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Das taube Tal

17 Beiträge, Schlüsselwörter: Verfluchte Orte, Hermann Löns
Seite 1 von 1

Das taube Tal

08.07.2013 um 20:57
Hallo liebe Leser,

ich habe vor kurzem in dem Buch "Sagen und Märchen aus dem Raum Gifhorn-Wolfsburg" von einem Tal gehört, in dem schon allerlei seltsames vorgekommen sein soll.

Dort wurde ein recht teuflisch anmutendes weißes Reh mit Menschenaugen erblickt und auch ein unheimlicher Bettler mit Händen, glühend heiß wie Kohlen traf man dort schon.
Raben griffen angeblich auch einen jungen Mann an und ein Bauernhof wurde dort im dreißig Jährigen Krieg wohl auch völlig abgebrannt, die unglücklichen Bewohner dieses Gehöftes wurden wohl auch abgeschlachtet.
Diese Ereignisse liegen wohl viele Jahre zurück und fanden alle vor dem 19 Jahrhundert statt, vor allem das das im dreißig jährigen Krieg spielt ;)

Hermann Löns hat diese Geschehnisse auch zusammengefasst und niedergeschrieben.
Meine Frage wäre nun, ob jemand von euch verehrten Lesern weiß ob er sich solcherlei Ereignisse nur erdachte oder ob er die Sagen sammelte ?
Ich würde des Weiteren gerne erfahren wo das Tal nun genau liegt, es scheint sich zwischen den Orten Gifhorn, Winkel und Brenneckenbrück zu befinden. Leider ist diese Fläche recht groß und ich würde gerne das "Tal" nachts besuchen dafür müsste ich allerdings wissen wo es denn nun in diesem Bereich sein soll. Aber vielleicht ist das gesamte Areal auch das Tal ?

Ich wäre für Hinweise sehr dankbar und hoffe auf zahlreiche Antworten.

Hier ein Link zu der erwähnten Geschichte von Herrn Löns (man muss leider scrollen) :

http://www.spielleuteundlandsknechte.de/sagen/nieder2.htm


MfG,
schwarze Motte


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Das taube Tal

08.07.2013 um 21:45
Die Sage beschreibt das Taube Tal wie folgt: "Rundumher hält die Heide den Sand fest, und das Moos bändigt ihn; in dem "tauben Tal" aber liegt der Sand lose da oder fliegt, wie der Wind es will." Das klingt nach diesem hier: "[...] ein Dünenfeld [...], das durch eiszeitliche Sandaufwehungen im Urstromtal der Aller entstanden ist. In den Dünen entstanden durch Windausblasungen Mulden und Senken"

Die Beschreibung stammt aus dem Wiki-Artikel zur Fahlen Heide, und die wiederum liegt ziemlich mittig zwischen Gifhorn OT Winkel und dem ehemaligen Brenneckenbrück in unmittelbarer Nachbarschaft zur Aller. Ein paar Seen/Teiche gibts da auch.
Wikipedia: Fahle Heide

Wie mir scheint, kommt das klassische Sagen-Repertoire da vor: Eine Flur, die sich der Kultivierung widersetzt, muß verflucht sein, Ort unheimlicher Gestalten und Ereignisse. Oder es war eine Untat, die zur Verödung und Verfluchung der Landschaft geführt hat. Gottlose und Kriminelle erleben hier ihr Blaues Wunder, aber liebe, mildtätige Leut werden vom gröbsten verschont. Die typischen Motive eben, die bestimmten Geländemarken in Sagen zugedichtet werden. Sagen können zwar auch historische Erinnerungen bewahren, doch muß man diese schon von den sagentypischen Zudichtungen trennen. Und dann haben diese Erinnerungen auch noch ne Halbwertzeit von ca. 200 Jahren bei mündlich tradierten Sagen.

Pertti


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Das taube Tal

08.07.2013 um 23:26
@schwarze_Motte
Zitat von schwarze_Motteschwarze_Motte schrieb:Raben griffen angeblich auch einen jungen Mann an und ein Bauernhof wurde dort im dreißig Jährigen Krieg wohl auch völlig abgebrannt, die unglücklichen Bewohner dieses Gehöftes wurden wohl auch abgeschlachtet.
also dass raben menschen angreifen, sowas kommt auch heute noch ab und an vor, z.b. wenn die menschen sich an ihrem gelege zu schaffen machen. da ist also nichts mysteriöses dran.
und im 30jährigen krieg wurden zigtausende von bauernhöfen abgefackelt und hunderttausende menschen wurden abgeschlachtet, in süddeutschland überlebte nicht einmal die hälfte der bevölkerung. nicht schön, aber auch nicht mysteriös.


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Das taube Tal

08.07.2013 um 23:40
@perttivalkonen

Hallo perttivalkonen,

ich danke dir für deine überraschend logische Hilfe, mit einer so konkreten und hilfreichen Antwort habe ich beinahe nicht zu rechnen gewagt, vielen Dank.

Ich werde die Heide in einer der nächsten Nächte aufsuchen und Bericht erstatten, trotz der Tatsache das man auf solcherlei Erzählungen nicht allzu viel geben sollte, wie du sehr plausibel erläutert hast.


@Furlong55

Unterlasst bitte solch unnötige Kommentare.


@wobel

Nunja es ist hier die Rede von mehreren Raben und diese Geschichte geht noch durchaus abenteuerlich weiter, man müsste lediglich dem Link folgen um das zu lesen.

Die Geschichte mit dem Bauernhof ist natürlich wenig mysteriös, allerdings soll sie wohl zu allgemein ungemütlichen Stimmung in diesem Tal beitragen.

Allerdings sind die beiden anderen Ereignisse doch schon recht sonderbar und ich würde gerne wissen was ihr, verehrte Leser, von der Darstellung der Charaktere haltet und was sie wohl bedeuten sollen ?


MfG,
schwarze Motte


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Das taube Tal

09.07.2013 um 07:42
Zitat von schwarze_Motteschwarze_Motte schrieb:Allerdings sind die beiden anderen Ereignisse doch schon recht sonderbar und ich würde gerne wissen was ihr, verehrte Leser, von der Darstellung der Charaktere haltet und was sie wohl bedeuten sollen ?
Auch ein Albino-Reh ist nicht so furchtbar mysterioes, kommt schon mal vor, und die Augen werden dann als "menschlich" wahrgenommen.

Was den Bettler mit den brennenden Haenden angeht, wird das wohl ne Legende sein. Sowas ist meistens ein Symbol fuer den Teufel.


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Das taube Tal

09.07.2013 um 08:08
@schwarze_Motte
Zitat von schwarze_Motteschwarze_Motte schrieb:Nunja es ist hier die Rede von mehreren Raben und diese Geschichte geht noch durchaus abenteuerlich weiter, man müsste lediglich dem Link folgen um das zu lesen.
nö, brauch ich nicht zu lesen - rabenvögel helfen sich gegenseitig wenn's drauf ankommt, da kann das schon sein dass gleich mehrere raben einen menschen angreifen.
Zitat von schwarze_Motteschwarze_Motte schrieb:Die Geschichte mit dem Bauernhof ist natürlich wenig mysteriös, allerdings soll sie wohl zu allgemein ungemütlichen Stimmung in diesem Tal beitragen.
dann wäre die stimmung in ganz europa allgemein extrem ungemütlich, wenn im 30jährigen krieg abgefackelte bauernhöfe und abgeschlachtete menschen diese wirkung noch nach 400 jahren hätten.
Zitat von schwarze_Motteschwarze_Motte schrieb:Allerdings sind die beiden anderen Ereignisse doch schon recht sonderbar und ich würde gerne wissen was ihr, verehrte Leser, von der Darstellung der Charaktere haltet und was sie wohl bedeuten sollen ?
solche legenden gibt's überall...


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Das taube Tal

09.07.2013 um 11:14
@Alarmi
Hallo Alari,

es ist allerdings schon sonderbar, dass das Gewehr des Mannes am nächsten Morgen, als er sich wider zu der selben Stelle traute, wo er auf das Reh schoss, zerbrochen war.

Es scheint allerdings so als hätte man alles ein wenig so wirken lassen, als ob dort die Teufel hausen.


@wobel
Hallo wobel,

wie ich bereits sagte, die Geschichte verläuft anders weiter. Ich bitte lediglich darum selbst dem Link zu folgen.

Ich beziehe meine Aussage mit der Atmosphäre aber auf diesen speziellen Ort, denn es scheint ja darum zu gehen in möglichst schrecklich erscheinen zu lassen und deshalb erwähnt man auch diese Morde. Das Diese in ganz Deutschlands zu dieser Zeit stattfanden, ist mir natürlich völlig klar.

Das es Legenden solcherart über all gibt ist mir natürlich bewusst, was man allein schon dadurch merken könnte, dass ich Bücher über eben solche besitzte, es ich würde lediglich gerne eure Ansichten zu der Symbolik der "brennenden Hände" erfahren.

MfG,
schwarze Motte


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Das taube Tal

09.07.2013 um 11:23
Zitat von schwarze_Motteschwarze_Motte schrieb:es ich würde lediglich gerne eure Ansichten zu der Symbolik der "brennenden Hände" erfahren.
Naja, das kann alles mögliche sein.
Vielleicht lebte dort ein Mann mit entstellten Händen.

Oder er hatte eine ansteckende Hautkrankheit, wodurch die eigenen Hände oder berührten Körperteile brannten...

Z.Bsp.:
Eiterflechte

Die Eiterflechte (Impetigo contagiosa), auch als Grindflechte bezeichnet, wird durch Streptokokken, gelegentlich auch durch Staphylokokken ausgelöst. Sie ist sehr ansteckend und gehört zu den häufigsten Hautkrankheiten im Kindesalter. Gewöhnlich befällt sie Gesicht, Kopf, Arme und Beine der Kinder. Die typischen Hautzeichen treten zwei bis fünf Tage nach der Infektion zuerst im Gesicht auf.


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Das taube Tal

09.07.2013 um 11:41
Na, und das einem weissen Reh etwas mystisches angedichtet wird, dürfte jedem klar sein.
Insbesondere die "besonderen" Augen...

Übrigens, hier bei uns rennt ein weisser Rehbock herum.
Ich hatte zweimal das Glück einer Begegnung....

dd14b6 reh


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Das taube Tal

09.07.2013 um 12:00
@Amsivarier
Hallo FSE,

die Hypothese mit der Hautkrankheit leuchtet ein, da bin ich tatsächlich nicht drauf gekommen.

Vielen Dank.

Es ist gut möglich das die Augen eines Albinotieres als bösartig erachtet werden, völlig richtig.

Ich denke somit haben wir das Thema "taubes Tal" ausreichend bearbeitet und es bleibt am Ende nichts mystisches sondern nur Aberglaube und Aufbauschung, wie so oft, schade.


MfG,
schwarze Motte


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Das taube Tal

09.07.2013 um 12:02
Zitat von schwarze_Motteschwarze_Motte schrieb:es ist allerdings schon sonderbar, dass das Gewehr des Mannes am nächsten Morgen, als er sich wider zu der selben Stelle traute, wo er auf das Reh schoss, zerbrochen war.
Kennst Du urban legends? Etwa die Tarantel in der Yuccapalme oder der Neger in der Straßenbahn oder der blinde Busfahrer. Selbst wenn Du diese Bezeichnung nicht kennst, aber die Art von Erzählungen wirst Du kennen. Vor Internetzeiten, als man sich sowas noch persönlich weitererzählte, da gehörte ein "ist nicht mir passiert, aber dem Bekannten eines Bekannten von mir" zum festen Bestandteil von urban legends. Man nahm das ernst und erzählte es als wahre Geschichte weiter. Zuallermeist war jedoch nichts dran, wie glaubhaft es auch klang.

Sagen sind ebenfalls solche urban legends. Nur eben aus früheren Zeiten, und mit nem lokalen Anhaftpunkt. Denn Sagen versuchen, eine Erklärung für eine bestimmte Besonderheit in der Landschaft zu geben. Ein merkwürdig geformter Fels, der wie eine trauernde Gestalt aussieht, eine alte Ruine, eine unheimliche Höhle, ein sandiger Boden, auf dem nichts wächst... Hierzu werden eine bestimmte Reihe von wiederkehrenden Motiven eingesetzt. Zum Beispiel gehört zu ner Ruine die Geschichte von bösen Menschen, die für ihre Bosheit bestraft werden. Entweder haben diese Menschen die hiesige Statt eine Ruine werden lassen (wie in Deiner Geschichte), oder sie haben hier gelebt, und ihr Ende war auch das Ende der Burg, der Stadt odgl (vgl. Sodom und Gomorra). Auch menschenähnliche Felsformationen ziehen solche Stories an, wie jemand hier verwunschen, verflucht, bestraft oder vor Gram von selbst versteinert ist (vgl. wieder Sodom und Gomorra, Lots Frau blickt trotz Verbot zurück und erstarrt zur Salzsäule).

Daß der, der das Albinoreh gesehen hat, nur ein "Gottloser" und "Wilderer" sein kann, also ein Musterbeispiel für den Schlechten Menschen überhaupt, also mich wunderts nicht. Auch, daß das Erlebnis für ihn dann negativ ausging, bis hin zum kaputten Gewehr, finde ich sehr naheliegend. Eigentlich hätte er noch nach sechs Wochen Siechtum sterben müssen, ohne noch ein Wort sagen zu können, dann wärs richtig rund gewesen.

Das alles sind Hinzudichtungen, die Sagen von ganz alleine an sich anziehen. Wenn da was historisch dran sein kann, dann wäre es das Albinoreh, aber selbst das könnte ein Abklatsch vom Hubertushirsch sein, der gelegentlich als weißer Hirsch dargestellt wird. Der heilige Hubertus traf als unfrommer Heide beim Jagen auf diesen Hirsch, der zwischen den Ästen seines Geweihs ein Kreuz trug, was Hubertus fromm werden ließ.

Na vielleicht war was dran an dem Albinoreh, denkbar auch das mit dem gebrandschatzten Gehöft. Wenn Sagen eine dramatische Story zu so ner Besonderheit im Gelände als Erklärung zusammenspinnen, können sie durchaus echte Ereignisse aufgreifen, die in der selben Gegend stattgefunden haben. Die müssen dann nichts mit dem Ursprung der Geländebesonderheit haben (keine Heidedüne läßt sich deswegen nicht begrünen, weil jemand den Söldnern verraten hat, wo ein Haus zum Brandschatzen steht). Aber das muß man erst mal sehen, ob die Sagengeschichte überhaupt auf ein echtes historisches Geschehen zurückgreift und nicht gleich gänzlich erfunden ist. Und selbst wenn, so muß man noch immer mit zahlreichen Hinzudichtungen / Ausschmückungen rechnen. Und je älter eine Sage (als mündliche Überlieferung) ist, desto weniger Historisches läßt sich da noch greifen. Wie gesagt, als Faustregel gilt: die Halbwertzeit von historischen Erinnerungen in Sagen beträgt ca. 200 Jahre. 1608/48 bis 1905 sind über 250 Jahre.

ZU den brennenden Händen und dem Handgeben-Ersatz hab ich das hier gefunden:

http://de.wikisource.org/wiki/Der_feurige_Mann_(Rueb)

Ein Laufenburger Schiffer, Joseph Zimmermann, fuhr eines Abends spät mit seinem Weidling (kleines Fahrzeug) von Seckingen heimwärts. Als er dem s. g. Scheffigen (Anlandungsplaze) gegenüber war, sah er den jenseitigen steilen Rain herunter einen feurigen Mann kommen, sich dem Ufer nähern und mit den Händen fortwährend winken und andeuten, er möchte ihn herüberholen. Der unerschrockene Schiffer, wohl überlegend, daß er keine andere Wahl habe, wenn er nach Hause wolle, fuhr hinüber, nahm ohne alle Umstände den ungebetenen Rufer auf den Vordertheil des Weidlings und ruderte mit ihm nach dem jenseitigen Ufer zurück. Dort angekommen wollte ihm Jener zum Dank die Hand reichen. Allein der Schiffer, wohl wissend, daß es auf diese Art um ihn geschehen wäre, reichte dem Feuermännlein statt der Hand das Ruder, in welches jener denn auch deutlich alle fünf Finger einbrannte. Selbst dem Boden des Schiffchens hatte derselbe, wo er saß, den ganzen Sitztheil vollständig eingebrannt.

So erzählen’s noch viele Schiffer daselbst, wie sie es von ihren Vätern und Großvätern gehört haben.


Kommt das irgendwie bekannt vor?

Pertti


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Das taube Tal

10.07.2013 um 17:53
@schwarze_Motte
Ich finde es zunächst toll, dass du mal schilderst, worum es geht - und was deine Frage ist. Und diese Frage ist so "gut", dass es einen doch glücklich macht, weil du nicht fragst, ob wir glauben, dass es eher um Mitternacht oder eher nachts um 3 richtig in diesem tauben Tal abgeht. :D

Also ich finde die Legenden sehr interessant, hätte aber beispielsweise bei dem weißen Reh nicht unbedingt an ein Albino-Reh gedacht, wegen den menschlichen Augen.. aber das liegt vielleicht an meiner eigenen Vorstellung davon?
Die brennenden Hände lassen mich hingegen auch an irgendeine Krankheit denken, vielleicht auch Lepra? Ich glaube, da gibt es ganz viele Möglichkeiten..

Warst du denn mittlerweile schon mal dort oder planst es?


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Das taube Tal

10.07.2013 um 21:03
@Dobie
Ok, jetzt denke ich auch an ein Albino-Reh.. hatte nur die "typischen" rötlichen Augen im Kopf.. die finde ich nicht so menschlich. :D


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Das taube Tal

11.07.2013 um 19:15
Ich hab' mir die Sagen mal durchgelesen und denke,
Dass die Menschenaugen eher auf die toten Gesichter bezogen
sind, die in dem Tal zu sehen sein sollen.
Ich denke, dass eines der Gesichter dem Wilderer erschienen ist um das Reh zu schützen.


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Das taube Tal

17.07.2013 um 13:52
@Steamclock

Hallo Steamclock,

das halte ich doch für etwas weit hergeholt, denn es ist zwar nicht eindeutig gesagt, aber ich nehme stark an das die Albinoaugen, also die roten Augen des Rehs, mit der Bezeichnung "Menschenaugen" gemeint sind. Die den Mann so sehr erschrocken haben. Was ja auch nicht weiter verwunderlich ist, da man ein solches Tier wohl als einfacher Jäger nicht wirklich oft bestaunen kann, vor allem in der damaligen Zeit.
Deshalb denke ich eher nicht das irgendwelche geisterartigen Erscheinungen ein bestimmtes Reh schützen wollten, falls es dort solche Erscheinungen jemals gab denke ich nicht das sie sich besonders um ein Reh scheren würden, da sie ja, so vermute ich, eher aus länger zurückliegenden Zeiten stammen und man sich damals wohl nicht um die Niedrigkeit eines Rehs kümmerte sondern eher darum wie man es schnell erlegt, um an die Beute sprich das Wildbrett zu gelangen.


Ich war übrigens letzte Woche um kurz nach Nachmitternacht in eben dieser Heide, mit einem guten Freund meinerseits, wir haben nichts wirklich auffälliges bemerkt. Lediglich einige Teile der Heide lagen brach, da der Boden wohl immernoch nicht besonders ertragreich ist.

Die einzigen Auffälligkeiten, sofern man sie so nennen möchte, waren einige Tieraugen die im Schein meiner Taschenlampe schimmerten. Ich tippe bei den beiden Augenpaaren auf Füchse oder eben Rehe.
Wir fanden des weiteren einen sonderbaren Steinhaufen der mit Stöcken versehen war, an den Stöcken befanden sich wiederum einige Stücke Plastik. Das Gesamtbild könnte man als Schiff deuten, es handelt sich meiner Ansicht nach um das Produkt kindlicher Langeweile.

Doch falls es jemand wünscht kann ich Fotos von diesem Gebilde hochladen.

MfG,
schwarze Motte


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Das taube Tal

17.07.2013 um 21:04
@schwarze_Motte

Das kann natürlich sein... Die Augen auf den vorher geposteten Bildern sehen auch wirklich nicht nach "normalen Rehaugen" aus. :D

War meinerseits auch nur reine Interpretation.


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