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Schattenarmee in der Bundeswehr - Warten auf den Tag X

321 Beiträge, Schlüsselwörter: Bundeswehr, Geheim, Untergrund, Hannibal Prepper, Schattenarmee

Schattenarmee in der Bundeswehr - Warten auf den Tag X

31.12.2018 um 00:32
Warden schrieb:Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Leute die nicht unbedingt drauf angewiesen sind bzw. besonders finanziell bessere Angebote in der Wirtschaft oder anderen Posten mit weniger "Frontlinienarbeit" kriegen könnten eben dann abwandern, und ein "harter Kern" bleibt oder jene die bleiben (und von diesen negativen Faktoren negativ beeinflusst werden) eben nicht viele andere Wünsche oder Optionen haben und durch die subjektiv empfundenen Missstände auf Dauer, sagen wir, abstumpfen, sich gar radikalisieren.
Die ganze Kacke ist mittlerweile so sehr am Dampfen, dass es "Kontaktverbote" für die unteren Ränge gibt, weil immer wieder versucht wurde, den Dienstweg zu umgehen und mit Missständen an die Presse oder an Bundestagsabgeordnete heranzutreten. Dafür kriegt man jetzt Disziplinarverfahren. Die "innere Führung" ist klammheimlich beerdigt worden.


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Schattenarmee in der Bundeswehr - Warten auf den Tag X

31.12.2018 um 01:11
bgeoweh schrieb:Was ich tatsächlich beobachten konnte ist, dass die seeehr konservativen zahlenmäßig immer mehr werden, weil gerade die, die das mit dem Staatsbürger in Uniform ernst genommen haben, desillusioniert hingeschmissen haben oder in die innere Kündigung gegangen sind.
So, und da liegt mE ein Kernproblem. Wenn die Aufrechten immer weniger werden, muss man sich nicht wundern, wenn die anderen immer mehr dominieren.

Die Frage ist: Was muss politisch und gesellschaftlich getan werden, damit die Aufrechten bleiben und zahlreicher werden anstatt frustriert in die Wirtschaft oder sonstwohin abzuwandern oder Dienst mach Vorschrift schieben? Braucht die BW mehr öffentliche Aufmerksamkeit und Begleitung? Müssen die Anforderungen verschärft werden für eine Aufnahme in die BW (wird schwierig, wo jetzt der demographische Faktor zuschlägt und überall nach geeignetem Nachwuchs händeringend gesucht wird in Handwerk Industrie, Dirnstleistungen, öffentlichem Dienst)?

@groucho: Komme jetzt bitte nicht wieder mit deinen monokausalen besseren Gewehren. Es geht um weitaus mehr.


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Schattenarmee in der Bundeswehr - Warten auf den Tag X

31.12.2018 um 12:13
Andante schrieb:Die Frage ist: Was muss politisch und gesellschaftlich getan werden, damit die Aufrechten bleiben und zahlreicher werden anstatt frustriert in die Wirtschaft oder sonstwohin abzuwandern oder Dienst mach Vorschrift schieben? Braucht die BW mehr öffentliche Aufmerksamkeit und Begleitung? Müssen die Anforderungen verschärft werden für eine Aufnahme in die BW (wird schwierig, wo jetzt der demographische Faktor zuschlägt und überall nach geeignetem Nachwuchs händeringend gesucht wird in Handwerk Industrie, Dirnstleistungen, öffentlichem Dienst)?
Das ist wohl die Kernfrage. Bzw. sind die Kernfragen (plural).

Aber zugleich können die (praktischen) Antworten und Lösungswege darauf nur komplex sein. Man kann zwar versuchen es in wenigen Sätzen zusammenzufassen oder vereinfacht darzustellen, ich mutmaße aber, dass die tatsächliche Umsetzung all dieser Dinge (um dem entgegenzuwirken - effektiv!) sehr sehr komplex sein werden. Wieso?

Weil es nunmal eine langfristige und gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. Ich wage zu behaupten, dass niemand über Nacht radikal oder Extremist wird. Viele Faktoren beeinflussen die Meinungsbildung und die Weltsicht, bzw. den Wandel jener. Vereinfacht ausgedrückt müsste es "vielen besser gehen" (nicht unbedingt ausschließlich finanziell, aber sicherlich auch genau das). Ich bin ja, wie gesagt, kein Psychologe und Co, habe mir aber lange aus Interesse die "Reichsbürgerszene" angesehen und meine hier bei vielen eine Art Muster erkannt zu haben. Wieso sind diese Leute in ihr Weltbild gerutscht? Meist waren es Schlüsselereignisse bzw. eben die Verkettung vieler Dinge. Unzufriedenheit, Frust, plötzliche Verschuldung, ein subjektiv abgenommenes Sicherheitsgefühl, etc. pp.

So wird es sicherlich auch, wenn auch im Detail verschieden, bei anderen Extremismusformen oder "Lagern" sein.

Um diese Dinge auf abstrakter Ebene zu bekämpfen wird man einfach unheimlich viele Baustellen angehen müssen. Aktiv, mit großem Eifer bzw. auch Ressourcenaufwand. Und das wird dann auch dauern, vielleicht ein Jahrzehnt oder mehr, denn man muss diese Dinge ja nicht nur einmal einführen oder die Problemfaktoren überwinden, sondern auch dafür sorgen, dass es dann möglichst so bleibt.

Um wieder mehr zur BW zu kommen - ist ja schließlich hier eher das Thema - denke ich, dass man einerseits eben trotz Nachwuchsmangel immer ein waches Auge auf alle Bewerber haben sollte und wenn sich hier schon starke Indizien für eine nicht ganz zur "fdGO" passenden Gesinnung ergeben, so sollte man vielleicht lieber von einer Einstellung absehen. Das wäre halt ein erster Filter, aber nicht alles. Man müsste dann wohl viele empfundene oder tatsächliche Missstände im Geschäftsbereich des Verteidigungsministeriums angehen. Auf allen Ebenen, von der BW selbst, der Wehrverwaltung wie auch dem bzw. im Ministerium. Ein besseres öffentliches Image und ein etwas besserer Halt in der Bevölkerung sind sicher nicht alles, aber wohl auch ein wichtiger Faktor.

Ich rede da übrigens nicht vom Kniefall vorm Soldaten. Aber Staat und Gesellschaft sollten ein gesundes Verhältnis zu den Institutionen (und anders herum) haben. Ich muss nicht das Level der USA mit ihrer "military culture" anpeilen um hier zumindest in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten im öffentlichen "Image" gewisse Missstände erkennen zu können. So von wegen Anspucken und Co.


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Schattenarmee in der Bundeswehr - Warten auf den Tag X

01.01.2019 um 13:49
Zum neuen Jahr denkt man ja eigentlich nichts böses. Aber dann hackt man doch mal nach was daraus wurde. Das war der Stand der Dinge im Januar 2018, bisher scheint sich da wenig oder nur im Verborgenen was getan zu haben.

Wenn es schon einen Tag "X" geben soll, dann bitte auch für die Reichsbürger, sonstige Staatenlose und waffenaffine Querulanten mit Hang zur VT. Irgendwie passen sie schon ins Bild zwischen rechtsextrem, fehlverstandenem Korpsgeist und Allmachtsphantasmen.

https://www.krone.at/1612387

https://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Bewaffnete-Reichsbuerger-planen-eigene-Armee-in-T...

Verfassungsschützer identifizieren immer mehr Personen, die die Bundesrepublik komplett ablehnen. Vor einer „potenziellen Untergrundarmee“ haben Gerichtsvollzieher bereits vor einem Jahr gewarnt.

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Gewisse Überschneidungen der Milieus gibt es ja durchaus.


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