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Griechenland raus aus der EU!

523 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Hilfe, EU, Betrug ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Griechenland raus aus der EU!

30.09.2013 um 01:09
Zitat von steve555steve555 schrieb:Mal abgesehen davon ist es aus gesamtwirtschaftlicher Sicht am besten für die Türkei, die EU zu meiden.
nein, die müssen sich enger an die EU binden sonst platzt die blase


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Griechenland raus aus der EU!

30.09.2013 um 01:10
Die Blase platzt doch eh @25h.nox


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Griechenland raus aus der EU!

30.09.2013 um 01:11
Und dann kommt, wie aus heiterem Himmel, auf einmal die kulturelle Blase daher... Und alles geht von vorne los.

@25h.nox


Alle 50 Jahre muss es eine Flurbereinigung geben. Sonst ist der Geldmarkt wertlos.


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Griechenland raus aus der EU!

30.09.2013 um 01:12
@pprubens natürlich, aber solange das nicht jeder so sieht bis kurz vorm platzen kann man das als boom verkaufen


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Griechenland raus aus der EU!

30.09.2013 um 01:13
@25h.nox
Verkaufen kann man alles... Ein guter Verkäufer sucht beizeiten das Weite oder verkauft nachhaltig, was hier zu unserem Thema nicht angezeigt ist.


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Griechenland raus aus der EU!

30.09.2013 um 01:15
Jetzt, wo der Hund begraben wird, bin ich für einen Beitritt der Türkei zur EU, mit allen Finessen und Konequenzen.

Und den Griechen einen neuen Olivenhain!

Nach mir die Sintflut.


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Griechenland raus aus der EU!

30.09.2013 um 01:24
Wenn ich mir das Wählervotum anschaue, wie viele Jungwähler die CDU gewählt haben, wie viele Neuwähler die CDU gewählt haben, was soll ich mir da noch ein Bein ausreißen... Die Alternative SPD = CDU ...


Viel Spaß damit.


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Griechenland raus aus der EU!

30.09.2013 um 01:31
@pprubens
Zitat von pprubenspprubens schrieb:Leider ein Irrtum.
Bist du besoffen?
War waren oder sind immernoch Exportweltmeister und wenn wirs nichtmehr sind, dann sind wir auf Platz2 oder so. Wir haben ein BIP, das zu größten Teilen aus Export besteht.

Wenn dir nichtmal das klar ist, dann leidest du unter Realitätsverlust.

Wir haben sogar so viel Überschuss, dass die EU einschreiten muss...
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/exportboom-deutschland-steuert-auf-rekordueberschuss-zu-a-920607.html

Unser Überschuss ist das Defizit der anderen.
Deswegen wird es Zeit, dass die Leute im Land anfangen mehr zu konsumieren.
Deswegen wäre ein linkere Regierung wie Rot, Rot Grün momentan gar nicht so falsch.

Das Hauptproblem der Deutschen ist aber die Sparquote. Die Deutschen scheißen sich immer in die Hose. Die Deutschen sitzen auf Geld und reden sich ihre Situation schlecht und haben deshalb Angst davor ihr Geld auszugeben.
Daran kann keine Partei etwas ändern. Aber wenn die Leute mit Geld schon nicht freiwillig ihre Kohle ausgeben kann man sie ihnen mit Steuererhöhungen abnehmen.
Erhöhung der Spitzensteuersätze, wieder ein Grund warum Rot, Rot, Grün momentan nicht übel wäre.
Zitat von pprubenspprubens schrieb:Die Türkei will nur in die EU, weil sie dann auf dem Geldmarkt mit vollen Händen zugreifen kann.
Auf welches Geld denn?
Das einzige was die Türkei davon hätte wäre eine stärkere und stabilere Währung. Die könnten günstiger importieren, was wiederum ihrem Wirtschaftswachstum helfen würde.
Denkst du die Türkei bekäme nach dem EU Beitritt Geld geschenkt?
Zitat von pprubenspprubens schrieb:Alle 50 Jahre muss es eine Flurbereinigung geben. Sonst ist der Geldmarkt wertlos.
Die letzte hatten wir 1989. Wir haben also noch Zeit. Ausserdem hat die Krise 2008 nochmal massig Vermögen umverteilt. Die nächste "Flurbereinigung" wird noch viele Jahrzehnte auf sich warten lassen.


@-patriot-
Zitat von -patriot--patriot- schrieb:Wie kam denn Deutschland vor dem Euro zurecht?
Unsere Wirtschaft würde ziemlich schnell auf den Stand vor dem Euro zurückschrumpfen, wenn wir zurück zu einer eigenen Währung wechseln.
Ein paar Jahre hintereinander Rezession, 15-20% Arbeitslosigkeit und schon währen wir wirtschaftlich wieder auf dem Stand der späten 90er.
Willst du das?


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Griechenland raus aus der EU!

30.09.2013 um 05:19
US-Geheimdienst wollte Karamanlis stürzen lassen, da dieser mit Putin verbündet war:
Youtube: Dirk Müller - Showdown für €uropa (Mr. Dax)  (Interview)
Dirk Müller - Showdown für €uropa (Mr. Dax) (Interview)
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Griechenland raus aus der EU!

30.09.2013 um 22:04
Zitat von 1.21Gigawatt1.21Gigawatt schrieb:Unsere Wirtschaft würde ziemlich schnell auf den Stand vor dem Euro zurückschrumpfen, wenn wir zurück zu einer eigenen Währung wechseln.
Ein paar Jahre hintereinander Rezession, 15-20% Arbeitslosigkeit und schon währen wir wirtschaftlich wieder auf dem Stand der späten 90er.
Willst du das?
Um Gottes Willen nicht schon wieder einer dieser selbsternannten Experten für Ökonomie von solchen Versagern haben wir schon genug in der Politik. Also bitte verschonen Sie uns mit ihren aus den Fingern gesaugten Weisheiten.
Wir haben ja schon genug solcher Versager die während der Finanzkrise 2008 sich zu kompletten Idioten gemacht hatten .
Sie glauben tatsächlich dass es Deutschland derzeit unter dem Euro blendend dasteht?

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/ifo-praesident-sinn-wieder-die-gleichen-fehler;2709513 (Archiv-Version vom 31.12.2010)

Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn

"Unter dem Euro sind seit 2002 zwei Drittel der Ersparnisse aus Deutschland abgeflossen, mehr als tausend Milliarden Euro. Mit dem bisschen Geld, das dann noch hierblieb, wurden wir bei der Investitionsquote zum Schlusslicht aller OECD-Länder und beim Wachstum neben Italien Schlusslicht aller europäischen Länder. Wir sind seit 1995 beim BIP pro Kopf vom dritten auf den zehnten Platz in Europa zurückgefallen. Wir gehören längst nicht mehr zu den stärksten Ländern."

Was die Lohnentwicklung in den letzten 15 Jahren angeht, auch da ist Deustchland fast Schlusslicht innnerhalb der EU!


Der Mittelstand hat die günstige Entwicklung teuer bezahlt.

Vielleicht sollten wir endlich anfangen bei den Beamten und Pensionären sowie bei den Bankstern und Aufsichtsräten die Löhne und die Gehälter zu drücken!
Von den Bänker Boni will ich gar nicht erst anfangen
Es kann nicht angehen, warum nur immer bei dem Mittelstand und den Rentnern die Einkommen gedrückt werden!

Was den großen Wettbewerbsvorteil der deutschen Industrie gegenüber dem Rest der Welt angeht so ist es nicht dem Euro zu verdanken
http://www.weitwinkelsubjektiv.com/2013/05/16/das-rezept-eines-drogendealers/

Einem Schwachmatten wie Schäuble will das nicht in den Kopf reingehen


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def ehemaliges Mitglied

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Griechenland raus aus der EU!

01.10.2013 um 09:32
Zitat von Anti-ImperiumAnti-Imperium schrieb:Einem Schwachmatten wie Schäuble will das nicht in den Kopf reingehen
Ich vermute da eher groben Vorsatz.

Merkel antwortete auf die Frage "Würden sie den EU Kurs weiter so fahren, selbst wenn die absolute Mehrheit der Bürger dies nicht will?" mit einem klaren "Natürlich!"

Es geht schon längst nichtmehr darum was die EU Bürger wollen oder vielleicht was am Besten wäre, sondern darum, dass das Dogma EU so wie es geplant ist durchgesetzt wird...

Die ganze EU Maschinerie ist mittlerweile mehr eine Sekte... das hat mit Wissen nichtsmehr zu tun sondern fast nurnoch mit Glauben.


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Griechenland raus aus der EU!

01.10.2013 um 10:12
Zitat von defdef schrieb:Die ganze EU Maschinerie ist mittlerweile mehr eine Sekte... das hat mit Wissen nichtsmehr zu tun sondern fast nurnoch mit Glauben.
das ist bei jedem staatenverbund so. so funzt auch die brd, sonst könnten sich die bundesländer auch verselbständigen


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def ehemaliges Mitglied

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Griechenland raus aus der EU!

01.10.2013 um 10:15
@rockandroll

Meine Betonung sollte da eher darauf liegen, dass es immer weniger fundierte Beschlüsse mehr sind sondern immer mehr kirchengleiche Huldigung... und wer es anders sieht ist schnell der Blasphemie überführt und wírd nach besten Möglichkeiten diskreditiert...


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Griechenland raus aus der EU!

01.10.2013 um 10:16
@def
naja, klar.. was gibts da auch zu zweifeln. die bayernpartei will zb. auch ein freies bayern ohne den rest der republick, aber was nützt uns das wirklich?


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def ehemaliges Mitglied

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Griechenland raus aus der EU!

01.10.2013 um 10:29
Zitat von rockandrollrockandroll schrieb:was gibts da auch zu zweifeln
An der EU? Das würde jetzt den Rahmen sprengen... ;)


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Griechenland raus aus der EU!

01.10.2013 um 11:45
@def
würde aber nichts an der tatsache ändern, dass man immer noch mehr vorteile als nachteile davon hat, sonst würde man es nicht durchziehen.
ist so ähnlich, als würde man ein haus bauen, und mitten dirnne das projekt anzweifeln. weiss nicht ob da je irgendwas angefangen werden würde ;)

zweifel sind schon immer angebracht, das ist klar. aber das projekt eu läuft nun so schlecht auch wieder nicht, um es in gänze infrage zu stellen


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def ehemaliges Mitglied

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Griechenland raus aus der EU!

01.10.2013 um 12:01
Zitat von rockandrollrockandroll schrieb:würde aber nichts an der tatsache ändern, dass man immer noch mehr vorteile als nachteile davon hat, sonst würde man es nicht durchziehen.
Wer hat die Vorteile und wer zieht es durch?

Das Projekt an sich ist ein Gutes... aber man hat es übers Knie brechen wollen.

Man kann verschiedene Mentalitäten, Wirtschaften und Währungen nicht einfach so herunterbrechen.

Und wenn man Kriterien einführt für Irgendetwas ist es kontraproduktiv, wenn fast alle Teilnehmer von Anfang an keines davon erfüllten...

Die Europäische Union ist ein Dogma... ein Selbstläufer.

Wie sagte doch Jean-Claude Juncker:

Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.

~~~


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Griechenland raus aus der EU!

01.10.2013 um 14:05
Zitat von defdef schrieb:Wer hat die Vorteile und wer zieht es durch?
keine ahnung. ich jedenfalls find mein leben besser, als es vorher war. ob es an der eu oder sonst was liegt, vermag ich ehrlich gesagt gar nicht zu beurteilen ;)


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Griechenland raus aus der EU!

01.10.2013 um 14:07
@rockandroll

Richtig. Damit du dieses Gefühl haben kannst müssen viele in den armen Ländern ausgebeutet werden...


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Griechenland raus aus der EU!

01.10.2013 um 14:09
@def
dann sollen sie es lassen. zwingt sie doch keiner am system mitzuschrauben


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def ehemaliges Mitglied

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Griechenland raus aus der EU!

01.10.2013 um 14:23
@rockandroll

Wer? Die Armen?

Wenn du meinst die lassen sich dort freiwillig ausbeuten hast du was grundlegendes nicht verstanden... erst treibt man sie über witzige Mechanismen der Finanzwelt in die Abhängigkeit und Armut, und dann kauft man die Arbeitskraft für nen Hungerlohn... das System zwingt sie...


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Griechenland raus aus der EU!

01.10.2013 um 14:25
@def
halt ich für ein gerücht. wir leben doch nicht in einem totalitären system. jeder kann jederzeit austeigen. wenn er das nicht tut, ist er selbst schuld


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def ehemaliges Mitglied

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Griechenland raus aus der EU!

01.10.2013 um 14:31
Wer ist denn wir?

DU lebst in Wohlstand weil ANDERE in ihren Ländern für ein Äpel und ein Ei schuften. Schau über den Tellerand hinaus...


~~~
http://www.helles-koepfchen.de/artikel/2771.html

Vorteile durch die wirtschaftliche Entwicklung der Globalisierung haben insbesondere reiche Länder wie Deutschland und andere europäische Länder sowie die Vereinigten Staaten von Amerika. Diese Länder können internationalen Handel betreiben und haben bessere Möglichkeiten, ihre Produkte zu verkaufen. Dadurch werden sie wirtschaftlich noch mächtiger und vergrößern ihren Wohlstand.

Ein Vorteil, den jeder Mensch in unserer Gesellschaft hat, ist zum Beispiel, dass man billige Elektronikgeräte kaufen oder das ganze Jahr über frisches Obst essen kann. Ohne die Entwicklung der Globalisierung gäbe es diese Produkte entweder nicht, oder sie wären so teuer, dass sie sich längst nicht jeder leisten könnte. Außerdem hat der Prozess der Globalisierung dazu beigetragen, dass wir heute fast die ganze Welt bereisen und andere Kulturen kennenlernen können.

Die Globalisierung bringt aber viele Probleme mit sich und weltweite Missstände vergrößern sich sogar: Dadurch, dass die reichen und wirtschaftlich starken Länder so viel Macht haben, können sie sich aussuchen, wo sie ihre Waren einkaufen und die Preise für die Handelsgüter beeinflussen. Wenn wirtschaftlich schwächere Länder also wollen, dass die reichen Staaten ihre Produkte kaufen, müssen sie die Preise niedrig halten, um konkurrenzfähig zu sein. Oft werden die Preise dadurch so sehr gedrückt, dass die ärmeren Staaten daran kaum noch etwas verdienen oder Menschen für einen Hungerlohn arbeiten müssen.

Zwar haben einige ehemals wirtschaftlich schwache Länder wie China und Indien in Zeiten der Globalisierung einen starken Aufschwung erfahren - China ist heute eine der größten Wirtschaftsmächte der Welt. Gleichzeitig wird aber ein großer Raubbau mit der Natur betrieben und viele Arbeitskräfte werden ausgebeutet - sie schuften hart für wenig Geld, und Kinderarbeit ist weit verbreitet. Ein großer Teil der chinesischen Bevölkerung lebt trotz des starken Wirtschaftswachstums in Armut, und China ist von massiven Umweltproblemen bedroht. China zählt mittlerweile wie Indien, Brasilien und Mexiko zu den "Schwellenländern" - gemeint sind Staaten, die nicht mehr als "Entwicklungsländer" angesehen werden, aber auch noch keine reichen Industrienationen sind.

Die Macht der Wirtschaft

Global Player wie die Supermarktkette "Wal-Mart" werden immer mächtiger und haben einen großen Einfluss auf die Politik. (Quelle: Jared C. Benedict/ Wikimedia Commons)Durch Übernahmen und Zusammenschlüsse von Firmen weltweit sind mittlerweile einige riesige Konzerne entstanden. Diese so genannten "Global Player" - wie die Supermarktkette "Wal-Mart", der Ölkonzern "ExxonMobil" oder der Automobilhersteller "General Motors" - werden immer mächtiger und haben einen großen Einfluss auf die Politik. Der Umsatz, den zum Beispiel "General Motors" erzielt, übersteigt die Volkswirtschaft von Dänemark.

Diese riesigen Firmen handeln vor allem nach ihren eigenen Interessen, wollen ihre Macht ausbauen und ihren Gewinn vergrößern. Deshalb versuchen sie immer wieder, Maßnahmen zum Umweltschutz, zum Schutz der Arbeiter oder Verbraucher zu verhindern. Besonders in ärmeren Ländern wird bei der Verfolgung von wirtschaftlichen Interessen kaum Rücksicht auf die Umwelt genommen - so werden in ehemaligen Naturschutzgebieten Fisch- und Garnelenzuchtbetriebe oder Zementfabriken errichtet oder wertvolle Waldflächen zerstört, um Holz für die Papierindustrie zu gewinnen.

In so genannten "Freihandels-" oder "Sonderwirtschaftszonen", von denen es bereits etwa 800 weltweit gibt, können die Firmen ganz nach ihrem Ermessen handeln - dort gibt es kaum Bestimmungen zum Schutz der Natur oder der arbeitenden Menschen. Solche Zonen wurden unter anderem in China, Indien und Uruguay errichtet. Während sich also die wirtschaftliche Macht immer mehr auf einige riesige Konzerne konzentriert, ist die Wirtschaft in ärmeren Staaten kaum konkurrenzfähig und in vielen Fällen abhängig von den wirtschaftlichen Großmächten.

Im Kreislauf der Armut

Während die reicheren Industrienationen ihre eigene Landwirtschaft mit Fördergeldern unterstützen, leben viele Kleinbauern in armen Ländern am Existenzminimum. (Quelle: J. Bariyanga/ Wikimedia Commons)Trotz der Globalisierung gibt es weiterhin Formen von "Protektionismus", also wirtschaftliche Schutzmaßnahmen des Staates. Insbesondere geschieht dies in Form von so genannten "Subventionen" - das sind Fördergelder oder Steuervergünstigungen. Mit solchen staatlichen Subventionen schützen die reicheren Staaten häufig ihre eigene Wirtschaft, während ärmere Länder nicht mithalten können und gezwungen sind, ihre Waren zu Billig-Preisen zu verkaufen. Vor allem die eigene Landwirtschaft wird in den Industrienationen stark subventioniert.

Ein Hauptgrund für die bittere Armut der südlichen Länder auf der Welt ist ihre hohe Verschuldung bei den internationalen Banken und beim "Internationalen Währungsfonds (IWF)". Die Staaten haben dort Kredite aufgenommen - also Geld geliehen, das sie später zurückzahlen müssen. Zusätzlich fallen jedoch Zinsen an, an denen die Banken wiederum verdienen. Nicht einmal die hohen Zinsen können die von Armut betroffenen Länder aufbringen - und weitere Kredite erhalten sie nur gegen bestimmte Forderungen des IWF: nämlich der billige Verkauf von Waren ins Ausland, niedrigere Löhne und Vermögensanlagen für ausländische Unternehmen. Von den sozialen Kürzungen sind besonders die Ärmsten betroffen, während ausländische Firmen ihren Vorteil daraus ziehen: Sie finden in den Ländern für sich gute Produktionsbedingungen und günstige Arbeitskräfte vor und können somit hohe Gewinne erzielen. In der Folge werden kleinere einheimische Betriebe immer stärker verdrängt.

Einflussreiche Einrichtungen wie der Internationale Währungsfonds, die "Weltbank" und die "Welthandelsorganisation" schreiben den verschuldeten Staaten des Südens deren wirtschaftliche Ausrichtung vor - diese produzieren heute größtenteils bestimmte Waren für den Export, also den Verkauf ins Ausland. Es heißt, dass dies auch der Wirtschaft der "unterentwickelten" Staaten zugute kommen soll. Jedoch ist diese einseitige Exportwirtschaft mit Problemen verbunden: Die armen Länder geraten in starke Abhängigkeit vom Weltmarkt, müssen fehlende Nahrungsmittel aus dem Ausland einkaufen und die auf "Monokulturen" ausgerichtete Landwirtschaft - also der Anbau von nur einer Pflanzenart in einem Gebiet - führt zu Umweltschäden, da die Böden abgenutzt und andere Arten verdrängt werden.

Unfairer Handel in der globalisierten Welt

Fair gehandelte Kleidung? Gerade bei Billig-Angeboten, aber auch bei Marken-Kleidung, ist der Einsatz von Kinderarbeit weit verbreitet. (Quelle: Paul-Georg Meistner/ Pixelio.de)Warum kommen viele Produkte wie Kleidung aus Ländern, die so weit von uns entfernt liegen? Taiwan zum Beispiel, das viele Textilwaren in andere Länder exportiert, liegt fast 9.000 Kilometer von uns entfernt. Ein Grund hierfür ist, dass die Waren in anderen Ländern der Welt viel billiger hergestellt werden können. Oft ist damit aber ein "unfairer Handel" verbunden - das heißt, die Menschen arbeiten zu sehr schlechten Bedingungen und werden an den Gewinnen des Geschäftes so gut wie nicht beteiligt.

In den ärmeren Staaten dieser Welt bekommen die Menschen viel weniger Geld für ihre Arbeit als in den reicheren Industrieländern. In Bangladesch zum Beispiel verdienen Frauen, die T-Shirts für unseren Handel nähen, umgerechnet nur zwischen 20 und 40 Euro im Monat. Das verdienen einige Menschen in Deutschland in weniger als zwei Stunden. Zwar sind die Lebenskosten in Bangladesch insgesamt viel geringer als bei uns, jedoch sind 40 Euro im Monat selbst dort ein Hungerlohn.

Dadurch, dass immer mehr Konzerne in anderen Ländern neue Fabriken und Firmenstandorte errichten, entstehen zwar einerseits Arbeitsplätze und einige Menschen dort haben die Möglichkeit, Geld zu verdienen. Andererseits verlegen viele Konzerne ihren Standort deshalb ins Ausland, weil es viel kostengünstiger ist und steuerliche Vorteile bringt. Es entstehen also oft keine zusätzlichen Arbeitsplätze - sie werden nur woanders hin verlagert, wovon die großen Firmen profitieren. Sehr viele Arbeitsplätze werden von Ländern, in denen die Arbeitslöhne recht hoch sind - zum Beispiel Deutschland - in ärmere Länder wie Rumänien verlegt.

Billiglöhne und Kinderarbeit

Ein kleines Mädchen in Marokko arbeitet an einem Webstuhl. (Quelle: Zouavman Le Zouave/ Wikimedia Commons)Die Entwicklung geht dahin, dass in immer ärmeren Ländern immer billiger produziert wird: Während zum Beispiel vor einigen Jahren viele Textilien in wirtschaftlich schwächeren Ländern Osteuropas hergestellt wurden, hat sich der Markt nun zum großen Teil in ärmere Staaten Südostasiens weiterverlagert - viele osteuropäische Arbeiter in der Textilbranche haben ihre Jobs wieder verloren. Wenn nun in anderen "Billiglohn-Ländern" Fabriken errichtet werden, erhalten zwar einige Menschen Arbeit - solche Jobs gegen verhältnismäßig wenig Geld verhelfen dem Land aber nicht zu einer aufstrebenden Wirtschaft und mehr Wohlstand, sondern das Gefälle zwischen Arm und Reich vergrößert sich.

Vielmehr wird die Notlage der Menschen ausgenutzt, die durch die harte Arbeit oft ihre Gesundheit aufs Spiel setzen und dennoch kaum etwas besitzen. In den wirtschaftlich schwächeren Staaten gelten auch nicht dieselben Regelungen wie bei uns zum Schutz der Arbeiter: Ein Arbeiter in Deutschland hat viele Rechte - so soll er an seinem Arbeitsplatz so weit wie möglich vor Gefahren geschützt sein und es stehen ihm ausreichend Pausen und Urlaubstage zu. In vielen ärmeren Staaten arbeiten die Menschen in dreckigen Hütten oft über zehn Stunden ohne Pause.

Häufig ist die Arbeit mit großen Gefahren verbunden - beispielsweise erkranken und sterben immer wieder verarmte Farmer, die auf den Baumwollplantagen arbeiten, weil ihnen keine angemessene Schutzkleidung zur Verfügung steht und sie ständig mit hochgiftigen Spritzmitteln in Kontakt kommen. Manche Arbeiter werden beschimpft und sogar körperlich misshandelt, wenn sie ihre Tätigkeit nicht schnell oder nicht gut genug ausüben. Viele Frauen müssen körperliche Schwerstarbeit verrichten - und sogar Kinder müssen hart arbeiten. Sie können sich nicht in der Schule weiterbilden und in ihrer Freizeit spielen, sondern sind gezwungen Geld zu verdienen, damit sie und ihre Familien überleben können.


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Griechenland raus aus der EU!

01.10.2013 um 14:39
@def
jeder hat mal klein angefangen, und auch in einem armen land gibt es möglichkeiten zu was zu kommen. ich bin auch nicht mit einem goldenen löffel auf die welt gekommen, und hab das beste aus meiner situation gemacht, inwiefern aber die politik hier dran beteiligt war, weiss ich nicht. eher mässig. gut, ich hab eine bildung und eine gesundheitsvorsorge bekommen, aber der rest stammt aus meiner hände und meines verstandes arbeit. das ist der punkt. ich kann es nicht leiden wenn ständig auf andere geglotzt wird, bei allem sozialen engagement, das ich durchaus an den tag lege.

was kritisierst du denn genau an der eu? wo bihindert sie denn wen und wieso? bist du wirklich für die armen oder argumentierst du hier eher viel mehr für dich selbst.. irgendwie erscheint mir das sehr suspekt, was du anbietest


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