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Man schätzt es erst, wenn man es verloren hat

24 Beiträge, Schlüsselwörter: Wenn Man Es Verloren Hat, Man Schätzt Es Erst
jayjaypg
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Man schätzt es erst, wenn man es verloren hat

14.01.2013 um 11:17
Kennt bestimmt jeder. Man lernt den Wert von Etwas oder Jemanden erst schätzen, wenn man es verloren hat. Und man will immer das haben, was man gerade nicht haben kann. Ich frag mich schon seit Längerem, woran das liegen mag...


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Man schätzt es erst, wenn man es verloren hat

14.01.2013 um 11:18
Dass man immer das will, was man nicht hat, bzw. möglicherweise nicht haben kann, dürfte einer der Motoren der Evolution sein.


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jayjaypg
Diskussionsleiter
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Man schätzt es erst, wenn man es verloren hat

14.01.2013 um 11:19
Profanes Beispiel. Ich wollte mir letztens einen zuklappbaren Aschenbescher kaufen, damit man den kalten Rauch nicht so riecht. Hatte mir zwei bei Amazon ausgeguckt, und mich eigentlich schon für einen entschieden. Als ich ihn ein paar Tage später kaufen wollte, war der andere ausverkauft. Da wollte ich natürlich den anderen haben.


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jayjaypg
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Man schätzt es erst, wenn man es verloren hat

14.01.2013 um 11:20
P.S.: Ganz zu schweigen von Frauen...


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Man schätzt es erst, wenn man es verloren hat

14.01.2013 um 11:21
Vielleicht muss man erst etwas sehr wertvolles verloren haben um besser Wertschätzen zu können.


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Zeo
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Man schätzt es erst, wenn man es verloren hat

14.01.2013 um 11:21
Man schätzt es erst, wenn man es verloren hat
So wie seine Single-Freiheit, wenn man in einer Beziehung ist. Gutes Gegenbeispiel zu den Weibergeschichten.


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blue_
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Man schätzt es erst, wenn man es verloren hat

14.01.2013 um 11:22
Ist doch klar: Wenn es weg ist, erkennt man seinen Wert.
Man nimmt vieles als selbstverständlich hin, solange man es zur Verfügung hat.

Ich habe auch schon oft zu lange gezögert, und als die Entscheidung gefallen ist, war die Sache nicht mehr zu haben.

Wenn man einen Menschen verliert, ist es etwas anderes, finde ich. Obwohl man auch da seinen Wert erst erkennt, wenn er weg ist, aber man hat seinen Anteil dran.


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tic
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Man schätzt es erst, wenn man es verloren hat

14.01.2013 um 11:30
genau, deshalb find ichs immer in bestimmten Threads lachhaft wenn Psychisch kranken etc etc geraten wird "mach doch was, tu doch was, jeder is seines glückes schmied, jeder hat sein Leben selbst in der Hand" etc etc

solch Leute haben nicht das verloren was diese haben dehnen sie was raten ;) .. weshalb sie von Sachen reden die sie nicht verstehen .. blub

und, klar wenn einer seine "Tittenmaus" usw (is ja bei allem und jedem so) vergrault/verloren hat merkt man erst was fehlt ..


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Man schätzt es erst, wenn man es verloren hat

14.01.2013 um 11:30
Meine Mutter sagt immer: "Die Muschel tönt erst, wenn das Fruchtfleisch aus ihr entfernt ist"


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jayjaypg
Diskussionsleiter
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Man schätzt es erst, wenn man es verloren hat

14.01.2013 um 11:34
@Computix
Schöner Spruch. Gefällt mir.


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Man schätzt es erst, wenn man es verloren hat

14.01.2013 um 11:36
Schön, dass er Dir gefällt yayay,Mir geht er außerdem seit ich ihn kenne, nach.


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Man schätzt es erst, wenn man es verloren hat

14.01.2013 um 11:44
Man sollte Verlorenem nicht zu sehr nachtrauern. Das bringt es nicht zurück. Für das Gehabte gibt's im Pfandhaus keinen Kredit.


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BlackFlame
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Man schätzt es erst, wenn man es verloren hat

14.01.2013 um 11:44
jayjaypg schrieb:Ich frag mich schon seit Längerem, woran das liegen mag...
Ich möchte es mit einem Wort zusammenfassen: Gewohnheit.


@jayjaypg
Bei dieser langen Kaufentscheidung beispielweise hast du solange 2 Optionen miteinander verglichen, dass du dich an die Situation, eine Auswahl zu haben, gewöhnt hast und da wundert es dann nicht, wenn dieses gedankliche Schema plötzlich aufgebrochen wird, weil jemand schneller zugegriffen hat.

Dieses Unterbrechen von Gewohnheitsmustern dürfte sich in den meisten Beispielen herauskristallisieren lassen. Routine ist zwar hilfreich, aber doch mit einem bitteren Beigeschmack versehen, wenn sie einmal nicht mehr greift.


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Man schätzt es erst, wenn man es verloren hat

14.01.2013 um 11:46
Meine freundin hatte clinch mit ihrer Mutter, wie oft hab ich ihr geraten sich zu VERSÖHNEN ;aber nein das geht doch nicht .Wir Kinder haben der Mutter auch manchmal wenn auch unbewußt (bewußt) AUF ihrem "HERZEN " rumgetrampelt ,.SIE hat immer wieder verziehen,. nun ist sie nicht mehr,--ach hätt ich doch nur --ach könnte ich doch ----- noch einmal sie in den Arm nehmen . ZU SPÄT - Jetzt wo sie nicht mehr ist ,weiß sie was unwiederbringbar für immer verloren hat, nun wird sie ein Leben lang damit leben müßen.


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jayjaypg
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Man schätzt es erst, wenn man es verloren hat

14.01.2013 um 11:46
@BlackFlame
Interessanter Punkt.


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BlackFlame
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Man schätzt es erst, wenn man es verloren hat

14.01.2013 um 12:06
@jayjaypg
jayjaypg schrieb:Man lernt den Wert von Etwas oder Jemanden erst schätzen, wenn man es verloren hat.
Diese Aussage kann man ja einmal im Kontext von Gewohnheiten betrachten:
Man kann ja einmal überlegen, was man den Tag über so alles nahezu automatisch macht bzw. welches Verhalten so oft wiederholt wurde, dass es einfach zur Routine geworden ist.
Viele haben ein halbwegs standardisierten Ablauf nach dem Aufstehen, beim Weg zur Arbeit, in vielerlei Hinsicht beim Umgang mit Mitmenschen und Familienmitgliedern, usw.

Aber was passiert jetzt, wenn man diese ganzen Abläufe etwas durcheinander bringt?
Da ist plötzlich die Zahnpastatube leer oder man wird davon überrascht, dass kein trockenes und sauberes Shirt mehr im Schrank liegt oder da kommt der Bus, den man wie jeden Morgen um 6:46 Uhr erwartet, plötzlich erst 6:53 Uhr.
Weiterhin erscheint es so manchem unangenehm zu sein, wenn man in einem Wartezimmer sitzt und ein wildfremder hereinkommt und in die Runde grüßt. Trotzdem ist man es irgendwie gewohnt, so dass jemand, der schweigt und sich einfach hinsetzt, sogar mehr hervorstechen kann.
Von meinen Großeltern gab es schon so manche Rüge, weil ich im Gegensatz zu ihnen keinen Kalender mit allen Geburtstagen von Verwandten und Freunden besitze und jedes Geburtstagskind am jeweiligen Tag anrufe oder eine Karte schicke. Wenn man das aber erst einmal etliche Jahrzehnte trainiert hat, dann kann ich ihnen kaum einen Vorwurf machen, dass dann einfach eine gewisse Erwartungshaltung in ihrem Kopf herumgeistert.

Es muss also nicht unbedingt so bitter formuliert sein, dass man gleich etwas Geliebtes auf tragische Weise verloren hat. Aber Automatisierung ist eine Größe, mit der man bei menschlichen Verhaltensweisen einfach rechnen muss.
Eine Diskussion ist an sich auch nichts anderes als der Versuch die anfänglichen Denkschemata der Mitdiskutanten etwas durcheinanderzubringen. Dass das nun nicht jeder will bzw. nicht alle damit gleichermaßen zurechtkommen, kann man sich ja immer wieder anschauen, kurz bevor die Moderatoren zur Tat schreiten müssen.


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Man schätzt es erst, wenn man es verloren hat

14.01.2013 um 12:17
Ich habe genug Dinge in meinem Leben verloren um bereits im Voraus den Wert einer Sache oder eines Menschen zu erkennen und zu schätzen. Natürlich möchte auch ich immer das haben was ich nicht habe, aber ich zeige mir dann immer bewusst den Wert auf welcher diese Dinge besitzen welche ich bereits habe oder haben könnte.


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blue_
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Man schätzt es erst, wenn man es verloren hat

14.01.2013 um 12:41
Da muss ich dir Recht geben @Challenger

Sich besinnen auf das was man hat, hilft. Sich besinnen auf Lebensumstände Anderer, die mit denen in Deutschland nicht vergleichbar sind, hilft.

Ich mag zwar das Totschlagargument nicht: "Sei doch zufrieden, es könnte viel viel schlimmer sein!"
Weil man damit jede Diskussion über Unzufriedenheit abwürgen kann, aber es ist was dran, und es ist gut, sich hin und wieder darauf zu besinnen, wenn man etwas oder jemandem nachtrauert.


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Man schätzt es erst, wenn man es verloren hat

14.01.2013 um 12:57
@jayjaypg
Warum sollte man auch etwas vermissen was man hat? Geht ja auch gar nicht. Man gewöhnt sich dran und erst wenn man es eine Zeit lang nicht mehr hat vermisst man es bis man es wieder hat. :)


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jayjaypg
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Man schätzt es erst, wenn man es verloren hat

14.01.2013 um 12:59
@CthulhusPrison
Ich hab nicht gesagt, dass man es vermißt, sondern dass man es nicht schätzt.


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