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Geschichte

... aus dem Blog von leichivanhel   Profil von leichivanhel

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Geschichte


28.02.2010 um 21:11, in der Kategorie Kunst/Kultur, 11 Kommentare
DUNKLE PFADE (C) LEICHIVANHEL

UND WIEDER WANDERE ICH ALLEINE AUF MEINEN DUNKLEN PFADE MEINER EIGENEN HÖLLE, DIE MIR EINIGE LEUTE GEBAUT HABEN, UND MIT JEDEM SCHRITT VERLIERE ICH MICH MEHR IN TRAUER TOT UND SEHNSUCHT NACH LIEBE, ABER WER KANN SIE MIR GEBEN? BESSER GESAGT WER WILL SIE MIR GEBEN.

AM ENDE EINER STRAßE SAH ICH EIN MÄDCHEN STEHN MIT IHREM TEDDY IN DER HAND, SIE STRECKTE IN MIR ENTGEGEN UND SAGTE ZU MIR HIER NIMM DU BRAUCHST IHN MEHR ALS ICH, DANKEND NAHM ICH IHN AN UND SCHRITT WEITER DURCH DIE DUNKLEN WÄLDER MEINER SELBST,

DER TEDDY HATTE EIN SÜßES GESICHT UND ICH SEH MICH In IHM EIN KLEINER UNSCHULTIGER BÄR, DEM NOCH NICHT DIE SEELE ZERISSEN IST, SEINE AUGEN LEUCHTETEN BRAUN WIE EINST MEINE AUGEN, DOCH EINIGE VON EUCH LÖSCHTEN DIESES LICHT IN DEN MEINEN! LANGSAM RANNTE MIR EINE TRÄNE ÜBER MEIN BLASSes, BLEICHES GESICHT, TRÄNEN DER WUT DER TRAUER.

ICH SCHRITT WEITER UND SAH EIN BILD MIT MEINER FAMILIE IN MEINEM KINDERZIMMER ALLE LACHTEN ALLE FREUTEN SICH NUR JETZT IST ALLES ANDERS! IHR LACHT WEITERHIN, NUR ICH WEINE, WEIL IHR MIR ALLE WEH GETAN HABT, MIT EUREM ZIEHN DICH SO AN NEIN DU MACHST DAS USW. ICH WARF DAS BILD IN DEN SCHLAMM NEBEN EINEM ALTEN BAUM, EINER TRAUERWEIDE.

NACH EINIGER ZEIT HÖRTE ICH HUFE VON GEWALTIGEN PFERDEN. EINIGE MOMENTE SPÄTER SAH ICH EINE KUTSCHE, DIE VON ZWEI SCHWARZEN PFERDEN GEZOGEN WORDEN WAR. SIE BLIEB DIREKT NEBEN MIR STEHEN. DIE TÜR SCHLUG AUF UND EIN MANN STIEG DIE KALTEN NASSEN TREPPEN SEINER KUTSCHE HINUNTER. ER WAR HAUPTSÄCHLICH IN SCHWARZ GEKLEIDET. ER STRECKTE MIR SEINE BLEICHE KNOCHIGE HAND ENTGEGEN UND SPRACH ZU MIR:" KOMM ZU MIR ICH KANN DIR DIE LIEBE UND DIE ZUNEIGUNG GEBEN, NACH DER DU DICH SO SEHR SEHNST!" ANFANGS ZÖGERTE ICH, DANNACH LEGTE ICH MEINE KALTE HAND IN SEINE UND ER ZOG MICH HINAUF.

ICH WAR SEHR MÜDE, ICH SAH SEINE AUGEN MEHRMALS AN SIE WECHSELTEN DIE FARBE. WIEDER SPRACH ER MIT SEINER KALTEN RAUEN STIMME:" ICH BIN JETZT DEIN VATER SORGE DICH NICHT UM DEINE "RICHTIGE" FAMILIE SIE SIND ES NICHT WERT DICH ZU LIEBEN!" ICH ANTWORTETE MIT EINER KOMISCHEN SELBSTVERTRAUTEN STIMME:" DU HAST RECHT DÜRFTE ICH DEINEN NAMEN ERFAHREN?" ER SPRACH ZU MIR:" DU KENNST MEINEN NAMEN ICH BIN DAS WAS DU IN DER ZUKUNFT BIST WENN DU DICH WEITER MIT DIESEN LEUTE DIE ANGEBLICH DEINE FAMILIE SIND, ABER ICH BIN NICHT DU MEIN NAME IST MANTUS." ICH HATTE DAS VERLANGEN IHN ZU UMARMEN ICH WUSSTE NICHT WIESO EIN TRANG STIEG MIR HOCH. PLÖTZLICH SAGTE ER:" DU WILLST MICH UMARMEN? DANN KOMM HER!" ICH WECHSELTE DIE BANK UND UMARMTE MEINEN "NEUEN VATER".

Er blickte auf meinen Oberarm und sah die tiefen Schnitte, die ich mir selbst mit einem Messer zu gefügt hatte. Ich VERDECKTE SIE SCHNELL. ER LEGTE SEINE HAND AUF SIE UND ICH SPÜRTE EINE HITZE, ABER EINE ANGENEHME. NACH CIRCA 10 SEKUNDEN HÖRTE ER AUF UND ICH BLICKTE AUF MEINEN ARM. ES WAREN KEINE SCHNITTE MEHR DA NUR MEHR NARBEN. DER MYSTERIÖSE MANN SPRACH:" ICH KANN DEINE WUNDEN HEILEN, ABER DEINE NARBEN LEIDER NICHT." ER SPRACH WEITER:" AH WIR SIND HIER, WILLKOMMEN IM SCHLOß LOROX." ICH BLICKTE AUS DEM KLEINEN FENSTER DER KUTSCHE HINAUS UND ICH SAH EIN SCHLOß SO SCHÖN UND SO TRAURIG WIE MEINE EINST FRÖHLICHE SEELE! NACH EINIGEN MINUTEN ÖFFNETE MANTUS DIE TÜR DER KUTSCHE UND STIEG, IN DER HAND HIELT ER SEINEN LANGEN MANTEL, DIE KNARRENDEN TREPPEN DER KUTSCHE HINUNTER. ER REICHTE MIR DIE HAND UND SPRACH:" KOMM ICH HELF DIR RAUS, VERGISS DEN TEDDY NICHT." ICH BEDANKTE MICH BEI IHM HÖFLICH UND LIES MEINE BLICKE ÜBER DIE LANDSCHAFT SCHWEIFEN.

ES WAR EINFACH WUNDERSCHÖN, BERGE, WÄLDER UND DANN DIESES SCHÖNE SCHLOß. MANTUS SPRACH ZU MIR:" ICH DACHTE MIR, DASS ES DIR GEFALLEN WÜRDE." ICH NICKTE SPRACHLOS. ICH GRIFF IN MEINE MANTELTASCHE UND HOLTE MEINE ZIGARETTEN HERVOR. ICH ÖFFNETE DEN DECKEL DER PAPPSCHACHTEL UND NAHM EINE ZIGARETTE HERAUS. NUR ICH HATTE MEIN FEUERZEUG VERLOREN. DIE SCHWARZE GESTALT MANTUS HIELT EINEN FINGER IN DIE HÖHE UND SCHON BRANNTE SIE. ZUERST ERSCHRACK ICH EIN WENIG DANN BEDANKTE ICH MICH HÖFLICH. DANNACH GINGEN WIR DIE STEINIGEN UND MIT MOOS BEWACHSENEN TREPPEN HINAUF DIE ZU EINEM DUNKELROTEN TOR FÜHRTEN.

DIESES TOR WAR EINZIGARTIG, ES WAR SO FURCHTEREGEN, WIE SCHÖN, ABER ES GEFIEL MIR. MANTUS NAHM DEN TÜRKNAUF IN DIE HAND, DER VOM MOND LICHT LEUCHTETE, ER SCHOB DIE TÜR AUF. EIN LAUTES KNARREN WAR ZU HÖREN. DAS SCHLOß INNEN WAR KAUM ZU SEHEN, ES BRANNTEN NUR EIN PAAR ROT-SCHWARZE KERZEN DIE AUF VERROSTETEN KERZENSTÄNDER STECKTEN. MANTUS KLATSCHTE ZWEI MAL IN SEINE HÄNDE UND SCHON WAR ES IN DEM SCHLOß HELL WIE ZU TAGE. ES WAR EIN SEHR GOTISCHES GEBÄUDE. ICH SAH EINE SCHWARZE GESTALT IN EINER DER HOLZTÜREN DIE ETWAS STAMMELTE. ES HÖRTE SICH SEHR KOMISCH AN.

MANTUS SPRACH ZU MIR:" DAS IST NUR MEIN DIENER KEINE ANGST." EINE VERKÜMMERTE GESTALT MIT NUR EINER HAND SCHLÄNDERTE AUF MICH HINZU. ER KNIETE SICH VOR MICH HIN UND WOLLTE MEINE HAND KÜSSEN. ICH SPRACH ZU IHM:" STEH AUF, STEH AUF DU BRAUCHST DICH VOR MIR NICHT NIEDERKNIEN, SONDERN ICH VOR DIR!" ICH HALF IHN AUF. ICH NAHM IHN AN DER HAND UND SPRACH ZU IHM:" WIR SIND JETZT BESTE FREUNDE, BIS DAS HÖLLENFEUER UNSERE SEELEN VERBRENNT."

LANGSAM STIEGEN IHM TRÄNEN IN SEINE AUGEN UND ER FIEL MIR IN DEN ARM. ICH FRAGTE MEINEN NEU GEWONNEN FREUND NACH SEINEN NAMEN. ER ANTWORTETE MIT FREUDIGER STIMME:"SAMEDIN IST MEIN NAME UND WIE IST DEINER?" ICH SPRACH ZU IHM:" MEIN NAME GUTE FRAGE, NENN MICH EINFACH LEICHI." SAMEDIN NAHM MEINE HAND. ER GING MIT MIR DIE STEINIGEN TREPPEN HINAUF UND ZEIGTE MIR MEIN SCHLAFGEMACH. AUF DEN WEG IN DEN 11ten STOCK BEGENETE ICH EINEM MÄDCHEN. ES WAR WUNDERSCHÖN. ES HATTE ROT GLÄNZENDE HAARE. SCHÖNE BLASSE HAUT UND DIESE WUNDERSCHÖNEN AUGEN. ICH SCHÄTZE SIE AUF ca. 16 JAHRE, ALSO IN MEINEM ALTER.

ICH GRÜßTE SIE FREUNDLICH UND SIE LÄCHELTE ZURÜCK. WIR GINGEN STILL WEITER UND MIR SCHOßEN TRÄNEN IN DIE AUGEN. SAMEDIN FRAGTE MICH WAS LOS SEI. ICH ANTWORTETE IHM:" SIE ERINNERTE MICH AN MEINE EXFREUNDIN." PLÖTZLICH WURDE MIR SCHWARZ VOR AUGEN UND ICH BRACH ZUSAMMEN. EINIGE ZEIT SPÄTER WACHTE ICH IN MEINEM SCHLAFGEMACH AUF.

MANTUS STAND AN MEINEM BETTENDE UND BLICKTE MICH MIT SEINEN ROT GLÜHENDEN AUGEN AN. ICH SPRACH ZU IHM:" WARUM STARRST DU MICH SO AN?" ER ANTWORTETE:" NUR SO ICH WOLLTE NUR NACHSCHAUEN OB ES DIR GUT GEHT." ICH SPRACH:" NEIN GEHT ES MIR NICHT ICH HALTE DAS GANZE EINFACH NICHT MEHR AUS!" MANTUS REDETE WEITER:" WEISST DU WIE ES IST UNSTERBLICH ZU SEIN? ES IST EINFACH DIE PURE HÖLLE, STELL DIR VOR DU HÄTTEST DIE GANZEN SCHMERZEN FÜR IMMER UND EWIG." ÌCH WAR SPRACHLOS UND BLICKTE IHN EINFACH AN. SEINE AUGEN WURDEN PLÖTZLICH SCHNEEWEISS UND SEINE HÄNDE NOCH KNOCHIGER ALS ZU VOR.

NOCH IMMER BLICKTE ICH IN SEINE AUGEN, ABER ES RANNTE BLUT AUS IHNEN. MANTUS SPRACH:" DU HAST SICHERLICH SCHON MAL VON VAMPIREN GEHÖRT ODER?" ICH NICKTE. ER SPRACH WEITER:" ICH BIN EINER VON IHNEN, SIE KÖNNEN IN IHREM GANZEN VAMPIR DARLEBEN NUR 2 MAL WEINEN UND DIE TRÄNEN BESTEHEN AUS BLUT." ICH STAND AUS MEINEM GOTISCH SCHWARZEN BETT AUF UND GING ZU IHM.

EIN PAAR MOMENTE SPÄTER KAM SEMEDIN HEREIN. ER BEGRÜßTE UNS FrEUNDLICH UND BRACHTE MANTUS EIN TASCHENTUCH. AUF DIESEM WAR EIN ANKH ZU SEHEN. SOWEIT ICH WUSSTE IST DAS EIN UNSTERBLICHKEITSSYMBOL DER ALTEN ÄGYPTER. NACH EINIGER ZEIT, NACHDEM BEIDE WIEDER WEG WAREN. ENTSCHLOß ICH MICH DEN WALD, DER HINTER DEM SCHLOß IST ZU ERKUNDEN. ABER VORHER DACHTE ICH AN DAS MÄDCHEN UND SANG:
Mein Herz gehört nicht mehr zu mir. ZERISSEN
Kalt ist es, hohl, fremd ein gefrorenes Stück Eis.

Das verdanke ich nur IHR.
Mein Herz gehört nicht mehr zu mir. WEGGEWORFEN

Zerbrochen bin ich, nur noch Halb.
Verwirrt, alles nur eine Laune?

Mein Herz gehört nicht mehr zu mir. ZERTEILT
Geopfert habe ich nahezu mein ganzes Sein
Ob sich der Schmerz auch wieder gibt?

Mein Herz gehört nicht mehr zu mir. VERWUNDET
Was war mein Fehler?

Werde ich je Gewissheit haben, haben wollen?
Mein Herz gehört nicht mehr zu mir. RATLOS
Kerzen die anders leuchten als zuvor,
vertreiben sie die dunklen Gedanken?

Mein Herz gehört nicht mehr zu mir. LICHTLOS ?
Das verdanke ich nur IHR
Und doch, die wunderbaren Augenblicke
Das verdanke ich nur IHR

Gedankensplitter, an wärmende Glücks Momente.
Mein Herz gehört nicht mehr zu mir? ZURÜCKHOLEN ?

Sehnsucht die bleiben wird. Verzweiflung
Für immer eingepflanzt in der Seele
Wird es wieder wärmer, voller Leben. HOFFNUNG

Mein Herz gehört nicht mehr zu mir."

DANACH MACHTE ICH ICH MICH AUF DEN WEG IN DEN NAHEGELEGENEN WALD. ICH ÖFFNETE DIE SCHWERE HOLZTÜR, MEINES SCHLAFGEMACHES UND GING DIE STEINIGEN TREPPEN DES SCHLOßES HINUNTER. UNTEN ANGEKOMMEN MUSSTE ICH WIEDER AN DIESES MÄDCHEN DENKEN. ICH DACHTE MIR:" WARUM HABE ICH SIE NICHT EINFACH ANGESPROCHE, WAS IST SO SCHWER DARAN!" MIR ZOG EIN KALTER SCHAUER ÜBER MEINEN RÜCKEN, ICH DREHTE MICH UM, ABER NIEMAND WAR HIER. ICH DACHTE MIR NICHTS WEITER UND GING WIEDER RICHTUNG TOR. PLÖTZLICH STAND MANTUS VOR MIR UND SPRACH:" ICH SPÜRE DASS DU MEHR FÜR DIESES MÄDCHEN EMPFINDEN UND ICH HÖRTEN DEIN LIED. QUÄL DICH NICHT HERUM." ICH TAT SO ALS WÜRDE ICH IHN NICHT BEACHTEN. VIELLEICHT EIN FEHLER? WIE DEM AUCH SEI ICH GING DEN SCHLAMMIGEN WEG RICHTUNG WALD. PLÖTZLICH HÖRTE ICH ETWAS AM BODEN SCHLEIFEN. ES HÖRTE SICH AN WIE EINE LEICHE DIe AM BODEN HERUMGEZOGEN WIRD.ICH DREHTE MICH UM ICH ERSCHRACK SCHREKLICH. ABER DANN MUSSTE ICH LACHEN, WEIL ES WAR SAMEDIN, DER MICH BEGLEITEN WOLLTE. ER GAB MIR EIN SCHWERT, WAS MIT RUNEN VERZIERT WAR UND DER GRIFF WAR EIN THORS HAMMER. SAMEDIN SPRACH ZU MIR:" HIER DAS WAR EINST DAS SCHWERT MEINES VATERS, ES DIENTE IHM IN SEHR VIELEN KRIEGEN UND JETZT SOLL DEINE HAND ES FÜHREN." ICH BEDANKE MICH HÖFFLICH UND NAHM EIN AMULETT, AUS MEINER TASCHE UND HÄNGTE ES IHM UM. DANACH SPRACH ICH:" HIER FÜR DICH, MEIN WERTER FREUND!"

DANACH GINGEN WIR BEIDE WEITER. DER SCHLAMM WAR KNÖCHELTIEF UND STANK NACH VERFAULTEM FLEISCH. PLÖTZLICH STOLPERTE ICH UND ICH LANDETE IN DIESEM SCHLAMM. ERST DA ERBLICKTE ICH DASS ES BLUT WAR UND KEIN SCHLAMM. ICH WISCHTE MIR DAS BLUT AUS DEM GESICHT UND SETZTE MICH ERSTAUNT HIN. SAMEDIN LEGTE DEN ARM UM MICH UND SPRACH:" ES WAREN DUNKLE ZEITEN ES TOPTE EIN KRIEG ZWISCHEN VAMPIREN UND MENSCHEN; AM ENDE SIEGTEN DIE VAMPIRE, WEIL DIE DRACHEN AN IHRER SEITE WAREN. UND DADURCH DASS DIE LUFTFEUCHTIGKEIT SO HOCH IST, DASS DIESES BLUT NIE TROCKNET!" ICH STÜTZE MICH AUF MEIN SCHWERT UND STAND AUF. ICH LIESS MEINE BLICKE SCHWEIFEN UND SAH DAS ÜBERALL DIESES SONDERBARE BLUT WAR.

WIR GINGEN EIN STÜCK WEITER IN DEN WALD. DIESER ALLERDINGS WAR SEHR GRÜN UND ICH SPÜRTE WIE UNS EINIGE SCHATTEN VERFOLGTEN. PLÖTZLICH STANDEN SONDERBARE KREAUTUREN VOR UNS. SIE WAREN NICHT BESONDERS HÜBSCH. SIE ERINNERTEN MICH AN EINE MISCHUNG AUS ORKS UND MENSCH. SIE BLUTETEN AUS DEN AUGEN. EINER PAKTE SEIN SCHWERT UND SPRACH MIT RAUER STIMME:" GELD, GELD, ICH WILL DEIN GELD!" ICH ANTWORTETE:" DIES KANNST DU AUS MEINEN TOTEN FINGER NEHMEN!" ICH ZOG MEIN SCHWERT UND WEHRTE SEINEN HIEB AB. ICH HOLTE AUS UND SCHLUG IHM DIE HAND AB, DIE SEINE WAFFE HIELT. BLUT SCHOSS AUS DER WUNDE HERRAUS UND ER GING IN DIE KNIE. ER BLICKTE MICH MIT TRÄNEN IN DEN AUGEN AN. ICH SPRACH:" WARUM SOLLTE ICH ECUH AM LEBEN LASSEN, SPRECHT RASCH!" ER ANTWORTETE:" ICH HABE FAMILIE UND KINDER." ICH BLICKTE IHN ERSCHROCKEN AN UND HALF IIHN AUF DIE BEINE. ICH ENTSCHULDIGTE MICH BEI IHM UND FRAGTE:" WILLST DU UNS EIN STÜCK DES WEGES BEGLEITEN WERTER FREUND?" ER BEGANN ZU WEINEN UND SPRACH:" JA WETER FREUND!" ICH NAHM SEINE ABGETRENNTE HAND HIELT SIE VOR SEINEN BLUTIGEN HANDSTUMMEL UND SCHLOß MEINE AUGEN. NACH KURZER ZEIT WAREN BEIDE TEILE WIEDER ZUSAMMEN GEFÜGT.

DANACH FRAGTE ICH MEINEN NEUEN WEGBEGLEITER:" WIE LAUTET DEIN NAME?"
ER SPRACH:" GAWAG LAUTET MEINER UND EURER?" ICH BLICKTE IHN AN UND ANTWORTETE IHM:" NORMALERWEISE NENNEN MICH ALLE MARTIN ABER SEIT KURZEN HEIßE ICH LOROX."

NACH EINIGER ZEIT DES WANDERS WURDE ES SCHON DUNKEL. WIR SUCHTEN SICH EIN NETTES PLÄTZEN UND GAWAG MACHTE UNS EIN FEUER. SAMEDIN SUCHTE UNS ETWAS ZU ESSEN. ER FING 3 HASEN UND BEREITETE SIE KÖSTLICHST ZU. WIR ASSEN UND GAWAG ERZÄHLTE:" VON DEM DUNKLEN HERRSCHER MANTUS NEHMT EUCH IN ACHT ER IST NICHT GUT WEDER FÜR DICH NOCH FÜR UNS." ICH BLICKTE IHN ERSTAUNT AN UND FRAGTE WARUM. ER ANTWORTETE:" ER IST EIN SOGENNANTER VAMPIR UND VERSUCHT MEISTENS KINDER UND JUGENDLICHE IN SEIN SCHLOß ZU LOCKEN UM IHNEN DAS BLUT AUS DEM LEIB ZU SAUGEN. ICH WAR GESCHOCKT UND FIEL ZURÜCK. GAWAG UND SAMEDIN HALFEN MIR AUF. ICH SPRACH:" ABER WARUM WOLLTE ER MICH DANN HABE." SAMEDIN SPRACH:" ER SPÜRTE DASS DU EIN MÄCHTIGER DRACHENMAGIER SEIN WIRST UND BIST UND DAHER WOLLTE ER DICH AUF DIE DUNKLE SEITEN ZIEHN." ICH SPRACH:" ICH ERKLÄRE HIERMIT JEDEN EINZELNEN VAMPIR HIERMIT DEN KRIEG. KOMMT WERTE FREUNDE MACHEN WIR SICH AUF UND SUCHEN DIE ELBEN UM IHNEN BESCHEID ZU GEBEN UND SIE UM UNTERSTRÜTZUNG ZU BETEN."

WIR LÖSCHTEN DAS FEUER UND MACHTEN SICH AUF DIE WEITE REISE NACH ENARA.
NACH ZIRKA 4 STUNDEN FUßMARSCH WAREN WIR SEHR MÜDE. WIR LEGTEN SICH AUF EINEN HÜGEL UND BEREITETEN UNS NOCH ETWAS VON DEN HASEN VOR. TAUSENDE STERNE FUNKELTEN ÜBER UNSERE KÖPFE. ICH LEGTE MICH LANGSAM ZURÜCK UND SCHLOß MEINE AUGEN. KURZ DARAUF SCHLIEF ICH EIN. WIE ICH AUFWACHTE SAH ICH, DASS WIR BEREITS ZU 5 WAREN. GAWAG HOLTE SEINE FAMILIE. ICH SPRACH:" GUTEN MORGEN WERTE FREUNDE WER SEIT IHR." DIE ZWEI NEUEN WEGBEGLEITER SPRACHEN:" ICH BIN GAWEG UND DAS IST GEWAG UND WIE LAUTET DEIN NAME?" ICH ANTWORTETE:" MEIN NAME IST LOROX." SAMEDIN KAM MIT REICHLICH FISCH IN DER HAND UND EINEM LIED AUF DEN LIPPEN ZUM LAGERFEUER. ER SPRACH:" SO LIEBE LEUTE ICH MACHE EUCH JETZT WAS ZU ESSEN." DANACH AßEN WIR UND MACHTEN SICH DANN LANGSAM AUF DEN WEG. ICH SAH SCHON DIE ERSTEN BÄUME VON ENARA SIE LEUCHTETEN IN GOLDENEN FARBEN. ES WAR WUNDERSCHÖN.

NACH 5 STUNDEN FUSSWEG BETRATEN WIR DIESEN. PLÖTZLICH STAND EINE RIESIGE SPINNE VOR UNS. IHRE KLAUEn, WAREN BLUT VERSCHMIERT UND SIE HATTE LEICHENGERAUCH AN IN IHREM GANZEN KÖRPER. ICH ZOG MEIN SCHWERT UND SCHLUG IHR EINEN FUß AB. DAS GRÜNE BLUT SPRITZE UNS ALLE VOLL. ICH SPRANG AUF DEN RÜCKEN DER SPINNE UND BREITETE MEINE ARME AUS. FEUERBÄLLE ERSCHIENEN IN IHNEN. ICH SCLEUTERTE DIESE DIREKT IN DIE AUGEN DIESER BESTE. SIE VERBRANNTE SEHR SCHNELL, ABER DER GESTANK WAR UNERTRÄGLICH. WIR LIEFEN WEITER WEIL WIR SAHEN WIE EINE KLEINE ARMEE VON SPINNEN HINTER UNS HER WAR. DANN ÜBERSCHRITTEN WIR DIE GRENZE ZU ENARA. PLÖTZLICH RAUSCHTEN PFEILE UM UNSERE OHREN UND TRAFFEN DIE SPINNEN INS GESICHT. SIE FIELEN UM UND WAREN TOT. DANN STANDEN WUNDERSCHÖNE ELBEN VOR UNS. SIE WAREN SEHR DÜNN UND BLEICH ABER GRAZIEL. SIE WAREN IN GRÜN GEGLEITET UND MIT GOLDSCHMUCK FAZIERT. EINER DIESER SPRACH:" WAS WOLLT IHR HIER IN DEN WÄLDERN VON ENERA, SPRECHT RASCH UND KURZ!" ICH ANTWORTETE:" WIR WOLLEN MIT EUREM KÖNIG REDEN."

EINER DER ELBEN SPRACH:" FOLGT MIR!" NACH 6 STÜNDIGEN FUßMARSCH ERBLICKTEN WIR EINEN WEISSEN TEMPEL, DER MIT RUBINEN GESCHMÜCKT WAR. PLÖTZLICH SCHOSSEN BLITZE AUS ALLEN HIMMELSRICHTUNGEN UND VERDUNKELTEN DEN HIMMEL. ÜBERALL AN DEN WÄNDEN DES TEMPELS KLEBTE BLUT UND DIE KÖPFE DER ELBEN ROLLTEN VOR UNSEREN AUGEN HIN UND HER. ICH SCHLOß KURZ MEINE AUGEN UND ALLES WAR ANDERS ES WAR ALLES DUNKLER UND IN FÜR MICH ANGENEHMER STIMMUNG. WIR STANDEN AUF EINEM GROßEN FRIEDHOF. ÜBERALL STANDEN AUSGEHÖHLTE KÖPFE, DIE MIT KERZEN ZUM LEUCHTEN GEBRACHT WURDEN. ICH BLICKTE MICH UM UND ALLES GEFIEL MIR ICH FÜHLTE MICH EINFACH NUR WOHL. ES WAR ALLES ZIEMLICH DUNKEL UND SO MYSTISCH MAGISCH AUF EINE GEWISSE ART UND WEISE.

PLÖTZLICH BRACH ICH ZUSAMMEN UND MEIN RÜCKEN SPANNTE. DIE HAUT MEINES RÜCKENS WURDE REGELRECHT VON ETWAS IN MEINEM KÖRPER AUFGESCHLITZT. DIE HAUTFETZEN FLOGEN DURCH DIE GEGEND UND BLUT RANN VON MIR HINAB. DANACH SCHoßEN GEWALTIGE FLÜGEL AUS MEINEM HINTERKÖRPER. SIE WAREN SO GEFORMT WIE VON EINER FLEDERMAUS. ICH ERFREUTE MICH DARAN UND PROBIERTE SIE NATÜRLICH GLEICH AUS. ICH STOß MICH AB UND VERSUCHTE ZU FLIEGEN. NUR ICH KONNTE ES NOCH NICHT UND KNALLTE DAHER AUF DEN BODEN. MEIN AUFBRALL WAR SO HEFTIG, DASS EINIGE GRABSTEINE ZERSPRUNGEN SIND. MEINE HÄNDE WURDEN PLÖTZLICH ZU KLAUEN GENAUSO WIE MEINE FÜßE. MEIN GESICHT ÄHNELDE IMMER MEHR DASS EINER FLEDERMAUS. NUR ICH WURDE KEINE FLEDERMAUS ICH WURDE EIN FLEDERMAUSMENSCH KURZ VAMPIR. ICH BEKAM SO DURST AUF BLUT, DASS ICH EINEN BELEUCHTETEN KOPF PACKTE UND IN IHN REINBISS UM DASS RESTLICHE BLUT ZU TRINKEN. ES WAR NICHT VIEL ALSO RANNTE ICH IN DEN NAHEGELEGENEN WALD UND SUCHTE MIR DAS ERSTE DIR WAS ICH DORT FAND. ES WAR EIN REH. ICH LÄCHELTE KURZ SPRANG DEM REH AN DEN HALS UND SCHLITZE ES MIT MEINEN ZÄHNEN AM HALS AUF. DAS ROTE KÖSTLICHE BLUT RANNTE IHM ÜBER DEN KÖRPER. ICH HIELT MEINE GIERIGE FRATZE HINEIN UND TRANK. MIT MEINEN FLÜGELSPITZEN IN DER MITTE HIELT ICH DAS REH FEST. DIESE SPITZEN BOHRTEN SICH IMMER WEITER HINEIN, SODASS IMMER MEHR BLUT NACHRANNTE. ICH TRANK MICH SATT NAHM DEN BLUTLOSEN KÖRPER UND WARF IHN GEGEN DEN NÄCHSTEN BAUM. DIE KNOCHEN DES WILDTIERES BRACHEN IN EINEM LAUTEN KNACKSEN. MIR TAT DAS ARME TIER LEID. SO GRUB ICH EINE TIEFE GRUPPE UND LEGTE ES HINEIN. DANACH SCHÜTTETE ICH SIE WIEDER ZU. ICH STIEß MICH AB UND FLOG IN DIE NACHT HINEIN. WIEDER AM FRIEDHOF ANGEKOMMEN WAR ICH SO ERSCHÖPFT, DASS ICH ZUSAMMENBRACH.

Plötzlich erschrak ich in meinem Bett daheim. Ich dachte mir:" Wow das war ja mal ein genialer Traum!" Ich stand auf und ging erstmal die kalten Treppen meines Hauses hinunter. Diese waren aus Stein und sehr alt. Eigentlich ist das ganze Haus sehr alt. Mir wurde einmal gesagt, dass mein zu Hause um die 3 Jahrtausende alt sein sollte. Damals dachte ich mir noch:" Klar und ich bin Jesus." Aber heute sehe ich das ganz anders. Manchmal sehe und höre ich Dinge wie nie zuvor. Kratzen an den Wänden, Blut das von der Wand tropft und so weiter.
Endlich in der Küche angekommen machte ich mir erst einmal einen schönen schwarzen Kaffee. Danach nahm ich meine Schachtel Zigaretten und zündete mir eine davon an. Ich stellte den Radio an auf lautester Stufe damit ich wach werde. Dann hörte ich das Lied This is Halloween aus diesem schallen. Sofort kam mir der Gedanke:" Ahhh heute ist ja die Nacht des Grauens." Ich zog mich fertig an, das übliche halt: schwarze Hose, Marilyn Manson Shirt, Boots und ja. Dann packte ich den Schlüssel meines Autos und öffnete die schwere Tür meines Heimes. Dort sah ich schon mein Auto stehe unter einer Trauerweide. "Wie ich diese Bäume liebe" flüsterte ich. Mein Fahrzeug war natürlich auch in schwarz gehalten. Nur war auf der linken Seite eine Aufschrift mit Abschaum und auf der Rechten war eine Fledermaus zu sehen, die gerade einen Dämonen anblickte. Ich öffnete die Tür und stieg hinein.

Da sah ich die neue Rob Zombie CD. Ich musste grinsen und legte sie in den Radio ein. Der erste Song dieses Albumes hieß "American Witch". Ich stieg auf das Gas und hielt mich natürlich an die Geschwindigkeitsbegrenzung. Naja fasst ich fuhr 160 und erlaubt sind 30. An meinem Lieblingshorror-Gothic Store angekommen, rauchte ich mir wieder mal eine an. Ich schob die schwere Tür meines Autos auf. Diese öffnete sich mit einem lauten Knarren. Ich schlug die Tür zu und veriegelte mein Fahrzeug.
Dann schritt ich über den Gehsteig und öffnete die Türe des Shops. Wie immer wurde ich freundlich empfangen. Klar sind ja auch meine Freunde. Wir setzten uns hin und sprachen über die Dekoration meines Hauses für die heutige Party. Ich war als erstes ein:" Ich hätt ja gern so Grabsteine, Grabkerzen, einen echt vermodernden Duft, Flashlight und eine Nebelmaschine diese Dinge sind mal fix." Oliver antwortete:" He Leichi weisst du was geil wäre? Wenn wir eine Blitzmaschine über deinem Haus montieren unten, also im Garten stellen wir so Puppen auf die gepfählt worden sind und jedes mal wenn es klopft schlägt ein Blitz ein und die Puppen werden gegrillt." Ich musste lachen und sagte:" Zu unspektakullär
0 Wow,sehr schön! Toll geschrieben.......!
0 Ach lieber Freund....ich freue mich so sehr dass es so kam und so viel Kreatives und Spannendes, Mystisches, Geniales und schönes hervorkam...
so hoffe ich, dass die Tinte der Fantasie nie austrocknen möge und dass sich auch weiterhin die Dinge erfüllen, wie sie möglich sind.
Wunderbar, ich mag es ....
0 Werter Freund, ich freu mich das deine Geschichte "endlich" weitergeht.
Ich find sie sehr, sehr schön geschrieben und freue mich jetzt schon darauf, zu erfahren wie es weitergeht....
Ich ziehe meinen Hut vor dir..
Liebe Grüße aus der Hölle.. ;)

0 Es ist gut geschrieben uns toll was so alles deine Gedanken zu Wege bringen !
0 Jopp. Meine Anerkennung haste verdient.
0 Ich will meeeehr.... :D
0 Sehr schön rüber gebracht, mit viel emotionen und Fantasie.
Ich hoffe das es gut weiter geht.
0 *hammer*.. das warten hat sich mal wieder gelohnt... :D
0 Hallo, mal wieder zu Besuch....na ich wusste doch immer-DU KANNST ES* Ganz lieben Gruß U.

Elfen

Hauchfeine Züge

Bewegungen wie Federn

Lautlos, zeitlos

Eins mit der Natur

Schön wie der Morgentau

Wie das Flüstern der Blumen

Sonnenschein auf weißer Haut

Haare wie Seide

Lachen, hell wie Glockenklang

Weder Tod noch Teufel gefürchtet

Die Welt in Diamantenaugen

Stärke und Freude

Verspielt wie Kinder

doch stark wie Krieger

Sonnenschein auf saftigen Wiesen

Blätter schimmern sanft

Musik erklingt

Schön wie Sternenlicht

Bogen, Pfeil, Schwert und Pferd

Spitze Ohren lauschen dem Wind

Das Flüstern der Welten

Die Blicke der Magie

Und das ewige Spiel der Elfen

In Träumen düsterer Zeiten

C.F.


0 Respekt, ist echt super gefällt mir
0 WOW!!!!!! Du kannst echt super schreiben! Weiter so!!!!!!
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