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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

192 Beiträge, Schlüsselwörter: Kinder, Erziehung, Erfahrungen, Tipps, Ratgeber

Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

07.07.2019 um 10:30
Nun ja, man sieht den kleinen Wurm und weiß erst einmal nicht so wirklich viel über seine Bedürfnisse.

Abgesehen von den Instinkten und dem was man aus Büchern hat, fehlt es vor allem an Erfahrung.

Liebe und Zuneigung sind ja ne tolle Sache, aber wie geht es dann weiter?

Auf dem Wickeltisch muss jeder Handgriff sitzen, man möchte seinem Kind ja keine Schmerzen zufügen.
Wie wird gegessen, gebadet und wie fasse ich das zarte Geschöpf überhaupt richtig an?

Es geht weiter mit der Erziehung.

Unzählige Ratgeber ersetzen niemals Erfahrung.
Natürlich hat man seine eigenen Vorstellungen, aber dann taucht auch schnell die Frage auf, ob das so richtig ist, wie man es macht? Gedankenaustausch erwünscht.

Man sieht ja oft in Supermärkten die weinenden und schreienden Kinder vor den Süßigkeiten, oder wenn Spielzeug in der Nähe ist. Oft ignoriert die Mutter es gekonnt, aber manchmal kommt auch eine überforderte Reaktion.
Wie bringe ich meinem Kind bei, das nicht alles ihm gehört, was es sieht? Wie erkläre ich meinem Kind das es durch schreien und weinen seinen Willen nicht durchsetzen wird und die Gummibärchen im Regal bleiben?

Das sind natürlich nur ein paar Fragen, die mir gerade so eingefallen sind, aber da ist natürlich noch viel mehr.

Welcher Kinderwagen ist der richtige?
Wie schläft mein Kind am besten? Das richtige Bettchen. Meinungen und Erfahrungen bitte.

Welche ärtzlichen Untersuchungen sind notwendig?

Was muss ich bei Behörden beachten?

Ein Tipp war ja, schon jetzt einen Kita Platz zu suchen.

Im Januar ist es soweit, bis dahin möchte ich, auch mit Hilfe eurer Erfahrungen, dem kleinen
Lebewesen den Start ins Leben do angenehm wie möglich gestalten.

Ich wäre dankbar wenn ich hier ein paar Gedankenanstöße von euch bekommen könnte.

Hier bitte nicht darüber diskutieren, ob es Sinn macht ein Kind in 'diese Welt' zu setzen.
Der Thread ist gedacht für Mütter und Väter und solche die es werden /wollen.

( meine Frau bringt das Kind zur Welt, nicht das hier Missverständnisse entstehen)

Los gehts


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

07.07.2019 um 10:42
@Pajerro
Herzlichen Glückwunsch :)

Zuerst mal: Ich finde es sehr gut, dass du dir Gedanken machst, aber mach dir nicht zuu viele. Es ist kein Hexenwerk bzw. es ist einfacher als du denkst. Vieles macht man wirklich schon aus Instinkt richtig, wie z.B. das Baby zu halten (am Anfang unbedingt Köpfchen stützen!) und das Wickeln ist auch nicht schwer.

Habt ihr eine Hebamme? Die ist dafür da euch die Grundlagen alle zu zeigen. Nebenbei gibt es Kurse, bei denen solche Dinge zusammen (mit Mamas und auch Papas) geübt werden.
Ansonsten, da du ja von Erfahrung spricht, lass es dir zeigen, wie man ein Baby richtig wickelt oder badet, z.B. von deiner Mutter, Schwiegermutter oder einer Freundin mit Baby

Zu den ärztlichen Untersuchungen geht es hier:
https://www.babycenter.de/a8916/vorsorge-untersuchungen-für-babys

Behördengänge hier:
https://www.hipp.de/schwanger/ratgeber/tipps-checklisten/eltern-checkliste-aemter-und-behoerden/

Kita-Platz zu suchen ist wahrscheinlich wirklich jetzt schon sinnvoll.


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

07.07.2019 um 10:44
Ich glaube dass ein großer Irrtum von vielen Eltern ist der Versuch ihren Kindern jegliche Frustration zu ersparen. Klingt erstmal hart, aber da bitte ich darum sich vor Augen zu führen, dass Kinder eine sehr geringe Frustrationstoleranz haben und man in der Pädagogik wirklich von der Phase des Egozentrismus spricht.

Das Kind sieht sich als Mittelpunkt der Welt und muss erstmal lernen, dass Menschen bisweilen Bedürfnisse haben, die den seinen zuwider laufen, das Kind muss also Rücksichtnahme lernen. Und jegliche Einschränkung bedeutet natürlich erstmal Frust.

Das ist eine große Aufgabe für das Kind und die Erziehenden, diesen Egozentrismus zu überwinden. Schafft es das nicht, wird daraus eben ein egozentrischer Erwachsener.

Und damit meine ich nicht das Kind "schreien zu lassen", weil es damit "die Eltern manipuliert", oder sowas. (hab da neulich so eine furchtbare Sendung namens "Elternschule" gesehen) Das sind Grundbedürfnisse eines Säuglings bzw. Kleinkindes, das ist was vollkommen anderes- das möchte ich ausdrücklich sagen!

Aber ab einem gewissen Alter kann man Kindern sehr wohl sagen "Wir sind nicht alleine (hier in diesem öffentlichen, geschlossenen Raum) und wenn du weiter so laut bist, bekommen alle Leute Kopfschmerzen."


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

07.07.2019 um 10:59
Moin,

verkopf nicht so. Menschen haben über Jahrtausende Kinder auf die Welt gebracht und großgezogen - ohne all das Chichi, das ihnen heute seitens der Industrie und der Medien als "unverzichtbar" dargestellt wird.
Die Hebamme gibt Euch erste gute Tips. Es gibt auch entsprechende Kurse. Bei und beim Roten Kreuz zum Beispiel "Eltern erwarten ihr erstes Kind" und "Erste Hilfe am Kind". Da bekommt man viele gute Tips.

Ansonsten: Sei einfach ehrlich und konsequent zu Dir und ehrlich und konsequent zum Kind. Lass es an Deinen Erfahrungen teilhaben und genieße es, dass Du an seinen Erfahrungen teilhaben wirst (ein Löwenzahn oder andere alltägliche Dinge bekommen plötzlich wieder eine ganz neue Bedeutung).
Es ist völlig normal, dass Du nach spätestens drei Wochen so weit sein wirst, dass Du Dich fragst: "Werfe ich das Kind gleich aus dem Fenster, oder setze ich es vor der Klosterpforte aus?" Kinder haben ist anstrengend, aber erfüllend und - die gute Nachricht - man wächst mit seinen Aufgaben. Anders gesagt: Lasst Euch nicht unter Druck setzen von denen, die Euch einreden wollen, dass Ihr gefälligst glücklich zu sein habet und dass Kinder eh das Schönste der Welt sind. Ja, sind sie. Aber erst, wenn man gelernt hat, damit umzugehen. Ansonsten können sie auch wahnsinnig nervig und anstrengend sein. Alklerdings nicht aus Absicht, sondern weil sie die Welt unmittelbarer und auch etwas anarchischer sehen: Ihnen fehlt die Erfahrung. Und genau das ist Euer Job: Dem Kind zu helfen, seine Erfahrungen zu machen.

Lasst Euch nicht irre machen: Das ergibt sich alles. Im Grunde braucht ein Kind nur eine Sache zum Glücklichsein: Menschen, die für es da sind, es wahrnehmen und ihm zeigen, dass sie es lieben.


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

07.07.2019 um 10:59
@Pajerro

In der Rolle als Mutter bzw. Vater wächst man hinein.
Auf Ratgeber (Broschüren) würde ich nichts geben, sondern auf praktische Erfahrungen von Eltern/Schwiegereltern zurück greifen.


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

07.07.2019 um 11:18
auf keinen Fall von Ratschlägen beeinflussen lassen, schon gar nciht aus Büchern oder TV. Egal was andere denken.
Wie Du was machst ist egal, Du siehst ob es funktioniert und kannst Deine Lösung finden.
Passe Dich der Situaition an, egal was Du machst, mach es mit glaubwürdiger Geduld und selbstsicherheit

Und gehe niemals ohne elektrischen Viehtreiber auf Höchststufe mit Kind im Kinderwagen den Supermarkt.


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

07.07.2019 um 11:41
@Pajerro

Einfach nur lieben. Dich mit ihm beschäftigen.

Das erste Jahr haben wir alles durchgehen lassen, um zu wissen, was es alles kann (sehen, hören, krabbeln, sich artikulieren) und ausprobiert, um dann im zweiten Jahr zu erklären was vermieden werden sollte. Das ist übrigens das schwerste Jahr.

....und immer konsequent bleiben.


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

07.07.2019 um 11:45
Mach Dir lieber Gedanken um den Bürokratie kram
Der ist Deutlich schwieriger als das Kind behüten :D

Ich hab vor 8 Monaten mein zweites Kind bekommen
Ich hatte quasi einen Vorsprung was das angeht
Beim zweiten macht man einiges anders

Ich hatte keinen vorbeteitungskurs, keine hebamme und keinen wickeltisch!
In keinem Kurs bekommst Du gesagt das es passieren kann das Du einfach mal pipi lässt oder auch anderes,das Du deinen Partner anschreist weil Du jetzt gerade einfach nicht willst das er dich anfasst
Ich habe meine Kinder gestillt wenn sie Hunger hatten und nicht wenn es mir eine Uhr sagte
Ich Stille auch immernoch.
Auf sprüche von anderen Eltern ' du solltest aber... Du musst aber.... Das kannst du so nicht... ' habe ich bisher immer gesch......

Du wirst es wirklich einfach wissen was dein Kind brauch und will
Ihr seit einfach verbunden miteinander


Und wirklich; das mit dem papierkram ist sehr wichtig
Und Kindergarten kannst du ein paar Wochen nach der Geburt machen


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

07.07.2019 um 11:57
schnitzelolga schrieb:Ich hatte keinen vorbeteitungskurs, keine hebamme und keinen wickeltisch!
Ich auch nicht. Ich wollte keine Hebamme.
schnitzelolga schrieb:Auf sprüche von anderen Eltern ' du solltest aber... Du musst aber.... Das kannst du so nicht... ' habe ich bisher immer gesch......
Die Sprüche kommen meistens von Leuten, die selbst keine Kinder haben. Die wissen alles........nur besser.


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

07.07.2019 um 12:01
schnitzelolga schrieb:Auf sprüche von anderen Eltern ' du solltest aber... Du musst aber.... Das kannst du so nicht... ' habe ich bisher immer gesch......

Du wirst es wirklich einfach wissen was dein Kind brauch und will
Selbst die einfühlsamsten Eltern können nicht immer wissen, was sie in der einen oder anderen Situation (besser) machen könnten.
Warum sich gegen nützliche Tipps sperren?

Ich nehme mal an, das die eigenen Eltern bzw. Schwiegereltern hilfreich beiseite stehen können, falls gewünscht.

Man kann ja das "Beste" für sich herausziehen.


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

07.07.2019 um 12:44
borabora schrieb:Warum sich gegen nützliche Tipps sperren?
Ich bin durchaus in der Lage zu filtern. Aber das soll ja hier nicht das Thema sein.
Melde mich später noch zu den Beiträgen.
Im Moment ist eine Familienfeier am laufen.


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

07.07.2019 um 12:53
@Pajerro

Ich finde es schön das ihr beide euch vorab schon solche Gedanken macht und euch einen Plan zurecht legen möchtet.
Zeigt es doch das ihr gerne Eltern werdet, das ihr euch freut und das euer Nachwuchs es bei euch gut haben wird.

Meine Ratschläge bezüglich deiner vielen Fragen wären da aber wirklich, gebt euch selbst die Zeit da rein zu wachsen.
Jedes kleine Lebenwesen hat seinen eigenen Charakter, die Erziehung und die Gene spielen dabei natürlich auch eine tragende Rolle - aber zB als Elternteil stur zu bleiben führt nicht bei jedem Kind automatisch zum Erfolg.

Mein jüngerer Sohn hat zB ADHS, welches mit dem 6ten Lebensjahr ausbrach wie ein plötzlicher Autounfall. Jegliche Erziehung die ich vor dem 6ten Lebensjahr bei ihm anwandte war von dem einem Moment auf den anderen komplett erloschen. Ich musste nochmal von vorne lernen, alles anders machen. Und auch er musste alles neu lernen. Das ist kein Scheiss- er musste mit 6 Jahren nochmal lernen das man sich nach dem Pipi machen die Hände waschen muss, das Zähne putzen 2 Minuten dauert, das ein Hosenknopf kein bitterböser Feind ist sondern ein Hilfsmittel um die Hose oben zu behalten. Das man sich Socken anziehen kann ohne dabei völlig auszukreisen.
Bis zum 6ten Lebensjahr hatte er das alles drauf, war ein kleines Sonnenscheinchen... hat immer gelacht- gescherzt- mit Leichtigkeit umgesetzt was man ihm beibrachte.
Und dann war da dieser ADHS Wurm in seinem Gehirn, der alles aufsog und das ließ den kleinen Mann verzweifeln.
Jetzt ist er 9... hat immernoch den Zappelphillipp in sich, aber es wird immer besser.
Der nächste heftige Schub wird mit der Pubertät kommen, da können wir Glück haben und das ADHS könnte nahezu verschwinden... oder aber Pech und es wird noch extremer. Heisst, auch ich stelle mich jetzt schonmal darauf ein, dass wir nochmal alles von vorn lernen müssen. Wenn es nicht so kommt, dann cool...wenn doch, bin ich vorbereitet.
Pajerro schrieb:Unzählige Ratgeber ersetzen niemals Erfahrung.
Natürlich hat man seine eigenen Vorstellungen, aber dann taucht auch schnell die Frage auf, ob das so richtig ist, wie man es macht? Gedankenaustausch erwünscht.
Weisst du, ob es richtig war zeigt sich leider immer erst im Nachgang... wenn die Krümel groß sind und evtl fähig ihren eigenen Weg zu gehen.
Sieh dich als Stütze eines jungen Bäumchens. Wachsen muss es alleine, aber du bist die Umzäunung die dafür sorgt das der Stamm gerade wächst. Deine Frau ist die Gärtnerin, sie füttert das Bäumchen, verscheucht Ungeziefer mit altbewährten Hausmittelchen und sie redet liebevoll mit dem Bäumchen. Ihr beide sucht die optimale Stelle wo das Bäumchen gut gedeihen kann.
Pajerro schrieb:Man sieht ja oft in Supermärkten die weinenden und schreienden Kinder vor den Süßigkeiten, oder wenn Spielzeug in der Nähe ist. Oft ignoriert die Mutter es gekonnt, aber manchmal kommt auch eine überforderte Reaktion.
Wie bringe ich meinem Kind bei, das nicht alles ihm gehört, was es sieht? Wie erkläre ich meinem Kind das es durch schreien und weinen seinen Willen nicht durchsetzen wird und die Gummibärchen im Regal bleiben?
Beim Supermarkt bewährte sich bei mir das Taschengeld. Das dürfen sie zum Einkaufen immer mitnehmen. Es gibt klare Regeln, erst kaufen wir alles ein was wir als Familie benötigen, dann dürfen sie mit ihrem Taschengeld nochmal durch den Laden hoppsen und sich selbst etwas kaufen.
Sie bestehen auch darauf das einzeln aufs Kassenband zu legen. An der Kasse hatten wir seit Jahren kein Theater mehr weil sie mittlerweile begriffen haben das ein einzelner Duplo viel teurer ist als wenn sie sich eine Packung aus dem Süßigkeitenregal nehmen und das sie somit länger etwas davon haben.
Letztens sprach mein Sohn (der ältere, 11 Jahre) sogar die Kassiererin an, dass das ganz schön teuer ist was da so an der Kasse liegt und warum ein einzelner Schokoriegel fast soviel kostet wie eine Packung. Sie war schockiert und antwortete wirklich unhöflich "weil das eben so ist und manch einer will eben nur einen Riegel essen". Mein Sohn sagte dann "aber dann kann man sich doch eine Packung holen und eben nur einen essen".
Die Dame wurde richtig wütend...und ich Stolz wie Arschloch auf meinen Kiesel und lobte ihn vor ihren Augen für seine guten Fragen.

Man kann diese Stresssituationen an der Kasse minimieren wenn man sich in den ersten Zeiten gleich ehrlich mit dem Kind hinsetzt und erklärt, dass manche Käufe nicht gut sind. Gerade die an der Kasse zielen darauf ab kleine Kinder zu manipulieren und ich finde die Kinder haben ein recht darauf das zu erfahren. Meinen hat das gut getan, heisst aber nicht das es bei jedem Kind so ist. Die Erfahrung muss man glaube ich selber machen und schauen was für einen Charakter das Kindlein hat.
Pajerro schrieb:Welcher Kinderwagen ist der richtige?
Wie schläft mein Kind am besten? Das richtige Bettchen. Meinungen und Erfahrungen bitte.
Kommt auch auf die Umstände an.
Ich hatte erst ein Beistellbettchen beim ersten Sohn damals, er war ein Schreikind. 4 Monate purer Terror, im 2 Stundentakt haben wir uns abgewechselt und das Kind auf dem Schoß gehabt, liegend und mit abgewinkelten Beinen.... dann GANZ vorsichtig mit den Beinen und Bauch gewippt. An ein normales Kinderbett war da garnicht zu denken weil er ja eh nie drin lag sondern IMMER (wirklich ausnahmslos) irgendwie irgendwo auf unserem Körper lag. Mein Herzschlag hatte das Krümelchen auch am meisten beruhigt,...
Ab dem 4ten Monat gabs dann ein Kinderbett (das hatten wir schon vorher) und er schlief ab und an mal drin, erst nur zum Mittagsschlaf... dann später auch Nachts.

Beim zweiten Sohn war alles anders... auch Schreibaby aber anders. Er schlief trotzdem in seinem Bett von anfang an... nur musste ich 1 Jahr lang (!) auf dem Boden auf einer Madratze neben ihm legen, meine Hand durchs Gitter strecken und seine kleine Hand halten.
Geschlafen hat er gleich 8 Stunden durch... was ich als Luxus erachtet hätte wenn ich nicht auf dem knallharten Boden hätte liegen müssen :D

Kinderwagen hatten wir relativ teure. Mein Paps hatte damals bei BabyWalz gearbeitet und wir bekamen daher vieles reduziert oder gar umsonst wenn da irgendwo ne Schraube fehlte an schränken oder Wickeltisch (Die sich leicht durch eine andere ersetzen ließ)
Ob der jetzt besser war als günstigere, keine Ahnung.
Pajerro schrieb:Welche ärtzlichen Untersuchungen sind notwendig?

Was muss ich bei Behörden beachten?

Ein Tipp war ja, schon jetzt einen Kita Platz zu suchen
Die U-Untersuchungen beim Kinderarzt und der wird dich evtl noch weiterschicken zum Orthopäden oder HNO usw. Kommt drauf an ob bei den U-Untersuchungen immer alles gut ist. Ihr bekommt ein U-Heft, da sind auch die Terminzeiträume eingetragen wann die nächste Untersuchung gemacht werden muss. Ähnlich wie der Mutterpass :) Den werdet ihr ja schon haben.
Kann dir auch gern ein Bild per PN schicken vom U-Heft, falls dich interessiert wie das aussieht und was da so drin steht. :)

Bei den Behörden musst du eigentlich nichts beachten. Geburtsurkunde müsst ihr beabtragen und dann abholen, falls ihr ein Stammbuch habt müsste das Kind glaube ich auch nachgetragen werden.


Und mein wichtigster Ratschlag an euch beide :
verabschiedet euch von dem Gedanken alles richtig zu machen bzw das zu wollen. Fehler gehören dazu, es gibt niemanden der als Elternteil immer alles richtig gemacht hat und es wärw unfair sich selbst gegenüber das auch immer zu wollen.
Achtet nur darauf das die Fehler nicht allzu groß sind, aber solang ihr dem Erdenbürger immer all eure Beachtung und Liebe zukommen lasst, ist das gröbste schon überstanden. Vergesst euch selbst als Paar dabei aber nicht. Das Baby brauch auch glückliche Eltern die sich gegenseitig stützen, achten und ehren.
Der Rest kommt dann von allein, ihr werdet sehen.
Als Mutter heranwachsen zu dürfen war und ist eine der erfüllensten Gefühle für mich... auch ich wurde dadurch nochmal ein komplett anderer Mensch. Die Bedürfnisse verschieben sich so krass, man denkt und fühlt sich danach so anders.

Ach und vllt noch etwas nur an dich, als Vater und Partner.
Ich weiss nicht wie deine Frau ist aber es gibt Frauen die es lieben Schwanger zu sein und wenn das Kind geboren ist und nicht mehr Teil des eigenen Körpers, dann fallen diese Frauen ein Stückweit in ein Loch.
Es ist schwer das Kind dann nicht mehr in sich treten zu spüren, weil man als Mama nochmal ein ganz anderes Gefühl zum eigenen Bauch entwickelt und zu dem, der darin lebt und heranwächst.
Schenke auch deiner Frau nach der Geburt ganz vieö Aufmerksamkeit, wenn du merkst das sie vllt in manchen Momenten traurig daher kommt.
Ich hatte das so (viele haben das nicht) und ich hätte damals mehr Aufmerksamkeit danach benötigt weil ich wirklich traurig war das mein Kind jetzt für jedermann sichtbar ist..und jeder es betuddeln konnte und nicht mehr nur ich. Liest sich vllt krank aber sowas machen Schwangerschaftshormone auch manchmal aus einer Frau ^^

Eine Hebamme kann ich übrigens auch nur Empfehlen.

so ich glaube mein erster Beitrag ist nun schon lang genug, entschuldige schonmal dafür.
Und es soll nichts geklugscheißert gemeint sein... der beste Tip ist wohl sich von seinem Gefühl leiten zu lassen. Wenn ausreichend Liebe da ist für euer Mausi (wovon ich ausgehe) werdet ihr die richtigen Wege schon gehen :D


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07.07.2019 um 13:03
@Pajerro
Hey Glückwunsch, alles richtig gemacht 👨‍👩‍👧


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

07.07.2019 um 13:17
@Pajerro
Also erstmal vorweg find ich es echt lieb, dass du dich so informierst und ein guter Vater sein willst. Ist ja besonders bei Vätern nicht selbstverständlich.

Natürlich gibt es einige Verhaltensweisen, die du dir angewöhnen kannst, um Risiken zu minimieren. Ich denke da besonders an die Safe Sleep Kampagne. Darin ging es darum, den Eltern zu sagen, dass sie ihr Kind auf dem Rücken schlafen lassen sollen, um das Risiko zu minimieren. Wikipedia: Safe_to_Sleep

Die Fälle von SIDS sind zurückgegangen, seitdem immer mehr Kinder auf dem Rücken schlafen.

Wenn das Kind wach ist, sollte es sogenannte Tummy Time haben, also Zeit die es auf dem Bauch verbringt: Wikipedia: Tummy_time

Auch mit deiner Partnerin solltest du gewisse Sachen schon vorher ausmachen: Wer steht auf, wenn das Kind um 3 Uhr nachts schreit? Und wer macht das am Wochenende? Das erste Jahr wird das nämlich regelmäßig passieren.
borabora schrieb:Auf Ratgeber (Broschüren) würde ich nichts geben, sondern auf praktische Erfahrungen von Eltern/Schwiegereltern zurück greifen.
Das finde ich erschreckend ignorant. Da kann ich nur mit deiner eigenen Frage antworten:
borabora schrieb:Warum sich gegen nützliche Tipps sperren?
Warum sich gegen die Erkenntnisse einer über hundert Jahre alten Wissenschaft sperren?


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07.07.2019 um 13:30
@Funkystreet

Deinen Beitrag finde ich durch und durch spitze.
Der sichere Schlaf ist so wichtig, schön das du ihn angesprochen hast.


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07.07.2019 um 13:44
@Stonechen
Dein Einblick in die Praxis ist auch sehr gut! Musste teils schmunzeln. :) "stolz wie Arschloch", haha, aber es stimmt, viele Erwachsene könen mit den vielen Fragen der Kinder nicht umgehen und empfinden es sogar als Angriff.


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Ein Kind kommt zur Welt und wie geht es dann weiter?

07.07.2019 um 13:47
Funkystreet schrieb:Wer steht auf, wenn das Kind um 3 Uhr nachts schreit? Und wer macht das am Wochenende?
Naja, wenn das Kind gestillt wird, stellt sich die Frage wer aufsteht nicht. Bei einem Fläschchenkind kann man sich durchaus abwechseln.

Ansonsten würde ich dringend empfehlen eine Hebamme zu suchen. Ich war so dankbar für diese Frau und wäre ohne sie sicherlich das ein oder andere Mal verzweifelt, insbesondere beim Stillen, was durchaus einige schmerzhafte Komplikationen mit sich bringt. Ohne sie hätte ich abgestillt, ich bin sicher. Eine Hebamme ist einfach eine Ansprechpartnerin, die einem viel Sicherheit gibt.

Es gibt auch so Kurse, wo man wickeln, baden usw. lernt.


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07.07.2019 um 13:55
Funkystreet schrieb:Dein Einblick in die Praxis ist auch sehr gut! Musste teils schmunzeln. :) "stolz wie Arschloch", haha, aber es stimmt, viele Erwachsene könen mit den vielen Fragen der Kinder nicht umgehen und empfinden es sogar als Angriff.
Danke :)
Liegt aber an uns Eltern den Kindern zu erklären das es solche Erwachsene eben auch gibt, genauso wie es Kinder gibt die ihnen nicht gefallen werden.
Jedes Übel kann man nicht abwenden, aber wenn man das Übel erklärt können die Zwerge viel besser damit umgehen lernen


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07.07.2019 um 16:33
Pajerro schrieb:Man sieht ja oft in Supermärkten die weinenden und schreienden Kinder vor den Süßigkeiten, oder wenn Spielzeug in der Nähe ist. Oft ignoriert die Mutter es gekonnt, aber manchmal kommt auch eine überforderte Reaktion.
Wie bringe ich meinem Kind bei, das nicht alles ihm gehört, was es sieht? Wie erkläre ich meinem Kind das es durch schreien und weinen seinen Willen nicht durchsetzen wird und die Gummibärchen im Regal bleiben?
Durch Konsequenz! Wenn das Kind die Erfahrung macht, dass es irgendwann mal mit quengeln oder betteln durchgekommen ist, wird es immer wieder versucht. Ebenso, wenn es IMMER irgendetwas bekommen hat. Extras müssen Extras bleiben.
Ich habe meine Tochter in den normalen Einkauf einbezogen und ihr das Gefühl gegeben, mitbestimmen zu dürfen. Z.B. Hab ich 2 Joghurts aus dem Regal genommen und sie durfte entscheiden, welchen wir mitnehmen. Und zwar GENAU aus der Auswahl, die ich im Voraus vorgenommen hatte. Und darüber wurde dann auch nichmehr diskutiert, weder von meiner, noch von Ihrer Seite.

Und ja, mein Töchterlein hat das genau 1x versucht. Das war mir sehr unangenehm, aber sie hatte sich damals "Monte" in den Kopf gesetzt. Vermutlich aus ner Werbung. Ich habe keinen gekauft (war nicht in der Auswahl) . Hab sie aber auch nicht aufm Boden liegen lassen oder geschimpft, sondern hab sie auf den Arm genommen und erklärt ( auch wenn sie noch recht jung war). Das Kind heulte und heulte und trauerte noch auf dem Weg zum Auto. Beim Einräumen vom Kofferraum war sie dann anderweitig beschäftigt.
Solch eine Szene kam danach NIE wieder vor.


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07.07.2019 um 18:33
@Pajerro
Ich möchte dir und deiner Frau raten, auf ihr Gefühl zu achten .,Sie wird es spüren, wenn was nicht stimmt .. was das Baby braucht ..
Ich habe mich des öfteren täuschen lassen, auf Ratschläge gehört, später hat sich rausgestellt, das mein Bauchgefühl recht hatte ..


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