Cold Case - Heidrun Wastl - Mord ohne Leiche oder Unfall? RSS
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Cold Case - Heidrun Wastl - Mord ohne Leiche oder Unfall? 14.06.2012 um 11:00
Bin gerade über diesen Fall aus Österreich gestolpert und finde ihn sehr interessant:
COLD CASE - Heidrun Wastl seit Jahren vermisst - Verdächtiger festgenommen
WIENER NEUSTADT. Festgenommen wurde ein Verdächtiger, der mit der vor mehr als zehn Jahren vermissten Heidrun Wastl in Verbindung gebracht wird. Nach der Leiche der Frau wird in einem Wald in der Buckligen Welt gesucht.
Die damals 37-Jährige aus Wiener Neustadt wurde wahrscheinlich ermordet. Zur Person des Festgenommenen machte die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt am Mittwoch keine näheren Angaben. Bei dem 41-jährigen Mann, der in der Nacht auf Dienstag wegen des Verdachts des Mordes festgenommen wurde, soll es sich um den Menschen handeln, der Wastl zuletzt gesehen hatte.
Nach der Leiche der Frau werde seit Dienstag mit 14 Polizeihunden in einem Wald bei Lanzenkirchen in der Buckligen Welt gesucht, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Erich Habitzl. Die Aktion musste aufgrund starker Regenfälle zeitweise unterbrochen werden. Sollte die Leiche der Frau bis Mittwochabend nicht gefunden werden, werde die Suche am Donnerstag fortgesetzt, sagte Bundeskriminalamtssprecher Mario Hejl.
Cold Case Management ermittelt
Das mysteriöse Verschwinden von Heidrun Wastl wird bereits seit mehreren Monaten im Rahmen des Cold Case Managements vom Bundeskriminalamt (BK) untersucht. Ende April wurde bekannt, dass auf einer Dose, die von diesem Tag aus der Küche der Frau stammt, DNA-Spuren eines der Familie nahestehenden Mannes gefunden wurden. Ob es sich dabei um den jetzt festgenommenen Verdächtigen handelt, war zunächst nicht bekannt.
Der Mann befinde sich in Verwahrungshaft und werde von der Polizei einvernommen, sagte Habitzl. Wie er sich bisher verantwortete, wollte die Staatsanwaltschaft nicht verraten. Man zeigte sich aber zuversichtlich, dass die Ermittler "am richtigen Fleck" suchten und der Fall schon bald geklärt werden dürfte.
Chronologie des Vermisstenfalles
Heidrun Wastl gilt seit dem 28. September 2001 und somit seit über zehneinhalb Jahren als vermisst. Die Kindergartenhelferin wollte an jenem Tag ihren sechsjährigen Sohn um 11.30 Uhr von der Schule abholen, kam dort aber nie an. Ihr Ehemann meldet sie als vermisst. Der Fall wurde im Juli 2002 auch in der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY" aufgegriffen. Wastl wurde mittlerweile von ihrem Ehemann auch für tot erklärt.
2. Oktober 2001: Die Polizei bittet erstmals um Hinweise auf den Verbleib der Frau. Schon damals heißt es, ihr Ehemann schließe ein Verbrechen nicht aus.
19. Februar 2002: Von der Polizeidirektion Wiener Neustadt werden 2.500 Euro als Belohnung für Hinweise ausgesetzt, die zur Ausforschung des Aufenthaltsorts der Frau dienen.
Juli 2002: Der Vermisstenfall wird von der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY" aufgegriffen.
September 2002: Ermittler verdächtigen einen 32-jährigen Tischler, mit dem Verschwinden der Frau zu tun zu haben. Er sei der letzte, der die Frau gesehen hatte, und als Verfasser eines "Abschiedsbriefes" ausfindig gemacht worden, der vier Tage nach dem 28. September bei ihrem Ehemann einlangte. In dem Text heißt es: "Ich sorge schon um sie, ihr geht es gut, wir sind im Ausland, sie will dich anrufen, wenn sie bereit ist.." Ein "tragfähiger Beweis für eine Täterschaft" kann jedoch nicht erbracht werden, so ein Kriminalist.
Ende 2011/Anfang 2012: Das Cold Case Management des Bundeskriminalamts (BK) rollt den Fall neu auf.
April 2012: Neue Spuren tauchen auf. Auf einer vom 28. September 2001 aus der Küche der 37-Jährigen stammenden Dose wird die DNA eines der Familie nahestehenden Mannes entdeckt.
22. Mai 2012: Die Ermittler nehmen einen Verdächtigen fest und beginnen in einem Waldstück in der Buckligen Welt nach der Leiche der Frau zu suchen.
http://www.nachrichten.at/nachrichten/chronik/art58,891551
Aktuellster Artikel vom 13.06.2012:
Fall Wastl: Verdächtiger sagt mehr "als bisher bekannt"
Im Fall der seit mehr als zehn Jahren vermissten Heidrun Wastl soll es eine "Geheimakte" geben. Demnach habe der verdächtige Tischler, der seit 24. Mai in U-Haft ist, "mittlerweile weitaus mehr über die Hergänge des Todes der Frau berichtet, als bisher bekannt".
Er bleibt bei der Unfallversion. Der Mann erklärte nun in Vernehmungen, dass er einst auf Wunsch des Opfers mit ihm in ein Waldstück bei Ofenbach gefahren sei. Bei einer Wanderung über steile Gräben, "in Richtung einer einsamen Lichtung", sei es dann zum Drama gekommen: "Ich voraus, Heidi hinter mir", so der Tischler. "Plötzlich spürte ich ihre Hand zwischen meinen Beinen und ich habe mit meinem rechten Fuß im Abrutschen zurückgetreten. Dabei traf ich sie am Oberkörper und sie fiel rücklings in die Tiefe."
Aus den Ohren der Frau sei Blut gelaufen. "Ich versuchte sie (Heidrun Wastl) hochzuziehen, da merkte ich einen Widerstand. Ich musste den Kraftaufwand erhöhen, zog sie auf. Sie hatte die Augen offen, ich bekam die Krise. Sie war bei ihrem Sturz gepfählt worden." Dann sei er "in Panik" davongelaufen, so der Verdächtige.
Eine Freundin des Mannes erinnert sich dem Wochenmagazin zufolge daran, dass der Tischler sie am Vormittag des 28. September 2001, dem Tag des Verschwindens von Heidrun Wastl, per Handy angerufen und die Bitte geäußert hätte, ihn von Ofenbach abzuholen. Er habe sich, so erklärte er, bei einem Spaziergang im Wald verlaufen. Als ihn die Frau später am Straßenrand auflas, sei seine Kleidung "schmutzig" und er sehr nervös gewesen.
Belastet wird der 41-Jährige jetzt zudem von seiner Ex-Partnerin, mit der er von 2000 bis 2005 zusammen gelebt hatte. Ihren Angaben zufolge hatte er am mutmaßlichen Tattag "kaum getragene Turnschuhe, eine Jean und ein T-Shirt in den Mist geworfen" und "seinen Wagen gründlich gereinigt und die Sitzbezüge darin durch neue ersetzt". Verschleierungsaktionen, die der Mann nicht ableugnet.
"Diverse Zeugen" würden überdies von weiteren auffälligen Handlungen und seltsamen Erzählungen des Tischlers seit Heidrun Wastls Verschwinden erzählen. Nachweislich habe der Mann danach seine Waffen verkauft: Dolche, Pistolen, Gewehre. Immer wieder habe er darüber geredet, "wie schiach" es sei, "tote Menschen mit offenen Augen anzublicken"; und dass er "vielleicht die vermisste Kindergartenhelferin aus Wiener Neustadt in einem Wald erstochen oder erschlagen" habe.
Am 28. September 2001 hatte die Frau ihren sechsjährigen Sohn zu Mittag von der Schule abholen wollen, kam dort aber nie an und blieb verschwunden. Mittlerweile wurde sie für tot erklärt. Der Fall wird seit einigen Monaten vom Cold Case Management im Bundeskriminalamt neu aufgerollt. Vergangene Woche fand in einem Waldstück bei Lanzenkirchen - Ofenbach in der Buckligen Welt eine großangelegte polizeiliche Suche nach der Leiche der Frau statt, die jedoch negativ verlief.
http://www.noen.at/lokales/noe-uebersicht/wiener-neustadt/aktuell/Fall-Wastl-Verdaechtiger-sagt-mehr-als-bisher-bekannt;art2575,396192
meldenBin gerade über diesen Fall aus Österreich gestolpert und finde ihn sehr interessant:
COLD CASE - Heidrun Wastl seit Jahren vermisst - Verdächtiger festgenommen
WIENER NEUSTADT. Festgenommen wurde ein Verdächtiger, der mit der vor mehr als zehn Jahren vermissten Heidrun Wastl in Verbindung gebracht wird. Nach der Leiche der Frau wird in einem Wald in der Buckligen Welt gesucht.
Die damals 37-Jährige aus Wiener Neustadt wurde wahrscheinlich ermordet. Zur Person des Festgenommenen machte die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt am Mittwoch keine näheren Angaben. Bei dem 41-jährigen Mann, der in der Nacht auf Dienstag wegen des Verdachts des Mordes festgenommen wurde, soll es sich um den Menschen handeln, der Wastl zuletzt gesehen hatte.
Nach der Leiche der Frau werde seit Dienstag mit 14 Polizeihunden in einem Wald bei Lanzenkirchen in der Buckligen Welt gesucht, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Erich Habitzl. Die Aktion musste aufgrund starker Regenfälle zeitweise unterbrochen werden. Sollte die Leiche der Frau bis Mittwochabend nicht gefunden werden, werde die Suche am Donnerstag fortgesetzt, sagte Bundeskriminalamtssprecher Mario Hejl.
Cold Case Management ermittelt
Das mysteriöse Verschwinden von Heidrun Wastl wird bereits seit mehreren Monaten im Rahmen des Cold Case Managements vom Bundeskriminalamt (BK) untersucht. Ende April wurde bekannt, dass auf einer Dose, die von diesem Tag aus der Küche der Frau stammt, DNA-Spuren eines der Familie nahestehenden Mannes gefunden wurden. Ob es sich dabei um den jetzt festgenommenen Verdächtigen handelt, war zunächst nicht bekannt.
Der Mann befinde sich in Verwahrungshaft und werde von der Polizei einvernommen, sagte Habitzl. Wie er sich bisher verantwortete, wollte die Staatsanwaltschaft nicht verraten. Man zeigte sich aber zuversichtlich, dass die Ermittler "am richtigen Fleck" suchten und der Fall schon bald geklärt werden dürfte.
Chronologie des Vermisstenfalles
Heidrun Wastl gilt seit dem 28. September 2001 und somit seit über zehneinhalb Jahren als vermisst. Die Kindergartenhelferin wollte an jenem Tag ihren sechsjährigen Sohn um 11.30 Uhr von der Schule abholen, kam dort aber nie an. Ihr Ehemann meldet sie als vermisst. Der Fall wurde im Juli 2002 auch in der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY" aufgegriffen. Wastl wurde mittlerweile von ihrem Ehemann auch für tot erklärt.
2. Oktober 2001: Die Polizei bittet erstmals um Hinweise auf den Verbleib der Frau. Schon damals heißt es, ihr Ehemann schließe ein Verbrechen nicht aus.
19. Februar 2002: Von der Polizeidirektion Wiener Neustadt werden 2.500 Euro als Belohnung für Hinweise ausgesetzt, die zur Ausforschung des Aufenthaltsorts der Frau dienen.
Juli 2002: Der Vermisstenfall wird von der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY" aufgegriffen.
September 2002: Ermittler verdächtigen einen 32-jährigen Tischler, mit dem Verschwinden der Frau zu tun zu haben. Er sei der letzte, der die Frau gesehen hatte, und als Verfasser eines "Abschiedsbriefes" ausfindig gemacht worden, der vier Tage nach dem 28. September bei ihrem Ehemann einlangte. In dem Text heißt es: "Ich sorge schon um sie, ihr geht es gut, wir sind im Ausland, sie will dich anrufen, wenn sie bereit ist.." Ein "tragfähiger Beweis für eine Täterschaft" kann jedoch nicht erbracht werden, so ein Kriminalist.
Ende 2011/Anfang 2012: Das Cold Case Management des Bundeskriminalamts (BK) rollt den Fall neu auf.
April 2012: Neue Spuren tauchen auf. Auf einer vom 28. September 2001 aus der Küche der 37-Jährigen stammenden Dose wird die DNA eines der Familie nahestehenden Mannes entdeckt.
22. Mai 2012: Die Ermittler nehmen einen Verdächtigen fest und beginnen in einem Waldstück in der Buckligen Welt nach der Leiche der Frau zu suchen.
http://www.nachrichten.at/nachrichten/chronik/art58,891551
Aktuellster Artikel vom 13.06.2012:
Fall Wastl: Verdächtiger sagt mehr "als bisher bekannt"
Im Fall der seit mehr als zehn Jahren vermissten Heidrun Wastl soll es eine "Geheimakte" geben. Demnach habe der verdächtige Tischler, der seit 24. Mai in U-Haft ist, "mittlerweile weitaus mehr über die Hergänge des Todes der Frau berichtet, als bisher bekannt".
Er bleibt bei der Unfallversion. Der Mann erklärte nun in Vernehmungen, dass er einst auf Wunsch des Opfers mit ihm in ein Waldstück bei Ofenbach gefahren sei. Bei einer Wanderung über steile Gräben, "in Richtung einer einsamen Lichtung", sei es dann zum Drama gekommen: "Ich voraus, Heidi hinter mir", so der Tischler. "Plötzlich spürte ich ihre Hand zwischen meinen Beinen und ich habe mit meinem rechten Fuß im Abrutschen zurückgetreten. Dabei traf ich sie am Oberkörper und sie fiel rücklings in die Tiefe."
Aus den Ohren der Frau sei Blut gelaufen. "Ich versuchte sie (Heidrun Wastl) hochzuziehen, da merkte ich einen Widerstand. Ich musste den Kraftaufwand erhöhen, zog sie auf. Sie hatte die Augen offen, ich bekam die Krise. Sie war bei ihrem Sturz gepfählt worden." Dann sei er "in Panik" davongelaufen, so der Verdächtige.
Eine Freundin des Mannes erinnert sich dem Wochenmagazin zufolge daran, dass der Tischler sie am Vormittag des 28. September 2001, dem Tag des Verschwindens von Heidrun Wastl, per Handy angerufen und die Bitte geäußert hätte, ihn von Ofenbach abzuholen. Er habe sich, so erklärte er, bei einem Spaziergang im Wald verlaufen. Als ihn die Frau später am Straßenrand auflas, sei seine Kleidung "schmutzig" und er sehr nervös gewesen.
Belastet wird der 41-Jährige jetzt zudem von seiner Ex-Partnerin, mit der er von 2000 bis 2005 zusammen gelebt hatte. Ihren Angaben zufolge hatte er am mutmaßlichen Tattag "kaum getragene Turnschuhe, eine Jean und ein T-Shirt in den Mist geworfen" und "seinen Wagen gründlich gereinigt und die Sitzbezüge darin durch neue ersetzt". Verschleierungsaktionen, die der Mann nicht ableugnet.
"Diverse Zeugen" würden überdies von weiteren auffälligen Handlungen und seltsamen Erzählungen des Tischlers seit Heidrun Wastls Verschwinden erzählen. Nachweislich habe der Mann danach seine Waffen verkauft: Dolche, Pistolen, Gewehre. Immer wieder habe er darüber geredet, "wie schiach" es sei, "tote Menschen mit offenen Augen anzublicken"; und dass er "vielleicht die vermisste Kindergartenhelferin aus Wiener Neustadt in einem Wald erstochen oder erschlagen" habe.
Am 28. September 2001 hatte die Frau ihren sechsjährigen Sohn zu Mittag von der Schule abholen wollen, kam dort aber nie an und blieb verschwunden. Mittlerweile wurde sie für tot erklärt. Der Fall wird seit einigen Monaten vom Cold Case Management im Bundeskriminalamt neu aufgerollt. Vergangene Woche fand in einem Waldstück bei Lanzenkirchen - Ofenbach in der Buckligen Welt eine großangelegte polizeiliche Suche nach der Leiche der Frau statt, die jedoch negativ verlief.
http://www.noen.at/lokales/noe-uebersicht/wiener-neustadt/aktuell/Fall-Wastl-Verdaechtiger-sagt-mehr-als-bisher-bekannt;art2575,396192
Cold Case - Heidrun Wastl - Mord ohne Leiche oder Unfall? 14.06.2012 um 11:02
Was denkt Ihr über die Geschichte des Inhaftierten, der das ganze als Unfall darstellt? Ich glaube dem kein Wort - warum sollte die Frau mit ihm einen Waldspaziergang machen, wenn sie vor hatte, ihr Kind abzuholen? Und dann die obskure Unfallgeschichte - für mich die typischen Schutzbehauptungen eines Täters! Ich hoffe nur, sie finden die Leiche bald, damit man ihm seine Lügen widerlegen kann.
meldenWas denkt Ihr über die Geschichte des Inhaftierten, der das ganze als Unfall darstellt? Ich glaube dem kein Wort - warum sollte die Frau mit ihm einen Waldspaziergang machen, wenn sie vor hatte, ihr Kind abzuholen? Und dann die obskure Unfallgeschichte - für mich die typischen Schutzbehauptungen eines Täters! Ich hoffe nur, sie finden die Leiche bald, damit man ihm seine Lügen widerlegen kann.
Cold Case - Heidrun Wastl - Mord ohne Leiche oder Unfall? 14.06.2012 um 11:16
Hier der Fall bei XY-Ungelöst vom 05. Juli 2002 (geht los bei 1:38 min):
meldenHier der Fall bei XY-Ungelöst vom 05. Juli 2002 (geht los bei 1:38 min):
Cold Case - Heidrun Wastl - Mord ohne Leiche oder Unfall? 14.06.2012 um 11:24
Hier steht noch was Interessantes über den Täter:
http://www.news.at/articles/1224/510/330861/fall-heidrun-wastl-geheimakte-erich-w
"[...] Und er sprach oft von einem schlimmen Erlebnis aus seiner Kindheit; als er angeblich, mit sechs, hatte mitansehen müssen, wie ein Bub von einer Felswand gestürzt und gestorben war. Und wie es ihm danach, „weil ich in die Sache nicht reingezogen werden wollte“, gelungen sei, vor Eintreffen der Gendarmerie vom Unglücksort zu verschwinden. Die Kripo ist bereits dabei, die Akte zu dem Drama aus 1976 auszuheben."
Stürzen ganz schön viele Leute in seiner Gegenwart angeblich von Felswänden... Wenn es den Fall aus der Kindheit wirklich gab, wer weiß, ob er den Jungen nicht auch getötet hat?! Ganz schön mysteriöse Geschichte... Bin gespannt, was die Polizei noch rausbekommt. Immerhin ein mutmaßlicher Täter, der nicht schweigt, sondern sich scheinbar um Kopf und Kragen redet. Da wird man schon noch die Wahrheit rauskriegen, mit der Zeit, ist zu hoffen.
meldenHier steht noch was Interessantes über den Täter:
http://www.news.at/articles/1224/510/330861/fall-heidrun-wastl-geheimakte-erich-w
"[...] Und er sprach oft von einem schlimmen Erlebnis aus seiner Kindheit; als er angeblich, mit sechs, hatte mitansehen müssen, wie ein Bub von einer Felswand gestürzt und gestorben war. Und wie es ihm danach, „weil ich in die Sache nicht reingezogen werden wollte“, gelungen sei, vor Eintreffen der Gendarmerie vom Unglücksort zu verschwinden. Die Kripo ist bereits dabei, die Akte zu dem Drama aus 1976 auszuheben."
Stürzen ganz schön viele Leute in seiner Gegenwart angeblich von Felswänden... Wenn es den Fall aus der Kindheit wirklich gab, wer weiß, ob er den Jungen nicht auch getötet hat?! Ganz schön mysteriöse Geschichte... Bin gespannt, was die Polizei noch rausbekommt. Immerhin ein mutmaßlicher Täter, der nicht schweigt, sondern sich scheinbar um Kopf und Kragen redet. Da wird man schon noch die Wahrheit rauskriegen, mit der Zeit, ist zu hoffen.
Cold Case - Heidrun Wastl - Mord ohne Leiche oder Unfall? 14.06.2012 um 13:34
Seine Geschichte ist ja ziemlich unwahrscheinlich.
Sie sind allein im Haus, aber für die Affäre gehen sie ewig weit auf eine einsame Lichtung?
Und rein zufällig verkauft er alle seine Waffen nachdem die Frau "gestürzt" ist?
Ernsthaft, der hätte sich in 11 Jahren wenigstens eine bessere Geschichte einfallen lassen können.
meldendiegraefin schrieb:Vielleicht ist er ja einfach so tolle Gesellschaft das alle nur weg wollen^^
Stürzen ganz schön viele Leute in seiner Gegenwart angeblich von Felswänden...
Seine Geschichte ist ja ziemlich unwahrscheinlich.
Sie sind allein im Haus, aber für die Affäre gehen sie ewig weit auf eine einsame Lichtung?
Und rein zufällig verkauft er alle seine Waffen nachdem die Frau "gestürzt" ist?
Ernsthaft, der hätte sich in 11 Jahren wenigstens eine bessere Geschichte einfallen lassen können.
Cold Case - Heidrun Wastl - Mord ohne Leiche oder Unfall? 14.06.2012 um 14:31
@diegraefin
Das sehe ich so wie Du, ich glaube dem mutmaßlichen Täter auch nicht. Aber es stellen sich auch einige Fragen. Konnte er die Affaire, die er mit Heidrun Wastl gehabt haben will, beweisen? Was sagt der Ehemann dazu? Hält er das für möglich? War Heidrun auch vorher schon viel unterwegs und hat sich mit Erich W. getroffen? Das müsste ja evtl aufgefallen sein, zumal ein sechsjähriges Kind in der Familie war, da kann man ja nicht mal einfach spontan weggehen oder unbemerkt Besuch bekommen außer in der Zeit in der das Kind in der Schule ist. Aber Frau W. war ja auch berufstätig, oder?
Wann soll denn der "Unfall" passiert sein? Morgens schon? Ich denke nicht, daß eine Mutter ihre Wohnung verlässt um ihr Kind abzuholen und dann einfach mal mit dem Lover verschwindet und ihr Kind stehen lässt. Kam denn so etwas davor schonmal vor, also daß Frau W. diesbezüglich unzuverlässig war?
Und dann klettern die da angeblich zu einer Lichtung hoch und im Klettern, offenbar auch noch an einer steilen Stelle, greift sie ihm von hinten zwischen die Beine? Nee, also ehrlich, das klingt doch total konstruiert. Hätte er gesagt sie sei abgerutscht und gestürzt, ok das kann passieren, aber so? Vll wollte er durch diese Geschichte nur noch seine Beweggründe untermauern, die ihn dazu veranlasst haben würden, nicht die Polizei zu rufen. Wenn er sie getreten hätte, auch aus Versehen, hätte er vll Angst man würde ihm nicht glauben und dann ist das Verschweigen logischer.
Seltsam und bislang ist die Leiche wohl noch nicht gefunden worden. Ich denke ohne Leiche wird man das nicht aufklären können.
melden@diegraefin
Das sehe ich so wie Du, ich glaube dem mutmaßlichen Täter auch nicht. Aber es stellen sich auch einige Fragen. Konnte er die Affaire, die er mit Heidrun Wastl gehabt haben will, beweisen? Was sagt der Ehemann dazu? Hält er das für möglich? War Heidrun auch vorher schon viel unterwegs und hat sich mit Erich W. getroffen? Das müsste ja evtl aufgefallen sein, zumal ein sechsjähriges Kind in der Familie war, da kann man ja nicht mal einfach spontan weggehen oder unbemerkt Besuch bekommen außer in der Zeit in der das Kind in der Schule ist. Aber Frau W. war ja auch berufstätig, oder?
Wann soll denn der "Unfall" passiert sein? Morgens schon? Ich denke nicht, daß eine Mutter ihre Wohnung verlässt um ihr Kind abzuholen und dann einfach mal mit dem Lover verschwindet und ihr Kind stehen lässt. Kam denn so etwas davor schonmal vor, also daß Frau W. diesbezüglich unzuverlässig war?
Und dann klettern die da angeblich zu einer Lichtung hoch und im Klettern, offenbar auch noch an einer steilen Stelle, greift sie ihm von hinten zwischen die Beine? Nee, also ehrlich, das klingt doch total konstruiert. Hätte er gesagt sie sei abgerutscht und gestürzt, ok das kann passieren, aber so? Vll wollte er durch diese Geschichte nur noch seine Beweggründe untermauern, die ihn dazu veranlasst haben würden, nicht die Polizei zu rufen. Wenn er sie getreten hätte, auch aus Versehen, hätte er vll Angst man würde ihm nicht glauben und dann ist das Verschweigen logischer.
Seltsam und bislang ist die Leiche wohl noch nicht gefunden worden. Ich denke ohne Leiche wird man das nicht aufklären können.
Cold Case - Heidrun Wastl - Mord ohne Leiche oder Unfall? 14.06.2012 um 15:47
Noch ein interessantes Interview mit der derzeitigen Lebensgefährtin von Erich W.:
http://www.news.at/articles/1222/510/329320/fall-heidrun-wastl-mein-erich-killer
Den Leser-Kommentar zu dem Interview finde ich auch nicht schlecht:
"Albträume
... wenn ich so eine Zimmereinrichtung hätte, würden mich ebenfalls Albträume plagen. Was die Tierliebe anlangt: auch ich liebe Tiere, genau aus diesem Grund würde ich mir keinesfalls ausgestopfte tote Tiere in die Wohnung hängen. Psychologen sollten sich in der Wohnung etwas länger umsehen. Die Lebensgefährtin des Herrn Verdächtigen sieht auf dem Foto aus, als säße Sie direkt in der Kulisse eines Alfred Hitchcock Filmes!!!"
Recht hat er/sie! ;)
meldenNoch ein interessantes Interview mit der derzeitigen Lebensgefährtin von Erich W.:
http://www.news.at/articles/1222/510/329320/fall-heidrun-wastl-mein-erich-killer
Den Leser-Kommentar zu dem Interview finde ich auch nicht schlecht:
"Albträume
... wenn ich so eine Zimmereinrichtung hätte, würden mich ebenfalls Albträume plagen. Was die Tierliebe anlangt: auch ich liebe Tiere, genau aus diesem Grund würde ich mir keinesfalls ausgestopfte tote Tiere in die Wohnung hängen. Psychologen sollten sich in der Wohnung etwas länger umsehen. Die Lebensgefährtin des Herrn Verdächtigen sieht auf dem Foto aus, als säße Sie direkt in der Kulisse eines Alfred Hitchcock Filmes!!!"
Recht hat er/sie! ;)
Cold Case - Heidrun Wastl - Mord ohne Leiche oder Unfall? 14.06.2012 um 16:02
Die ganzen Ausreden erinnern mich an einen Fall aus den USA. Da hat der Täter auch versucht, einen Mord so darzustellen, als sei alles nur eine Verkettung unglücklicher Umstände gewesen. Für jede Verletzung seines Opfers hatte er eine "Erklärung", die schon fast an eine Zufallskette wie bei dem Loriot-Sketch "Das schiefe Bild" erinnerte, wenn es nicht so tragisch gewesen wäre. Er behauptete erst, er habe das Opfer versehentlich angefahren mit dem Wagen, dann hatte er die Bewusstlose in seinen Wagen gesetzt und wollte sie zum Arzt bringen, dann sei sie im Auto plötzlich zu sich gekommen und ausgerastet und dabei habe sie sich dann selbst einen Schraubenzieher in den Kopf gerammt, und daraufhin habe er dann Panik bekommen und sie in einem Park aus dem Auto geschmissen und sich da dann noch am (noch leidlich lebenden) Opfer vergangen - angeblich zu seinem eigenen Widerwillen, aber er "musste" das ja tun, damit es wie eine Sexualstraftat aussieht und er Verdacht nicht auf ihn fällt, weil er sowas ja nie machen würde. Manche kommen echt auf die dollsten Geschichten, als wären sie selbst nur passive Zuschauer dabei gewesen und alles Andere ist einfach so "passiert" ohne ihr zutun. Die Geschichte von Erich W. kommt mir genau so konstruiert vor. Das was er beschreibt, was mit ihr geschah, ist sicher wahr, aber nicht dass er nur unbeteiligter hilfloser Zuschauer des Ganzen war!
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Die ganzen Ausreden erinnern mich an einen Fall aus den USA. Da hat der Täter auch versucht, einen Mord so darzustellen, als sei alles nur eine Verkettung unglücklicher Umstände gewesen. Für jede Verletzung seines Opfers hatte er eine "Erklärung", die schon fast an eine Zufallskette wie bei dem Loriot-Sketch "Das schiefe Bild" erinnerte, wenn es nicht so tragisch gewesen wäre. Er behauptete erst, er habe das Opfer versehentlich angefahren mit dem Wagen, dann hatte er die Bewusstlose in seinen Wagen gesetzt und wollte sie zum Arzt bringen, dann sei sie im Auto plötzlich zu sich gekommen und ausgerastet und dabei habe sie sich dann selbst einen Schraubenzieher in den Kopf gerammt, und daraufhin habe er dann Panik bekommen und sie in einem Park aus dem Auto geschmissen und sich da dann noch am (noch leidlich lebenden) Opfer vergangen - angeblich zu seinem eigenen Widerwillen, aber er "musste" das ja tun, damit es wie eine Sexualstraftat aussieht und er Verdacht nicht auf ihn fällt, weil er sowas ja nie machen würde. Manche kommen echt auf die dollsten Geschichten, als wären sie selbst nur passive Zuschauer dabei gewesen und alles Andere ist einfach so "passiert" ohne ihr zutun. Die Geschichte von Erich W. kommt mir genau so konstruiert vor. Das was er beschreibt, was mit ihr geschah, ist sicher wahr, aber nicht dass er nur unbeteiligter hilfloser Zuschauer des Ganzen war!
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