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Mord an Steffi L. in der Nähe von Freiburg

10 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord An Steffi L. ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
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Mord an Steffi L. in der Nähe von Freiburg

20.05.2015 um 19:57
Hallo,grüße Euch!

Es geht um den Mord an der 16-jährigen Steffi L.;dieser geschah in der Nähe von Freiburg
In der Neujahrsnacht 2000.(Sie wurde missbraucht und aufgeschlitzt,furchtbar..)Es wurde geäußert,das dieser Mörder aus der "Sado-Maso" Szene stamme.
Der Mörder wurde zwar verhaftet;jedoch mir ist so vieles rätselhaft

Im Internet finde ich zu diesem Fall nur immer wieder kirchlichen Seiten:
Da wird darüber berichtet,das die Mutter von Steffi L. dem Mörder vergab;im Jahr 2009.
Dieser lag zu diesem Zeitpunkt todkrank-Krebs-im Krankenhaus.
Es wird berichtet,das die Mutter dem Mörder die Hand hielt und ihn nachsprechen ließ,das er "Jesus als seinen Erlöser angenommen habe"
Nur diese Berichte finde ich zu diesem Mordfall.

Kein einziger neutraler Bericht;so wie vom Mörder des 11-jährigen Mirco.
Rein gar nichts über das Verhalten des Mörders vor Gericht;nicht wie alt der war,
nichts über das Motiv;man erfährt auch kein Wort über die Psyche des Mörders von Steffi L.

Ob es ein Psychopath war oder ob der im Drogen-oder Alkoholrausch mordete,
nichts,das ist doch total irritierend oder?
Zumal man im Internet ja sogar über ganz alte Mordfälle Details erfährt.

Aber dieser Mordfall-Immer stoße ich bloß auf die rührselige Szene,wo die Mutter ihm vergab und sinngemäß sagte:"Er sieht nun im Himmel die Steffie wieder;sie hat ihm auch vergeben"

Ich habe mir viele Gedanken gemacht: Kann es eigentlich sein;das dieser Mörder sozusagen "geschützt" wurde,indem z.B. die Eltern von ihm Geld zahlten an die Polizei;so dass diese
nichts über ihn im Internet veröffentlichten?Aber das wäre ja Bestechung;kann mir nicht vorstellen,dass dieser Mörder so mit Samthandschuhen angefasst wurde

Ob die Mutter des Mordopfers vergibt oder nicht;esist doch extrem seltsam,das im Internet
kein einziger Bericht über diesen Mordfall steht..
(Ich habe per Google Suchbegriffe eingeben wie:Steffi L.16 Jahre alt,Neujahrsnacht 2000 ermordet)
Was kam raus?Bloß ständig diese kirchlichen "Vergebungs-Seiten"

Weiß jemand da mehr?
Lieber Gruß
Littleeagle


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Mord an Steffi L. in der Nähe von Freiburg

20.05.2015 um 22:02
http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/furtwangen/Mord-an-Tochter-bewegt-Zuhoerer;art372517,4831804

ich finde auch nichts bei google,auch nicht mit anderen Suchwörtern,wie Mord an Schülerin und auch nichts,wenn ich den ganzen Namen eingebe.

Nur immer das von Dir beschriebene:Tochter verloren,Glaube gewonnen.

Komisch,,aber mir kommt das etwas wie Reklame vor.....ist für die Mutter sicher gut,daß sie dem Täter vergeben konnte,aber ich denke,das ist eher ein Einzelfall.

Ist es denn möglich,daß jemand das alles löschen lassen hat?
Geht das überhaupt?

Irgendjemand muß der Mutter und auch der Schwester vorgeschlagen haben,sich an den Glauben zu halten,um über den Schmerz wegzukommen.


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Mord an Steffi L. in der Nähe von Freiburg

22.05.2015 um 12:54
Eine Bestechung müsste extrem umfangreich ausfallen, denn schließlich finden Gerichtsverhandlungen öffentlich statt. Da kann man nicht einfach "der Polizei" was zustecken, damit die keine Informationen rausgeben. Rechtlich gibt es auch keine Handhabe, Prozessberichterstattungen löschen zu lassen, sofern sie nicht gegen Persönlichkeitsrechte verstoßen.

Bei Mordfällen, in denen ein Täter schnell ermittelt werden konnte und die nicht von bundesweiten Medien aufgegriffen wurden, ist es nicht ungewöhnlich, wenn die Berichte irgendwann in den Archiven verschwinden. So offenbar auch in diesem Fall. Ich habe noch ein Fragment gefunden:

Lebenslang für Mord an Anhalterin Freiburg - Zwei Jahre nach der brutalen Ermordung einer jungen Anhalterin ist am Montag ein 39-jähriger Familienvater vom Landgericht Freiburg zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Der Richter sah den Tatvorwurf des Mordes bestätigt. Der Mann gab zu, in der Silvesternacht 1999/2000 eine 16-jährige Schülerin mit  zahlreichen Messerstichen getötet zu haben. Der Angeklagte ...

Stammt laut wn.com von der HP der Stuttgarter Zeitung vom 28. Januar 2002.


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Mord an Steffi L. in der Nähe von Freiburg

11.06.2015 um 13:36
Danke für Eure bisherigen Antworten!
Leider fehlt bei dem o.g. etwas.
Der Angeklagte......
dann kann ich nichts mehr lesen.
Gibt es die Möglichkeit diesen Absatz komplett zu lesen?
Jeder Mordfall ist furchtbar;egal ob es heutige oder frühere sind.
Jedes Leben ist kostbar und es ist traurig was Menschen angetan wird.

Über den Mord an der 18-jährigen Hanna aus Berlin vom 16.Mai 2015 lese ich viel im Internet.

Über den Mord an Steffi Link vom Januar 2000 so wenig,außer immer die selbst Leier von der Vegebung,als der Typ unter Morphium stand,als er im Sterben lag(Gehirntumor)

Ich habe an die zuständige Polizei geschrieben,diese meinten,die wenige Berchterstattung habe damit zu tun,das damals(2000) noch nicht so viele Kriminalfälle im Internet veröffentlicht wurde..

Seltsam;andere ganz alte Fälle,über diese steht so viel im Internet;obwohl es damals sogar noch gar keines gab.

Ich finde jedes Mordopfer verdienst es,das über dieses berichtet wird;das sie nie vergessen sind.
Das man jedoch auch etwas über die Hintergründe erfährt.
Gerade in dem Mord an Steffi Link im Januar 2000;da weiß man nicht mal ob der Mörder zurechungsfähig war,ob er das Verbrechen plante oder ob es ein Zufallsopfer war
Ein Messer hatte er-ist das Zufall.
Er hatte eine Familie-warum fuhr der dann nachts an Sylvester mit dem Auto alleine umher,normalerweise sind doch Familienväter an so Tagen daheim..
Fragen über Fragen
Es wäre schön,wennich den Artikel von der Stuttgarter Zeitung bitte komplett lesen könnte;Danke!


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Mord an Steffi L. in der Nähe von Freiburg

11.06.2015 um 20:43
@LittleEagle
Ich denke wenn die Angehörigen keine Berichte wollen und nicht öffentlich gefahndet wird, gibt es da auch nichts mehr.
Es muss doch nicht über alles berichtet werden.
Der Täter wurde gefasst und die Familie soll in Ruhe trauern dürfen.
Die Familie wird das Opfer nie vergessen, und sie wissen wohl alles was nötig ist.

Das Vergeben ist nicht so abwegig, es kam heute ein Bericht über Mörder und Familien ihrer Opfer, die in einer Dokumentation aufeinander treffen. Und um den Versuch zu vergeben.
Ich glaube die Wut zerfrisst einen sonst von innen. Ausserdem ist es ein Christlicher Wert, kommt sogar im Vater Unser vor das viele zumindest sonntags beten.


Auch wenn die Amish hier nicht so geläufig sind, hier ein Bericht wie dort mit einem schlimmen Verbrechen umgegangen wurde:
http://www.welt.de/vermischtes/article157746/Die-Amish-beerdigen-ihre-Kinder-und-beten-fuer-den-Moerder.html


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Mord an Steffi L. in der Nähe von Freiburg

12.06.2015 um 08:07
Vergebung ist vor allem für die Hinterbliebenen selbst die einzige Möglichkeit, irgendwann wieder Frieden zu finden und mit den Geschehnissen abzuschließen, das Schicksal anzunehmen und sich nicht davon den Rest des Lebens selbst zerstören zu lassen. Und jeder, der schon mal richtig Hass auf einen anderen Menschen verspürt hat, weiß, dass dieses Hassgefühl mit der Zeit auch irgendwann wieder weniger wird. Man wird mit diesem Menschen sicher nie Freundschaft schließen, aber wenn man Glück hat, ist er einem irgendwann einfach nur gleichgültig. Und wenn man sehr großherzig ist, kann man vielleicht sogar irgendwann (vielleicht auch nur verächtliches) Mitleid empfinden für ihn, weil er am Ende auch nur ein Produkt dessen ist, was ihn zu dem gemacht hat, was er geworden ist.

Ich ziehe jedenfalls den Hut vor Menschen wie den Amish, diese Menschen leben weitaus glücklicher und zufriedener mit ihrer gottvertrauenden Lebenseinstellung. Vergebung ist in jedem Fall auch für den eigenen Seelenfrieden die bessere Entscheidung als Hass. Ich weiß aber auch, dass ich selbst so eine Tat nicht vergeben könnte und schon gar nicht vergessen und verstehen. Akzeptieren irgendwann, weil man es muss, aber mehr Größe hätte ich selbst wohl nicht in so einem Fall.

Zum Fall zurück: Es ist wirklich sehr merkwürdig, dass man über den Fall online kaum was findet. War das denn damals nicht interessant genug, um in den Meiden aufgegriffen zu werden? Gab es zeitgleich größere Sensationen in der Presse, dass es deshalb unterging?


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Mord an Steffi L. in der Nähe von Freiburg

12.06.2015 um 08:57
Das Entscheidende für die begrenzte Berichterstattung zu diesem Fall war, dass er schnell geklärt werden konnte. Falls Boulevardmedien nicht auf den Fall einsteigen, (was hier wohl glücklicherweise nicht geschah), gibt es dann eben wieder beim Prozessauftakt und bei der Urteilsverkündung mediale Begleitgeräusche. Aber das wars dann auch schon.

Zudem war tatsächlich vor 15 Jahren die Internet-Aufarbeitung von Verbrechen noch nicht so ausgeprägt - da stimme ich der Polizei zu.

Auch habe ich mal irgendwo gelesen (ich glaube, im Buch "Morde vor der Haustür" von Ummenhofer und Co) , dass die Polizei nach dem Mord an Steffi L. zunächst von einer Serie ausging, was sich aber schnell zerschlagen hat.

Was die Vergebung betrifft, muss vermutlich jeder einzelne Angehörige seinen Weg selbst finden. Und jeder friedliche Weg hat den vollen Respekt verdient.


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Mord an Steffi L. in der Nähe von Freiburg

12.06.2015 um 16:12
Heute habe ich von der Stuttgarter Zeitung per Mail ein paar Infos erhalten zu dem Mord an Steffi Link.

Einen Artikel,der in der Stuttgarter Zeitung stand;darin waren folgende nähere Infos:

Steffi Link stieg mit ihren 3 Freundinnen morgens gegen 4 Uhr in den falschen Bus ein.
An dessen Endhaltestelle tauchte plötzlich ein Mann auf,der sie mit seinem Auto heimfahren wollte
Die 2 Freundinnen von Steffi stiegen ein.(Und wurden heimgefahren!)
Steffi Linke wollte nicht mit dem Mann fahren und ging zu Fuß.

Sie begegnete diesem Mann dann trotzdem;da war er wieder alleine
Er zwang sie zu sexuellen Handlungen;sie wehrte sich und wurde erstochen.

Nach 2 Tagen wurde er gefasst;da die Freundinnen von Steffi Link anhand eines auffälligen Merkmales an dem Täter diesen bei der Polizei angaben.

Er behauptete bei dem Verhör,das er ein Blackout hatte und nicht mehr wüsste wie alles geschah.
Er war zu dem damaligen Zeitpunkt 37 Jahre alt,Fabrikarbeiter und hatte eine Frau und 2 Kinder.

In dem Artikel stand,das die Polizei auch stutzig darüber war,das ein Familienvater so spät nachts-noch dazu an Sylvester/Neujahr-durch die Gegend fuhr.

Im Jahr 2009,also genau nach 9 Jahren erfuhr die Mutter von Steffi Link,das der Mörder inzwischen
schwer krebskrank(Gehirntumor) im Krankenhaus liege.
Da war der schon unter starkem Morphium gestanden.

Meine Vermutungen:Da der an einem Gehirntumor erkrankte;das könne auch der Grund für das extreme Bösartige sein
d.h. das der Typ schon damals Schäden hatte mit dem Hirn;dies jedoch im Anfangsstadium.
Man kann nur hoffen,das dieser Mörder zur echten Reue kam.


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Mord an Steffi L. in der Nähe von Freiburg

12.06.2015 um 19:19
@LittleEagle
Zitat von LittleEagleLittleEagle schrieb am 20.05.2015:Ob die Mutter des Mordopfers vergibt oder nicht;esist doch extrem seltsam,das im Internet
kein einziger Bericht über diesen Mordfall steht..
So seltsam finde ich das garnicht. Das war ein Mord ohne nationale Tragweite, der vor 15 Jahren begangen wurde.
Vor 15 Jahren wurde auch noch nicht jeder kleine Kriminalfall ins Internet gestellt. Und wenn, dann sind solche Artikel oft Datenbankreinigungen und Updates etc. zum Opfer gefallen.

Die Vergebung der Mutter kam später. Längere Zeit nach dem Mordfall und wurde entsprechend von Lokalreportern bzw. kirchlichem Pressedienst verarbeitet.

Je weiter die Berichterstattung ins Internet verlegt wird, desto eher und häufiger wird man logischerweise Internetquellen zu Fällen finden.


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Mord an Steffi L. in der Nähe von Freiburg

12.06.2015 um 23:23
Hallo zusammen,

in dem von@Haddock genannten Buch wird kurz auf den Fall eingegangen, und zwar im Zusammenhang mit der Mordserie an Anhalterinnen im Freiburger Raum, die bis heute ungeklärt ist. Wesentlich mehr Informationen als die oben genannten enthält es auch nicht - außer dass die drei Mädchen tatsächlich trampten.
Der Mörder von Steffi L., die im Buch Sonja Lenz genannt wird, wird in erster Instanz zu sieben(!) und nach Berufung der Staatsanwaltschaft zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt.

Viele Grüße
Ludwig


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