Wow, Ihr habt hier vielleicht interessante Dinge geschrieben!
Ich habe eigentlich keine Ahnung, was den "modernen" vom sonstigen Journalismus großartig unterscheiden sollte bis auf bunte Bildchen und größere Schlagzeilen, aber die Zusammenhänge, wie und welche Berichterstattung sich auf die Gesellschaft auswirkt, kann ich glaub ich nachvollziehen.
Interessanterweise ist mir hier auch ein Posting aufgefallen, was ein Thema anschneidet, an dem ich mich stoße...
Warhead schrieb am 03.03.2010:.ich brauch nur Chemtrail und Klimalüge lesen da weiss ich schon aus welcher kranken Faschoecke der Wind herweht...
Erstmal find ich JGC's Perspektive sehr berechtigt und nehme anders als
@Warhead nicht mal den Hauch von faschistoider Gesinnung darin wahr. Bitte korrigiert mich, wenn ich etwas übersehen habe.
Chemtrails halte ich für reel, allerdings nicht für alltäglich und schon garnicht für eine Gefahr.
Was auch immer diese Streifen für einen Zweck erfüllen. Das ist mir vermutlich, we so vieles, einfach zu hoch ^^
Und z.B. die P.M. hat bestimmt schon zigfach darüber berichtet.
Bei der Klimalüge sieht es schon anders aus. Dazu gibt es klasse Dokus und sogar Erklärvideos (nur noch im Netz), nach denen eigentlich keine Zweifel übrig bleiben, dass der CO2-Emissions-Handel zu übereilt durchgesetzt, wenn nicht sogar ein riesiger Betrug ist und mit der Fokussierung auf CO2 anderen viel schädlicheren Abgasen Tür und Tor geöffnet werden.
Zu guter Letzt bekommt man sogar selbst das Gefühl, die Welt nur durch bloßes Ausatmen zu verunreinigen, wenn man mit auf diesen Zug aufspringt. Das beunruhigt mich sehr, denn ich kann das Motiv "Bosheit" einfach nicht zulassen, auch wenn es das einzig Schlüssige wäre.
Und gerade das ist eigentlich das, was ich zu der Abwägung der Folgen des neuen Journalismus beisteueren gedenke. Wenn die Wahrheiten der offiziellen Medien und der alternativen Medien auseinandergehen, wem glaubt man dann?
Die alternativen Medien mit ihren verstörenden Informationen allesamt als faschistoid abzustempeln, wie es Warhead tut, ist, denke ich, ein falscher Ansatz. Ich weiss natürlich wie er darauf kommt, denn alternative Medien wie hier beschäftigen sich mit Verschwörungstheorien, und die Nazis haben ja damals auch Verschwörungstheorien propagiert, womit ja ganz logisch bewiesen ist, dass alternative Medien IMMER faschistisch sind. Oder gibt es da wohlmöglich einen Fehler in der Kausalkette?
Vielleicht ist genau das die Folge der gespaltenen Berichterstattung: der Verlust logischen Denkens. Daher ist JCG's Ratschlag, sich auf die Realität vor der eigenen Haustür zu konzentrieren bzw. sich an den wenigen verbliebenen Halmen Realität festzuklammern, meiner Ansicht nach ein Guter. Aber die Maschine läuft ja weiter, selbst wenn man es schaffen sollte, sich auszukoppeln. Hat nicht jeder vernünftig denkender Mensch die Pflicht, die Abgedrehtheit zu besänftigen? Warum schreib ich hier überhaupt?
Gruß
@all