Sahra Wagenknecht in Venezuela RSS
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Sahra Wagenknecht in Venezuela 25.08.2004 um 17:11
Gerade erst frisch ins EU-Parlament gewählt, reiste Sahra Wagenknecht nach Venezuela, um als Mitglied einer Delegation, die Abstimmung Pro oder Contra Präsident Chávez zu überwachen, bei der Unregelmäßigkeiten befürchtet wurden.
„Den Kräften des alten Systems weiter Terrain abnehmen.“
Frage: Die cubanische Revolution, mit der der venezolanische Präsident Hugo Chavez unbestreitbar sympathisiert, nationalisierte ausländisches Kapital und verstaatlichte Schlüsselindustrien und Banken rasch. Gibt es außer der anvisierten Bodenreform auch in Venezuela derzeit Pläne und Schritte für Nationalisierungen oder Verstaatlichungen von privatem Kapital?
Sahra Wagenknecht: Man muss wissen, dass in Venezuela bereits in den siebziger Jahren wesentliche Bereiche der Wirtschaft nationalisiert wurden. So vor allem die Erdölförderung und – Weiterverarbeitung, aber auch Bereiche der Schwerindustrie und sogar einige Banken, wobei letztere zum Teil aber später wieder privatisiert wurden. Natürlich gibt es nach wie vor einen starken kapitalistischen Sektor, der Chávez auch regelmäßig Ärger macht. Aber die Aufgabe besteht gegenwärtig meines Erachtens erst mal darin, dass die Gewinne der bereits staatlichen Sektoren wirklich der Bevölkerung zugute kommen, und nicht in den Taschen der reichen alten Oligarchie verschwinden. Genau darum kämpft Chavez’ Regierung, indem sie beispielsweise die Profite des staatlichen Erdölkonzerns PDVSA in soziale Programme – die Gesundheitsreform oder auch das Alphabetisierungsprogramm – umlenkt.
Das ganze Interview entweder auf ihrer Homepage oder über diesen Link –
http://www.campodecriptana.de/campoforum/showthread.php?s=c3e 3bbda44e4404a8de200f6c9a48f4a&threadid=629
meldenGerade erst frisch ins EU-Parlament gewählt, reiste Sahra Wagenknecht nach Venezuela, um als Mitglied einer Delegation, die Abstimmung Pro oder Contra Präsident Chávez zu überwachen, bei der Unregelmäßigkeiten befürchtet wurden.
„Den Kräften des alten Systems weiter Terrain abnehmen.“
Frage: Die cubanische Revolution, mit der der venezolanische Präsident Hugo Chavez unbestreitbar sympathisiert, nationalisierte ausländisches Kapital und verstaatlichte Schlüsselindustrien und Banken rasch. Gibt es außer der anvisierten Bodenreform auch in Venezuela derzeit Pläne und Schritte für Nationalisierungen oder Verstaatlichungen von privatem Kapital?
Sahra Wagenknecht: Man muss wissen, dass in Venezuela bereits in den siebziger Jahren wesentliche Bereiche der Wirtschaft nationalisiert wurden. So vor allem die Erdölförderung und – Weiterverarbeitung, aber auch Bereiche der Schwerindustrie und sogar einige Banken, wobei letztere zum Teil aber später wieder privatisiert wurden. Natürlich gibt es nach wie vor einen starken kapitalistischen Sektor, der Chávez auch regelmäßig Ärger macht. Aber die Aufgabe besteht gegenwärtig meines Erachtens erst mal darin, dass die Gewinne der bereits staatlichen Sektoren wirklich der Bevölkerung zugute kommen, und nicht in den Taschen der reichen alten Oligarchie verschwinden. Genau darum kämpft Chavez’ Regierung, indem sie beispielsweise die Profite des staatlichen Erdölkonzerns PDVSA in soziale Programme – die Gesundheitsreform oder auch das Alphabetisierungsprogramm – umlenkt.
Das ganze Interview entweder auf ihrer Homepage oder über diesen Link –
http://www.campodecriptana.de/campoforum/showthread.php?s=c3e 3bbda44e4404a8de200f6c9a48f4a&threadid=629
Sahra Wagenknecht in Venezuela 25.08.2004 um 17:33
Hmm, ja und ? Was möchtest du jetzt diskutieren ?
Ob du dich wieder aktiv bei PDS engagieren sollst, ob diese Aktion Sinn macht, oder was ?
NICHTS lebt ewig !
meldenHmm, ja und ? Was möchtest du jetzt diskutieren ?
Ob du dich wieder aktiv bei PDS engagieren sollst, ob diese Aktion Sinn macht, oder was ?
NICHTS lebt ewig !
Sahra Wagenknecht in Venezuela 26.08.2004 um 08:36
Was zur Hölle hat das EU Parlament mit einer Abstimmung in Venezuela zu tun?
Will Venezuela auch in die EU?
ÄAber so kann Sahra sich wenigstens mal Venezuela anschauen. Sie soll aber Fotos mitbringen!
burn burn the truth the lies the news / Lostprophets - Burn, burn
meldenWas zur Hölle hat das EU Parlament mit einer Abstimmung in Venezuela zu tun?
Will Venezuela auch in die EU?
ÄAber so kann Sahra sich wenigstens mal Venezuela anschauen. Sie soll aber Fotos mitbringen!
burn burn the truth the lies the news / Lostprophets - Burn, burn
Sahra Wagenknecht in Venezuela 26.08.2004 um 09:17
Naja, zu diskutieren wäre da schon einiges, z.B., dass es doch schön ist, wenn jetzt derartige Zuspitzungen weder in Putsch, noch Bürgerkireg enden, sondern das alles an der Wahlurne entschieden wird.
Gruß, Tanja Krienen
meldenNaja, zu diskutieren wäre da schon einiges, z.B., dass es doch schön ist, wenn jetzt derartige Zuspitzungen weder in Putsch, noch Bürgerkireg enden, sondern das alles an der Wahlurne entschieden wird.
Gruß, Tanja Krienen
Sahra Wagenknecht in Venezuela 26.08.2004 um 09:30
Ja, das wäre schon schön wenn die Entscheidungen auch in diesen Ländern an der Wahlurne fallen würden. Ich habe nur Bedenken was nach den Wahlen und der Abreise aller Delegationen geschieht.
Die Erfahrung zeigt, das Wahlergebnisse in einigen Länder nicht viel wert sind.
NICHTS lebt ewig !
meldenJa, das wäre schon schön wenn die Entscheidungen auch in diesen Ländern an der Wahlurne fallen würden. Ich habe nur Bedenken was nach den Wahlen und der Abreise aller Delegationen geschieht.
Die Erfahrung zeigt, das Wahlergebnisse in einigen Länder nicht viel wert sind.
NICHTS lebt ewig !
Sahra Wagenknecht in Venezuela 26.08.2004 um 16:03
Also - man sollte nicht die Szenarien vergangener Jahrzehnte an die Wand malen! Die Zeit der Diktaturen in Südostasien oder Mittel-und Südamerika sind vorbei. Im Gegenzug heißt das aber auch, dass mittelfristig auf CUBA Wahlen stattfinden müssen.
Gruß, Tanja Krienen
meldenAlso - man sollte nicht die Szenarien vergangener Jahrzehnte an die Wand malen! Die Zeit der Diktaturen in Südostasien oder Mittel-und Südamerika sind vorbei. Im Gegenzug heißt das aber auch, dass mittelfristig auf CUBA Wahlen stattfinden müssen.
Gruß, Tanja Krienen
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