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Die Ghaselen des Mewlana Dschelaleddin Rumi 9

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Die Ghaselen des Mewlana Dschelaleddin Rumi 9


17.06.2008 um 11:20, keine Kommentare
Einst um Liebe, die Peri, hat der Dschinne Schmerz gefreit;
Damals trug er Lichtgewand und noch nicht sein Feuerkleid.
Als die reizende Peri sich dem Freier abgewandt,
Ward sein Glanz verzehrende Glut und blieb es seit der Zeit.
Sich verzehren wollt' er selbst, doch unsterblich fühlt' er sich;
Und die reizende Peri zu versehren, that ihm leid.
Ab ihr wenden wollt' er sich, über sich vermocht' er's nicht;
Wo sie hin sich wendete, gab er ihr von fern Geleit.
Durch geheimen Zauber nun so verbunden sind die zwei;
Wo sich nur das eine zeigt, ist das andre auch nicht weit.
Wo in endliche Natur sich die Liebe senken will,
Schauern durch die Kreatur Schmerzen der Unendlichkeit.
Wann die Rose öffnen will ihre Brust dem Himmelstrahl,
Sprenget die verschlossene Knosp' ihr Trieb mit Schmerzlichkeit.
Wann des Lebens Schmetterling in der Puppe Tod erwacht,
Zeuget die geborstene Hülle, wie ihn Schmerz befreit.
Siehe, jede Zeitgeburt reißt nicht ohne Schmerz sich los;
Wäre Liebe ohne Schmerz, die Geburt der Ewigkeit?

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