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Stachybotrys - Der unsichtbare Killer und meine ignoranten Eltern

89 Beiträge, Schlüsselwörter: Menschen, Psyche, Familie, Wohnen, Schimmel

Stachybotrys - Der unsichtbare Killer und meine ignoranten Eltern

05.10.2018 um 03:11
@Thaddeus

Ok, du hast recht, möglich ist so etwas. Aber wie du es selbst sagst, es muß hier nicht der Fall sein. Ich finde es einfach nicht gut, daß hier die Eltern wie die Rabeneltern schlechthin dargestellt werden, die sich nicht kümmern, denen alles egal ist, selbst das Wohlbefinden ihres Kindes usw. Und dann kommen auch noch solche Aussagen...
Imlerith schrieb am 03.09.2018:Wie kann man auch immer sagen, dass man kein Geld hat, obwohl man parallel dazu immer genug Geld für Zigaretten oder andere, sinnlose, Dinge hat?
Der\die TE ist 23, und auch wenn man immer das Kind seiner Eltern bleibt, irgendwann dürfen auch Eltern mal an sich denken. Und wofür sie ihre Kohle ausgeben, bleibt ihnen überlassen.

Auch bestand ja wohl schon vor über 4 Wochen eine Ausweichmöglichkeit.
Imlerith schrieb am 03.09.2018:ich habe lediglich die Möglichkeit mit Hilfe vom Amt in eine kleine Wohnung zu ziehen als Ausweichmöglichkeit. Das soll vorübergehend sein, bis ich einen richtigen Job finde und solange mit dem Nebenjob nicht in diesem Keller verbringen muss.


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Stachybotrys - Der unsichtbare Killer und meine ignoranten Eltern

05.10.2018 um 03:21
@Photographer73

Wie das ist, wenn Eltern in erster Linie mit sich selbst beschäftigt sind, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Und wie nachhaltig lebenszerstörerend eine falsche Prägung sein kann, das auch. Insofern bin ich da vorsichtig, Frust und Unmut zu verurteilen. Ich darf nicht dran denken, was ich an der Stelle meiner Eltern mit mir alles anders gemacht hätte.

Ich finde, der Keller ist eine großartige Ausrede, um den Absprung zu schaffen. Wohnung, Zimmer, ganz egal. Hauptsache trocken und frei. Und dann ganz viel zum Thema lernen, wie man erfolgreich seine Lebensziele wählt, sodaß sie Sinn ergeben. Das lernt man leider selten von den Eltern, der Schule oder dem Amt. Muß also unwichtig sein.


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Stachybotrys - Der unsichtbare Killer und meine ignoranten Eltern

05.10.2018 um 03:29
Thaddeus schrieb: das ist, wenn Eltern in erster Linie mit sich selbst beschäftigt sind, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Und wie nachhaltig lebenszerstörerend eine falsche Prägung sein kann, das auch. Insofern bin ich da vorsichtig, Frust und Unmut zu verurteilen. Ich darf nicht dran denken, was ich an der Stelle meiner Eltern mit mir alles anders gemacht hätte.
Das streite ich alles gar nicht ab, das ändert aber nichts daran, daß wir nur die Sicht der TE kennen. Kann alles stimmen, muß es aber nicht. Auf Rückfragen kommt ja auch keine Antwort.

Wie lange lebt die TE schon im Keller ? Ihre Eltern haben sie wohl kaum bereits im Kleinkind Alter dorthin abgeschoben. Was wurde aus dem ehemaligen Kinderzimmer ? Gibts keine Großeltern in der Nähe, bei denen man kurzfristig unterkommen könnte für ein paar Tage, bis das mit dem Amt geklappt hat, Freunde ?
Thaddeus schrieb:Ich finde, der Keller ist eine großartige Ausrede, um den Absprung zu schaffen. Wohnung, Zimmer, ganz egal. Hauptsache trocken und frei. Und dann ganz viel zum Thema lernen, wie man erfolgreich sein Lebensziele wählt, sodaß sie Sinn ergeben.
Da gehen wir absolut konform. Aber mir kommt es leider nicht so vor, als wenn die TE das Ganze mit Nachdruck vorantreibt. Wozu noch ein Schimmel Gutachten von den Eltern fordern, wenn man sowieso gerne ausziehen würde ? Ist dann doch völlig überflüssig.


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Stachybotrys - Der unsichtbare Killer und meine ignoranten Eltern

05.10.2018 um 03:34
@Photographer73

Weil es schwer sein kann, den Mut aufzubringen, einen Schritt ins Unbekannte zu tun, wenn man den Mut jeden Tag kaputt gemacht bekommt. Wobei ich hier total im Trüben stochere und von @Imlerith vielleicht einen Satz warme Ohren bekomme.

Die bekannte Hölle ist attraktiver als der unbekannte Himmel. Je unsicherer ein Mensch tagtäglich gemacht wird, desto schwerer fällt es, Entscheidungen zu treffen, die Ungewißheit beinhalten.

Gewißheit ist ein Überlebensinstinkt. Und wenn der nahe null ist, dann nimmt man jede Sicherheitsquelle in Kauf, auch wenn sie beknackt oder schädlich ist. Hauptsache, der Certainty-Level sinkt nicht auf null. Das kann eine Abwärtsspirale werden, wo man immer weniger riskiert und natürlich immer mehr Mut verliert.


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Stachybotrys - Der unsichtbare Killer und meine ignoranten Eltern

05.10.2018 um 07:00
Photographer73 schrieb:Da gehen wir absolut konform. Aber mir kommt es leider nicht so vor, als wenn die TE das Ganze mit Nachdruck vorantreibt.
Die TE hat genau zwei Möglichkeiten, ihre Energie in dieser Sache zu investieren: die Eltern dazu zu bewegen, die Situation zu ändern, oder selbst die Situation zu ändern. Ersteres scheint sehr fruchtlos zu sein. Damit ist in meinen Augen der einzig beschreibbare Weg klar.


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Stachybotrys - Der unsichtbare Killer und meine ignoranten Eltern

05.10.2018 um 07:43
Photographer73 schrieb:Der\die TE ist 23, und auch wenn man immer das Kind seiner Eltern bleibt, irgendwann dürfen auch Eltern mal an sich denken. Und wofür sie ihre Kohle ausgeben, bleibt ihnen überlassen.
@Photographer73
Ich hatte nie das Gefühl nur und ausschließlich an meine Kinder denken zu müssen. Würde es aber die Situation erfordern das ich meinem Kind aus der "Scheisse" helfen muss, würde ich ohne zu zögern alles hinten anstellen. Und das wissen meine Beiden. Und hier scheint es mir nicht ein zu großes Opfer, eine gemeinsame Wohnungssuche und Behördengänge zu starten.


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05.10.2018 um 07:55
@Protectme

Das sehe ich auch so und so würde ich es auch selbst handhaben. Aber das meinte ich ja auch damit - wir kônnen uns nur auf das Wort der TE verlassen, wir wissen nicht, ob es in der Hinsicht Hilfe von den Eltern gibt oder bloß ein Schulterzucken. Und auch wenn es hartherzig klingt; eine gewisse Eigeninitiative kann man von einem 23jährigen Menschen auch erwarten.


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Stachybotrys - Der unsichtbare Killer und meine ignoranten Eltern

05.10.2018 um 07:57
kunigunde schrieb am 03.09.2018:Es gibt Kellergrund zum streichen,damit blockst du Schimmel. Für die dunklen Stellen kannt du streichbare Flüssigkunststoffarbe kaufen und die da auftragen. Danach renovierst du und machst es dir schön.Es sollte dir dann besser gehen.Du brauchst auch nicht solche Panik haben,auch in gut gelüfteten Wohnungen kann mal Schimmel vorkommen,man muß dann z.B o.g. Maßnahmen dagegen ergreifen und das Raumklima verbessern.
Die Kosten in eigene Wohnung zu investerien wäre sinnvoller. Dort wird sie dann nicht so abfällig behandelt.
KleinerBär98 schrieb am 03.09.2018:Ich glaube das du noch Gesund bist und dir zuviele Sorgen machst, du hast noch Zeit, also nutz dieses Jahr oder nechstes um Auszuziehen denn wie gesagt so schnell schwer Krank wird man nicht davon
Bis auf dass die Psyche unter sowas leidet bleibt genug Zeit. Versetz dich mal in ihre Lage. Schimmel ist schädlich, schon mal in einem von schimmel befallenen Raum gestanden und die Zeitung angedreht? Empfehle dazu eine Brechschüssel.
Dann kommt noch hinzu dass die Behandlung seits ihrer Eltern auch toxisch aufs seelische Wohl auswirkt.
KleinerBär98 schrieb am 03.09.2018:Kannst du keinen Gutachter bestellen und die Rechnung dann auf Raten bezahlen oder die Rechnung auf das Bankkonto deiner Eltern machen ? Gibt auch günstigere Gutachter.
Das Haus gehört den Eltern also fällt es in ihren Aufgaben Bereich.


@Imlerith
Nutze die Hilfe vom Amt. Du hast ein Anrecht drauf. Bau dir erstmal was auf, komm zur Ruhe und dann schau weiter.
Es gibt vom diakonischen Werk Hilfsangebote von Sozialarbeitern. Diese können dir Tipps geben und unter die Arme greifen bis sich dein körperliches und seelisches Wohl gebessert hat.
Ich kann verstehen dass du aus dem Schimmel im Keller und der verachtenden Behandlung deiner Eltern raus willst. Ich hoffe es klappt schnell.


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Stachybotrys - Der unsichtbare Killer und meine ignoranten Eltern

05.10.2018 um 08:16
Photographer73 schrieb:Und auch wenn es hartherzig klingt; eine gewisse Eigeninitiative kann man von einem 23jährigen Menschen auch erwarten
@Photographer73
Klingt nicht hartherzig, denn im Normalfall hätte man sich im Alleingang schon um alles gekümmert und wäre raus aus dem Loch. Aber sie scheint ja nicht die Kraft zu haben und ihr fehlt auch jemand der ihr liebevoll in den Arsch tritt damit sie hoch kommt.


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Stachybotrys - Der unsichtbare Killer und meine ignoranten Eltern

04.12.2018 um 07:43
@Photographer73 ...

Ich finde das leider echt ziemlich mies von dir, dass du immer wieder schreibst "angeblich" ... deine ganzen Aussagen mir gegenüber vermitteln einen sehr komischen Eindruck!
Wenn auch alles so einfach wäre, wie du das die ganze Zeit schreibst, wäre ich längst ausgezogen! In manchen Situationen KANN MAN KEINE Eigeninitiative zeigen, da der Versuch schon scheiterte! Ich habe nicht genug Kraft um mal eben all meine Probleme zu lösen!

Ich weiß auch dass ich hier nur selten geantwortet habe bisher. Das tut mir leid, ehrlich, aber ich lasse mir hier nichts unterstellen von wegen: "Der TE sollte Eigeninitiative zeigen und die Eltern können irgend wann ja auch mal machen was sie wollen!"


Du kennst meine Situation so gut wie garnicht. Was ich hier schreibe ist nur ein Bruchteil von dem, wie es ist! Die Tatsache ist und bleibt, dass meine Eltern mich absolut gar nicht unterstützen und damit meine ich nichts finanzielles, sondern der seelische Beistand sag ich mal. Egal mit welchen Neuigkeiten ich auch zu ihnen komme, sie hören nur mit einem Ohr zu und meinen eh alles besser zu wissen. Mein Vater macht mich tagtäglich seelisch fertig und redet mir ein dass aus mir nichts wird weil er meint zu wissen wie ich wirklich bin. Ich rede hier nicht von typischen Teenieproblemen, bei denen man einfach so daher sagt: "niemand hört mir zu, alles ist doof!" , sondern ich spreche von den traurigen Tatsachen, zum Einen mit dem Keller und zum Anderen mit der Ignoranz mir gegenüber. Klar, wenn man rein nach dem Alter geht, kann ich ja längst in meinen eigenen vier Wänden leben, aber ich kann leider meine Zukunft nicht beeinflussen, geschweige sehen welche Probleme auf mich zukommen.

Das Ding ist, dass ich mit meinen Problemen allein klar kommen muss, daran habe ich mich schon gewöhnt, aber es hilft mir absolut nicht weiter wenn meine Eltern auf mir herum hacken und diese Probleme nicht ernst nehmen, nur weil sie sowas selbst nicht kennen, genauso wie du wahrscheinlich....denn jemand der auch in solch einer schrecklichen Situation steckt, kann verstehen wie es ist. Das ist keine Lappalie die man mal eben aus der Welt schafft, als handle es sich lediglich um ein bisschen Streit...oder ne Meinungsverschiedenheit.

Im Endeffekt läuft das hier leider darauf hinaus, dass eine Diskussion nach der anderen entsteht, weil gewisse Personen anscheinend alles in Frage stellen müssen und nicht glauben können/wollen, dass das Problem auch mal einzig und allein bei den Eltern liegt. Demnach kann der ganze Beitrag hier auch gelöscht werden, denn ich bin nicht hier und suche nach Rat, um mir aberletztendlich meine Situation in Frage stellen zu lassen!

Danke


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Stachybotrys - Der unsichtbare Killer und meine ignoranten Eltern

04.12.2018 um 08:02
@Imlerith

Leider hast du erneut keine Fragen beantwortet. Nimm es mir nicht übel, aber du schneist hier alle paar Monate (!) mal rein, jammerst in einer Tour und bist dann wieder verschwunden ! Ernsthaft, ich will dir nix, aber es fällt mir nun einfach schwer dir Glauben zu schenken.

Du sagst, daß du sehr unter der Situation leidest. Wenn deine ganzen Erzählungen stimmen, kann ich mir das gut vorstellen und es tut mir echt leid für dich. Allerdings frage ich mich, was du erwartest. Niemand kann dir dein Leben "vorleben", niemand hier kann wirklich etwas für dich tun, ändern kannst nur du was !

Ich mag kritisch sein, aber was erwartest du denn ? Du startest hier eine Diskussion, zeigst aber nicht wirklich Interesse daran. Von verschiedenen Seiten hast du hier Ratschläge erhalten, hast du davon etwas in die Tat umgesetzt ? Hilft es dir in irgendeiner Form, wenn dir jeder nur sagt, wie schrecklich das alles ist ? Was bringt das ? Gar nix !

Was wurde aus dem Angebot vom Amt, daß du in eine kleine Wohnung ziehen kannst ? Hast du dich darum gekümmert ? Was ist mit Großeltern oder Freunden, kannst du da nicht kurzfristig unterkommen ? Was würde passieren, wenn du dich abends weigerst in den Keller zu gehen, sondern stattdessen im Wohnzimmer auf der Couch schläfst ? Was ist mit deinem ehemaligen Kinderzimmer; du hast doch bestimmt nicht von Geburt an im Keller gewohnt ?


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Stachybotrys - Der unsichtbare Killer und meine ignoranten Eltern

04.12.2018 um 08:16
"""""@Photographer73

Weil es schwer sein kann, den Mut aufzubringen, einen Schritt ins Unbekannte zu tun, wenn man den Mut jeden Tag kaputt gemacht bekommt. Wobei ich hier total im Trüben stochere und von @Imlerith vielleicht einen Satz warme Ohren bekomme.

Die bekannte Hölle ist attraktiver als der unbekannte Himmel. Je unsicherer ein Mensch tagtäglich gemacht wird, desto schwerer fällt es, Entscheidungen zu treffen, die Ungewißheit beinhalten.

Gewißheit ist ein Überlebensinstinkt. Und wenn der nahe null ist, dann nimmt man jede Sicherheitsquelle in Kauf, auch wenn sie beknackt oder schädlich ist. Hauptsache, der Certainty-Level sinkt nicht auf null. Das kann eine Abwärtsspirale werden, wo man immer weniger riskiert und natürlich immer mehr Mut verliert."""""

Der Text ist von Thaddeus

und genau so wie er das dorr beschreibt, geht es mir!!!!

Ich fasse die aktuelle Situation mal zusammen:


Ich bin 23 und wohne im Keller meiner Eltern, der anscheinend schimmelt. Ich kann halt leider nicht zu hundert prozent sagen ob es tatsächlich Schimmel ist, weil ich kein Professor oder ähnliches bin, aber fakt ist, dass es sich um dunklere Flecken an den Außenwänden handelt, welche auch nicht verschwinden, selbst wenn man sie versucht zu behandeln. Ich versuche immer und immer wieder meine Eltern davon zu überzeugen, einen Experten kommen zu lassen weil das ja auch in ihrem Interesse liegen sollte, denn man weiß ja nicht was da in den eigenen vier Wänden "wächst" . Sie wollen aber keinen Experten kommen lassen, weil sie meinen dass das nur Geldabzocke ist. Demnach sind mir persönlich aktuell die Hände gebunden, da ich selbst leider noch nicht genug Geld zusammen habe, um selbst jemanden kommen zu lassen.

Ich kümmere mich schon seit Monaten intensiv um diese Situation und habe mir Beratungen geholt, wo man nur kann, aber von den Seiten der Ämter aus, lässt man sich ordentlich feiern/Zeit. Erst vor kurzem habe ich die handfeste Bestätigung erhalten, dass ich ausziehen kann und jetzt kommts...ich kann in eine sehr kleine Einraumwohnung ziehen, die vom Staat bezahlt werden kann und währenddessen darf ich nicht mehr als einen bestimmten Geldbetrag verdienen...noch dazu wäre das in einer total asozialen Gegend...und ganz ehrlich, DAS würde mich noch mehr kaputt machen, als der Keller...ich weiß dass das kaum einer von euch verstehen wird, weil sie mir ja eine Wohnung anbieten, aber ich kann einfach nicht auf den Kosten des Staates leben, schon gar nicht in dieser Gegend. Ich habe wirklich ERNSTHAFTE Depressionen bei diesem Gedanken, da ich nicht der typische Problemfall sein will, wie das in solchen Fällen meistens auch endet...man hat keinerlei Perspektiven mehr und wird vom Amt wortwörtlich festgehalten. Ich rede von traurigen Tatsachen, wie es in den Bezirken abläuft, in denen ich lebe. Auch viele andere Jugendliche werden klein geredet, obwohl viele großes Potenzial haben etwas aus sich zu machen, aber die meisten Bezirke hier sind so typische Problembezirke wie man sie von RTL kennt, mal so dumn gesagt und sorry Leute, aber SO kann und will ich einfach nicht enden...mir macht das wirklich Todesangst mir vorzustellen genau DORT zuleben zzwischen diesen Leuten und gezwungen zu sein einen Minijob zu machen, auch wenn es nicht für immer wäre,aber es ist sehr schwer DA wieder herauszukommen.

Meine Vorstellung ist, eine normale Arbeit und eine Wohnung die ich mir aussuchen kann, in der ich wirklich LEBEN und abschalten kann, aber nicht von ein extrem ins andere komme...ich verlange echt nicht viel, aber ich möchte einfach nur glücklich sein! Und das geht mit dieser Hilfe vom Amt nicht!

Und genau DA ist der Teufelskreis...ich habe meine Vorstellungen dass ich nach NRW in eine kleine von mir ausgesuchte Wohnung ziehe und normal arbeiten gehe, endlich ein normales und eigenes Leben führen kann. Ich war auch schon oft in nrw und habe da bereits einige Monate gelebt mit jemandem. Ich kann mir das wirklich sehr sehr SEHR toll vorstellen und weiß dennoch dass es natürlich nicht leicht sein wird, aber jegliche Freude darauf und der Mut, wird mir von meinen Eltern zunichte gemacht, wenn ich sie darauf anspreche. Sie haben keinerlei Vertrauen in mich und reden meine Ziele kaputt, gleichzeitig wollen sie mir nicht mit dem Schimmel helfen und lassen mich hier auf die Weise sitzen....sie sagen auf der einen seite ich soll hier bleiben, aber auf der anderen dass ich ausziehen soll weil ich schon 23 bin...das ist mit ihnen immer so als ob man jemanden die Hand reicht und wieder weg zieht...und das macht mich einfach nur noch fertig. Wenn sie wollen dass ich ausziehe, sollen sie gefälligst aufhören mir alles schlecht zu reden was ich vorhabe. Dadurch verliere ich jeglichen Elan und Mut um mal etwas zu riskieren....ich stehe immer kurz davor diesen Schritt in meine richtige Richtung zu wagen, aber es klappt nicht weil die Angst wiederkehrt, die mir von ihnen eingeredet wird...und dann stecke ich in diesem Keller fest und heule herum....das ist wahrlich ein Teufelskreis...ich will meine Eltern ja nicht permanent schlecht reden, aber leider ist es die Wahrheit was das betrifft...ich kann lediglich von dem erzählen, was mir widerfährt und habe es sicher nicht nötig mit irgend was herum zu lügen, da ich ja nach Hilfe suche, denn das tolle Amt ignoriert meine Probleme genauso. Sie wollen jeden in eine Schublade stecken, so nach dem motto, aus den augen aus dem sinn....alle in unter ein dach stecken und fertig...und da ziehe ich nicht mit! Ich möchte endlich mein eigenes Leben ohne irgend welche Probleme leben oder angewiesen zu sein auf irgend wem...


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Stachybotrys - Der unsichtbare Killer und meine ignoranten Eltern

04.12.2018 um 08:35
@Imlerith

Sorry, aber um es dir kurz und schmerzlos zu sagen. Deine Eltern wollen, dass du ausziehst und das ist ihr gutes Recht.

Dein Threadverlauf zeigt, dass du all deine Probleme nach aussen projezierst. Du hast Steine im Weg, Probleme etc. Ne, ne, DU kannst all diese Probleme lösen und bist mit 23 dafür verantwortlich. Du hast keinen Abschluss: daran ist auch keiner außer dir schuld. Deswegen findest du keine Wohnung usw usw.

Der angebliche Pilz ist dein kleinstes Problem. Wach endlich auf. Du hast Verantwortung. Heul hier nicht Rum sondern arbeite aktiv an einer Veränderung. Mach deinen Hauptschulabschluss oder Realschulabschluss nach an der Abendschule und gehe täglich jobben. 2x 400 Euro zum Beispiel.

Dann kannst du auch deinen Gutachter bezahlen. Wenn du deinen Abschluss hast suchst du dir sofort eine Ausbildung und jobbsz abends aber weiter. Sonst 0 Chance auf ne Wohnung. Willst du einen Eltern für immer auf der Tasche hängen???

Lösung 2: wie oben beschrieben nur, dass du dir gleich ne Sozialwohnung suchst. Eine andere Wohnung zu finden ist mit deinen Voraussetzungen mehr als schwer. Sei dankbar, dass dich deine Eltern mit 23 !! überhaupt noch da wohne lassen.

Du bist für dein Leben verantwortlich. Nicht die anderen. Du hast doch Zeit hier ellenlange Absätze über wabdpilze zu schreiben. Da kann man auch arbeiten. Durch rumheulen lösen sich überhaupt keine Probleme. Eigeninitiative ist das Stichwort!!

Ich hoffe ich konnte dich wachrütteln, sonst wohnst du mit 40 immer noch daheim und erzählst, dass alles so schwer war und der "Pilz" dir all deine Möglichkeiten genommen hat


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towel_42
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Stachybotrys - Der unsichtbare Killer und meine ignoranten Eltern

04.12.2018 um 09:42
@TheBarbarian

Man kann auch ernsthaft erkrankt sein und da sind dann solche, "Tritt in den Arsch"- posts wenig hilfreich, sondern das ist dann ein Fall für den Arzt, zu dessen Besuch ich auch dringend raten würde. Vielleicht ist ja ein begrenzter Aufenthalt in einer auf solche Fälle, spezialisierten Einrichtung ein möglicher Ansatzpunkt.


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towel_42
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Stachybotrys - Der unsichtbare Killer und meine ignoranten Eltern

04.12.2018 um 09:55
Ein denkbarer erster Schritt könnte z.B. ein Anruf bei der Telefonseelsorge sein, ich glaube wir hier sind eindeutig die falsche Anlaufstelle.

https://www.telefonseelsorge.de/
Sorgen kann man teilen. 0800/111 0 111 · 0800/111 0 222 · 116 123 Ihr Anruf ist kostenfrei.


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Stachybotrys - Der unsichtbare Killer und meine ignoranten Eltern

04.12.2018 um 12:21
Hallo,
hast du mal in Erwägung gezogen, deinen momentanen Zustand mit einem Arzt zu besprechen? Für eine erwachsene Frau sollte es eigentlich kein großes Thema sein, zuhause auszuziehen um sich ein eigenes Leben aufzubauen. Vielleicht ist es wirklich so, daß du im Moment einfach nicht kannst aber dann willst du diese Situation doch bestimmt ändern oder?
Mir kommt das alles bekannt vor von meiner großen Schwester.
LG
Zeri


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Stachybotrys - Der unsichtbare Killer und meine ignoranten Eltern

04.12.2018 um 14:22
Imlerith schrieb:Sie wollen aber keinen Experten kommen lassen, weil sie meinen dass das nur Geldabzocke ist. Demnach sind mir persönlich aktuell die Hände gebunden, da ich selbst leider noch nicht genug Geld zusammen habe, um selbst jemanden kommen zu lassen.
Deine Eltern wollen kein Geld für einen Gutachter ausgeben, das ist ihr Ding. Du hast das Geld nicht und ich verstehe auch nicht, wieso du es überhaupt investieren würdest, wenn du es hättest. Das zeigt doch eigentlich, daß du aus dem Keller gar nicht raus willst.
Imlerith schrieb:Erst vor kurzem habe ich die handfeste Bestätigung erhalten, dass ich ausziehen kann und jetzt kommts...ich kann in eine sehr kleine Einraumwohnung ziehen, die vom Staat bezahlt werden kann und währenddessen darf ich nicht mehr als einen bestimmten Geldbetrag verdienen...noch dazu wäre das in einer total asozialen Gegend...und ganz ehrlich, DAS würde mich noch mehr kaputt machen, als der Keller...ich weiß dass das kaum einer von euch verstehen wird, weil sie mir ja eine Wohnung anbieten, aber ich kann einfach nicht auf den Kosten des Staates leben, schon gar nicht in dieser Gegend. Ich habe wirklich ERNSTHAFTE Depressionen bei diesem Gedanken, da ich nicht der typische Problemfall sein will, wie das in solchen Fällen meistens auch endet...man hat keinerlei Perspektiven mehr und wird vom Amt wortwörtlich festgehalten. Ich rede von traurigen Tatsachen, wie es in den Bezirken abläuft, in denen ich lebe. Auch viele andere Jugendliche werden klein geredet, obwohl viele großes Potenzial haben etwas aus sich zu machen, aber die meisten Bezirke hier sind so typische Problembezirke wie man sie von RTL kennt, mal so dumn gesagt und sorry Leute, aber SO kann und will ich einfach nicht enden...mir macht das wirklich Todesangst mir vorzustellen genau DORT zuleben zzwischen diesen Leuten und gezwungen zu sein einen Minijob zu machen, auch wenn es nicht für immer wäre,aber es ist sehr schwer DA wieder herauszukommen.
Na klasse, du würdest eine Wohnung bekommen, aber das paßt dir auch wieder nicht, weil die Gegend scheiße ist, die Umstände... Bla bla. Sorry, aber das sind für mich Ausreden. Zieh als Übergangslösung in die Wohnung und fang an dein Leben in die Hand zu nehmen, dann mußt du auch nicht ewig dort wohnen. Die meisten fangen mal klein an. Und dann kannst du deine Träume auch irgendwann verwirklichen und nach NRW ziehen, in eine Wohnung, die du dir ausgesucht hast. Auf dem Silbertablett wird dir niemand etwas präsentieren.


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04.12.2018 um 15:58
Mir ist noch etwas eingefallen bezüglich der Wohnsituation:

1. kleines WG-Zimmer: guck bei ebay Kleinanzeigen, wie man so eine Anzeige schreibt und dann setze ein Gesuch rein. Das wäre doch eine prima Alternative zu einer "Ghettowohnung" bzw suche regelmäßig nach WG-Angeboten. Das sollte in NRW doch wirklich nicht unmöglich sein.

2. Suche nach einem kleinen, möblierten Zimmer für kleine Miete und dafür regelmäßige Hilfe im Haushalt. Gerade Senioren haben nicht selten eun Zimmer frei, sind auf der anderen Seite froh über Hilfe.

3. du hast eine Schwester, hat sie eventuell Platz für duch für eine begrenzte Zeit?

Was Jobs angeht, ist es einfach so, dass du nehmen musst, was angeboten wird denn Leute ohne Schulabschluss stehen schlicht und einfach am Ende der "Job-Nahrungskette". Das ist dir klar, oder? Bei uns werden einem die Minijobs nachgeworfen. Das wäre ein Anfang und um einen Anfang geht es doch bei dir.


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Stachybotrys - Der unsichtbare Killer und meine ignoranten Eltern

07.12.2018 um 00:54
Das ist für Aussenstehende echt immer so leicht daher gesagt, dass man selbst an irgend was schuld ist, oder alles so leicht in die Hand nehmen kann. Ihr seht nur einen Bruchteil DESSEN, wie es bezüglich meiner Situation ausschaut. Ich bereue es einfach nur diesen Thread verfasst zu haben, da ich ernsthaft (wobei das lächerlich hier ist) auf Hilfe in diesem Forum gehofft habe, stattdessen kommen Sprüche, bei denen man letztendlich nur noch den Kopf schütteln muss.

Ich will weder etwas auf dem Silberteller serviert bekommen, noch hänge ich irgend wem auf die Tasche! Diese verkorksten Antworten von einigen Leuten hier lesen sich echt mies, ehrlich! Als wäre ich einfach nur ne faule K*h, die keinen Bock darauf hat für sich selbst zu leben und Erfolg zu haben, aber wisst ihr was, ihr habt absolut keine Ahnung wie es ist, wenn man seit ca. 8 Jahren verbal nur noch fertig gemacht wird von einem Elternteil, als wäre man das schwarze Schaf und jegliches Ziel, welches man sich selbst aussucht wird kaputt geredet, nur weil aussenstehende immer IHRE Meinung durchsetzen wollen und meinen sie wüssten was besser für einen selbst wäre!

Wenn das alles SO EINFACH WÄRE und ich SEELISCH GENUG KRAFT HÄTTE, wäre ich schon lange in NRW und würde einen coolen Job haben und einfach mein Leben leben! Aber danke für die aufbauenden Antworten, ehrlich! Ich habe ohnehin schon Depressionen und erfahre leider kaum irgend wo richtige Hilfe, nicht mal von Menschen, die professionell dazu ausgebildet wurden sich die Situation anderer Leute anzuhören und eine Lösung zu finden!!! Man wird immer sofort in irgend eine Schublade gesteckt, oder es heißt man ist einfach selbst schuld! So einfach ist das, wenn man sich nicht annähernd in die Lage der Person versetzen kann, aber wie auch...ich erzähle hier in einem Forum im Internet einen Bruchteil davon, wie es um mein Leben steht aber nun bereue ich es einfach nur...

Ich habe es echt mehr als satt mir sagen zu lassen, wie einfach es doch alles sein kann und was ich nicht für Fehler mache...wenn andere es immer so viel besser wissen, wieso helfen sie dann nicht richtig und halten einfach ihre Schn**e im Bezug auf die vermeintlichen "Fehler" die man macht?! Man ist ohnehin schon extrem niedergeschlagen und trifft in dieser widerlichen Gesellschaft leider kaum noch auf Verständnis! Alles muss immer fehlerfrei funktionieren und wenn eine Person mal Probleme hat, heißt es einfach direkt man wäre lediglich faul...die typische Jugend von Heute halt, allesamt faul und keinen Bock aufs Leben...einfach alle in eine Schublade stecken und fertig...und dann am besten wundern warum die Meisten dann so einen Knall haben...


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07.12.2018 um 01:16
Imlerith schrieb:Ich habe es echt mehr als satt mir sagen zu lassen, wie einfach es doch alles sein kann und was ich nicht für Fehler mache...wenn andere es immer so viel besser wissen, wieso helfen sie dann nicht richtig und halten einfach ihre Schn**e im Bezug auf die vermeintlichen "Fehler" die man macht?! Man ist ohnehin schon extrem niedergeschlagen und trifft in dieser widerlichen Gesellschaft leider kaum noch auf Verständnis! Alles muss immer fehlerfrei funktionieren und wenn eine Person mal Probleme hat, heißt es einfach direkt man wäre lediglich faul...die typische Jugend von Heute halt, allesamt faul und keinen Bock aufs Leben...einfach alle in eine Schublade stecken und fertig...und dann am besten wundern warum die Meisten dann so einen Knall haben...
Willkommen im Jahr 2018. So sind die Menschen. Die richtige Hilfe musst du dir suchen. Jemand der dir individuell fallspezifisch unter die Arme greif.

Für normale Menschen scheint alles einfach zu sein... mich trifft die Panik wenn ich lese Einladung zum Bastelnachmittag in der Kita .. Folter für mich. Oder Stadtfeste oder oder oder. Jeder Mensch hat stärken und Schwächen. Wie man diese nutzt muss jeder selber herausfinden.


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