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Njoa.... würd mal sagen etwas geistiger Smog von mir...

... aus dem Blog von bloody   Profil von bloody

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Njoa.... würd mal sagen etwas geistiger Smog von mir...


12.11.2007 um 21:10, 2 Kommentare
Greller Erdentag vergeht
Schleichend sich die Sonne neigt
Wind sacht’ durch die Wälder weht
Leise ahnend sich die Welt mir zeigt
Noch erhitzt von Lichtes Kunde
Schlägt der Puls der Erde höher
Doch allmählich dringt die Wunde
Ewig währender Nächte näher
Noch prangt die Welt in roter Glut
Bäume leuchten im blutigen Licht
Doch scheint sie trauriger Weisheit Brut
Wenn der Tagesglanz zerbricht
Finstre Weiten sich ergießen
Um die helle Welt zu spalten
Lassen Zwielicht drohend fließen
Lassen Trauer nächtlich walten
Strömend wachsen wirre Bilder
Dunkle Schattenwelt dringt näher
Denn mein Sinn strömt merklich milder
Ist des Lebens letzter Späher

Brennender Engel

Dein Antlitz strahlt so hell im Schein der Hoffnung,
Deine Flügel schützen dich, lassen nichts an dich ran.
Du steht für das Leben, ich wünsche den Tod.
Wünsche dich zu verbrennen mit dem was ich dir geben kann,
Deinen Körper mit Feuer zu übersähen,
Zu sehen wie die Flammen dich verzehren.
Ich will das du glühst, und nie wieder erlischst.
Schwarz sollen deine Flügel werden,
verbrennen soll dein weißes Kleid.
Die Sünde soll das einzigste sein was du trägst,
so stehst du vor mir, starrst mich an,
und die Flammen gehen auf mich über,
Ich verbrenne wie du, das gleiche Schicksal.
Du stehst vor mir lächelst mich an,
ich sehe die Luft vor Hitze flimmern.
Du kommst näher und deine Flügel umschließen mich,
Das letzte was ich sah war dein Gesicht,
das letzte was ich spürte waren deine Lippen auf den meinen,
und deine arme die sich um mich schlangen.
Wir versanken gemeinsam in Flammen.
Und sie sollten uns eine Ewigkeit festhalten.

Der Schwarze Rabe

Der schwarze Rabe
Blickt in meine dunklen Augen.
Sind wir doch so gleich.
Geschmückt mit Federn
So schwarz wie die Nacht
Wär ich nur wie er.
Vom Volke gehasst
Mit dunklen Augen erwacht
Sind wir doch allein.
Ein schwarzer Zauber
Unsichtbar und unterdrückt
Fliegt quer durch die Nacht.
Er fliegt auf mich zu
Die Schwingen ausgebreitet
In meiner Nähe
Landet er zur Erd.
Die dunkle Tracht weht im Wind
Mein schwarzer Mantel,
sein schwarzes Gefieder.
Dunkel wird es um uns
Dunkler als die tiefste Nacht
Und er schaut mich an.
Unsre Blicke treffen
Das Fenster zur Verbindung
Das Tor zur Seele.
Da springt der Funke
In seinen und meinen Augen
Spüre die Leere.
***
Noch ist alles schwarz
Doch sehe ich ins Gesicht von der Frau
Die ich einmal war.
Ist nicht mein Körper
Jedoch der Körper mit dem
Der Zauber begann.
Sein schwarzer Mantel
Schützt ihn vor dem dunklen Wind.
Mein Gefieder auch.
Die schwarze Frau
Blickt in meine dunklen Augen.
Sind wir doch so gleich.

Der Vogel/ Die Freiheit

Der Vogel zwitschert auf dem Ast.
Ich höre ihn und sehne mich
Mit ihm dort zu sein.

Der Vogel zwitschert.
Ich höre ihn ganz weit weg.
Er ist doch so frei.

Fröhlich und unbeschwert
trillert er vom freien Leben.
Ich will ihn sehen.

Er hat die Freiheit.
Kann tun und lassen was er will.
Ich lieg in Ketten.

Will meine Leben leben.
Ertrage die Mauern nicht mehr.
Die mich schützen sollen.

Vor was denn schützen?
Vor dem Leben, das ich nicht kenn?
Vor der Freiheit? Dem Vogel?

Werde nicht beschützt.
Bin in einem Gefängnis.
Werde festgehalten!

Die Wärter wollen,
dass ich nie wieder gehe.
Und den Vogel sehe.

Die Ketten liegen eng.
Bin ganz allein im Dunkeln.
Niemand sieht mich hier.
Niemand hört mich schreien.

Doch kann ich ihn hörn.
Die Verbindung zur Freiheit.
Noch kann ich ihn hörn.

Die Wärter erblicken ihn.
Sie legen das Gewehr an.
Und drücken ab.

„Das war ein Böser!“
„Einer von der schlimmsten Sorte!“
Nur Vorurteile...

Sahen nur die Federn.
Wussten nicht, was er für mich war.
Kannten ihn nicht mal.

Er singt nicht mehr.
Ich kann ihn nicht mehr hören.
Ist nicht mehr auf dem Ast.

Bleibe hier allein.
Mit den Ketten im Dunkeln.
Den Mauern um mich.
Sie wollen nicht,
dass ich die Freiheit sehe.
Sie auch nur in Gedanken
verlassen könnte.

Wann bin ich frei?
Wann kann ich dem entfliehen?
Wann sehe ich ihn?
Den Vogel. Die Freiheit.
0 Tief aus der Seele.... schöne Worte. :o)
0 also die sind wirklich gut
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