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Krieg doch eine Lösung?

564 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Krieg, Gewalt, Lösung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Elai ehemaliges Mitglied

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Krieg doch eine Lösung?

10.06.2011 um 23:10
Der unmittelbare Zusammenhang zwischen dem Zusammenbruch alter Strukturen
und dem Aufkommen neuer kriegerischer Konflikte war hier unverkennbar.

Doch auch in einigen Regionen der Dritten Welt (zum Beispiel in Liberia und Somalia) trug der Verlust externer Unterstützung nach dem Ende des Ost-West-Konflikts zum Ausbruch neuer Kriege
bei.
Insgesamt wurde seit dem Zweiten Weltkrieg etwa je ein Viertel der Kriege in Afrika,
Asien und in der Region Vorderer/Mittlerer Orient geführt.....
@AthleticBilbao
Das schreibt A. Ferdowsi

zu betonen ist: "der Verlust externer Unterstützung ... "


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Elai ehemaliges Mitglied

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Krieg doch eine Lösung?

10.06.2011 um 23:12
Zitat von AthleticBilbaoAthleticBilbao schrieb:Die Regierungen der kriegführenden Staaten.
Die Regierungen entscheiden nur für´s "Protokoll" ... (vorher) entschieden wird wo anders.


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Krieg doch eine Lösung?

10.06.2011 um 23:13
@all

Wer als "deutscher" für Krieg als Mittel zu Zweck eingeht der muss wissen das "Clausewitz" den Kieg gegen das Ziviele nichts beinhaltete!

Wer hier Bombenangriffe gegen Dresden anführt sollte wissen das es vorden Angriffe gegen Guernica, London und "Covetnrieren" galt nicht zu schwegen von den Angriffen aus der Luft gegen "Stalingrad" - zumal dort vowiegen das Zivile getroffen wurden (30.000 Zivil-Tote sagen doch schon alles!). Die Stadt wude schon vorher "coventriet"!

Wer als Deutscher Krieg befürwortet muss wissen das der Luftkrieg gegen Das Ausland vorwiegen von Deutschland ausging. Daran ist nichts zu deutlen.

Inzwischen hat Deutschland gelernt und hält sich ausserhalb von Luftfschlägen. Das dem so bleibt ist vonnöten.


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Krieg doch eine Lösung?

10.06.2011 um 23:14
Zitat von ElaiElai schrieb:(vorher) entschieden wird wo anders.
Wo?

Bei dem Ferdowsitext bitte mal Seitenzahl nennen (wenn es aus meinem Buch ist). Texte ohne Kontext sind immer besonders knifflig.


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Krieg doch eine Lösung?

10.06.2011 um 23:15
Zitat von jafraeljafrael schrieb:Angriffe gegen Guernica,
Ich werde ja ignoriert. :/
Zitat von jafraeljafrael schrieb:Inzwischen hat Deutschland gelernt und hält sich ausserhalb von Luftfschlägen.
Nein, stimmt nicht (Kosovo).


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Krieg doch eine Lösung?

10.06.2011 um 23:18
@AthleticBilbao

Nicht ignoriet! -gg* Und "kosovo" - wo gab es da Einsätze gegen das Zivil?


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Krieg doch eine Lösung?

10.06.2011 um 23:20
Zitat von jafraeljafrael schrieb:wo gab es da Einsätze gegen das Zivil?
Die gab es wohl auch, aber sie waren nicht beabsichtigt. Insofern hast du natürlich recht, wenn man zwischen Kosovo und Guernica unterscheidet. Absolut recht.
Ich wollte bloß anmerken, dass Deutschland sehr wohl noch militärisch in der Welt mit spielt. Aber Kosovo war ja auch ein NATO-Einsatz...


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Krieg doch eine Lösung?

10.06.2011 um 23:26
@AthleticBilbao

Das waren tatsächlich Einsätze die ja nicht nur gegen das "Zivile". Da muss man Guernica und Kosovo unterscheiden. Krieg ist zur Zeit immer auch gegen das Zivile gerichtet - ein Grund zumal sich Deutschland zurückhält.


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Krieg doch eine Lösung?

10.06.2011 um 23:29
@jafrael

Deutschland hat sich zurück gehalten, weil man eine Niederlage bei der Landtagswahl in Baden Württemberg befürchtete. Die ist das trotzdem eingetreten.


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Krieg doch eine Lösung?

10.06.2011 um 23:32
Die Alternative zum Krieg sind Gespräche und Kompromisse. Nur bornierte Geister rüsten auf, benutzen Geschichtliches als immer wieder neu erfundene Rechtfertigung für ihren Wahn.


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Krieg doch eine Lösung?

10.06.2011 um 23:33
Vor allem, weil es meist Einzelpersonen sind, die die Kriegsbeile ausgraben und die Trommeln rühren. Sollen die doch einen Käfigkampf bis aufs Blut veranstalten und die unschuldigen Menschen in Ruhe ihr Leben leben lassen!


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Krieg doch eine Lösung?

10.06.2011 um 23:39
@Somayyeh

Da ist nichts hinzufügen! -gg* Einmal mehr für das System das wir eingeführt haben!


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Krieg doch eine Lösung?

10.06.2011 um 23:53
Krieg war nie und wird nie eine Lösung sein können weil er das Ende von jeder menschlichen Regung ist. Diese Regungen sind es aber auf denen die Menschen ihre Reiche und Staaten aufbauen sollten und die Tatsache, dass die Menschheit bislang fast immer Krieg geführt hat, ändert nichts an dieser Tatsache, leider aber auch nicht an der anderen, dass diese Regungen des menschlichen Wesens seit Urzeiten, bis auf mancherlei Ausnahmen, vergraben zu sein scheinen.
Wer einen Krieg akzeptiert oder sogar gutheisst, weist in meinen Augen mangelnde soziale Kompetenz sowie vertrocknetes Einfühlungsvermögen auf, da er in einer Gewalt, einen Akt von Aussen, eine Lösung für Konflikte sieht. Es ist eine Haudrauf-Methode die fürderhin vor allem unter dem Deckmantel einer gänzlich missverstandenen Gerechtigkeit ihren Schutz findet und von ebenso Scheingerechten aufrecht erhalten wird.

Der Krieg ist nicht der Vater aller Dinge. Wie könnte er es jemals sein, wo er nur zerstört? Man gebe sich keiner falschen Illusion vom "gerechten Krieg" hin, er ist und bleibt Zerstörung und Hass. Kann man darauf aufbauen oder dadurch tatsächlich etwas Neues errichten?
Nein - denn er ist das Ende aller Dinge, aller Dinge, die gut sind.

Wer vom Krieg unmittelbar betroffen ist, kann und wird niemals so sachlich "ja" zum Krieg sagen können. Diese Überhebung und mangelnde Einsicht sind der erste Schritt zur Aggression.....

Peace!
Kaamos


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GrandOldParty Diskussionsleiter
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Krieg doch eine Lösung?

11.06.2011 um 00:12
Zitat von KaamosKaamos schrieb:Der Krieg ist nicht der Vater aller Dinge. Wie könnte er es jemals sein, wo er nur zerstört? Man gebe sich keiner falschen Illusion vom "gerechten Krieg" hin, er ist und bleibt Zerstörung und Hass. Kann man darauf aufbauen oder dadurch tatsächlich etwas Neues errichten?
Nein - denn er ist das Ende aller Dinge, aller Dinge, die gut sind.
Sorry, aber außer hohlem Geschwafel ist das nichts.

Kann man darauf aufbauen? Ja, du lebst in so einem Land, wo erst durch Krieg Demokratie möglich wurde. Oder glaubt jemand, man hätte Hitler mit Resolutionen oder Sitzblockaden zum Einlenken bringen können?

Und natürlich ist der Krieg Vater aller Dinge. Ohne Krieg bzw. die Vorbereitung darauf, könnten wir uns gar nicht unterhalten. Du weißt ja hoffentlich, dass das Netz seine Ursprünge im Militär hat. Genau wie Computerchips oder GPS oder oder oder.

@Kaamos


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Krieg doch eine Lösung?

11.06.2011 um 00:18
@GrandOldParty
Würde man die Milliarden statt in die Rüstung, in Bildung, Ernährung, Kleidung und das Wohlergehen Aller investieren und dies schon seit den Jahren des Überflusses, würde das kriegstreibende Geschwätz nur noch belächelt und in die Mottenkiste einer Geschichte verbannt sein, aus der der Mensch längst heraus gewachsen ist.

Der Vorschreiber hat schon recht, es ist Primatentum, alles mit der Keule regeln zu wollen, weil die Intelligenz und die Menschlichkeit schlicht versagt!


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kaiko ehemaliges Mitglied

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Krieg doch eine Lösung?

11.06.2011 um 00:21
Krieg ist immer dann eine Lösung, wenn ein der Parteien an einer friedlichen Lösung nicht interessiert ist.

wahrer spruch


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GrandOldParty Diskussionsleiter
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Krieg doch eine Lösung?

11.06.2011 um 00:27
@schmitz

Ihr geht immer vom falschen Startpunkt aus. Ich befürworte Krieg für:

a) Selbstverteidigung

b) Menschenrechtsverletzungen zu stoppen

Das war es im Grunde und im Grunde stimmen da die meisten auch zu, formulieren es bloß nicht bzw. sind sich dem gar nicht bewusst. Das kann man aber in der Regel durch Fallbeispiele klären.

Diktator A schlachtet sein Volk ab. Mit Diplomatie wurde es versucht, hat nichts genutzt. Mit Resolutionen und Sanktionen wurde es versucht, hat nichts genutzt. Was macht man dann? Tut man nichts und schaut weiter zu? Oder sagt man irgendwann: Schluss, entweder du hörst auf oder unsere Bomben werden dich stoppen?

Ich nehme letztere Lösung. Im Angesicht der Tatsache, dass Menschen sterben, ist "du sinkst auf das Niveau des Aggressors" für mich nur unbedeutendes und theoretisches Geschwafel. Erst stoppen wir das Abschlachten der Menschen und dann können wir uns gerne über die philosophischen Implikationen unterhalten.


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Krieg doch eine Lösung?

11.06.2011 um 00:33
@GrandOldParty
Der Krieg selbst stellt eine Verletzung der Menschenrechte dar. Er verändert eben nicht nur die unliebsamen Zustände, sondern das Leben von völlig Unbeteiligten, erzeugt unsagbares Leid und Hass der Generationen überdauert und immer neue Konflikte schafft. Das kleine Einmaleins heißt Deeskalation, heißt Diplomatie, heißt Kompromisse.

An anderer Stelle regt man sich über die Gewaltbereitschaft der Jugend auf, lebt es ihnen aber im Großen vor. "Wenn Du nicht tust, so wie ich es sage, dann gebrauche ich eben Gewalt!"

Terror erzeugt Gegenterror, Gewalt erzeugt Gegengewalt.

Diese Spirale muss unterbrochen werden!


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GrandOldParty Diskussionsleiter
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Krieg doch eine Lösung?

11.06.2011 um 00:39
@schmitz

Gibt außer hohlen Phrasen auch etwas konkretes? Antworte doch mal auf das einfache Beispiel.

Weißt du, nur weil du den Kopf in den Sand steckst, wie die meisten "Friedensaktivisten", bedeutet das noch lange nicht, dass es eine Situation nicht real ist. Dass eine Entscheidung nicht doch getroffen werden muss.

Ich habe dir ein einfaches Beispiel gegeben. Was machst du? Tust du etwas oder tust du nichts?
Es gibt auch einen langsame Völkermord, hat man im Sudan gesehen. Da hat die Welt Jahre debattiert und in der Zwischenzeit sind Hunderttausende von Menschen gestorben. Jeden Tag.


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Krieg doch eine Lösung?

11.06.2011 um 00:40
@GrandOldParty

Bitte in einem etwas anderen Tonfall, danke.
Wenn du das Ansprechen der menschlichen Natur und ihrer fundamentalen Werte, die allerdings in vielen Fällen vergraben sind was ich auch gar nicht bestreite, als "hohles Geschwafel" bezeichnest, dann bezeichne ich dich als gewollt einäugigen Kriegshetzer.
Deine Gedanken sind ein Konstrukt, eine Theorie, sie sind falsch, du kannst sie wie ich schon sagte nur aus der Randperspektive in Ruhe und Sicherheit überhaupt in dieser Form hegen.


Fällt dir denn nichts besseres ein als den Hitler ins Spiel zu bringen? Der Jeck taucht immer dort auf wo man selber nicht weiter weiss, dann wird auf den grössten Irren der Geschichte verwiesen als eine Art ewiges Alibi, aber wer sich nur etwas mit dem Thema WW2 beschäftigt wird nicht umhin kommen festzustellen, dass die Alliierten erst sehr spät eingegriffen haben und dies sicherlich früher getan hätten, wenn der Schutz der Menschen auf ihrer Prioritätenliste gestanden hätte... ausserdem widerlegt dein Hitlerbeispeil keinesfalls meine Argumente sondern bekräftigt sie nur noch, weil ein Hitler in einem Volk, das sich seinen menschlichen Werten gegenüber treu gezeigt hätte, gar nicht erst an die Macht gekommen wäre. Die Demokratie gab es übrigens nicht erst nach Hitler, was denkst du denn, wie eben dieser an die Macht gekommen ist? Du machst es dir hier viel zu einfach weil du nicht gewillt bist, über deinen Tellerrand hinaus zu sehen und nur deine eigenen Ansichten durchbreschen willst.

Der Krieg ist natürlich nicht der Vater aller Dinge, diese These ist unhaltbar, schaue mal in die Natur wo siehst du da Krieg, wo siehst du Krieg in den Gesetzmässigkeiten der Natur oder in der Evolution? Es gibt sie nirgendwo und nur der Mensch hat diese Chimaere die alles zerstört geschaffen.

Die Menschenrechtsverletzungen dürfen nicht durch äussere Interventionen abgeschafft werden sondern müssen dem Volk selber überlassen werden, aber ich befürchte dass du die dahinter tiefer liegenden Gründe und Zusammenhänge nicht verstehen kannst, weil du in einem Gerechtigkeitswahn lebst der dich auf der richtigen Seite positioniert und dir dadurch einen klaren unvoreingenommenen Blick verwehrt.

Meine Erfahrung: Menschen die sich als Cowboy oder Weltpolizei aufspielen haben vor ihre eigenen Türe immer am meisten zu kehren.


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