Direkte oder repräsentative Demokratie? RSS
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Frage von collectivistgestellt vor 1 Jahr
Welche Regierungsform spricht euch mehr zu, eine direkte Bürgerdemokratie, in der ausschließlich die Bürger bestimmen (Volksabstimmungen) oder eine repräsentative, parlamentarische Demokratie, jedoch mit viel äußerlichen Lobbyeinflüssen 34613
Die direkte Demokratie
119 Stimmen (60%)
34614
Die repräsentative Demokratie
56 Stimmen (28%)
34615
Keine Demokratie, sondern Authoritarismus oder Totalitarismus
23 Stimmen (12%)
198 Stimmen
Direkte oder repräsentative Demokratie? 25.05.2012 um 14:25
Direkte Demokratie in allen belangen!
meldenDirekte Demokratie in allen belangen!
Direkte oder repräsentative Demokratie? 25.05.2012 um 14:34
Mit gebildeten Bürgern eine direkte Demokratie. Den Tag möchte ich noch erleben....
meldenMit gebildeten Bürgern eine direkte Demokratie. Den Tag möchte ich noch erleben....
Direkte oder repräsentative Demokratie? 25.05.2012 um 14:35
Die Fragestellung ist schon unsinnig. "jedoch mit viel äußerlichen Lobbyeinflüssen " ist ein Zusatz zur repräsentativen Demokratie, der unnötig ist.
Wenn ich beide Systemvergleiche, dann auf gleicher Basis.
meldenDie Fragestellung ist schon unsinnig. "jedoch mit viel äußerlichen Lobbyeinflüssen " ist ein Zusatz zur repräsentativen Demokratie, der unnötig ist.
Wenn ich beide Systemvergleiche, dann auf gleicher Basis.
Direkte oder repräsentative Demokratie? 25.05.2012 um 14:52
@ChicagoBear
Damit dir die Zeit bis dahin nicht zu lang wird:
http://www.rowohlt.de/magazin_artikel/Daniel_Suarez_Darknet.2943165.html
http://thedaemon.com/
melden@ChicagoBear
ChicagoBear schrieb:
Mit gebildeten Bürgern eine direkte Demokratie. Den Tag möchte ich noch erleben....
Damit dir die Zeit bis dahin nicht zu lang wird:
http://www.rowohlt.de/magazin_artikel/Daniel_Suarez_Darknet.2943165.html
http://thedaemon.com/
Direkte oder repräsentative Demokratie? 25.05.2012 um 15:05
« Wirkliche Demokratie ist etwas verdammt Seltenes. Überall wird von Demokratie geredet, aber das sind bloß Leerhülsen. Sie nennen es nur Demokratie. Sie benutzen das Vokabular, die Requisiten, aber es ist nichts weiter als Theater. Was eure Gründerväter getan haben, das war handfest und echt. Aber das Problem an Demokratien ist, dass sie schwer aufrechtzuerhalten sind. Besonders angesichts hochentwickelter Technologien. Wie soll man sich seine Freiheit bewahren, wenn die Mächtigen Softwarebots einsetzen können, um abweichende Meinungen aufzuspüren, und wenn sie Unruhestifter mit Drohnen ausschalten können? Menschen werden immer unnötiger, um in der modernen Welt Macht auszuüben.»
[...] «Demokratie erfordert aktive Beteiligung, und früher oder später ist irgendjemand so aufopferungsvoll, anzubieten, einem die ganzen komplizierten Entscheidungsprozeduren abzunehmen, wo man doch sowieso schon so ein stressiges Leben hat. Das Darknet hingegen lädt den Menschen diese Entscheidungen wieder auf. Es verankert Demokratie in der DNA der Zivilisation. Man stimmt mehrmals am Tag über Dinge ab, die sich unmittelbar auf das eigene Leben und das Leben der Menschen um einen herum auswirken – nicht nur alle paar Jahre einmal über Dinge, die zu beeinflussen man sowieso nicht den Hauch einer Chance hat.»
Sebeck trank seinen Espresso aus. «Hören Sie, ich sehe ja, dass verteilte Demokratie in Holons wie diesem hier funktioniert, aber kann man wirklich eine ganze Zivilisation mit etwas am Laufen halten, das letztlich eine Game-Engine ist?»
«Können Sie mir irgendwas nennen, was kampferprobter wäre? Der Daemon wurde und wird von jedem Elitehacker auf diesem Planeten auf jede erdenkliche Art angegriffen. Sobol hat im Grunde ein Heer von Teenager-Gamern eingesetzt, um das Betriebssystem einer neuen Zivilisation dem Betatest zu unterziehen. All diese vielen Stunden in irgendwelchen Game-Welten waren wohl doch keine Zeitverschwendung.» Price lachte. «Stimmt haargenau, Mann.»
Daniel Suarez - Darknet
melden« Wirkliche Demokratie ist etwas verdammt Seltenes. Überall wird von Demokratie geredet, aber das sind bloß Leerhülsen. Sie nennen es nur Demokratie. Sie benutzen das Vokabular, die Requisiten, aber es ist nichts weiter als Theater. Was eure Gründerväter getan haben, das war handfest und echt. Aber das Problem an Demokratien ist, dass sie schwer aufrechtzuerhalten sind. Besonders angesichts hochentwickelter Technologien. Wie soll man sich seine Freiheit bewahren, wenn die Mächtigen Softwarebots einsetzen können, um abweichende Meinungen aufzuspüren, und wenn sie Unruhestifter mit Drohnen ausschalten können? Menschen werden immer unnötiger, um in der modernen Welt Macht auszuüben.»
[...] «Demokratie erfordert aktive Beteiligung, und früher oder später ist irgendjemand so aufopferungsvoll, anzubieten, einem die ganzen komplizierten Entscheidungsprozeduren abzunehmen, wo man doch sowieso schon so ein stressiges Leben hat. Das Darknet hingegen lädt den Menschen diese Entscheidungen wieder auf. Es verankert Demokratie in der DNA der Zivilisation. Man stimmt mehrmals am Tag über Dinge ab, die sich unmittelbar auf das eigene Leben und das Leben der Menschen um einen herum auswirken – nicht nur alle paar Jahre einmal über Dinge, die zu beeinflussen man sowieso nicht den Hauch einer Chance hat.»
Sebeck trank seinen Espresso aus. «Hören Sie, ich sehe ja, dass verteilte Demokratie in Holons wie diesem hier funktioniert, aber kann man wirklich eine ganze Zivilisation mit etwas am Laufen halten, das letztlich eine Game-Engine ist?»
«Können Sie mir irgendwas nennen, was kampferprobter wäre? Der Daemon wurde und wird von jedem Elitehacker auf diesem Planeten auf jede erdenkliche Art angegriffen. Sobol hat im Grunde ein Heer von Teenager-Gamern eingesetzt, um das Betriebssystem einer neuen Zivilisation dem Betatest zu unterziehen. All diese vielen Stunden in irgendwelchen Game-Welten waren wohl doch keine Zeitverschwendung.» Price lachte. «Stimmt haargenau, Mann.»
Daniel Suarez - Darknet
Direkte oder repräsentative Demokratie? 25.05.2012 um 15:11
@geeky
Werd ich mir mal anschauen, klingt gut.
melden@geeky
Werd ich mir mal anschauen, klingt gut.
Direkte oder repräsentative Demokratie? 25.05.2012 um 15:48
@kleinundgrün
Zugegeben, die Fragestellung ist etwas tendenziös, da ich zu dem Zeitpunkt noch etwas voreingenommen war, was die Thematik betrifft. Ich hätte statt "jedoch mit viel äußerlichen Lobbyeinflüssen ", auch '' oder eine repräsentative, parlamentarische Demokratie, in der ausschließlich vom Volk gewählte Abgeordnete mit freien Mandaten agieren'', schreiben können
melden@kleinundgrün
Zugegeben, die Fragestellung ist etwas tendenziös, da ich zu dem Zeitpunkt noch etwas voreingenommen war, was die Thematik betrifft. Ich hätte statt "jedoch mit viel äußerlichen Lobbyeinflüssen ", auch '' oder eine repräsentative, parlamentarische Demokratie, in der ausschließlich vom Volk gewählte Abgeordnete mit freien Mandaten agieren'', schreiben können
Direkte oder repräsentative Demokratie? 25.05.2012 um 15:58
@collectivist
Genau, Ich finde es gut, dass du es auch so siehst. Danke.
melden@collectivist
Genau, Ich finde es gut, dass du es auch so siehst. Danke.
Direkte oder repräsentative Demokratie? 25.05.2012 um 21:32
@ChicagoBear
http://www.mediafire.com/?tryetaxdngrll3z
http://www.mediafire.com/?88teytqjcta7k10
Teil 3 erscheint in 8 Wochen.
melden@ChicagoBear
http://www.mediafire.com/?tryetaxdngrll3z
http://www.mediafire.com/?88teytqjcta7k10
Teil 3 erscheint in 8 Wochen.
Direkte oder repräsentative Demokratie? 25.05.2012 um 22:02
Woher kommt eigentlich diese Abneigung gegen Lobbyismus? Die Idee von organisierten Interessengruppen, auch Minderheiteninteressen, die die Politik beieinflussen können, ist der Kern der (repräsentativen) Demokratie. Auch die direkte wird aber hoffentlich ohne nicht auskommen. Sonst haben Minderheiten ein Problem.
Und wir stimmen doch darin überein, dass der Minderheitenschutz ein, wenn nicht DER zentrale Punkt bei der Demokratie ist?
meldenWoher kommt eigentlich diese Abneigung gegen Lobbyismus? Die Idee von organisierten Interessengruppen, auch Minderheiteninteressen, die die Politik beieinflussen können, ist der Kern der (repräsentativen) Demokratie. Auch die direkte wird aber hoffentlich ohne nicht auskommen. Sonst haben Minderheiten ein Problem.
Und wir stimmen doch darin überein, dass der Minderheitenschutz ein, wenn nicht DER zentrale Punkt bei der Demokratie ist?
Direkte oder repräsentative Demokratie? 25.05.2012 um 22:29
Ganz klare Sache ...
Direkte Demokratie und nur Imperative Mandate.
meldenGanz klare Sache ...
Direkte Demokratie und nur Imperative Mandate.
Direkte oder repräsentative Demokratie? 26.05.2012 um 01:14
@Aethelred
Das Problem ist das Lobbyismus keine Minderheiten vertritt sondern lediglich eine Platform für uneingeschränkte Plutokratie bietet. Der Lobbyismus ist wohl eines der größten Probleme die die heutige Demokratie hat.
melden
@Aethelred
Das Problem ist das Lobbyismus keine Minderheiten vertritt sondern lediglich eine Platform für uneingeschränkte Plutokratie bietet. Der Lobbyismus ist wohl eines der größten Probleme die die heutige Demokratie hat.
Direkte oder repräsentative Demokratie? 26.05.2012 um 01:29
Repräsentative Demokratie. Ich gehe mit meiner Steuererklärung zum Steuerberater und mit Zahnschmerzen zum Zahnarzt, also lasse ich die Politik auch von denen machen, die zumindest einen besseren Überblick haben als ich.
Die Richtung bestimmen, in die die Politik gehen soll: Absolut. Aber direkt die einzelnen Schritte? Wenn ich mir anschaue, was so auf den Straßen wahlberechtigt rumlungert, kann ich darauf verzichten.
meldenRepräsentative Demokratie. Ich gehe mit meiner Steuererklärung zum Steuerberater und mit Zahnschmerzen zum Zahnarzt, also lasse ich die Politik auch von denen machen, die zumindest einen besseren Überblick haben als ich.
Die Richtung bestimmen, in die die Politik gehen soll: Absolut. Aber direkt die einzelnen Schritte? Wenn ich mir anschaue, was so auf den Straßen wahlberechtigt rumlungert, kann ich darauf verzichten.
Direkte oder repräsentative Demokratie? 26.05.2012 um 10:47
@tris
... oder die das zumindest behaupten. Wieviele Gesetzvorlagen entstehen direkt in den Think Tanks der Konzerne und werden dann nur noch abgenickt? Wieviele "Berufspolitiker" entstammen direkt der Wirtschaft oder gehen nach getaner Arbeit dorthin, um die Früchte ihrer "nur dem Gewissen verpflichteten" Entscheidungen zu ernten?
Dummerweise haben wir keine Wahl über diese konkrete Richtung. Wir dürfen uns alle Jubeljahre anhand von Programmen und Lippenbekenntnissen diejenigen unter den Gaunern aussuchen, die wir für am wenigsten korrupt halten. Und schon einen Tag nach ihrer Wahl zeigen die sich erstaunt darüber, wie das dumme Wahlvolk auf die Idee kommt, sie daran messen zu wollen, was sie vor der Wahl gesagt haben.
Das, was da "so auf den Straßen wahlberechtigt rumlungert" ist aber das, was in einer Demokratie -zumindest auf dem Papier- das Sagen haben sollte: Die Mehrheit. Und die weiß ganz genau, was sie will: ernstgenommen werden. Dann nämlich zeigt sie plötzlich auch wieder Interesse für Politik.
melden
@tris
tris schrieb:
Repräsentative Demokratie. Ich gehe mit meiner Steuererklärung zum Steuerberater und mit Zahnschmerzen zum Zahnarzt, also lasse ich die Politik auch von denen machen, die zumindest einen besseren Überblick haben als ich.
... oder die das zumindest behaupten. Wieviele Gesetzvorlagen entstehen direkt in den Think Tanks der Konzerne und werden dann nur noch abgenickt? Wieviele "Berufspolitiker" entstammen direkt der Wirtschaft oder gehen nach getaner Arbeit dorthin, um die Früchte ihrer "nur dem Gewissen verpflichteten" Entscheidungen zu ernten?
tris schrieb:
Die Richtung bestimmen, in die die Politik gehen soll: Absolut.
Dummerweise haben wir keine Wahl über diese konkrete Richtung. Wir dürfen uns alle Jubeljahre anhand von Programmen und Lippenbekenntnissen diejenigen unter den Gaunern aussuchen, die wir für am wenigsten korrupt halten. Und schon einen Tag nach ihrer Wahl zeigen die sich erstaunt darüber, wie das dumme Wahlvolk auf die Idee kommt, sie daran messen zu wollen, was sie vor der Wahl gesagt haben.
tris schrieb:
Aber direkt die einzelnen Schritte? Wenn ich mir anschaue, was so auf den Straßen wahlberechtigt rumlungert, kann ich darauf verzichten.
Das, was da "so auf den Straßen wahlberechtigt rumlungert" ist aber das, was in einer Demokratie -zumindest auf dem Papier- das Sagen haben sollte: Die Mehrheit. Und die weiß ganz genau, was sie will: ernstgenommen werden. Dann nämlich zeigt sie plötzlich auch wieder Interesse für Politik.
Direkte oder repräsentative Demokratie? 26.05.2012 um 12:46
@collectivist
Das ist schlicht falsch. Lobbyismus vertritt sogar zwangsläufig Minderheiten - wobei das Spektrum für beide Begriffe hier alles von Arbeitslosen über Privatpatienten, Energiekonzerne und Hasenzüchtervereinen bis hin zum Zentralrat der Juden einschließt. In einer repräsentativen Demokratie verfügen im Gegensatz zu allen anderen Staatsformen auch die "machtlosen" Gruppen - wie die Arbeitslosen - über einiges an Einfluss an der Wahlurne. Dadurch können sie Politik in ihrem Sinne erreichen, ähnlich wie Großkonzerne oder andere Gruppen, wenn auch natürlich nicht im selben Aumaß.
In einer direkten Demokratie haben es die Interessen der Hasenzüchter, Privatpatienten, Arbeitslosen und Juden deutlich schwerer, Mehrheiten zu finden, während die Energiekonzerne ihre Wünsche über Druck auf die Regierung genauso leicht bekommen können.
melden@collectivist
Das ist schlicht falsch. Lobbyismus vertritt sogar zwangsläufig Minderheiten - wobei das Spektrum für beide Begriffe hier alles von Arbeitslosen über Privatpatienten, Energiekonzerne und Hasenzüchtervereinen bis hin zum Zentralrat der Juden einschließt. In einer repräsentativen Demokratie verfügen im Gegensatz zu allen anderen Staatsformen auch die "machtlosen" Gruppen - wie die Arbeitslosen - über einiges an Einfluss an der Wahlurne. Dadurch können sie Politik in ihrem Sinne erreichen, ähnlich wie Großkonzerne oder andere Gruppen, wenn auch natürlich nicht im selben Aumaß.
In einer direkten Demokratie haben es die Interessen der Hasenzüchter, Privatpatienten, Arbeitslosen und Juden deutlich schwerer, Mehrheiten zu finden, während die Energiekonzerne ihre Wünsche über Druck auf die Regierung genauso leicht bekommen können.
Direkte oder repräsentative Demokratie? 26.05.2012 um 14:26
@geeky
Die Mehrheit ist vor allem eins: Egoistisch. Mehrheiten kommen nicht zustanden, weil die Leute versuchen, alles im Blick zu behalten und die Mehrheit automatisch immer den richtigen Weg wählt, sondern weil die Einzelentscheidung ihnen selber (in der Regel auch nur zu dem bestimmten Zeitpunkt) den meisten Nutzen verspricht und das bei einer bestimmten Entscheidung mehr zufällig als sonstwas auf die Mehrheit zutrifft. Vollkommen unabhängig davon, ob es wirklich insgesamt (und nicht nur bis zur eigenen Nasenspitze betrachtet) den größten Nutzen bringt.
melden@geeky
Die Mehrheit ist vor allem eins: Egoistisch. Mehrheiten kommen nicht zustanden, weil die Leute versuchen, alles im Blick zu behalten und die Mehrheit automatisch immer den richtigen Weg wählt, sondern weil die Einzelentscheidung ihnen selber (in der Regel auch nur zu dem bestimmten Zeitpunkt) den meisten Nutzen verspricht und das bei einer bestimmten Entscheidung mehr zufällig als sonstwas auf die Mehrheit zutrifft. Vollkommen unabhängig davon, ob es wirklich insgesamt (und nicht nur bis zur eigenen Nasenspitze betrachtet) den größten Nutzen bringt.
Direkte oder repräsentative Demokratie? 26.05.2012 um 17:03
@tris
Was vom eben genannten trifft nicht mindestens ebenso auf Repräsentanten zu?
melden@tris
Was vom eben genannten trifft nicht mindestens ebenso auf Repräsentanten zu?
Direkte oder repräsentative Demokratie? 28.05.2012 um 14:44
@tris
Deswegen brauchen wir ja auch wieder eine politisierung des öffentlichen Lebens. Unter den momentanen vorgeblich Post-Ideologischen Umständen, wäre eine direkte Demokratie mit der Masse der Leute nicht Umsetzbar.
melden@tris
Deswegen brauchen wir ja auch wieder eine politisierung des öffentlichen Lebens. Unter den momentanen vorgeblich Post-Ideologischen Umständen, wäre eine direkte Demokratie mit der Masse der Leute nicht Umsetzbar.
Direkte oder repräsentative Demokratie? 29.05.2012 um 16:44
@Aethelred
Mir gehen eigentlich nur die Wirtschaftslobbys auf den Sack. Schwerreiche Magnaten und Spekulanten, die einfach nie genug Geld und Macht haben können!
melden@Aethelred
Mir gehen eigentlich nur die Wirtschaftslobbys auf den Sack. Schwerreiche Magnaten und Spekulanten, die einfach nie genug Geld und Macht haben können!
Direkte oder repräsentative Demokratie? 29.05.2012 um 19:59
@collectivist
Ah einer der klassischen Denkfehler von Idealisten. Davon mach ich selbst genug.^^
Alle können nie genug Geld und Macht haben, aber einige sind besser darin oder haben eine gute Ausgangsposition. Abgesehen von liberalen und sozialistischen Utopias wird man diese Kreise in keinem (demokratischen) System davon abhalten können, Einfluss zu nehmen. Der Parlamentarismus, der ihnen mächtige Berufspolitiker entgegenstellt, könnte ihre Möglichkeiten doch eigentlich auch gut beschränken - dafür muss es nur entsprechende Mehrheiten geben, die die linken Parteien in ihren Vorhaben beflügeln. Aber die gibt es nunmal (noch) nicht...
Ansonstne betrachte ich auch diesen Lobbyismus aber als nützlich und demokratisch, denn auch die Elite ist eine Minderheit.
melden@collectivist
Ah einer der klassischen Denkfehler von Idealisten. Davon mach ich selbst genug.^^
Alle können nie genug Geld und Macht haben, aber einige sind besser darin oder haben eine gute Ausgangsposition. Abgesehen von liberalen und sozialistischen Utopias wird man diese Kreise in keinem (demokratischen) System davon abhalten können, Einfluss zu nehmen. Der Parlamentarismus, der ihnen mächtige Berufspolitiker entgegenstellt, könnte ihre Möglichkeiten doch eigentlich auch gut beschränken - dafür muss es nur entsprechende Mehrheiten geben, die die linken Parteien in ihren Vorhaben beflügeln. Aber die gibt es nunmal (noch) nicht...
Ansonstne betrachte ich auch diesen Lobbyismus aber als nützlich und demokratisch, denn auch die Elite ist eine Minderheit.





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dabei seit 2005