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VIVA LA REVOLUCIÓN in Deutschland ? RSS

24 Beiträge, Schlüsselwörter: Deutschland, Revolution In Deutschland, Hand In Hand, Change, ändern, Hartz IV, Morgen, BRD, Armut, EU, arm, Politik, Viva La RevoluciÓn

zur Rubrik (Politik)AntwortenBeobachtenSuchenInfos

Seite 2 von 2 12
hanso
Diskussionsleiter
dabei seit 2008

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VIVA LA REVOLUCIÓN in Deutschland ?

20.02.2009 um 19:33



@kiki1962

wir müssen einfach anfangen reformen zu verwirklichen. das können wir nur durch eine revolution. die jetzigen politiker würden uns nicht zuhören und immer wieder sagen: jaja wir machen doch was"

jetzt müssen wir deshlab was tun.

die werte die du gesagt hast, sind selbstverständlich in der demokratie vorhaden.

es geht hier nicht um die moral der menschen.

es geht um ein besseres morgen, herbeigeführt durch eine bessere politik.

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VIVA LA REVOLUCIÓN in Deutschland ?

20.02.2009 um 19:36

ich sprach nicht von moral,

natürlich müssen wir was tun - ich tue, was ich kann und will veränderung . . .

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Aineas
ehemaliges Mitglied


   

VIVA LA REVOLUCIÓN in Deutschland ?

20.02.2009 um 19:38

@hanso

Du bedenkst nur Aspekte, jedoch musst du das gesamte Bild betrachten:

Wenn wir ein paar korrupte Kornsäcke aus ihren Ämtern drängen und die Bürger neu wählen lassen, dann werden in spätestens ein paar Dekaden die nächsten dieser Sorte auf ihren Positionen sitzen und das Land zugrunde richten, weil unsere Bevölkerung zu faul und zu ignorant ist, um ihre Aufgabe im System der Volksherrschaft wahrzunehmen.
Und wenn jetzt irgendjemand hier Aufklärung schreit und jede Straße und jede Stadt mit weisen Sprüchen und klugen Versen plakatieren will, dann möchte ich entgegnen, dass man schlichte Seelen nicht zu Hochgeistern heranzuziehen vermag und ebensowenig in der Lage ist, einem einfachen Mann, der glücklich damit ist, sein Pferd zu reiten, ohne Weiteres das Verständnis für das Lenken der Regierungsgeschäfte zu schenken.
Man hat so etwas schon mal versucht, in der DDR, hat Bauern an die Universitäten geholt, doch im Ergebnis haben diese Leute vollkommen unwohl dort gefühlt, weil sie nun einmal nicht die intellektuelle Lebensweise vorziehen. Schon Aristoteles hat konstatiert, dass sich nicht jeder Mensch von Natur mit staatsbürgerlichen Angelegenheiten zu beschäftigen beliebt, und diese Entscheidung sollte respektiert werden. Dennoch plädiere ich für keine Aristokratie oder dergleichen, sondern fordere lediglich, dass nur jenen, welche die Reife und die Muße für Geschäfte des Staates mitbringen, die Bürgerrechte zuerkannt werden - ohne Ausnahme. Jeder wäre dann in der Lage diesen Schritt zu tun und niemand müsste befürchten, dass man ihn im Falle seiner Bereitschaft nicht in der Entscheidungsfindung und Debatte mitwirken ließe - zugleich würden Volksverführer keinen Nutzen daraus ziehen, die leichtgläubigen Massen zu verführen, weil solche keine Begeisterung für die Politik hätten und falls doch sie mit einem kritischen Bewusstsein ausgestattet wären.

Falls Interesse herrscht erkläre ich das Modell weiter.



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Begründung: thema ist schon vielfach diskutiert, threadersteller hat keinerlei lösungsvorschläge ausser "irgendwas zu machen"

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