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Sind die 68er veraltet und verkrustet?

Sind die 68er veraltet und verkrustet?

10.09.2019 um 12:06
abberline schrieb:Wie gesagt, ich bezieh mich primär auf die 68er und ihre radikalen Kinder. Die Normalbevölkerung kam bis auf gelegentliche Kloppereien in der Disco oder wenn reihenweise Panzer zum Manöver durch die Dörfer führen und die Bürgersteige und Strassen voller Schäden zurückliessen, ganz gut mit den Amerikanern und Franzosen aus.
Nun das mag sein, das die 68 und co eben diese Einstellung hatten

Anbei Manöver waren gerde gut für solche Gemeinden, konnte man doch die Manöverentschädigungen nutzen für Neue Sraßen und Bürgersteige.
Doors schrieb:Wer sich mal mit den sozialen Bewegungen der 1950er in der BRD beschäftigt hat, von den Kämpfen gegen die Wiederbewaffnung, den Griff nach Atomwaffen, den Streiks etc., wird feststellen, dass die "sagenhaften 68er" durchaus ihre Vorläufer hatten.
Aber immer schon etwas naiv bzgl des Weltgeschehens.
Doors schrieb:Zur Erinnerung: Das erste Todesopfer durch Polizeischüsse auf Demonstranten war nicht Benno Ohnesorg 1967, sondern Philipp Müller 1952.
hey beim Müller war es dann sogar vielleicht keiner der mit der DDR Kooperierte.

Wikipedia: Philipp_Müller_(Kommunist)

naja Politisch waren die Vorläufer auch so dämlich wie die 68er selbst bzgl Realitäten auf der Welt.


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10.09.2019 um 12:13
abberline schrieb:Das stimmt, aber jenseits der Großstädte war damals sicher noch nicht viel, oder?
Ich empfehle, mal mit alten Menschen zu reden, die diese Zeit mitgemacht haben: Gewerkschafter, Pazifisten, Kommunisten, die sich selbst in Kleinstädten oder auf dem "platten Land" gegen die alten (und damals auch schon neuen) Nazis, gegen Sozialabbau, gegen die Wiederbewaffnung, gegen das KPD-Verbot etc. gewehrt haben.

Einen gut lesbaren Überblick bietet beispielsweise "BIKINI - Die Fünfziger Jahre - Kalter Krieg und Capri-Sonne" Elefanten-Press, Westberlin, 1981, ISBN 3-88520-050-3. Vielleicht noch antiquarisch zu besorgen.

Wenn man die darin gelisteten Teilnehmer-Zahlen von Demonstrationen liest, wird man als Nachgeborener neidisch.


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10.09.2019 um 12:15
Fedaykin schrieb:Anbei Manöver waren gerde gut für solche Gemeinden, konnte man doch die Manöverentschädigungen nutzen für Neue Sraßen und Bürgersteige.
Ach, und wieviel hätte man erst im Ernstfall als Anwohner der Fulda Gap kassieren können. Überleben vorausgesetzt.


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10.09.2019 um 12:15
Fedaykin schrieb:Oh gibt es da Belege für die Anarchie vor allem bei der Reforger Übung?
Reforger war, ich habe gerade nachgesehen, erstmals 1969. Ob da die Soldaten überhaupt noch raus durften, könnte mir denken nein.

Vergewaltigung und Mord als Anarchie zu bezeichnen ist schlichtweg nur geschmacklos.
Fedaykin schrieb:also wo finde ich den Mord und Toschlag durch US Gis in Grafenwöhr? LAss mich Raten alles "Geheimgehalten"

Im Internet wirst du zu Fällen aus den 60ern nur wenig bis gar nichts finden.


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10.09.2019 um 12:17
Noch ein vergessenes "Prä-68-Ereignis" - die sogenannten "Schwabinger Krawalle":

"Weil eine Gruppe von jugendlichen Straßenmusikanten am 21. Juni 1962 noch nach 22.30 Uhr spielte, riefen ein Stadtrat und Anwohner der Leopoldstraße nach einem erfolglosen Versuch, selbst für Ruhe zu sorgen, die Polizei. Bei dem Versuch der Polizei (unter Polizeipräsident Anton Heigl), die Gruppe aufzulösen und die fünf Musiker vorläufig festzunehmen, kam es zu Rangeleien mit Jugendlichen, und die Situation eskalierte. In der Nacht und an den folgenden vier Tagen kam es in der gesamten Umgebung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) zu Straßenschlachten zwischen bis zu 40.000 vor allem jugendlichen Protestteilnehmern und zum Teil berittenen Polizisten. Zu den letzten Abenden kamen auch Personen aus anderen Städten angereist. Es entstand hoher Sachschaden. Insgesamt wurden etwa 400 Personen festgenommen, einige wurden später zu geringen Geld- oder Freiheitsstrafen verurteilt. Die zahlreichen Anzeigen gegen Polizisten blieben zumeist folgenlos." (Wikipedia)


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10.09.2019 um 12:27
@Fedaykin
In der Theorie, wenn die Verursacher der Schäden denn mal eingesehen hätten zu zahlen. Irgendwann nach viel Theater.


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10.09.2019 um 12:29
Doors schrieb:Ach, und wieviel hätte man erst im Ernstfall als Anwohner der Fulda Gap kassieren können. Überleben vorausgesetzt.
Gähn, du hättest natürlich das Deutsche Volk direkt an Stalin überschreiben können.

Dank dieser Mannöver und Klugen Menschen die nicht so naiv waren wie die 68er und Friedensbewegung gab es keinen Ernstfall
emz schrieb:Reforger war, ich habe gerade nachgesehen, erstmals 1969. Ob da die Soldaten überhaupt noch raus durften, könnte mir denken nein.
Aha, und wann war deine Sodom und Gomorrah in Gravenwöhr? Dann hau mal raus
emz schrieb:Vergewaltigung und Mord als Anarchie zu bezeichnen ist schlichtweg nur geschmacklos.
Nein, ich beschreibe damit die scheinbar Anarchistischen Zustände die es in Grafenwöhr gab. Aber bitte bringe Zahlen, Daten, Fakten zu Mord und Vergewaltigung während es Mannövers (NIcht das STationierte Soldaten den Rest des Jahres ausgang hatten und das sogar in Zivil :))
emz schrieb:Im Internet wirst du zu Fällen aus den 60ern nur wenig bis gar nichts finden.
Na so ein Glück für deine Argumentation. Aber dann gib dir Mühe du weißt ja mehr über scheinbar signifikante Anzahl von Verbrechen durch US Soldaten.


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10.09.2019 um 12:29
@Doors
Wobei diese Aktion aber nicht gerade für die Demonstranten spricht. Da kann ich die Anwohner schon verstehen, je nachdem wie laut die Musiker waren.


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10.09.2019 um 12:36
abberline schrieb:In der Theorie, wenn die Verursacher der Schäden denn mal eingesehen hätten zu zahlen. Irgendwann nach viel Theater.
Nö, das ging direkt über eine Bundesbehörde. Dürfte für die Gemeinden gang und gebe gewesen sein.
abberline schrieb:Irgendwann nach viel Theater.
Woanders lief das scheinbar recht gut

Lediglich die Briten im Norden schienen besonders Auffällig gewesen zu sein.


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10.09.2019 um 12:38
Fedaykin schrieb:Es hätte etwas weniger Ideologiefanatismus und Menschenverstand gereicht sowas zu Erkennen..

aber das ist das Problem wenn man erst Demonstriert und dann "Bildet"

Hätten sie erst ihre Studium und Wissenschaftliches Arbeiten gelernt hätten sie es erkennen können.
Die Mao-Fans und Pol-Pot-Fans waren durchaus gebildet.
Da waren Professoren und Schriftsteller darunter, steht ja auch in deinem Link über Pol Pot.
Es war eher ein Fall von selektiver Wahrnehmung bei den Pol-Pot-Fans, ist auch heute bei den Putin-Fans der Fall.
Ausserdem gabs genügend Propagandaliteratur, die die Mao und Pol-Pot-Fans in
naiver Weise konsumierten.
Heute gibts dafür das Internet.

So wird auch heute noch Mao auf Wikipedia in blumigen Farben dargestellt.
Er ist nicht etwa ein blutrünstiger Diktator sondern "Revolutionär" und "Buchautor".
Der millionenfache Massenmord an chinesischen Bauern wird so erklärt,
als wäre das eine Folge von zu viel Enthusiasmus bei Mao, weil er die Industrialisierumg so schnell durchführen wollte. Schlechte Witterungsbedingungen sollen angeblich auch eine Rolle gespielt haben. So werden die Verbrechen Maos verharmlost und relativiert
Mao Zedong oder Mao Tse-tung war ein chinesischer Revolutionär, Politiker und Autor.
Auf den Parteikonferenzen in Hangzhou und Nanning kritisierte Mao jene, die dem Modell der Sowjetunion folgen und nicht blindlings vorwärts stürmen wollten. Man solle nicht den Enthusiasmus von 600 Millionen Menschen bremsen. Die Moderaten warnte er, dass sie nur 50 Meter von Rechtsabweichlern entfernt seien. Die „Sechzig Thesen über Arbeitsmethoden“, die auf diesen Konferenzen verabschiedet wurden, bildeten die theoretische Basis für den Großen Sprung nach vorn, „Drei Jahre hartnäckiger Arbeit“ wurde zum Slogan für den maoistischen Aufbau des Sozialismus.
m Jahre 1960 litt China unter schwerer Trockenheit, so dass die Getreideernte um 50 Millionen Tonnen gegenüber 1957 zurückblieb
Wikipedia: Mao_Zedong#Großer_Sprung_nach_vorn


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10.09.2019 um 12:43
parabol schrieb:Die Mao-Fans und Pol-Pot-Fans waren durchaus gebildet.
Ideologisch gebildet, naja irgendwo muss ja eine Denkschwäche vorhanden sein oder gesunde Ignoranz

Nun sicher mag das Wetter eine Rolle gespielt haben bei der großen Hungernot. Aber entscheident was so vieles

Was bei der Kulturrevolution abging kann man auch schwerlich als "Humanistsich" bezeichnen.


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10.09.2019 um 13:01
parabol schrieb:"Buchautor"
Das war ein gewisser Herr Hitler auch. Vorsicht vor Menschen, die schreiben können.


Es waren allerdings nicht alle "68er" Maoisten. Nicht mal Kommunisten. In der Rückschau der Nachgeborenen geht da offenbar viel durcheinander.


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10.09.2019 um 13:08
Fedaykin schrieb:Aha, und wann war deine Sodom und Gomorrah in Gravenwöhr? Dann hau mal raus
Du hast schon eigenartige Bezeichnungen für Vergewaltigung und Mord, erst ist es Anarchie und jetzt Sodom und Gomorrah.

Mit derartig geschmacklosen Äußerungen gedenke ich mich nicht weiter zu befassen.


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10.09.2019 um 15:09
Doors schrieb:Es waren allerdings nicht alle "68er" Maoisten. Nicht mal Kommunisten. In der Rückschau der Nachgeborenen geht da offenbar viel durcheinander.
Wer sagt alle, aber waren ihre Berühmten KLogriffe, du weißt doch es sin die "Lauten" die hängen bleiben.

Ist heute noch so einige ja auch alle Einwohner Sachsens als Rechtsradikale beschimpfen.. usw.
emz schrieb:Du hast schon eigenartige Bezeichnungen für Vergewaltigung und Mord, erst ist es Anarchie und jetzt Sodom und Gomorrah.
So beschreibst du es, das es bei Aktiven Mannövern scheinbar zu solchen Vorfällen in Masse kam, oder gehäuft

Also holst du jetzt Belege für diese Steilen Thesen. ? Oder lassen wir es beim Hörensagen?
emz schrieb:Mit derartig geschmacklosen Äußerungen gedenke ich mich nicht weiter zu befassen.
Haha, ja genau. Geschmacklos ist bestenfalls unbelegte Behauptungen bzgl Mord und Vegewaltigungen durch US Streiträfte währen des Manövers in Gravenwöhr...

So wie du es schilderst waren die US Soldaten in der Gegend ja eben "Ausser Kontrolle" Oder etwas nicht?

Nun irgendwo wirst du doch wohl was finden das die US Soldaten dort "Schwere Strataten in auffallender häufigkeit getätigt haben. Du meinst ja schon mal vor 1969


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10.09.2019 um 16:52
Der Kommunismus war damals bei manchen beliebt, weil er eine bessere Welt versprochen hat. Das in den Ländern auch einiges schlimmes passiert ist, hat daran nichts geändert. Erst als die wirtschaftliche Entwicklung den Kapitalismus nicht schlagen konnte, ist der Kommunismus untergegangen.

Und psychologisch haben sich die 68er gegen ihre "Nazi-Eltern" gestellt: "Was habt ihr denn gegen Hitler getan?" Militärisch war die Sowjetunion der Sieger gegen Nazi-Deutschland, deshalb Faschismus schlecht, Kommunismus gut.


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10.09.2019 um 19:42
frivol schrieb:Und psychologisch haben sich die 68er gegen ihre "Nazi-Eltern" gestellt: "Was habt ihr denn gegen Hitler getan?"
Blöd nur für Kinder wie mich, deren Familie mütterlicherseits im Widerstand war und teils im KZ sass.


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10.09.2019 um 19:44
Doors schrieb:Blöd nur für Kinder wie mich, deren Familie mütterlicherseits im Widerstand war und teils im KZ sass.
TJa, dann musstest du gegen was anderes Rebellieren. :)


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10.09.2019 um 19:53
@Fedaykin

Die westdeutsche Gesellschaft der damaligen Zeit bot mir genügend Dinge, gegen die es zu rebellieren galt - auch in den Folgejahren.


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10.09.2019 um 20:21
@Mallumita
Ich gehöre ja eher zu den leuten, die eher ein neues 1968 herbeisehnen. Nicht nur im Gesellschaftlichen sondern auch auf vielen anderen Bereichen find ich die jetzt zeit sehr verkrustet.
Mallumita schrieb:Wir leben in Zeiten, in denen Alleinerziehung, behütete Kindheit, sexuelle Ausschweifung (Homosexualität, Polygamie, hormonelle Verhütung), Gleichheit der Geschlechter und Nationalitäten, Kinderlose Paare, Internationalität und und und der Normalzustand ist, der Ist-Zustand.
Ja, wir leben in diesen Zeiten, und dass ist auch gut so. Ich weiß zwar nicht, warum du es als ausschweifung emofindest Homosexuell zu sein und Hormonell zu verhüten aber ist schon ok. So oft gibt es doch keine Polygamie im sexuellen sinne, und wenn doch, dann finde ich es ok.
Mallumita schrieb:Zum Hintergrund bin ich alleinerziehend erzogen worden, heutezutage ist das normal. Kann auch sein, das es diesen Umstand geschuldet warum ich denke, dass eine Veränderung vom normalen Alleinerziehertum zu einem Wechsel von partnerschaftlichen Ehe aufkommen kann. Vielleicht denkt ein Kind aus einer Familie mit Mutter, Vater und Geschwister anders.
Glaubst du wirklich, dass wir in einer besseren Welt leben würden, wenn jeder Mensch in einer ganz normalen Familie aufwächst?
Mallumita schrieb:Um des Fortschritt willens, wird eine zukünftige Generation (Bei meiner 90er- und der FFF-Generation glaube ich das weniger) aufstehen und sich auflehnen gegen die alten, verkrusteten Ideale und neue Ideen schaffen? Der Jugend fehlt es heute an Orientierung, weshalb das gut sein kann?
Jenes aufstehen gegen die werte der Hippiegeneration gab es die letzten jahre, und das war absolut nicht mein fall.


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10.09.2019 um 21:12
Die meisten die hier mitdiskutieren dürften ein Problem haben: Sie haben die Umbrüche Ende der 60er Jahre nie selbst kennengelernt. Und die Zeiten davor erst recht nicht.
Natürlich gibt es Filme, Bücher, aber die Reise selbst erlebt oder oder davon gelesen zu haben sind nun mal zwei verschiedene Dinge.
Ja, es gibt so etwas wie einen Zeitgeist. Eine herschende Meinung. Und die war bis Ende der 60er stockkonservativ bis autoritär. Tausend Verbote und Benimmregeln. Und die wurden bei Kindern auch mit Gewalt durchgesetzt. Ich habe in der Schule Prügel-Szenen erlebt, die heute undenkbar wären. Aber damals fanden das alle völlig normal. Genau so, wie alle der Meiung waren (außer den Betroffenen natürlich), dass Schwulsein so ziemlich das moralisch hinterletzte sei gleich hinter Kinderschändern und "gefallene Mädchen" (ohne Mann mit Kind) per Gesetz einen staatlichen Vormund kriegten.
Und dann drehte sich der Zeitgeist plötzlich. Die Haare bei den Jungen wurden lang und länger und die Röcke bei den Mädchen kurz und kürzer. Die politische Meinung schwenkte auf "links", besonders bei Studenten. Ja, es gab auch Maoisten, aber die waren nur eine unter vielen, sehr vielen "linken" Gruppen.
Wichtiger waren für viele die neuen Freiheiten. Anfang der siebziger Jahre gab es in den Medien und etwas "versteckter" auch in der Gesellschaft eine Sexwelle ohnegleichen, die nur mit Nachholbedarf erklärt werden kann.
Und es herrschte schon vor 68 und bis tief in die 70er hinein eine ganz selbstverständliche Aufbruchsstimmung. Wir schaffen das und unsere Kinder haben es mal besser. Begrenzte Ressourcen waren erst in den 70ern allmächlich ein Thema (Club of Rome) und über Umweltverschmutzung hat sich 1968 auch noch niemand Gedanken gemacht.

Wenn hier die Frage gestellt wird ob die 68er veraltet und verkrustet sind, so kann ich nur antworten, dass wir heute 2019 haben und die Zeit nicht stehengeblieben ist. Ging es damals vor 50 Jahren um die Überwindung autoritärer Strukturen, so ist heute Teilhabe für alle angesagt und mit dem Blick auf die Zukunft die Frage, ob wir in den letzten 50 Jahren nicht allzuviel "auf Pump" gelebt haben auf Kosten der nachfolgenden Generationen. In 50 Jahren wird der Zeitgeist und die aktuellen Fragestellengen wieder anders sein. Leider werde ich das nicht mehr erleben.


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