Professoren.
Da waren sie auf einmal, meine Probleme.
Prothetik ging nicht, da hatte ich den Oberarzt, der für die Studentenausbildung verantwortlich war, gerade aus dem jährlichen Squashturnier geworfen, was dem Zornnickel übel aufgestossen war.
Zahnärztliche Chirurgie? Heikel, hatte mich Professor Strassburg doch erst vor ein paar Tagen erwischt, als ich, nach Feststellung der Anwesenheit, durch ein Fenster den ebenerdig gelegenen Hörsaal verliess. (Wäre er pünktlich zur Vorlesung erschienen, hätte er mich nie gefasst. :D )
Was blieb, war Dr. Sch., Professor für Konservative Zahnheilkunde.
Also vorstellig geworden. Die Sekretärin liess mich durch und DS begrüsste mich mit:"Wer sind sie denn?"
Nach diesem etwas schwachen Beginn trug ich mein Anliegen vor und DS geriet übergangslos ins Schwärmen, erzählte von seinen Famulaturen, gab noch en paar Dönekens zum Besten und von den Enkel erfuhr ich auch so einiges.
Kurz gesagt, es kostete mich rund 2 Stunden und eine Menge Schweiss, aber ich hatte meine erste Empfehlung.
Die zweite kam ganz zügig und unspektakulär zu Stande.
Am nächsten Tag, ich überlegt noch immer, wen ich fragen könnte, begegnete ich auf dem Flur Professor Strassburg, der mich ganz jovial am Arm packte (Jeder der Strassi kennengelernt hat, weiss ja wie er war) und zu den Malern hinzog, die gerade den Flur strichen. Hier erzählte er dann in epischer Breite, wie wir uns kennengelernt hatten, ein running gag, den er noch gerne und häufig auf meine Kosten machen sollte.
Da war es mir egal, zu verlieren gabs eh nichts mehr und deshalb trug ich mit hochrotem Kopf meine Bitte vor. 30 Minuten später war hatte ich meine 2. Empfehlung.
Alles in einen Umschlag und ab nach Tonga. Die Antwort kam prompt.
Alles i. O.

0 ...UND??? :D
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