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Theorie: Funkreichweiten verlängern

4 Beiträge, Schlüsselwörter: Funktechnik
Seite 1 von 1
Ashert001
Diskussionsleiter
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Theorie: Funkreichweiten verlängern

27.06.2012 um 23:44
Der klassische Weg ist ja, egal für welches Funkgerät, einfach nur die Antenne oder den Sender größer zu machen, die Leistung zu erhöhen oder nur die Richtwirkung zu erhöhen.
Vielleicht nutzt man auch mehrere Frequenzen und besetzt so völlig den Funkraum. Alles ja nicht sehr innovativ!

Man ist dabei immer auf Gedeih und Verderb auf gutes Wetter, Eigenschaften der Wellenausbreitung und ähnliches angewiesen!

Dabei geht im Grunde doch keine Sendung mit der Entfernung jemals verloren, sie wird nur in eine andere Energieform umgewandelt, nämlich dem sogenannten Hintergrundrauschen, also nur extrem langwellige Radiowellen von schwächster Leistung.

Könnte man davon nun nicht einfach eine Bandbreitenaufnahme bzw. des "Frequenzspektrum des Widerstandsrauschens" machen und versuchen im Rauschen die zumindest digitale Signatur, der ursprünglichen Sendung wieder zu finden?

Dafür brächte man im Grunde doch nur einen guten Computer, der die Impulse aus dem Hintergrundrauschen zählt, von zufälligen differenziert und so versucht eine gewisse Symmetrie in der vermeintlichen Sendung wieder zu erkennen?

Wenn es funktioniert, wären Handygespräche in Zukunft ja kostenlos und man wäre überhaupt nicht mehr auf diverse Anbieter und ihre primitive Vermittlungstechnik angewiesen! :)


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Theorie: Funkreichweiten verlängern

27.06.2012 um 23:51
@Ashert001
Die elementarste Möglichkeit, die Funkreichweite zu verlängern, hast du leider vergessen, nämlich das Signal zu richten.
Also entweder direkt auf den Empfänger, oder indirekt, z.B. über ein Repeater, oder über natürliche Reflektoren, wie die Atmosphäre oder ne Wand.
Eine weitere Möglichkeit, wäre eine andere Wellenlänge zu nutzen. Was z.B. notwendig ist, um mit getauchten UBooten zu kommunizieren. Aber das hat ja nicht direkt was mit deiner Frage zu tun.
Das Problem am Hintergrundrauschen ist ja, dass es "RAUSCHT" das jeißt, es ist ein recht zufälliges Auf und Ab. Und da ist es dann eben einfach nicht mehr möglich Signale herauszufiltern.
Digitale Signale beeinflussen den Schwellwert zwar positiv, aber irgendwann ist schluss und es wird kompensiert. dann geht nichts mehr.
Es wäre schon möglich zu versuchen auch dann noch Elemente herauszufiltern, doch ist dann die Fehlerquote einfach VIEL ZU GROß, als dass es für die zivile Kommunikation angedacht wäre. Überleg mal wieviel Elektromagnetische Strahlung hier so unterwegs ist.


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Ashert001
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Theorie: Funkreichweiten verlängern

28.06.2012 um 01:39
Cesair schrieb:Das Problem am Hintergrundrauschen ist ja, dass es "RAUSCHT" das jeißt, es ist ein recht zufälliges Auf und Ab. Und da ist es dann eben einfach nicht mehr möglich Signale herauszufiltern.
Aus dem typischen Signalspektrum haben die Mobilfunkbetreiber aber auch kein Problem damit. Da wäre etwa die Sonne oder die Netzfrequenzen der Bahn, doch nur ein weiterer Piraten-Sender, zwar störend aber nicht wirklich das Netz überlastend.

In erster Linie würde man damit ja nur versuchen, die Fehlerquote zu senken und nicht komplett das Frequenzspektrum umzustellen.

Die Funkwellen sind nach dem Auftreffen auf Hindernisse ja erst mal nur leicht niederfrequentere Reflektions und Absorptions-Frequenzen. Die Wände speichert ja nicht die Energie, sie sind im Grunde bereits selber undifferenzierte helfende Repeater, dessen Sendefrequenzen nur ermittelt werden müssen!

Die Information geht physisch ja nie verloren, sie sinkt nur in immer tiefere Frequenzbänder ein, das wäre die ganze Technik dahinter. Nur eine Frequenzverfolgung als automatisches Fehlerkorrekturverfahren!


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Theorie: Funkreichweiten verlängern

28.06.2012 um 12:25
@Ashert001
ja ok also prinzipiell weiß ich schon worauf du hinauswillst, ioch sehe da nur ein paar Probleme.
Also angenommen wir hätten eine Richtfunke, diese strahlt über eine reflektierende Wand auf ein Empfänger. Anegnommen die Wand hat ungünstige Eigenschaften und verändert das SIgnal übermäßig stark, dann kann es der Empfänger nicht mehr empfangen oder umsetzen, je nachdem. Kennen wir allerdings die Wand und ihre eigenschaften, so könnte vorausgesehen werden, in welcher Art und Weise das Ursprungssignal komprommitiert wird und so könnte der Empfänger entsprechend spezifiziert werden. So denke ich stellst du dir das Vor im großen Umfang.
Allerdings sehe ich das Problem, dass man einen Algorythmus benötigt, um das sich verändernde Signal trotzdem noch herausfiltern zu können, da das Signal aber vor allem bei der Kommunikation ja nicht statisch oder regelmäßig ist, kann der Algorythmus ja nicht vorraussehen, nach was er suchen soll.
Desweiteren gibt es ja einfach so viele Störquellen zwischen einem Funkmast und einem EMpfänger, dass ich mir das nahezu unmöglich vorstelle zu ermitteln.


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