Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht? RSS
zur Rubrik (Politik)
Antworten
Beobachten
3 Bilder
Suchen
Infos Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht? 20.12.2010 um 09:44
Ich stöberte gerade in den Nachdenkseiten und fand dort einen sehr interessanten Leserbrief. Interessant, weil der Autor einen Sachverhalt anspricht, der mir auch erst nach dem Lesen bewußt wurde. Ich zitiere:
“Als aufmerksamer NDS-Leser und Fördermitglied wundere ich mich immer wieder, dass der Beitrag der öffentlichen Wetterberichterstattung zur gesteuerten Meinungsmache kaum erkannt wird.
In den letzten Wintern und auch diesem wieder werden vollkommen normale Winterverhältnisse in immer stärkerem Ausmaß als katastrophale Einflussfaktoren umgedeutet. Wer ein wenig älter ist, müsste sich eigentlich problemlos erinnern können, dass die letzten etwas strengeren Winter noch vor 20/30 Jahren der Normalfall waren. Und damals gab es weder auf den Autobahnen noch im Schienenverkehr oder bei der Versorgung entlegener Dörfer mit Strom größere Probleme. Es waren zu diesen Zeiten genügend Räumfahrzeuge einschließlich des sie bedienenden Personals, genug Streuvorräte und ausreichend beheizte Weichenanlagen sowie eine sorgfältig gewartete Strominfrastruktur vorhanden. Die Autobahnen waren, auch bei stärkstem Schneefall, innerhalb weniger Stunden geräumt und Ausfälle im Zugverkehr gab es praktisch keine. Im Rahmen der Privatisierwut und der gesteuerten Verknappung der Finanzmittel für die Öffentlichkeit (sprich den Großteil der Bevölkerung) wurde an diesen technischen Möglichkeiten immer mehr eingespart.
Es fällt heutzutage praktisch niemandem auf, dass die heftigen Folgen der Winterverhältnisse nicht dem Wetter zuzuschreiben sind, sondern der herbeigeführten Verschlechterung der Möglichkeiten damit umzugehen. Was mich besonders erschreckt ist, dass sogar die meisten Menschen, die älter sind als ich, dies nicht mehr bemerken, sondern die Märchen von Jahrhundertwintern aus den sogenannten Nachrichtensendungen einfach nur noch nachplappern und wohl selbst auch glauben.
Dies zeigt mir, wie weit der Propagandakrieg bereits gediehen ist. Selbst so etwas Alltägliches wie die Wetterberichterstattung steht vollständig im Dienst der Gleichschaltung der Masse.
Ich würde mich freuen, wenn dieser Aspekt auch ein wenig Beachtung in den Kommentaren der NDS fände. Denn gerade das Verhältnis der Menschen zum Wetter, von dem sie immer schon sehr weitgehend abhängig sind, wird heute zu Manipulationszwecken instrumentalisiert.”
Quelle: http://www.nachdenkseiten.de/?p=7694
Mir selbst fiel dabei ein Erlebnis von vor etwa 25 Jahren ein. Der Winter war recht streng, wir, meine Eltern und ich, verbrachten Silvester bei Bekannten in Westberlin und fuhren am 2. oder 3. Januar zurück nach Hause (NRW). Die Transitautobahn durch die DDR war völlig vereist und verschneit, da es in der Nacht zuvor heftig zu schneien begann. Wir brauchten Stunden, um die Strecke zu schaffen. Direkt nach der Grenze waren die Autobahnen zwar naß und Schneeberge türmten sich an den Rändern der Fahrbahn, die Fahrbahn selbst war zwar naß aber völlig frei. Wir konnten ab da im normalen Autobahntempo nach Hause fahren.
Heute haben wir hier anscheinend Verhältnisse wie damals in der DDR. Auch hier konnte ich in den letzten Tagen beobachten, dass selbst Hauptstraßen nicht richtig geräumt waren, wo vor Jahren noch in jeder Nebenstraße gestreut wurde. In den letzten Jahren hatten wir vielleicht weniger Schnee, da wurde aber wenigstens gestreut und geräumt. Heute wird es vielerorts erst gar nicht mehr gemacht. Der oben zitierte Leserbrief hat mir tatsächlich ein wenig die Augen geöffnet.
Wie denkt Ihr darüber?
meldenIch stöberte gerade in den Nachdenkseiten und fand dort einen sehr interessanten Leserbrief. Interessant, weil der Autor einen Sachverhalt anspricht, der mir auch erst nach dem Lesen bewußt wurde. Ich zitiere:
“Als aufmerksamer NDS-Leser und Fördermitglied wundere ich mich immer wieder, dass der Beitrag der öffentlichen Wetterberichterstattung zur gesteuerten Meinungsmache kaum erkannt wird.
In den letzten Wintern und auch diesem wieder werden vollkommen normale Winterverhältnisse in immer stärkerem Ausmaß als katastrophale Einflussfaktoren umgedeutet. Wer ein wenig älter ist, müsste sich eigentlich problemlos erinnern können, dass die letzten etwas strengeren Winter noch vor 20/30 Jahren der Normalfall waren. Und damals gab es weder auf den Autobahnen noch im Schienenverkehr oder bei der Versorgung entlegener Dörfer mit Strom größere Probleme. Es waren zu diesen Zeiten genügend Räumfahrzeuge einschließlich des sie bedienenden Personals, genug Streuvorräte und ausreichend beheizte Weichenanlagen sowie eine sorgfältig gewartete Strominfrastruktur vorhanden. Die Autobahnen waren, auch bei stärkstem Schneefall, innerhalb weniger Stunden geräumt und Ausfälle im Zugverkehr gab es praktisch keine. Im Rahmen der Privatisierwut und der gesteuerten Verknappung der Finanzmittel für die Öffentlichkeit (sprich den Großteil der Bevölkerung) wurde an diesen technischen Möglichkeiten immer mehr eingespart.
Es fällt heutzutage praktisch niemandem auf, dass die heftigen Folgen der Winterverhältnisse nicht dem Wetter zuzuschreiben sind, sondern der herbeigeführten Verschlechterung der Möglichkeiten damit umzugehen. Was mich besonders erschreckt ist, dass sogar die meisten Menschen, die älter sind als ich, dies nicht mehr bemerken, sondern die Märchen von Jahrhundertwintern aus den sogenannten Nachrichtensendungen einfach nur noch nachplappern und wohl selbst auch glauben.
Dies zeigt mir, wie weit der Propagandakrieg bereits gediehen ist. Selbst so etwas Alltägliches wie die Wetterberichterstattung steht vollständig im Dienst der Gleichschaltung der Masse.
Ich würde mich freuen, wenn dieser Aspekt auch ein wenig Beachtung in den Kommentaren der NDS fände. Denn gerade das Verhältnis der Menschen zum Wetter, von dem sie immer schon sehr weitgehend abhängig sind, wird heute zu Manipulationszwecken instrumentalisiert.”
Quelle: http://www.nachdenkseiten.de/?p=7694
Mir selbst fiel dabei ein Erlebnis von vor etwa 25 Jahren ein. Der Winter war recht streng, wir, meine Eltern und ich, verbrachten Silvester bei Bekannten in Westberlin und fuhren am 2. oder 3. Januar zurück nach Hause (NRW). Die Transitautobahn durch die DDR war völlig vereist und verschneit, da es in der Nacht zuvor heftig zu schneien begann. Wir brauchten Stunden, um die Strecke zu schaffen. Direkt nach der Grenze waren die Autobahnen zwar naß und Schneeberge türmten sich an den Rändern der Fahrbahn, die Fahrbahn selbst war zwar naß aber völlig frei. Wir konnten ab da im normalen Autobahntempo nach Hause fahren.
Heute haben wir hier anscheinend Verhältnisse wie damals in der DDR. Auch hier konnte ich in den letzten Tagen beobachten, dass selbst Hauptstraßen nicht richtig geräumt waren, wo vor Jahren noch in jeder Nebenstraße gestreut wurde. In den letzten Jahren hatten wir vielleicht weniger Schnee, da wurde aber wenigstens gestreut und geräumt. Heute wird es vielerorts erst gar nicht mehr gemacht. Der oben zitierte Leserbrief hat mir tatsächlich ein wenig die Augen geöffnet.
Wie denkt Ihr darüber?
Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht? 20.12.2010 um 10:04
Was mir gerade noch zum Thema einfiel: Pünklich zur Einführung der Winterreifenpflicht bzw. der Konkretisierung des Gesetzes meint man wohl, auf die Räumung und das Streuen der Straßen ganz verzichten zu können. So werden die Mißstände vielleicht etwas kaschiert :D
meldenWas mir gerade noch zum Thema einfiel: Pünklich zur Einführung der Winterreifenpflicht bzw. der Konkretisierung des Gesetzes meint man wohl, auf die Räumung und das Streuen der Straßen ganz verzichten zu können. So werden die Mißstände vielleicht etwas kaschiert :D
Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht? 20.12.2010 um 10:39
Es kommt erschwerend hinzu, dass der Verkehr aufgrund von immer mehr Justintime zugenommen hat. Wenn ich es vergleiche, wie vor 20Jahren die Strassen tagsüber gefüllt waren mit Autos und sehe es heute, das sind Welten dazwischen. Jeder Meter wird gefahren, immer mehr Laster machen die Pisten kaputt, immer weniger von denen haben Ketten dabei und blockieren am näxten kleinen Hügelchenchen die Straßen. Alles verstopft, Räumfahrzeuge kommen kaum durch, geschweige hinterher.
Davon ab, Klimaerwärmung heißt auch, statt -8Grad eben nur -6Grad, ergo, die Wahrscheinlichkeit des Niederschlags steigt, ergo im Winter als Schnee....
meldenEs kommt erschwerend hinzu, dass der Verkehr aufgrund von immer mehr Justintime zugenommen hat. Wenn ich es vergleiche, wie vor 20Jahren die Strassen tagsüber gefüllt waren mit Autos und sehe es heute, das sind Welten dazwischen. Jeder Meter wird gefahren, immer mehr Laster machen die Pisten kaputt, immer weniger von denen haben Ketten dabei und blockieren am näxten kleinen Hügelchenchen die Straßen. Alles verstopft, Räumfahrzeuge kommen kaum durch, geschweige hinterher.
Davon ab, Klimaerwärmung heißt auch, statt -8Grad eben nur -6Grad, ergo, die Wahrscheinlichkeit des Niederschlags steigt, ergo im Winter als Schnee....
Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht? 20.12.2010 um 11:37
ich finde wir wurden von den winter in den letzten jahren ziemlich in ruhe gelassen,es war vergleichweise mild...
wir haben es verlernt mit einen richtigen harten winter umzugehen...ich kann mich noch an die 70er jahre erinnern,als hier noch Räumpanzer durch die strassen fuhren und die Strassen frei hielten...es war bei uns in Norddeutschland teilweise über 2 meter hoch Schnee...
und nun hat man ja nicht mal mehr Streusalz..teilweise werden nur noch Autobahnen gestreut,der rest nicht weil kein salz vorhanden ist...
und schon kann man das erste jammern der Kommunen hören,kein Geld für Salz,kein Geld für Strassenreparaturen usw...
von mir aus soll es weiterschneien
meldenich finde wir wurden von den winter in den letzten jahren ziemlich in ruhe gelassen,es war vergleichweise mild...
wir haben es verlernt mit einen richtigen harten winter umzugehen...ich kann mich noch an die 70er jahre erinnern,als hier noch Räumpanzer durch die strassen fuhren und die Strassen frei hielten...es war bei uns in Norddeutschland teilweise über 2 meter hoch Schnee...
und nun hat man ja nicht mal mehr Streusalz..teilweise werden nur noch Autobahnen gestreut,der rest nicht weil kein salz vorhanden ist...
und schon kann man das erste jammern der Kommunen hören,kein Geld für Salz,kein Geld für Strassenreparaturen usw...
von mir aus soll es weiterschneien
Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht? 20.12.2010 um 11:52
Eben, es ist kein Geld mehr da, weil man den Staat kaputt spart, muß man ja, wegen der Bankenrettung und anderer Geschichten. Und im Frühjahr werden dann die Löcher, die der Frost in die Straßen gesprengt hat aufgrund mangelnder finanzieller Mittel auch nicht mehr repariert.
Wenn ich den Gedanken weiterspinne, wo bald noch überall gespart werden muß, dann wird mir schlecht.
meldenEben, es ist kein Geld mehr da, weil man den Staat kaputt spart, muß man ja, wegen der Bankenrettung und anderer Geschichten. Und im Frühjahr werden dann die Löcher, die der Frost in die Straßen gesprengt hat aufgrund mangelnder finanzieller Mittel auch nicht mehr repariert.
Wenn ich den Gedanken weiterspinne, wo bald noch überall gespart werden muß, dann wird mir schlecht.
Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht? 20.12.2010 um 12:02
Oher die Deutschen drehen durch weil mal wieder eine echter Winter kommt
da frag ich mich doch wie in Norwegen Schweden überhaupt Menschen den Winter überleben können.
de facot hat man einfach aus Sparmaßnahmen den Winterdienst zurückgefahren über die Jahrzehte.
Oder gab es in den 60er 70er kein Schnee?
Tja und es ist halt mal Pech das die FLughäfen nicht können wie sonst. Gott gnade eine Maschiene würde aufgrund von Vereisung verunglücken.
Also Winter heißt manchmal halt auch zur Ruhe kommen, denn das Wetter beherrschen wir Gottseidank nicht.
meldenOher die Deutschen drehen durch weil mal wieder eine echter Winter kommt
da frag ich mich doch wie in Norwegen Schweden überhaupt Menschen den Winter überleben können.
de facot hat man einfach aus Sparmaßnahmen den Winterdienst zurückgefahren über die Jahrzehte.
Oder gab es in den 60er 70er kein Schnee?
Tja und es ist halt mal Pech das die FLughäfen nicht können wie sonst. Gott gnade eine Maschiene würde aufgrund von Vereisung verunglücken.
Also Winter heißt manchmal halt auch zur Ruhe kommen, denn das Wetter beherrschen wir Gottseidank nicht.
Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht? 20.12.2010 um 12:03
Eben, es ist kein Geld mehr da, weil man den Staat kaputt spart, muß man ja, wegen der Bankenrettung und anderer Geschichten. Und im Frühjahr werden dann die Löcher, die der Frost in die Straßen gesprengt hat aufgrund mangelnder finanzieller Mittel auch nicht mehr repariert.
-------------------------
Das Geld Raumschmeißen ist Schuld, nicht das Sparen
die Ereignissse der Lezten Jahre machen das auch nicht fett zumal Bankrenrettung nichts mit Kommunalpolitik zu tun hat.
Man hätte die LKW Maut ja auch zweckgebunden einsetzten können.
aber......
meldenEben, es ist kein Geld mehr da, weil man den Staat kaputt spart, muß man ja, wegen der Bankenrettung und anderer Geschichten. Und im Frühjahr werden dann die Löcher, die der Frost in die Straßen gesprengt hat aufgrund mangelnder finanzieller Mittel auch nicht mehr repariert.
-------------------------
Das Geld Raumschmeißen ist Schuld, nicht das Sparen
die Ereignissse der Lezten Jahre machen das auch nicht fett zumal Bankrenrettung nichts mit Kommunalpolitik zu tun hat.
Man hätte die LKW Maut ja auch zweckgebunden einsetzten können.
aber......
Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht? 20.12.2010 um 12:12
@omem
Genau das hab ich nach deinem Eingangspost auch gedacht. Wir werden eben von der Wirtschaft gelenkt, wenn ich dann noch Überleg das ja garkeine Vorschrift für die M+S Gummimischung vorhanden ist...
Gestern hat noch irgendein Bürgermeister im TV gesagt "Die Leute werden sich daran gewöhnen müssen auf einer Schneedecke zu fahren. Da hat niemand vor sich um Salz zu kümmern. Da wo ich wohne fahren die auch nur mit Schippe oben^^ Wenn die sparen wollen sollen sie die Karren inner Garage lassen. Schlecht gehts und bestimmt nicht, immerhin kann man auch ohne Salz schieben!
Jaja, ich soll hier nicht immer rumkotzten^^
MfG Heppy™
melden@omem
omem schrieb:
Was mir gerade noch zum Thema einfiel: Pünklich zur Einführung der Winterreifenpflicht bzw. der Konkretisierung des Gesetzes meint man wohl, auf die Räumung und das Streuen der Straßen ganz verzichten zu können. So werden die Mißstände vielleicht etwas kaschiert
Genau das hab ich nach deinem Eingangspost auch gedacht. Wir werden eben von der Wirtschaft gelenkt, wenn ich dann noch Überleg das ja garkeine Vorschrift für die M+S Gummimischung vorhanden ist...
Gestern hat noch irgendein Bürgermeister im TV gesagt "Die Leute werden sich daran gewöhnen müssen auf einer Schneedecke zu fahren. Da hat niemand vor sich um Salz zu kümmern. Da wo ich wohne fahren die auch nur mit Schippe oben^^ Wenn die sparen wollen sollen sie die Karren inner Garage lassen. Schlecht gehts und bestimmt nicht, immerhin kann man auch ohne Salz schieben!
Jaja, ich soll hier nicht immer rumkotzten^^
MfG Heppy™
Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht? 20.12.2010 um 12:13
Wartet nur ein Weilchen, die Wintermaut kommt bestimmt, die Kommunen verkaufen dann ihre Räumfahrzeuge an private Dienste, wenns gar nicht mehr anders geht. Und die Kanzlerin, wenn sie nochmal gewählt wird, tritt für 2 min vor die Kamera und feixt sich einen mit Worten, dass die Privaten es billiger machen.
meldenWartet nur ein Weilchen, die Wintermaut kommt bestimmt, die Kommunen verkaufen dann ihre Räumfahrzeuge an private Dienste, wenns gar nicht mehr anders geht. Und die Kanzlerin, wenn sie nochmal gewählt wird, tritt für 2 min vor die Kamera und feixt sich einen mit Worten, dass die Privaten es billiger machen.
Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht? 20.12.2010 um 12:16
der Deutsche sucht immer die Schuld irgendwo, sogar beim Wetter
ich glaube auch das der Schneefall eine Verschwörung der Industrie ist.
ansonsten überlegt mal warum weniger Salz gestreut wird ( Ja Grundwasser)
und die Frage ist natürlich berechtigt wieviel Geld eine Kommune für Winterdienst ausgeben will und vorhalte sollte.
meldender Deutsche sucht immer die Schuld irgendwo, sogar beim Wetter
ich glaube auch das der Schneefall eine Verschwörung der Industrie ist.
ansonsten überlegt mal warum weniger Salz gestreut wird ( Ja Grundwasser)
und die Frage ist natürlich berechtigt wieviel Geld eine Kommune für Winterdienst ausgeben will und vorhalte sollte.
Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht? 20.12.2010 um 12:24
Ich fahre im Stadtgebiet nur Rad - ob auf der frischen Schneedecke (schön zu fahren), auf Neuschnee über Eis (muss man halt langsam fahren) oder im Schneematsch.
Warum muss unbedingt jede kleine Straße pünkltich geräumt und gesalzt werden? Dann muss man halt einmal ein bisschen Räumen des eigenen Stellplatzes sowie ein langsames Vorwärtskommen in Kauf nehmen ...
Übringens passieren an Schneetagen statistisch mehr Auffahrunfälle, aber es gibt WENIGER Todesopfer, auch wenn die Medien gerne Schlagzeilen wie "mehrere Tote im Schneechaos" auffahren.
meldenIch fahre im Stadtgebiet nur Rad - ob auf der frischen Schneedecke (schön zu fahren), auf Neuschnee über Eis (muss man halt langsam fahren) oder im Schneematsch.
Warum muss unbedingt jede kleine Straße pünkltich geräumt und gesalzt werden? Dann muss man halt einmal ein bisschen Räumen des eigenen Stellplatzes sowie ein langsames Vorwärtskommen in Kauf nehmen ...
Übringens passieren an Schneetagen statistisch mehr Auffahrunfälle, aber es gibt WENIGER Todesopfer, auch wenn die Medien gerne Schlagzeilen wie "mehrere Tote im Schneechaos" auffahren.
Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht? 20.12.2010 um 12:29
Warum muss unbedingt jede kleine Straße pünkltich geräumt und gesalzt werden? Dann muss man halt einmal ein bisschen Räumen des eigenen Stellplatzes sowie ein langsames Vorwärtskommen in Kauf nehmen ...
--------------------
ja so einfach könnte es sein. Aber man erwartet halt im Winter alles wie im Sommer. Dann muss man für Schneetage halt mal 30 minunten mehr Einplanen ( Die durchschnittsgeschwindigkeit sinkt je nach Strecke oft nur Minimal)
im Sommer darf es auch nicht zu heiß werden, da hat der Staat gefälligst für zu sorgen.
meldenWarum muss unbedingt jede kleine Straße pünkltich geräumt und gesalzt werden? Dann muss man halt einmal ein bisschen Räumen des eigenen Stellplatzes sowie ein langsames Vorwärtskommen in Kauf nehmen ...
--------------------
ja so einfach könnte es sein. Aber man erwartet halt im Winter alles wie im Sommer. Dann muss man für Schneetage halt mal 30 minunten mehr Einplanen ( Die durchschnittsgeschwindigkeit sinkt je nach Strecke oft nur Minimal)
im Sommer darf es auch nicht zu heiß werden, da hat der Staat gefälligst für zu sorgen.
Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht? 20.12.2010 um 12:41
Genau, die Autobahnen brauchen für den Fernverkehr auch nicht mehr gestreut werden. Die Lebensmittel werden dann lebend zum Supermarkt getrieben und vor Ort geschlachtet oder gleich da angebaut, weil die LKW nicht fahren dürfen und können
Der Staat (bzw. Länder und Kommunen) hat zumindest, was den öffentlichen Verkehrsraum angeht eine Verkehrssicherungspflicht. Und würde das Steueraufkommen halbwegs zweckgebunden eingesetzt, dann hätten wir wahrscheinlich elektrisch beheizte Straßen.
Wikipedia: Verkehrssicherungspflicht
Bin dafür! :D
meldenGenau, die Autobahnen brauchen für den Fernverkehr auch nicht mehr gestreut werden. Die Lebensmittel werden dann lebend zum Supermarkt getrieben und vor Ort geschlachtet oder gleich da angebaut, weil die LKW nicht fahren dürfen und können
Der Staat (bzw. Länder und Kommunen) hat zumindest, was den öffentlichen Verkehrsraum angeht eine Verkehrssicherungspflicht. Und würde das Steueraufkommen halbwegs zweckgebunden eingesetzt, dann hätten wir wahrscheinlich elektrisch beheizte Straßen.
Wikipedia: Verkehrssicherungspflicht
Fedaykin schrieb:
im Sommer darf es auch nicht zu heiß werden, da hat der Staat gefälligst für zu sorgen.
Bin dafür! :D
Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht? 20.12.2010 um 12:56
Genau, die Autobahnen brauchen für den Fernverkehr auch nicht mehr gestreut werden. Die Lebensmittel werden dann lebend zum Supermarkt getrieben und vor Ort geschlachtet oder gleich da angebaut, weil die LKW nicht fahren dürfen und können
-----------------------
ich bitte dich 80% der LKW Verkehrs sind eh non Food. Reden wir keine Katasstrophe herbei wo keine Ist.
Außerdem ist es ja nicht so als wären die Autobahnen unpassierbar. Nur je nach WEtterlage kann man halt eh nicht für freie Bahn sorgen, Da muß man halt mal warten
------------------
Der Staat (bzw. Länder und Kommunen) hat zumindest, was den öffentlichen Verkehrsraum angeht eine Verkehrssicherungspflicht. Und würde das Steueraufkommen halbwegs zweckgebunden eingesetzt, dann hätten wir wahrscheinlich elektrisch beheizte Straßen
---------------------
da freue ich mich über das Gemekker zum Thema Energiesparen. CO 2
meldenGenau, die Autobahnen brauchen für den Fernverkehr auch nicht mehr gestreut werden. Die Lebensmittel werden dann lebend zum Supermarkt getrieben und vor Ort geschlachtet oder gleich da angebaut, weil die LKW nicht fahren dürfen und können
-----------------------
ich bitte dich 80% der LKW Verkehrs sind eh non Food. Reden wir keine Katasstrophe herbei wo keine Ist.
Außerdem ist es ja nicht so als wären die Autobahnen unpassierbar. Nur je nach WEtterlage kann man halt eh nicht für freie Bahn sorgen, Da muß man halt mal warten
------------------
Der Staat (bzw. Länder und Kommunen) hat zumindest, was den öffentlichen Verkehrsraum angeht eine Verkehrssicherungspflicht. Und würde das Steueraufkommen halbwegs zweckgebunden eingesetzt, dann hätten wir wahrscheinlich elektrisch beheizte Straßen
---------------------
da freue ich mich über das Gemekker zum Thema Energiesparen. CO 2
Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht? 20.12.2010 um 13:01
Gut, was sind dann die anderen 80% (ich glaube Dir die Zahl mal). Ist das, was die transportieren nicht nötig? Fahren die alle aus Langeweile durch die Gegend?
Doch, sie waren zu weiten Teilen unpassierbar. Es galt sogar in vielen Bundesländern ein generelles Fahrverbot für LKW ab 7,5 Tonnen, weil die Autobahnen eben unpassierbar waren. Das habe ich, soweit ich mich erinnern kann, in dieser Form noch nie erlebt.
meldenFedaykin schrieb:
ich bitte dich 80% der LKW Verkehrs sind eh non Food. Reden wir keine Katasstrophe herbei wo keine Ist.
Gut, was sind dann die anderen 80% (ich glaube Dir die Zahl mal). Ist das, was die transportieren nicht nötig? Fahren die alle aus Langeweile durch die Gegend?
Fedaykin schrieb:
Außerdem ist es ja nicht so als wären die Autobahnen unpassierbar. Nur je nach WEtterlage kann man halt eh nicht für freie Bahn sorgen, Da muß man halt mal warten
Doch, sie waren zu weiten Teilen unpassierbar. Es galt sogar in vielen Bundesländern ein generelles Fahrverbot für LKW ab 7,5 Tonnen, weil die Autobahnen eben unpassierbar waren. Das habe ich, soweit ich mich erinnern kann, in dieser Form noch nie erlebt.
Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht? 20.12.2010 um 13:09
meine eltern und ich haben letztens drüber geredet:
mutter zu mir:na,so viel schnee hast du noch nie auf einmal gesehen?
ich:nein
mutter zu meinem vater: aber früher (in ihrer kindheit) wars so "schlimm"?
seht ihr...früher war es auch so...
meldenmeine eltern und ich haben letztens drüber geredet:
mutter zu mir:na,so viel schnee hast du noch nie auf einmal gesehen?
ich:nein
mutter zu meinem vater: aber früher (in ihrer kindheit) wars so "schlimm"?
seht ihr...früher war es auch so...
Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht? 20.12.2010 um 13:14
Früher war aber auch noch genug Geld für den Winterdienst in den Kassen, da wurden die Straßen geräumt. Selbst in den regelmäßig hoch verschneiten Mittelgebirgen kam man mit dem Auto durch. Jetzt werden die Straßen schon in Köln und Münster gesperrt.
Eigene Erfahrung: hier im Ort sind die Straßen, die noch vor Jahren immer geräumt waren heute noch zu.
meldenFrüher war aber auch noch genug Geld für den Winterdienst in den Kassen, da wurden die Straßen geräumt. Selbst in den regelmäßig hoch verschneiten Mittelgebirgen kam man mit dem Auto durch. Jetzt werden die Straßen schon in Köln und Münster gesperrt.
Eigene Erfahrung: hier im Ort sind die Straßen, die noch vor Jahren immer geräumt waren heute noch zu.
Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht? 20.12.2010 um 13:16
@omem
Das wäre in der Tat das Beste. Aber zur Realisierung dessen müsste es ein Jahr lang heftige Schneefall, Stürme, Gewitter etc geben. Außerdem sollten die Supermärkte geschleift werden ;)
Was für ein Luxusproblem!
melden@omem
Genau, die Autobahnen brauchen für den Fernverkehr auch nicht mehr gestreut werden. Die Lebensmittel werden dann lebend zum Supermarkt getrieben und vor Ort geschlachtet oder gleich da angebaut, weil die LKW nicht fahren dürfen und können.
Das wäre in der Tat das Beste. Aber zur Realisierung dessen müsste es ein Jahr lang heftige Schneefall, Stürme, Gewitter etc geben. Außerdem sollten die Supermärkte geschleift werden ;)
omem schrieb:
Doch, sie waren zu weiten Teilen unpassierbar. Es galt sogar in vielen Bundesländern ein generelles Fahrverbot für LKW ab 7,5 Tonnen, weil die Autobahnen eben unpassierbar waren.
Was für ein Luxusproblem!
Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht? 20.12.2010 um 13:21
Ja, ein Luxusproblem. Leider sind wir auf diesen Luxus heute angewiesen. Fahren die nicht mehr, dann sind hier ganz schnell die Regale leer. Der örtliche Bauer kann die Region nicht alleine versorgen. Und selber Baumwolle pflücken um einen Pullover zu stricken geht auch nicht.
meldenDahamImIslam schrieb:
Was für ein Luxusproblem!
Ja, ein Luxusproblem. Leider sind wir auf diesen Luxus heute angewiesen. Fahren die nicht mehr, dann sind hier ganz schnell die Regale leer. Der örtliche Bauer kann die Region nicht alleine versorgen. Und selber Baumwolle pflücken um einen Pullover zu stricken geht auch nicht.
Zeigt dieser Winter, wie schlecht es "uns" geht? 20.12.2010 um 13:30
Ach komm, jetzt tu nicht so, als ob hier klimatisch monatelang arktische und verwaltungstechnisch unterste Dritte- Welt- Verhältnisse herrschen würden.
meldenAch komm, jetzt tu nicht so, als ob hier klimatisch monatelang arktische und verwaltungstechnisch unterste Dritte- Welt- Verhältnisse herrschen würden.







