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Echte Forschung kann viel spannender sein als UFO-Geschichten RSS

23 Beiträge, Schlüsselwörter: Raumfahrt, Astronomie, Asteroid, Vesta

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Echte Forschung kann viel spannender sein als UFO-Geschichten

19.10.2011 um 18:51



In diesem Thread würde ich gerne Beispiele dafür aufzeigen, dass echte Raumfahrt spannender sein kann als die fünfzehnte Aufwärmung einer UFO-Geschichte oder irgendwelche Prophezeihungen über einen Kometen mit wohlklingenden (und merkbaren) Namen. Auf den kleineren Astronomieblogs sind bessere Geschichten zu finden als man sie durch Ashtar oder Metatron gechannelt bekommen kann.

Darf ich Euch einen eher unbekanntes Mitglied unseres Sonnensystems vorstellen?

Here it is - der Asteroid Vesta

pressenotiz 20110801 1ku9m
500 KM gross. Der Asteroid Vesta. Bild von der NASA-Raumsonde "Dawn" aufgenommen (c) NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA

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Die Bahn von Vesta. Für die Erde besteht und bestand nie eine Gefahr. Nur zur Vorsicht, falls Conrebbi mitliest ;-) Quelle: JPL

Wer Vesta einfach nur als Asteroid abstempelt, tut ihn unrecht. Er misst weit über 500 Kilometer im Durchmesser und ist das zweitschwerste Objekt im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Nur Wikipedia: (1)_Ceres ist größer und und schwerer - den nennt man deswegen schon "Planetoid". Vesta ist also der "größte unter den Kleinen" und hätte er einen Planeten um den er kreist, wäre er als Mond einer der bekannteren.

Vesta ist der ewiger Zweite den keiner kennt, immer uninteressant für die offiziellen Medien. Dabei passieren bei dessen Erforschung gerade mehrere Überraschungen...

Die NASA-Raumsonde Dawn, ausgestattet mit einem deutschen kamerasystem, von dem oberes Bild stammt ist auch eigentlich auf den weg zum größeren Ceres, hat aber jetzt erstmal einen Schlenker zu Vesta gemacht um ihn zu untersuchen und diese Unterbrechung der Reise hat sich schon gelohnt.

Grössenvergleich Vesta / Ceres / Mond

4 vesta 1 ceres moon afe5i
(Bildquelle Wikipedia)

In diesen Größenvergleich sehen wir das bisher beste Bild, das wir von Vesta hatten - es wurde vom Hubble mit der "Wide Field Planetary Camera 2" aufgenommen. Andeutungen von grossen Kratern sind erkennbar.

Das Team der Sonde hat sich einen Vergleich einfallen lassen. die bisher beste Hubble-Aufnahme mit einer der aktuellsten Teilaufnahme von Dawn kombiniert:

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Vesta from Hubble (top) as a fuzzy blob and from Dawn in orbit (bottom) in crystal clear high resolution. Credit: NASA/JPL-Caltech/ UCLA/MPS/DLR/IDA

... Wow! Was für ein Unterschied.

Da sieht man mal das es sich lohnt, Sonden herauszuschicken und sich nicht nur auf die Besten Teleskope zu verlassen. Dawn wird noch bis Juni 2012 Vesta umkreisen und Hochauflösende Detailaufnahmen und diverse spektografische Messungen machen um mehr über seine Zusammensetzung zu erfahren. Doch erstmal macht die Sonde Dawn schöne Bilder...

Und woran erinnert mich das Vergleichsbild Hubble / Dawn nur?!

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Bild aus der deutschen TV-Serie "Raumpatroillie" (c) Bavaria Pictures
;-)

Das Dawn-Team scheint ein bischen Science-fiction-Affin zu sein, denn von den (noch nicht so detailreichen) Einzelaufnahmen hat das deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) ein Video gemacht, dass Star-Trek-Feeling aufkommen lässt:


Inzwischen gibt es einige Überraschungen über Vesta.

Seine abgeplattete Form scheint von einer art "Krater", einer deutlichen Vertiefung an seinen Südpol herzukommen. Selbst den NASA-Team von Dawn fiel anfangs nur das Wort "mysteriös" ein, so gab man ihn einen "mysteriösen" Namen: "Rheasilvia" (Nach der Mutter von Romulus und Remus)
Dieser "krater" (man weiss ja noch nicht ob es ein wirklicher Krater durch einen aufschlag ist) oder eine wie auch immer entstandene "vertiefung" ist elliptisch, scheint eine Kombination von zwei überlagernden Kratern zu sein und hat an ihrer längsten Diagonalen einen Durchesser von fast 500 Kilometer - und das wo Vesta selbst von dieser Perspektive nur einen Durchmesser von 560 Kilometern hat. Im Gegensatz zum Nordpol, wo die Spektralanalysen grosse Unterschiede in der Zusammensetzung zeigen, scheint die Zusammensetzung des Südpols weitgehendend identisch zu sein. Die Vermutung liegt nahe, dass der Südpol eingeschmolzen wurde, als einer oder mehrere grosse Einschläge passierten. Der Südpol von Vesta erscheint daher "Jünger" als der Nordpol. Die Daten dazu werden noch ausgewertet und man will auch die Daten aus den näheren Umkreisungen abwarten, bevor man eine Theorie zu Vestas Südpol aufstellt.

Hier ein Bild von dieser "mysteriösen" Südpol-Region - von mir um 90° gedreht, denn...
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Downgeloadet von http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA14704

... dies ist wirklich ein sympathisch-lächelnder Asteroid - oder nicht? ;-)

Nächste faustdicke Überraschung an diesen Südpol: Dieser kleine Brochen, im Durchmesser ca. 20 mal kleiner als die Erde, hat einen 22 Kilometer hohen Berg an seinen Südpol - das ist fast dreimal höher als der höchste Berg auf der Erde - der Mount Everest. Sogenannte "Zentralberge" in der Mitte von Einschlägen sind nichts besonderes, aber dieser ist aussergewöhnlich hoch.

Folgendes Bild dieses Berges wurde von mir um 180° gedreht (Diese Wissenschaftler haben einfach keinen Sinn für Ästhetik und präsentieren die Bilder immer so wie sie übertragen wurden)
tempc9pb

Wow!!!

Ein 22 Kilometer hoher Berg inmitten einer bis zu 500 Kilometer weiten "Vertiefung" -auf einem Felsbrocken, der selbst nur ein bischen größer ist. Naheliegende Erklärungen dafür wären ein "Schrammen" durch ein anderes grosses Objekt (Andere Detailaufnahmen zeigen solche Schrammspuren auf Vesta) oder die Kombination zweier grosser Einschläge zeitlich dicht beeinander. Aber man weiss es beiweiten noch nicht und wartet ab, was die noch kommenden daten liefern werden. Und wärend ich das vorbereitend schreibe kommen neuere Bilder herein:

slide5 imageeewv
Zwei starke Einschläge sind die heisseste These für diesen mysteriösen Südpol. Falschfarbenbild! Sind die Rillen am Aquator von Vesta doch keine Schrammen sondern "Schockwellen" dieser beiden Einschläge? Bild: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA

... man weiss es nicht. Man forscht jetzt gerade!

... die Sonde Dawn wird spiralförmig ihre Umlaufbahn senken und immer genauere Detailaufnahmen machen, bis sie sich im Sommer nächsten Jahres auf den weg zu Ceres machen wird. Dann wird sie bei der "Abreise" nochmal grosse Übersichtsaufnahmen machen - von der anderen Seite als sie angeflogen kam, was die Lichtverhältnisse verändert. Vesta dreht sich zwar in knapp über 5 Stunden um seine eigene Achse, aber durch die andere Perspektive zwischen Sonde, Vesta und Sonne wird es andere Aufnahmen geben, die das Gesamtbild dieses jetzt schon erstaunlichen Asteroiden weiter verbessern...

dawn-banner

Der heimliche Star dieser Geschichte ist diese kleine, tapfere Sonde namens Dawn, ohne die es diese Bilder nicht gäbe:

instru sheet black
Bitte auf das Bild klicken um es in Originalgrösse zu sehen: (c) NASA via Unversetoday.com


... in Sachen Erforschung des Asteroiden Vesta sind wir erst am Anfang.

Und wer will kann sich jetzt am Laufenden halten, statt zum x-ten mal die retouchierten Türme auf den Mars oder Basen auf den Mond durchzukauen.

Empfehlswerte LInks für Interessierte
http://www.universetoday.com/88944/dramatic-3-d-imagery-showcases-vestas-pockmarked-mountainous-and-groovy-terrain/
http://www.universetoday.com/88823/dawn-discovers-surprise-2nd-giant-south-pole-impact-basin-at-strikingly-dichotomous-vesta/
(Universe-Today liefert IMHO die schnellste und detailierteste Verfolgung der Dawn-mission)
http://skyweek.wordpress.com/2011/10/14/vestas-natur-einsichten-aus-dem-survey-orbit/ (deutsch)

Offizielle Seiten:
http://www.dawn.mps.mpg.de/index.php?id=21&L=0 (deutsch)
http://dawn.jpl.nasa.gov/

Und immer erstaunlich schnell am Ball - weil grössere Freaks als ich diese Seiten auf den laufenden halten:
Wikipedia: (4)_Vesta
Wikipedia: Dawn_(Raumsonde)

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19.10.2011 um 20:40

@FZG
Solch ein Thread hat wirklich noch gefehlt. Wie im Fall von Dawn, die immerhin schon seit fünf Monaten Vesta umkreist und wirklich fantastische Bilder liefert, bekommt man in den Medien von solchen mMn hochinteressanten Forschungsergebnissen leider viel zu wenig mit. Nachdem die Sonde Vesta erreicht hatte, ging das das weitgehend unter.
Danke für die Links, werde mich da ab jetzt auf dem Laufenden halten.

Auch erwähnenswert:
Im kommenden Monat soll die russische Raumsonde Phobos-Grunt zum Mars starten. Ziel der Mission soll sein, eine Landeeinheit auf dem Marsmond Phobos abzusetzen, die dort Proben sammeln und innerhalb von drei Jahren zurück zur Erde schicken soll. Phobos-Grunt ist die erste Raumsonde, die auf solch eine Mission geschickt wird.
Zusätzlich zur russischen Orbiter-/Lander-Sonde wird die chinesische Sonde Yinghou-1 mit auf die Reise geschickt, die sich nach der Ankunft von Phobos-Grunt trennen und in einen Orbit um den Mars einschwenken soll.
Beide Sonden sind bereits am Montag im russischen Raumfahrzentrum Baikonur eingetroffen.
Fobos 00031

http://www.universetoday.com/89845/daring-russian-sample-return-mission-to-martian-moon-phobos-aims-for-november-liftoff/
http://www.universetoday.com/90012/phobos-grunt-and-yinghou-1-arrive-at-baikonur-launch-site-to-tight-mars-deadline/#more-90012

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19.10.2011 um 20:50

@FZG

Lass das erste Bild keinen falschen sehen, er würde sonst behaupten der dunkle Krater in der Mitte sei eine Außerirdische Basis.


Vesta ist schon ziemlich faszinierend obwohl für mich ( abgesehen von der Erde selber und der Sonne ) der Mond Europa am interessantesten scheint. Da bin ich auf die nächsten Jahre sehr gespannt.

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19.10.2011 um 21:58

@FZG

ein sehr schöner beitrag!! Würde von dir sogar bücher lesen wenn du welche veröffentlichen würdest :)

lg

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20.10.2011 um 05:46

@schrankwand
Hier gibt´s viele technische Informationen zu Phobos-Grunt auf mehreren Seiten in Englisch:
http://www.russianspaceweb.com/phobos_grunt.html
Was aber nur mässig interessant ist, solange das Ding noch auf Erden ist. Mal schauen ob die Russen diesmal ein bischen mehr Glück haben, deren Marsmissionen schienen bisher vom Pech verfolgt.

@darcane
Hab´ ich mich schon gefragt, warum das noch keiner benutzt hat. Immer nur die ollen Mars/Mond-Bilder...

@Abiona001
Danke für´s Lob ;-)

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20.10.2011 um 11:42

@FZG

Oh, super Thema. Eine sehr gute Idee von Dir.

Danke für das Zusammenstellen. Da habe ich ja wieder etwas interessantes zu lesen. :D

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20.10.2011 um 12:05

@FZG

Eben kommt mir eine Frage in den Sinn, als ich die Krater auf Vesta gesehen habe und mir die Theorien zum abgeflachten Südpol durchgelesen habe.

Man sieht so viele tiefe Krater auf den Planeten und Monden in unserem Sonnensystem. Einige mit dem typischen "Berg" im Zentrum.

Allesamt von Einschlägen kleinerer Objekte mit hoher Geschwindigkeit, die tief in den getroffenen Körper eindrangen.

Das macht auf mich den Eindruck, daß Kollisionen anscheinend grundsätzlich mit hoher Geschwindigkeit stattfinden.

Da frage ich mich, ob es nicht auch Kollisionen mit sehr geringer Geschwindigkeit gibt, oder gegeben hat, so daß das eingeschlagene Objekt annähernd unbeschädigt auf der Oberfläche des größeren Objektes liegt?

Eine Annäherung durch sehr ähnliche Bahnen müsste doch theoretisch auch vorkommen, so daß eine sehr geringe Kollisionsgeschwindigkeit vorliegen müßte.

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20.10.2011 um 15:52

@klausbaerbel

Wäre es nicht auch möglich, dass sich diese Berge nicht durch Kollisionen, sondern durch starke Gravitation gebildet haben könnten? Das Gestein war ja nicht immer Kühl und gehärtet.

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20.10.2011 um 16:16

@klausbaerbel
klausbaerbel schrieb:
Das macht auf mich den Eindruck, daß Kollisionen anscheinend grundsätzlich mit hoher Geschwindigkeit stattfinden

Wenn zwei größere Brocken kollidieren, werden sie alleine durch ihre gegenseitige Gravitationskraft beschleunigt werden. Bei Vesta ist die zwar wesentlich geringer, aber vorhanden.

Bei kleineren Asteroiden oder Kometen dürfte man "sanfte Kollisionen" finden können, nur bleibt dann kein Krater übrig, man sieht nicht, dass es stattgefunden hat. Periodische Kometen z.B. scheinen ja auf der Reise in den Aussenbereichen Material einzusammeln.

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20.10.2011 um 16:17

@darcane

Mir ging es bei meiner Frage nicht um Berge in Kratern, sondern darum, daß zumindest mir bisher nur Krater bekant sind aber keine Körper die auf einem Planeten oder Mond liegen, weil sie sich mit sehr langsamer Geschwindigkeit angenähert haben.

@FZG

Hmmm, ja, macht soweit Sinn, wenn es sich um größere Objekte handelt. Wobei ich mir auch eine sehr flache Annäherungsbahn vortsellen kann, so daß der Einschlag nicht so gewaltig wird, daß das einschlagende Objekt zerstört wird.
Ich weiß nicht, ob ich meine Frage verständlich formulieren konnte.

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22.10.2011 um 18:45

@FZG
Der Thread ist hochinterssant,habe mir die Links als Lesezeichen gespeichert.
Jetzt nur eine Frage,dieser Asteroid hat hoffentlich eine stabile Umlaufbahn,im Asteroidengürtel und hat nicht vor,ein Rendezvous mit der Erde zu starten?Dort,im Asteroidengürtel,können Kollisionen stattfinden,das Ding kommt auf Kollisionskurs mit der Erde und der globale Killer wäre da!!
Das kann doch hoffentlich nicht passieren?Ansonsten Danke für die tolle Info,ist alles sehenswert.
MfG quetzalqoatl

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22.10.2011 um 18:48

quetzalqoatl schrieb:
Jetzt nur eine Frage,dieser Asteroid hat hoffentlich eine stabile Umlaufbahn,im Asteroidengürtel und hat nicht vor,ein Rendezvous mit der Erde zu starten?Dort,im Asteroidengürtel,können Kollisionen stattfinden,das Ding kommt auf Kollisionskurs mit der Erde und der globale Killer wäre da!!

Gute frage! Aber dont worry. Vesta ist der zweitschwerste asteroid dort, und solange kein richtig grosser BRocken auf ihn mit karacho einschlägt wird sich seine Bahn nicht ändern. Ein LKW ändert auch nicht seine Flugrichtung, wenn er mit einer Fliege kollidiert...

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22.10.2011 um 18:58

@FZG
Beruhigend,dank dir,ansonsten ist Vesta ein faszinierendes Objekt.

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22.10.2011 um 19:05

@FZG
Danke FZG

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22.10.2011 um 19:06

Die Rillen am Äquator von Vesta sind sehr intressant, als währe da etwas entlanggeschrammt...

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22.10.2011 um 19:11

Adrianus schrieb:
Die Rillen am Äquator von Vesta sind sehr intressant, als währe da etwas entlanggeschrammt...

Ja, das dachte man auch zuerst, aber das neue Bild vom Südpol, insbesondere dank der Falschfarben (welche die "Höhe" angeben - wie bei der Erde. Blau=tief wie das Meer ;-) sieht das sehr nach einer Schockwelle aus.

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22.10.2011 um 19:25

@FZG
Ja das habe ich schon gelesen, aber müssten die Schockwellen nicht dann einmal rundherum gehen?
So wie es aussieht ziehen sie sich aber nur um etwa 1/4tel des Äquators, wenn ich das richtig gesehen habe.

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22.10.2011 um 19:32

Adrianus schrieb:
Ja das habe ich schon gelesen, aber müssten die Schockwellen nicht dann einmal rundherum gehen?
So wie es aussieht ziehen sie sich aber nur um etwa 1/4tel des Äquators, wenn ich das richtig gesehen habe.

Man weiss es halt noch nicht und es kann ja auch damit zu tun haben, dass der asteroid teiweise geschmolzen ist (dafür spricht die homogene Zusammensetzung) und unterschiedlich schnell auskühlte.


das ist leider der Nachteil von realer Forschung, spekulieren kann man schnell, aber um es zu wissen braucht man mehr daten und muss sie auswerten und das dauert Zeit...

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22.10.2011 um 19:38

@FZG
Ab Montag auf der nächsten Ufo Verschwörungsseite:

Äquatorrillen auf Vesta beweis für Ufo Crashlandung

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23.10.2011 um 13:06

Ich glaub ich hab den Thread umgebracht...



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