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Leben nach dem Drogenentzug RSS

97 Beiträge, Schlüsselwörter: Drogen, Crystal, Entzug, Entlassung, Entzugsklinik

zur Rubrik (Menschen)AntwortenBeobachten1 BildSuchenInfos

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Leben nach dem Drogenentzug

18.02.2008 um 10:15

seh ich auch so wie laberblubb,
also, birbante, ob es dir passt oder nicht, du gehörst eben dazu

buddel

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Leben nach dem Drogenentzug

18.02.2008 um 10:34

ich würde mal sagen das kann man so pauschal nicht sagen was da das richige ist, du musst wissen wie weit du für ihn gehen kannst und wieviel kraft du hast die du dafür aufbringen kannst, das schwerste wird wahrscheinlich sein das er nicht weider kontakt zu seinem alten kreis bekommt, denn dann wäre alles wohl für die katz gewessen. ich kann nur sagen du musst es einfach mal versuchen und selber drauf achten ab wann es dir nicht mehr gut bei der sache geht wenn du an dem punkt bist, würd ich einfach mal sagen sollte man sich dann wohl doch besser trennen. aber jeder hat die chance verdient das man es erstmal versucht.

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Leben nach dem Drogenentzug

18.02.2008 um 10:57

Glaub mir, man greift nicht nur zu Drogen aufgrund innerer Einsamkeit, da spielen so viel weitere Faktoren mit ein. Manche Beginnen damit aus Langeweile, manche aus Gruppenzwang - weils ja jeder macht - und ein Großteil erträgt die Realität in ihrer Intensität einfach nicht.
Wenn er sich jetzt in den Alk stürzt ist das nichts weiter als Suchtverlagerung und es deutet darauf hin, dass trotz des Entzuges die eigentliche Ursache, also der Grund weswegen er sich lieber zudröhnt unberührt blieb und somit alles beim Alten ist, so dass es nur eine Frage der Zeit ist wann er sich das nächste Mal das Chrystal fährt.
Der Job alleine wird ihm nicht genügen, er soll zumindest eine Nachsorgebehandlung mitmachen und sich am besten echt ein anspruchvolles Hobby suchen, nämlich ein solches dass auch ohne den Stoff genug körpereigener Endorphine ausschüttet.

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Leben nach dem Drogenentzug

18.02.2008 um 11:14

soweit ich das kennen kommt man nach dem stationären entzug weiter in ambulante betreuung so das da der entzug im wesentlichen weitergeht, sprich das bestimmte bereichte einfach abgeklärt sind. den ganz ohne diese nachbetreung wäre es wohl nur eine frage der zeit bis man wieder in einer sucht steckt ob nun die gleiche oder wie @tristana schon sagte ob es zu einer suchtverlagerung kommt.

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Leben nach dem Drogenentzug

18.02.2008 um 12:50

Noch eine Bitte an birbante, lass dich blos nicht zum Co Abhängigen machen, sowas geht oft schneller als man denkt, vorallem erkennt man´s selber nicht gleich ;)

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Leben nach dem Drogenentzug

18.02.2008 um 12:54

@Lola-Süße: Ich kenne genug Leute, deren keine weiterführenden Behandlungen aus Kapazitätsgründen angeboten worden sind, auch aktuell. Leider. Aber da kann man sich ja immerhin noch in eine normale Psychotherapie begeben, bei einem, der nicht unbedingt auf Suchtmedizin spezialisiert ist.

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Leben nach dem Drogenentzug

18.02.2008 um 13:07

@Tristana
MPH ist der letzte Dreck,das zeug macht nicht nur auf Dauer psychothisch,ich liege regelrecht sediert in der Ecke,obwohl ich wirklich einiges gewohnt bin,ich kann auf dem Zeug nichtmal denken,nicht lesen,einfach nur dauermüde abhängen.
Deshalb bekomme ich ja reines Amphetamin

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Leben nach dem Drogenentzug

18.02.2008 um 13:17

Ich habe beides Mal bekommen, nur vom reinen Amph wurde ich auch zu müde, da konnte ich nicht mal mehr richtig laufen und lag wie du beim MPH nur schläfrig in der Ecke.. Schon paradox. Naja, die Zeiten sind vorbei, bin clean von allem, sowohl von den ganzen Medis als auch von den Drogen :)

Ok, meinen Alkoholkonsum sollte ich auch langsam mal runterschrauben, aber das kommt als nächstes. Immer schön, nach und nach :)

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birbante
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied


   

Leben nach dem Drogenentzug

18.02.2008 um 14:59

Danke für eure Antworten. Mal 'ne ganz dumme Frage: Bekommt ihr Amphetamin ärztlich verschrieben? Mein Freund bekommt als Dauermedikament Seroquel, ist davon auf Dauer auch immer müde etc. und setzt es deshalb immer gerne von selbst abrupt ab. Dann steht er wieder vor dem Problem mit seiner Sucht. Ich glaube als extrem abhängiger Drogensüchtiger braucht man in der ersten Zeit unbedingt ein Medikament, um über die Runden zu kommen ,oder???

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Leben nach dem Drogenentzug

18.02.2008 um 16:31

Seroquel fällt nicht unter BTMG, fällt auch nicht unter die Kategorie der Drogen und verursacht keinerlei körperliche Abhängigkeit, seelische auch nicht, ich habe es auch eine Weile bekommen. Wenn er davon dauernd müde ist dann sollte er mal dringend seinen Psychiater aufsuchen, diesem davon berichten, damit dieser dann ggf. die Medikation umstellen kann. Da gibt es einige Ausweichpräperate wie zB. Risperidon, was im allgemeinen eh besser verträglicher ist als Seroquel, dennoch die selbe Wirkung erzeugt

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Leben nach dem Drogenentzug

18.02.2008 um 17:08

Hm...und der innere Druck,wie wirst du mit dem fertig??
Wenns zuviel wurde musste ich immer was kaputtmachen,eine vanadalismusresistente Telephonzelle vernichten,ein Auto,eine Ampel.
Oder ich muss in ein schäumendes Meer hüpfen,mich vernichtetenden Wellen aussetzen und bösen Gegenströmungen die alles lebendige gegen schroffe Klippen klatschen oder einen gleich aufs offene Meer ziehen,das hab ich mir dann zwei Stunden gegeben und bin angenehm entspannt den Fluten entstiegen während andere schon auf der Suche nach meiner Leiche waren.
Bei irgendwelchen Auseinandersetzungen,Wackersdorf,Wendland,Startbahnwest,G8 Genua war ich immer vorneweg...witzigerweise werde ich cool und versteinere regelrecht wenns richtig ruppig wird während selbst abgeklärte Autonome zu Hysterikern mutieren.
Dieser Lebenswandel ist auf Dauer ein wenig stressig

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Leben nach dem Drogenentzug

18.02.2008 um 17:13

Was schon 37? Da sieht man es, fängt man so etwas mit jungen Jahren an kann es bis ins Alter hineingehen.

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Leben nach dem Drogenentzug

18.02.2008 um 17:14

Oh Sry, ich dachte der Freund ist 37. Sorry!

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Leben nach dem Drogenentzug

18.02.2008 um 17:18

@Warhead: Nachdem man es wie gesagt als grob verlässig hinstellte, dass ich meine komplette Medikation wurde ich um ehrlich zu sein nach wenigen Tagen eben aus genau solchen Gründen wie du sie beschrieben hast (Dinge zerstören, Druck, Agression) erst einmal weggesperrt da ich als selbst- und fremdgefährdent eingestuft wurde.
Danach habe ich mich in meine Ausbildung gestürzt, neben bei dann ins Koks und die Benzos und den Alk, bis ich dann gemerkt habe, dass ich meine Anspannung auch anders abbauen kann... Zuerst funktionierte es gar nicht, als ich begann Sport zu treiben, da ich in meinem Kopf noch zu getrieben war, doch dann begann ich nebenbei auch wieder zu schreiben und eben Sport Sport Sport und seit dem geht es mir auch ohne die ganzen Meds gut.
Ich trinke an den WE´s momentan zwar verdammt viel, aber wie gesagt, das wird mein nächstes Ziel werden...

Du kannst das auch, lass dir von den Schulmedizinern nichts einreden.

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The.Secret
ehemaliges Mitglied


   

Leben nach dem Drogenentzug

18.02.2008 um 17:28

Seroquel ist ein verdammtes Zeug es hat zwar eine hilfreiche Seite mich hat es aber innerhalb von wenigen Wochen unglaublich zunehmen lassen.

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Leben nach dem Drogenentzug

19.02.2008 um 07:07

Drogensüchtiger braucht man in der ersten Zeit unbedingt ein Medikament, um über die Runden zu kommen ,oder???

ich kann deinen Freund gut verstehen.Er probiert das Medikament abzusetzen. Man sollte seine Sucht auch nicht verlagern sondern mit Allem aufhören. Zudem fällt mir gerade ein.....habe ich doch irgendwo gelesen das du selbst Drogen genommen hast. Sinnvoll ist es jemanden stabilen und vorallem einen Menschen der mit Drogen nichts zu tun hatte auf seiner Seite zu haben.....

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birbante
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied


   

Leben nach dem Drogenentzug

20.02.2008 um 18:04

-Hornisse- wen meinst Du, mich oder ihn? Wahrscheinlich sowohl als auch, aber es kommt immer drauf an, welche Art von Drogen man konsumiert. Mein Drogenkonsum beschränkte sich lediglich auf Haschisch, und das ist Jahre her. Habe mich damals selbst lösen können und würde heute im Leben net wieder darauf zurück greifen. Bin was das angeht mehr als stabil.

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Leben nach dem Drogenentzug

20.02.2008 um 18:16

"Drogensüchtiger braucht man in der ersten Zeit unbedingt ein Medikament, um über die Runden zu kommen ,oder???"

- Nein, das braucht man nicht zwangsweise, bei einigen Stoffen - jene die körperliche Abhängigkeit erzeugen - braucht man erst einmal "Ersatzstoffe" oder die Droge wird herunterdosiert (dies eigentlich nur bei Benzodiazepinen und Schmerzmitteln).

Bei Alkoholabhängigkeit wird währen des Entzuges Distraneurin gegegbn, um lebensgefährliche Komplikationen zu vermeiden.

Alle Abhängigen bekommen jedoch in der Regel begleitend anderweitige Psychopharmaka, meist AD´s und niederpotente Neuroleptika, einfach eben dass sie ruhiger werden.

Vorgegeben strikt ist das jedoch niergendwo und wird von Fall zu Fall unterschiedlich entschieden.

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Leben nach dem Drogenentzug

20.02.2008 um 19:28

-Hornisse- wen meinst Du, mich oder ihn? Wahrscheinlich sowohl als auch, aber es kommt immer drauf an, welche Art von Drogen man konsumiert. Mein Drogenkonsum beschränkte sich lediglich auf Haschisch, und das ist Jahre her. Habe mich damals selbst lösen können und würde heute im Leben net wieder darauf zurück greifen. Bin was das angeht mehr als stabil.


na das ist doch gut....und wie sieht dein Umfeld aus....ist es das welches er hatte?



wie lange war seine Therapie nochmal...stadionär?

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birbante
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied


   

Leben nach dem Drogenentzug

20.02.2008 um 20:54

-Hornisse-
Das Umfeld? Naja, mein Umfeld ist ok, habe nichts weiter mit abhängigen Leuten zu tun, aber sein Umfeld davon hat er sich wohl gelöst. Er hatte vor der Therapie(6 Monate) teilweise Kontakt mit meinen Leuten, ging aber wie jeder normale Mensch auch zwischendurch seine eigenen Wege. Inwieweit und wie oft er dann mit seinen "kumpels" abhing kann ich nicht nachvollziehen. Will ich auch gar nicht. Er hat eine reelle Chance auf einen guten Neuanfang, wenn er will. Leider hat er das Problem, dass er schon ziemlich matt bzw. matsch in der Birne ist. Das Crystal hat im Laufe seines langjährigen Drogenkonsums einiges in seinem Hirn angerichtet. Er hat manchmal schwere Probleme, klare Gedanken zu fassen usw. Er will ja weg davon, aber ob sein Kopf ihm die Kraft gibt, ist fraglich?!?!?

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