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Nachweis eines sphärischen Magnesium-32-Kerns rüttelt am Atom-Modell RSS

1 Beiträge, Schlüsselwörter: Wissenschaft, Forschung, Atom, Atomkern, Atommodell, Nuklid

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canpornpoppy
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Nachweis eines sphärischen Magnesium-32-Kerns rüttelt am Atom-Modell

07.02.2011 um 19:12



München/ Deutschland - Erstmals konnten nun die Forscher die Existenz eines kugelförmigen Magnesium-32-Kerns nachweisen. Doch die Herstellung des kugelförmigen Magnesium-32-Kerns gelang schon bei viel niedrigerer Energie als theoretisch vorhergesagt. Damit stellt dieses Ergebnis die theoretischen Modelle zur Beschreibung der Veränderung der Schalenstruktur in dieser und anderen Regionen der Nuklidkarte teilweise wieder infrage.

die unterschiedlichen elemente des periodensystems unterscheiden sich maßgeblich durch die anzahl ihrer protonen im kern des atoms, so ist jedes atom mit einem proton im kern dem element wasserstoff zuzuordnen, jedes atom mit drei protonen ist lithium, jedes mit sechs protonen kohlenstoff usw.

atome bestehen aus den beiden nukleonen proton und neutron und den elektronen im außenbereich

die anzahl der protonen gibt das element an, sowohl die anzahl der neutronen kann pro element variieren (man nennt dies isotope des elements) als auch die anzahl der elektronen pro element kann variieren (dies nennt man ionen)

magnesium hat die ordnungszahl zwölf, dies bedeutet also der kern besteht aus zwölf protonen, magnesium 32 - um welches es in diesem artikel geht - besteht demnach aus zwölf protonen und 20 neutronen

auf einer nuklidkarte sind alle bekannten atomsorten aufgelistet, einige sind stabil, andere nicht

Wikipedia: Nuklidkarte

es gibt nuklide die erst ab einer bestimmten konfiguration stabil sein sollen, also zb eine bestimmte anzahl an neutronen besitzen, damit sich der kern stabilisiert, die so genannten 'magischen zahlen'

"Die Freude war groß, dass es uns endlich gelungen ist, auch die sphärische Form des Magnesium-32-Kerns nachweisen zu können", sagt Professor Krücken, Inhaber des Lehrstuhls für Physik der Hadronen und Kerne an der TU München. "Doch diese Erkenntnisse stellen uns Physiker auch gleich wieder vor neue Herausforderungen. Um den genauen Verlauf der Elementsynthese in Sternexplosionen vorherzusagen, müssen wir den Mechanismus genauer verstehen, der die veränderte Schalenstruktur herbeiführt."

mehr steht im artikel, siehe quelle

Quelle: http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2011/02/nachweis-eines-spharischen-magnesium-32.html



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