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Infos Sozialer Antrieb zur Erhaltung von Freundschaften 19.10.2011 um 07:33
Hallo Leute,
ich hab mir in den vergangenen Monaten und Wochen immer wieder Gedanken um ein Thema gemacht:
Ich nenne das jetzt mal "Sozialer Antrieb zur Erhaltung von Freundschaften".
Was ich damit umschreiben will ist folgendes:
Der Mensch ist ein soziales Wesen. Er hat normalerweise einen natürlichen Antrieb mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, bei Sympatie diesen zu vertiefen und später zu erhalten.
Ich bin ein Beobachter und analysiere gern solche Dinge.
Ich habe festgestellt, daß es, ganz unabhängig von Ausprägung der Freundschaft, Leute gibt, die ganz selbstverständlich mehr für das Weiterbestehen von Freundschaften tun als andere und Leute, die sowas wie einen Antrieb zum Erhalten scheinbar nicht haben.
Ich zum Beispiel bin jemand der sehr viel dafür tut, meine Freundschaften zu erhalten.
Leute die sagen wir mal das Gegenteil zu dem Erhaltungstyp sind scheinen sich irgendwie häufiger darauf zu verlassen, daß die Initiative von anderen kommt
zB.: Telefonieren, Besuche, Mails...
Obwohl man weiß, daß sie trotzdem an der Freundschaft hängen, kommt einfach selten Selbstinitiative rum.
Klar, man könnte denen jetzt unterstellen, sie hätten kein großes Interesse daran, aber ich glaube nicht, daß es so simpel zu erklären ist. Ich glaube, es ist viel komplexer.
Ich denke vielmehr, daß es eine Sache ist, die man entweder lernt (Kindheit/ Leben), oder eine Sache des Charakters.
Gibt es wirklich einen Zusammenhang zwischen männlich und weiblich und der Ausprägung dieses Erhaltungstriebes?
Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht, welche Gedanken kommen euch zu diesem Thema?
Wo seht ihr Ursachen?
(entschuldigt bitte, falls Fehler drin sind, es liegt an der Uhrzeit, ;) aber ich mußte das jetzt unbedingt loswerden...weil mich eure Meinung dazu und Erfahrungen damit echt interessieren.)
meldenHallo Leute,
ich hab mir in den vergangenen Monaten und Wochen immer wieder Gedanken um ein Thema gemacht:
Ich nenne das jetzt mal "Sozialer Antrieb zur Erhaltung von Freundschaften".
Was ich damit umschreiben will ist folgendes:
Der Mensch ist ein soziales Wesen. Er hat normalerweise einen natürlichen Antrieb mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, bei Sympatie diesen zu vertiefen und später zu erhalten.
Ich bin ein Beobachter und analysiere gern solche Dinge.
Ich habe festgestellt, daß es, ganz unabhängig von Ausprägung der Freundschaft, Leute gibt, die ganz selbstverständlich mehr für das Weiterbestehen von Freundschaften tun als andere und Leute, die sowas wie einen Antrieb zum Erhalten scheinbar nicht haben.
Ich zum Beispiel bin jemand der sehr viel dafür tut, meine Freundschaften zu erhalten.
Leute die sagen wir mal das Gegenteil zu dem Erhaltungstyp sind scheinen sich irgendwie häufiger darauf zu verlassen, daß die Initiative von anderen kommt
zB.: Telefonieren, Besuche, Mails...
Obwohl man weiß, daß sie trotzdem an der Freundschaft hängen, kommt einfach selten Selbstinitiative rum.
Klar, man könnte denen jetzt unterstellen, sie hätten kein großes Interesse daran, aber ich glaube nicht, daß es so simpel zu erklären ist. Ich glaube, es ist viel komplexer.
Ich denke vielmehr, daß es eine Sache ist, die man entweder lernt (Kindheit/ Leben), oder eine Sache des Charakters.
Gibt es wirklich einen Zusammenhang zwischen männlich und weiblich und der Ausprägung dieses Erhaltungstriebes?
Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht, welche Gedanken kommen euch zu diesem Thema?
Wo seht ihr Ursachen?
(entschuldigt bitte, falls Fehler drin sind, es liegt an der Uhrzeit, ;) aber ich mußte das jetzt unbedingt loswerden...weil mich eure Meinung dazu und Erfahrungen damit echt interessieren.)
Sozialer Antrieb zur Erhaltung von Freundschaften 19.10.2011 um 07:57
Freundschaft oder, besser gesagt, die Fähigkeit zur Freundschaft, halte ich tatsächlich für eine Gabe, die nicht jeder besitzt. Ich glaube deswegen, dass vielleicht viele gute Freunde oder Freundinnen sein möchten oder sich sogar dafür halten, aber die Fähigkeiten, die charakterliche Ausstattung, die man braucht, um eine gute Freundin oder ein guter Freund zu sein, haben nur wenige.
Ausserdem braucht man auch ein Gegenüber als Freund, das diese Eigenschaften in einem selber weckt und wachsen lässt, es ist also alles sehr subjektiv und eigentlich schwer zu definieren.
Ich glaube, und das ist natürlich nur meine persönliche Erfahrung, dass die Freundschaft unter Frauen stabiler und besser sein kann. Auch das ist natürlich nicht allgemeingültig.
Auf jeden Fall kann man wohl sagen, das Freundschaft und Zentrierung auf das eigene Ego sich schlecht vertragen. Je mehr ein Mensch mit sich selbst zu tun hat (und es gibt ja manchmal auch gute Gründe dafür, sich mit sich selbst zu beschäftigen) um so weniger kann er/sie in eine Freundschaft einbringen.
melden
Freundschaft oder, besser gesagt, die Fähigkeit zur Freundschaft, halte ich tatsächlich für eine Gabe, die nicht jeder besitzt. Ich glaube deswegen, dass vielleicht viele gute Freunde oder Freundinnen sein möchten oder sich sogar dafür halten, aber die Fähigkeiten, die charakterliche Ausstattung, die man braucht, um eine gute Freundin oder ein guter Freund zu sein, haben nur wenige.
Ausserdem braucht man auch ein Gegenüber als Freund, das diese Eigenschaften in einem selber weckt und wachsen lässt, es ist also alles sehr subjektiv und eigentlich schwer zu definieren.
Ich glaube, und das ist natürlich nur meine persönliche Erfahrung, dass die Freundschaft unter Frauen stabiler und besser sein kann. Auch das ist natürlich nicht allgemeingültig.
Auf jeden Fall kann man wohl sagen, das Freundschaft und Zentrierung auf das eigene Ego sich schlecht vertragen. Je mehr ein Mensch mit sich selbst zu tun hat (und es gibt ja manchmal auch gute Gründe dafür, sich mit sich selbst zu beschäftigen) um so weniger kann er/sie in eine Freundschaft einbringen.
Sozialer Antrieb zur Erhaltung von Freundschaften 19.10.2011 um 08:17
Es gibt einfach Leute, die Freundschaften mehr benötigen als Andere, abhängig davon sind, da sie Beistand und Bestätigung brauchen.
Andere nicht, oder sie haben genug Freunde.
Freundschaft ist egoistisch, von daher kein Wunder.
meldenAlexa_ schrieb:
Leute gibt, die ganz selbstverständlich mehr für das Weiterbestehen von Freundschaften tun als andere und Leute, die sowas wie einen Antrieb zum Erhalten scheinbar nicht haben.
Es gibt einfach Leute, die Freundschaften mehr benötigen als Andere, abhängig davon sind, da sie Beistand und Bestätigung brauchen.
Andere nicht, oder sie haben genug Freunde.
Freundschaft ist egoistisch, von daher kein Wunder.
Sozialer Antrieb zur Erhaltung von Freundschaften 19.10.2011 um 08:24
Gutes Thema
Passt gerade
Im Moment hab ich das Gefühl, ich bin nur ausgenutzt worden.
War immer da.
Sprungbereit.
Hab für alles Verständnis gezeigt .
Auch wenn ich mich mal geärgert habe, nichts gesagt .
Erst gestern Abend angelogen worden.
Habs hingenommen.
Der andere Freund sich gestern nicht gemeldet .
Ich bin jetzt fast so weit, dass ich sage : Mir reichts .
Aber nur fast .
Es dauert lange, bis ich auf den Tisch haue .
Ich lasse mir zu viel gefallen.
meldenGutes Thema
Passt gerade
Im Moment hab ich das Gefühl, ich bin nur ausgenutzt worden.
War immer da.
Sprungbereit.
Hab für alles Verständnis gezeigt .
Auch wenn ich mich mal geärgert habe, nichts gesagt .
Erst gestern Abend angelogen worden.
Habs hingenommen.
Der andere Freund sich gestern nicht gemeldet .
Ich bin jetzt fast so weit, dass ich sage : Mir reichts .
Aber nur fast .
Es dauert lange, bis ich auf den Tisch haue .
Ich lasse mir zu viel gefallen.
Sozialer Antrieb zur Erhaltung von Freundschaften 19.10.2011 um 08:26
@View !
Freundschaft ist egoistisch ?
melden@View !
Freundschaft ist egoistisch ?
Sozialer Antrieb zur Erhaltung von Freundschaften 19.10.2011 um 08:29
@Michiko
Ja?
Freundschaften hat man damit man: nicht vereinsamt, Spaß hat, jemand für einen da ist (natürlich mit Gegenleistung, wenn auch nicht immer, aber das nimmt man in Kauf) und man Bestätigung und Beistand erhält, das braucht der Mensch, vorallem die Bestätigung.
Alles egoistische Motive, auch wenn es nicht danach anmutet.
Klar mag man den Menschen, trotzdem basieren Freundschaften auf Egoismus, sonst würde es nicht funktionieren.
melden@Michiko
Ja?
Freundschaften hat man damit man: nicht vereinsamt, Spaß hat, jemand für einen da ist (natürlich mit Gegenleistung, wenn auch nicht immer, aber das nimmt man in Kauf) und man Bestätigung und Beistand erhält, das braucht der Mensch, vorallem die Bestätigung.
Alles egoistische Motive, auch wenn es nicht danach anmutet.
Klar mag man den Menschen, trotzdem basieren Freundschaften auf Egoismus, sonst würde es nicht funktionieren.
Sozialer Antrieb zur Erhaltung von Freundschaften 19.10.2011 um 08:33
@View Ich denke nicht das man es , sich so einfach machen kann.
Ich kenne das von @Alexa_ angesprochene aus meinem Freundeskreis.
Mein bester Freund und meine beste Freundin und ich war immer so ein Dreier Gespann , aber mein bester Freund hat immer öfter meine beste Freundin raus geholt , ich war so die Mitte, jedenfalls kam es dann zum Streit , weil meine beste Freundin dachte mein bester Freund würde übertreiben obwohl , sie ihn oft selber angerufen hat vorher , weil es ihr oft sehr schlecht ging. Ich war zwischen allen Stühlen so zu sagen und es endete damit , das ich jetzt zu ihr die Freundschaft langsam aufbaue wieder und er mit ihr fast komplett brach.
Die Geschichte ist eigentlich komplexer das war die kurz Fassung :D
Jedenfalls habe ich sie nach Monaten wieder getroffen die Initiative
ging von mir aus über ihre Cousine. Aber ich merkte sie war froh darüber . Sie stand auch mehr bei mir als bei ihrem Freund und suchte nähe.:)
melden
@View Ich denke nicht das man es , sich so einfach machen kann.
Ich kenne das von @Alexa_ angesprochene aus meinem Freundeskreis.
Mein bester Freund und meine beste Freundin und ich war immer so ein Dreier Gespann , aber mein bester Freund hat immer öfter meine beste Freundin raus geholt , ich war so die Mitte, jedenfalls kam es dann zum Streit , weil meine beste Freundin dachte mein bester Freund würde übertreiben obwohl , sie ihn oft selber angerufen hat vorher , weil es ihr oft sehr schlecht ging. Ich war zwischen allen Stühlen so zu sagen und es endete damit , das ich jetzt zu ihr die Freundschaft langsam aufbaue wieder und er mit ihr fast komplett brach.
Die Geschichte ist eigentlich komplexer das war die kurz Fassung :D
Jedenfalls habe ich sie nach Monaten wieder getroffen die Initiative
ging von mir aus über ihre Cousine. Aber ich merkte sie war froh darüber . Sie stand auch mehr bei mir als bei ihrem Freund und suchte nähe.:)
Sozialer Antrieb zur Erhaltung von Freundschaften 19.10.2011 um 08:37
@View
Nö , weil sie ja auch den Kontakt wollte und Froh ist in wieder zu haben, aber sich nicht traute.
Deshalb würde ich deine Aussage :
Es gibt einfach Leute, die Freundschaften mehr benötigen als Andere, abhängig davon sind, da sie Beistand und Bestätigung brauchen.
Andere nicht, oder sie haben genug Freunde.
So nicht wirklich unterschreiben!
melden@View
Nö , weil sie ja auch den Kontakt wollte und Froh ist in wieder zu haben, aber sich nicht traute.
Deshalb würde ich deine Aussage :
Es gibt einfach Leute, die Freundschaften mehr benötigen als Andere, abhängig davon sind, da sie Beistand und Bestätigung brauchen.
Andere nicht, oder sie haben genug Freunde.
So nicht wirklich unterschreiben!
Sozialer Antrieb zur Erhaltung von Freundschaften 19.10.2011 um 08:38
@Amedeusz
Ich habe auf ihre Frage "Freundschaft ist egoistisch?" geantwortet, nicht auf ihren Post, auf den beziehe ich mich überhaupt nicht, auch nicht auf ihre Geschichte.
Warum nicht?
Es ist doch so, einige brauchen Freunde, Andere (wenige) nicht.
Ich kam/komme auch ohne klar, obwohl ich derzeit einige habe. Aber gab Zeiten da war das nicht so.
melden@Amedeusz
Ich habe auf ihre Frage "Freundschaft ist egoistisch?" geantwortet, nicht auf ihren Post, auf den beziehe ich mich überhaupt nicht, auch nicht auf ihre Geschichte.
Warum nicht?
Es ist doch so, einige brauchen Freunde, Andere (wenige) nicht.
Ich kam/komme auch ohne klar, obwohl ich derzeit einige habe. Aber gab Zeiten da war das nicht so.
Sozialer Antrieb zur Erhaltung von Freundschaften 19.10.2011 um 08:41
@View Ahso jetzt wird mir das was klarer was du meintest :D
melden@View Ahso jetzt wird mir das was klarer was du meintest :D
Sozialer Antrieb zur Erhaltung von Freundschaften 19.10.2011 um 08:49
@View !
Ich hab das nie so gesehen, dass ich egoistisch bin , wenn ich mit jemandem quatschen will, zusammen Spass haben möchte .
Da sollte ich mir mal Gedanken drüber machen .
Aber eigentlich beruht Freundschaft auf Gegenseitigkeit .
Ist wohl nur im Idealfall so
melden@View !
Ich hab das nie so gesehen, dass ich egoistisch bin , wenn ich mit jemandem quatschen will, zusammen Spass haben möchte .
Da sollte ich mir mal Gedanken drüber machen .
Aber eigentlich beruht Freundschaft auf Gegenseitigkeit .
Ist wohl nur im Idealfall so
Sozialer Antrieb zur Erhaltung von Freundschaften 19.10.2011 um 08:49
@Alexa_
Ws allgemein als Freundschaft bezeichnet wird, endet nicht selten in ein einseitiges Ausnutzen um nicht zu sagen Aussaugen des anderen.
Kennzeichnend für solche " Freundschaften" ist meist das von dir geschilderte Verhältnis untereinander. Der eine kümmert sich, mailt - ruft an - gibt mehr als nötig, während der andere schön brav passiv bleibt. Hat dieser doch die Gewissheit das er nichts tun braucht....
Solche " Konstellationen" zermürben auf Dauer meist den aktiven Part, der aber oftmals bezüglich der Willenskraft der Schwächere ist, immer wieder nachgiebt, sich immer wieder " zu erst wieder meldet".
Kommt zu diesen Charakter auch noch ein ausgeprägtes " Helfersyndrom" dazu, kann es sehr schnell das eigene Leben regelrecht auffressen, weil man glaubt, man muß nur noch für die anderen dasein, ihnen wegen jeden Scheizz nachrennen, und gibt sich selbst dabei keine eigene Zeit mehr....
Ich hatte in meinem Leben 3 richtige Chliquen - über Jahrzehnte hinweg - und wurde auch über Jahre hinweg ausgenutzt bis auf´s Blut. Vor ca. 12 Jahren meldete sich dann mein Überlebenstrieb, udn ich brach alle Kontakte defintiv ab. Ich brauchte ca 2 - 3 Jahre um wieder wirklich zu mir selbst zu finden, herauszufinden was für mich im Leben wirklich zählt - Freunde gehören nicht dazu.
Das bedeutet im Klartxt: Freunde / Freundschaften sind nicht mehr mein Lebensmittelpunkt, nicht mehr das Wichtigste im Leben. Sie kommen und gehen, so wie die Blüte einer schönen Orchidee, oder Körpergeruch....
Was aber nicht heißen soll, das ich keine Freundschaften pflege, aber diese sind handverlesen, entsprechend gefestigt das sie auch mal ein paar Monate Pause verkraften ( ohne sich
" abzumelden" ) und die trotzdem sehr verlässlich sind.
Laut Aussage einiger meiner Therapeuten muß man um so leben zu können ein erz-egoistisches, rechthaberisches Arpiiiiiiiiiiiiiieep sein das immer das letzte Wort haben will.....
Meine Antwort auf diese Therapeutenaussage war immer:
"Ach, das stimmt doch garnicht!"
melden@Alexa_
Ws allgemein als Freundschaft bezeichnet wird, endet nicht selten in ein einseitiges Ausnutzen um nicht zu sagen Aussaugen des anderen.
Kennzeichnend für solche " Freundschaften" ist meist das von dir geschilderte Verhältnis untereinander. Der eine kümmert sich, mailt - ruft an - gibt mehr als nötig, während der andere schön brav passiv bleibt. Hat dieser doch die Gewissheit das er nichts tun braucht....
Solche " Konstellationen" zermürben auf Dauer meist den aktiven Part, der aber oftmals bezüglich der Willenskraft der Schwächere ist, immer wieder nachgiebt, sich immer wieder " zu erst wieder meldet".
Kommt zu diesen Charakter auch noch ein ausgeprägtes " Helfersyndrom" dazu, kann es sehr schnell das eigene Leben regelrecht auffressen, weil man glaubt, man muß nur noch für die anderen dasein, ihnen wegen jeden Scheizz nachrennen, und gibt sich selbst dabei keine eigene Zeit mehr....
Ich hatte in meinem Leben 3 richtige Chliquen - über Jahrzehnte hinweg - und wurde auch über Jahre hinweg ausgenutzt bis auf´s Blut. Vor ca. 12 Jahren meldete sich dann mein Überlebenstrieb, udn ich brach alle Kontakte defintiv ab. Ich brauchte ca 2 - 3 Jahre um wieder wirklich zu mir selbst zu finden, herauszufinden was für mich im Leben wirklich zählt - Freunde gehören nicht dazu.
Das bedeutet im Klartxt: Freunde / Freundschaften sind nicht mehr mein Lebensmittelpunkt, nicht mehr das Wichtigste im Leben. Sie kommen und gehen, so wie die Blüte einer schönen Orchidee, oder Körpergeruch....
Was aber nicht heißen soll, das ich keine Freundschaften pflege, aber diese sind handverlesen, entsprechend gefestigt das sie auch mal ein paar Monate Pause verkraften ( ohne sich
" abzumelden" ) und die trotzdem sehr verlässlich sind.
Laut Aussage einiger meiner Therapeuten muß man um so leben zu können ein erz-egoistisches, rechthaberisches Arpiiiiiiiiiiiiiieep sein das immer das letzte Wort haben will.....
Meine Antwort auf diese Therapeutenaussage war immer:
"Ach, das stimmt doch garnicht!"
Sozialer Antrieb zur Erhaltung von Freundschaften 19.10.2011 um 08:56
Er will Spaß haben, du willst Spaß haben, ja, gegenseitiger Egoismus der dem anderen "zufälligerweise" auch Freude bereitet, aber das steht in der Eigenmotivation im Hintergrund.
Im Vordergrund steht der eigene Spaß, es wäre auch ok wenn der Andere nur so tun würde als ob es ihm Spaß macht, solange man es nicht merkt ;)
meldenMichiko schrieb:
Aber eigentlich beruht Freundschaft auf Gegenseitigkeit .
Er will Spaß haben, du willst Spaß haben, ja, gegenseitiger Egoismus der dem anderen "zufälligerweise" auch Freude bereitet, aber das steht in der Eigenmotivation im Hintergrund.
Im Vordergrund steht der eigene Spaß, es wäre auch ok wenn der Andere nur so tun würde als ob es ihm Spaß macht, solange man es nicht merkt ;)
Sozialer Antrieb zur Erhaltung von Freundschaften 19.10.2011 um 09:00
@View
Wenn du meinst das kann ich nicht bestätigen :)
melden@View
Wenn du meinst das kann ich nicht bestätigen :)
Sozialer Antrieb zur Erhaltung von Freundschaften 19.10.2011 um 09:01
Ich denke manchmal, je vielfälltiger die "Kommunikationswege" werden um so schwieriger wird es fürs Individuum allen sozialen Verpflichtungen gerecht zu werden, dazu veroberflächlichen sich Beziehungen im Zeitalter moderner Kommunikation immer mehr.
Glaub manche bekommens einfach "zeitorganisatorisch" auch nimmer so hin ;)
Bezüglich dem Unterschied wie Männer und Frauen es mit dem "Sozialen Antrieb zum Erhalt der Freundschaft" sehen...ich glaub bei Frauen ist das echt urevolutionär, zwecks Zusammen und Erhalt der Sippe ;)
melden
Ich denke manchmal, je vielfälltiger die "Kommunikationswege" werden um so schwieriger wird es fürs Individuum allen sozialen Verpflichtungen gerecht zu werden, dazu veroberflächlichen sich Beziehungen im Zeitalter moderner Kommunikation immer mehr.
Glaub manche bekommens einfach "zeitorganisatorisch" auch nimmer so hin ;)
Bezüglich dem Unterschied wie Männer und Frauen es mit dem "Sozialen Antrieb zum Erhalt der Freundschaft" sehen...ich glaub bei Frauen ist das echt urevolutionär, zwecks Zusammen und Erhalt der Sippe ;)
Sozialer Antrieb zur Erhaltung von Freundschaften 19.10.2011 um 09:04
@Amedeusz
Bist du mit jemandem befreundet NUR weil es ihm Gut tut? Auch wenn es dir Nichts gibt?
Nein.
Egoistische Basis. Punkt.
melden@Amedeusz
Bist du mit jemandem befreundet NUR weil es ihm Gut tut? Auch wenn es dir Nichts gibt?
Nein.
Egoistische Basis. Punkt.
Sozialer Antrieb zur Erhaltung von Freundschaften 19.10.2011 um 09:08
@DieSache
Schön formuliert, gefällt mir.
Natürlich muß auch beachtet werden, an wann man jemanden als " Freund" ansieht, bezeichnet, aktzeptiert...woran macht der Mensch das fest?
Wenn ich mir manche "Social Comunitys" ( heisst das so? ) ansehe, wo manche Mitglieder zig-hunderte " Freunde" habe, werde ich hin und wieder nachdenklich....
Möchte ich dick unterstreichen. Und spätestens dann wenn unter diesen Strich für den einen rauskommt, das er nur noch "draufzahlt" , bzw. verarscht wird sollten Änderungen stattfinden...
melden@DieSache
Schön formuliert, gefällt mir.
Natürlich muß auch beachtet werden, an wann man jemanden als " Freund" ansieht, bezeichnet, aktzeptiert...woran macht der Mensch das fest?
Wenn ich mir manche "Social Comunitys" ( heisst das so? ) ansehe, wo manche Mitglieder zig-hunderte " Freunde" habe, werde ich hin und wieder nachdenklich....
View schrieb:
Er will Spaß haben, du willst Spaß haben, ja, gegenseitiger Egoismus der dem anderen "zufälligerweise" auch Freude bereitet, aber das steht in der Eigenmotivation im Hintergrund.
Im Vordergrund steht der eigene Spaß, es wäre auch ok wenn der Andere nur so tun würde als ob es ihm Spaß macht, solange man es nicht merkt
Möchte ich dick unterstreichen. Und spätestens dann wenn unter diesen Strich für den einen rauskommt, das er nur noch "draufzahlt" , bzw. verarscht wird sollten Änderungen stattfinden...
Sozialer Antrieb zur Erhaltung von Freundschaften 19.10.2011 um 09:09
@View
Solls aber geben - Stichwort Helfersydrom - Mitleid usw.
In wie weit das dann aber als "Freundschaft" bezeichnet werden kann, muß jeder für sich selbst entscheiden.
melden@View
View schrieb:
Bist du mit jemandem befreundet NUR weil es ihm Gut tut?
Solls aber geben - Stichwort Helfersydrom - Mitleid usw.
In wie weit das dann aber als "Freundschaft" bezeichnet werden kann, muß jeder für sich selbst entscheiden.


