Flame: Virenforschern geht Super-Spion ins Netz RSS
zur Rubrik (News)
Antworten
Beobachten
Suchen
InfosSeite 1 von 1zum letzen Beitrag
Flame: Virenforschern geht Super-Spion ins Netz 29.05.2012 um 21:55
Virenforscher haben im Nahen Osten die bislang wohl professionellste Spionagesoftware entdeckt. Der Flame-Bot ist als Baukasten-System aufgebaut, dessen Spezialität das Einsammeln von Informationen aller Art ist: Er kann unter anderem Audiomitschnitte erstellen, Tastatureingaben überwachen, Netzwerk-Traffic belauschen und Screenshots abgreifen. Es sieht so aus, als sei der Schädling unbemerkt von Antiviren-Software bereits seit Jahren für gezielte Attacken vor allem im Nahen Osten aktiv, unter anderem im Iran, Israel, Sudan, Syrien und im Libanon.
Aufgrund des enormen Funktionsumfangs gehen die Antivirenexperten von Kaspersky davon aus, dass Flame ein professionelles Spionagewerkzeug ist, das im staatlichen Auftrag entwickelt wurde. [...]
Worauf es der Superspion genau abgesehen hat, ist bislang noch unklar; wahrscheinlich wurde er mehrfach in verschiedenen Szenarien eingesetzt, um jeweils ein bestimmtes Ziel zu erreichen.[...]
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Flame-Virenforschern-geht-Super-Spion-ins-Netz-1585433.html
meldenVirenforscher haben im Nahen Osten die bislang wohl professionellste Spionagesoftware entdeckt. Der Flame-Bot ist als Baukasten-System aufgebaut, dessen Spezialität das Einsammeln von Informationen aller Art ist: Er kann unter anderem Audiomitschnitte erstellen, Tastatureingaben überwachen, Netzwerk-Traffic belauschen und Screenshots abgreifen. Es sieht so aus, als sei der Schädling unbemerkt von Antiviren-Software bereits seit Jahren für gezielte Attacken vor allem im Nahen Osten aktiv, unter anderem im Iran, Israel, Sudan, Syrien und im Libanon.
Aufgrund des enormen Funktionsumfangs gehen die Antivirenexperten von Kaspersky davon aus, dass Flame ein professionelles Spionagewerkzeug ist, das im staatlichen Auftrag entwickelt wurde. [...]
Worauf es der Superspion genau abgesehen hat, ist bislang noch unklar; wahrscheinlich wurde er mehrfach in verschiedenen Szenarien eingesetzt, um jeweils ein bestimmtes Ziel zu erreichen.[...]
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Flame-Virenforschern-geht-Super-Spion-ins-Netz-1585433.html
Flame: Virenforschern geht Super-Spion ins Netz 30.05.2012 um 09:49
Die Bezeichnung als Stuxnet-Nachfolger hat sich Flame wohl durch seine ähnliche Architektur verdient. Beide Schädlinge wurden offenbar speziell für die Industrie produziert, wo sie sich in SPS-Steuerungen und in der WinCC-Software vergehen. Und 20 MByte Footprint sind mal keine Kleinigkeit.
meldenDie Bezeichnung als Stuxnet-Nachfolger hat sich Flame wohl durch seine ähnliche Architektur verdient. Beide Schädlinge wurden offenbar speziell für die Industrie produziert, wo sie sich in SPS-Steuerungen und in der WinCC-Software vergehen. Und 20 MByte Footprint sind mal keine Kleinigkeit.
An dieser Diskussion können nur angemeldete Mitglieder teilnehmen.
Jetzt kostenlos Mitglied werden!



